Blogtour „Raven’s Blood – Pechschwarze Schwingen“ von Sylvia Steele

Raven's Blood - Pechschwarze Schwingen von Sylvia SteeleHerzlich Willkommen zu Tag 5 der Blogtour zu
„Raven’s Blood“ von Sylvia Steele

Gestern ging es bei Mitternachtsschatten um Bilder und Zitate zu „Raven’s Blood – Pechschwarze Schwingen“ von Sylvia Steele. Heute geht es um das Motiv der Liebe.

Äh, Motiv?!?

Das Motiv ist in der Literatur ein erzählerischer Baustein einer Geschichte, der häufig mehrfach auftaucht und wichtig für die Handlung wird, dabei aber nur ein Handlungsansatz und nicht den Plot darstellt. Motive sind bewusst gestaltete unterschiedliche Themen, die wichtig für die Handlung sind und oft wiederholt auftauchen. Motive können zum Beispiel Handlungen, Figuren-Konstellationen, Situationen, Raumkonzepte oder Zeitkonzepte sein.

In der Literatur wird zwischen Leitmotiv, Kern- bzw, Zentralmotiv und Randmotiv unterschieden.
Das Leitmotiv bezeichnet Motive, die einen vorherrschenden Einfluss auf dem Text haben, es zieht sich wie ein Leitfaden durch die gesamte Geschichte. Ein Leitmotiv kann eine einprägsame, im gleichen Wortlaut wiederholte, für den Inhalt entscheidende Aussage oder eine thematische Einheit sein. Ein Leitmotiv kann zum Beispiel dazu dienen, die Entwicklung eines Charakters zu verdeutlichen.
Das Kernmotiv ist nicht eindeutig vom Leitmotiv abzugrenzen. Es zieht sich durch den gesamten Text.
Das Randmotiv ist der Dramatik entlehnt worden und hat vor allem eine ausschmückende Funktion.

Damit Motive in der Literatur funktionieren, also richtig deutbar sind, müssen sie allgemein verständlich sein. In kulturell ähnlichen Gemeinschaften funktioniert dies besser, weil Werte und Verständnis ähnlich genug sind, um Motive im richtigen Kontext deuten zu können.

Mehr über das Motiv in der Literatur: Bücher-Wiki, Wikipedia.

Die Liebe

Eines der wohl schönsten und meist genutzten Motive in der Literatur ist die Liebe – in all ihren Facetten und Formen. Hier ein Auszug, wie die Liebe in der Literatur auftreten kann:

  • bedingungslose Liebe
  • Blindheit vor Liebe
  • Liebeskummer
  • Mutterliebe
  • Bruderliebe / Schwesterliebe / Liebe zur Familie
  • Nächstenliebe
  • Objektliebe
  • Selbstliebe
  • Tierliebe
  • Freundschaft
  • schädliche Liebe
  • unerwiderte Liebe
  • unerfüllte Sehnsucht
  • verbotene Liebe
  • die wahre Liebe.

In der Literatur führt die Liebe zumeist zu Intimität, Verlangen, Heirat, Glück, Affären, Geheimnisse, Abhängigkeiten, Leid, Trennung,…

Mehr zur Liebe in der Literatur: Bücher-Wiki.

Der Ruf des Raben wird ihr Schicksal offenbaren.

In »Raven’s Blood – Pechschwarze Schwingen« von Sylvia Steele begegnet uns Lesern die Liebe in verschiedenen Formen: Zum einen haben wir die freundschaftliche Liebe zwischen Lexi und Liv. Die beiden kennen sich seit dem ersten ihrer Middle School, sie kamen beide zu spät und aus der Gefahrengemeinschaft wurde eine tiefe Freundschaft.
Außerdem zeigt uns Sylvia Steele die Liebe zwischen Geschwistern. Lexi und ihr Bruder Josh haben eine enge Bindung gehabt, die sie neu finden müssen. Sie müssen an ihrer Liebe arbeiten, Konflikte lösen und neu zu einander finden.
Und dann ist da noch die wahre Liebe, über die Sylvia Steele in »Raven’s Blood« schreibt. Wahre Liebe ist ein sehr individuelles Gefühl. Möchte man ihr dennoch eine Definition aufzwingen,gilt für diesen Artikel folgendes: Wahre Liebe ist die Liebe in allen Lebenslagen: Höhen, Tiefen, Krankheit, Gesundheit, Glück und Unglück. Sie ist die Sehnsucht der Menschen, nach Halt und Verlass inmitten der schnelllebigen Welt voller Veränderungen.
Liebe ist eine der fundamentalsten Erfahrungen, die der Mensch machen kann. Sie führt dazu, dass wir uns in einem Moment himmelhoch jauchzend und im nächsten Moment zu Tode betrübt fühlen können. Nur wenige Menschen können uns so verletzen, wie die Person, die wir lieben. Eine Erfahrung, die auch Lexi machen muss. Kein Wunder also, dass sie Jakes Rückkehr nach vier Jahren durcheinander bringt, Wunden aufreißt, aber auch verheilen lässt und sie sich nun fragt, ob sie Jake je wieder vertrauen kann.

Gewinnspielhinweis

Ravens Blood Pchschwarze Schwingen Sylvia Steele
Gewinnt eines von drei Ebooks, die direkt von Sylvia Steele verschickt werden!

ZUM GEWINNSPIEL (auf Facebook)

Um für die Ebooks in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr kommentieren und wenn das Los auf euch fällt, uns den Satz nennen, der sich in jedem Beitrag versteckt! Also aufmerksam lesen 😉

Teilnahme ab 18, oder mit schriftlicher Genehmigung der Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Umtausch und Barauszahlung sind ebenfalls ausgeschlossen.
Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Versand direkt gelöscht.
Die werden nur zur Überführung der Ware benötigt.
Die Haftung der Richtigkeit der anderen Beiträge wird nicht übernommen.


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Stationen der Blogtour
12.05. –  Warum man dieses Buch unbedingt lesen sollte – Trallafittibooks
13.05. – Autoreninterview – Reading is like taking a Journey –
14.05. – In Liebe, Anna. Ein Brief an das Buch – Fuchsias Weltenecho
15.05. – Bilder und Zitate – Mitternachtsschatten
16.05. – Das Motiv der Liebe – hier
17.05. – Protagonisteninterview – Anni-Chans Fantastische Welt der Bücher
18.05.  – Der Rabe und seine Mythologie – Lila Bücherwelten
19.05.  – Rezension – Wurm sucht Buch


Das Buch zur Tour

Ravens Blood Pechschwarze Schwingen Sylvia Steele»Raven’s Blood – Pechschwarze Schwingen«
von Sylvia Steele

Dark Diamonds by Carlsen, April 2017
ISBN-13: 978-3-646-30028-4
355 Seiten
Preis:  4,99€ eBook

Affiliate_Amazon

Klappentext

Seitdem die 21-jährige Alexa Schwester und Mutter durch einen Autounfall verloren hat, scheint ihr der Boden unter den Füßen wie weggerissen. Erst mit Hilfe ihres Onkels kann sie wieder so etwas wie Glück empfinden. Doch dann taucht ausgerechnet Jake auf – der Mann, mit dem alles angefangen hat und der nicht nur Alexas alte Gefühle, sondern auch die vergangenen Ereignisse wieder aufleben lässt. Alexa weiß nicht, ob sie Jake noch einmal vertrauen kann, und auch der mysteriöse Rabe, dem sie seit seiner Ankunft immer wieder begegnet, wirft bei ihr weitere Fragen auf. Der Ruf des Raben wird es aber schließlich sein, der Alexas Schicksal offenbart und eine Macht hervorruft, die tief verborgen in ihr schlummert…

(*Anmerkung: Hinter dem Button steckt ein Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

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Nachtrag zur Blogtour „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters

Am 09. April 2017 gab es hier im Rahmen der Blogtour zu „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters ein Interview mit dem Autor.

Nathan Winters und Cover

Für das Gewinnspiel der Blogtour habe ich euch gefragt: „Welche Frage würdest Du Autor Jürgen Bärbig gerne stellen?
Das Coole: Jürgen Bärbig (Nathan Winters ist eines seiner Pseudonyme) hat die Blogtour verfolgt und sich -ganz ohne Absprache- die Mühe gemacht und eure Fragen beantwortet! ❤ 🙂

Hier eure Fragen An & die Antworten von
Nathan Winters

Katja von Missrose’s Bücherwelt schrieb:
Also ich würde den Autoren mal fragen, was er jungen Autoren sagt, die gerade erst mit dem Schreiben beginnen.

„„Nathan

Ich würde jungen Autoren raten, sich einer Schreibgruppe oder einem Autorentreff anzuschließen, zu dem man sich regelmäßig trifft, um Texte vorzulesen und sie danach dann zu besprechen. Ich habe das auch gemacht und weiß diese Treffen bis heute zu schätzen.
Interessant ist auch der Besuch einer Schreibwerkstatt. Tatsächlich ist Schreiben auch Handwerk und das kann man lernen.
Ganz wichtig: Bei Kritik nicht eingeschnappt sein und darüber nachdenken. Vielleicht ist die Kritik gar nicht so falsch und der Text gewinnt an Substanz, wenn man sie sich zu Herzen nimmt.
Wenn gelobt oder kritisiert wird, immer nachfragen, was war gut und was war schlecht. Nur so kann man seine Stärken ausbauen und seine Fehler korrigieren.

Karin fragte:
Wie schaut so ein normaler Arbeits/Schreibtag des Autoren aus…gibt es bestimmte Rituale…beste Schreibezeit Morgens, Mitttags oder Abends?

„„Nathan

Mein Wecker klingelt morgens um sechs. Dann mache ich mir eine Tasse Kaffee und beginne mit den ersten Seiten. Ich versuche täglich ein Pensum von sechs bis acht Normseiten zu schreiben, das klappt mal mehr, mal weniger. Es hängt auch sehr davon ab, an welcher Szene ich gerade arbeite.
Ich arbeite also am liebsten morgens, da bin ich durch Dinge des Alltags noch nicht so abgelenkt, aber meist schreibe ich auch noch am Nachmittag, oder gelegentlich am Abend. Dazwischen lege ich aber auch immer kreative Pausen ein. Auch wenn man es nicht glaubt, Schreiben kann einen schon sehr auslaugen. Dann gehe ich spazieren oder mache etwas anderes, was nichts mit Schreiben zu tun hat um die Batterie wieder aufzuladen.

Katja fragte, ob er (Nathan Winters) sich vorstellen kann, ein Buch zusammen mit einem anderen Autor oder einer anderen Autorin zu schreiben

„„Nathan

Das könnte ich mir generell vorstellen, aber da muss die Chemie stimmen und der oder diejenige muss in der Nähe wohnen. Nur über e-Mails oder Telefon Kontakt halten, stelle ich mir bei einem Romanprojekt schwierig vor. Doch momentan ist nichts in dieser Richtung geplant.

Jenny S. stellte folgende Fragen an Nathan Winters:
Wenn er (Nathan Winters) selbst in eine Zeit reisen könnte wohin wäre das und was würde er in dieser Zeit gerne für eine Rolle spielen?

„„Nathan

Da hätte ich gern eine Zehnerkarte, denn es gibt so viele Epochen, die mich reizen, da fällt es mir schwer mich für eine zu entscheiden. Eine wäre aber sicher das viktorianische England.
Eine bestimmte Rolle möchte ich da gar nicht spielen. Ich wäre viel lieber Beobachter und Sammler. Ich würde mir von überallher etwas mitbringen und die Eindrücke aus diesem Zeitalter, wie ein Schwamm, in mich aufsaugen.

Sabrina Z., interessierte sich dafür, welche Art von Urlaub Nathan Winters am liebsten macht.

„„Nathan

Ich muss mich bewegen und etwas von dem Land sehen, das ich besuche. Also Museen, Ruinen, Burgen, Schlösser. So was steht immer ganz oben auf meiner to-do-Liste. Außerdem wandere ich gerne, gehe reiten, oder Bogenschießen. Und ich liebe Berge. Deshalb fahren wir auch recht häufig nach Bayern in Urlaub oder in nordische Länder, da es dort all das gibt. Wenn ich das habe, bin ich mehr als glücklich.

Carola stellte folgende Frage an den Autor:
Du hast ja schon viel über dich erzählt, aber mich interessiert ja mal dein Lieblingsessen. Essen sagt viel über Leute aus

„„Nathan

Ich mag sehr gern chinesisches Essen, oder Pizza. In Bayern auch gerne mal Krustenbraten in Dunkelbiersoße oder „Kässpatzen“. Davon würde ich mich zwar nicht jeden Tag ernähren, aber so gelegentlich, kann ich die schon sehr gut vertragen. Und als Nachtisch: Eis. Am liebsten die klassischen Sorten.

Und Daniela S. wollte wissen,…
…was seine nächsten Pläne sind.

„„Nathan

Zurzeit arbeite ich an einer neuen E-Book Serie und bereite die Plots für eine Wikingergeschichte und einen Aachen Thriller vor. Es kann natürlich sein, dass es einen zweiten Teil von Celeste und Edwards gibt, dann hätten die beiden natürlich Vorrang.

Liebe Grüße
Nathan

Vielen Dank Nathan Winters für diese wundervolle Überraschung an die Teilnehmer der Blogtour! Danke, dass Du Dir spontan die Zeit genommen und ihre Fragen beantwortet hast. 🙂

Blogtour „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters

Herzlich Willkommen zum Letzten Tag der Blogtour zu
„Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters

Bei Vielleserin gab es gestern ein Blick ins Extrablatt. Zum krönenden Abschluss unserer Blogtour habe ich Nathan Winters,  Autor von »Das Geheimnis der Madame Yin« ein paar Fragen gestellt. Viel Spaß mit dem Interview.

Nathan Winters ist, ebenso wie Dan Adams, ein Pseudonym des Autors Jürgen Bärbig.
Der gelernte Maler mit großen Interesse für Geschichte und Archäologie wurde 1971 in der Nähe von Aachen geboren. Seinen Traum Schriftsteller zu werden, hatte der Autor bis Ende 2010 begraben.
Zu unserem Glück bestärkte ihn seine Frau weiter an seinen Projekten zu arbeiten, was ihm 2014 letztendlich einen Platz bei der Masterclass von Bastei Lübbe ermöglichte. Jürgen Bärbig veröffentlichte u.a. unter seinem Pseudonym Dan Adams die Western-Serie Three Oaks und als Nathan Winters den viktorian-ischen Krimi Das Geheimnis der Madame Yin.
Bücherleser

Woher stammt die Idee für „Das Geheimnis der Madame Yin“?

„„Nathan

Da muss ich ein paar Jahre zurückgehen. Ich glaube 2010/11 habe ich bereits mit der Arbeit an der Geschichte begonnen. Edwards existierte damals schon in einer Kurzgeschichte. DeFries war sein Vorgesetzter und die beiden ermittelten zusammen. Celeste war da noch nicht mit im Boot. Als ich dann die Masterclass von Bastei Lübbe besuchte und mehr über die Arbeit eines Schriftstellers lernte, erkannte ich, dass ich für einen ganzen Roman ein Ermittlerduo brauchte, das mehr Unterschiede zueinander aufwies. Da Mann und Frau an sich schon immer eine spannende Konstellation bilden, war der Schritt zu Polizist und Detektivin nicht mehr weit. Jetzt stehen Celeste und Edwards zwar auch auf derselben Seite, aber doch mehr in Konkurrenz zueinander. Das sorgte für eine viel spannendere Ausgangssituation.
Und dann wollte ich natürlich nicht das Celeste nur irgendeine Detektivin ist, sondern gleich für die bekannteste Detektivagentur der damaligen Zeit arbeitete. Pinkerton.
Danach musste ich mir einen Fall ausdenken, der erklärte warum eine Amerikanerin nach London reisen muss um dort einen Fall zu lösen. Das war ein richtiges Problem. Zuerst versuchte ich es im Plot mit zwei Fällen, die ineinander übergingen sollten. Aber das funktionierte nicht. Immer wieder kam mir da die Logik in die Quere.
Erst die Idee mit Dorothea, dem Mädchen aus reichem Haus, funktionierte. Von da an dauerte es etwas weniger als ein Jahr, bis ich mit der ersten Fassung fertig war.

Bücherleser

Spielt Dein Interesse für Geschichte & Archäologie für alle deine Bücher eine Rolle

„„Nathan

Zu großen Teilen ja. Es macht mir einfach große Freude über das entsprechende Thema zu recherchieren um damit die handelnden Figuren und die sie umgebende Welt mit Leben zu füllen. Je exakter ich über eine Epoche Bescheid weiß, desto sicherer kann ich mich in ihr bewegen und mein Hauptaugenmerk auf die Handlung richten.
Zurzeit arbeite ich allerdings an einer Science Fiction Serie, bei der meine geschichtliche Neugierde nicht so sehr gefragt ist. Da bin ich es, der eine noch nicht existierende Welt erschaffen muss. Eine große Herausforderung, die aber auch sehr viel Spaß macht.

Bücherleser

Gibt es bestimmte Zeiten, Völker, Kulturen o.ä., die für Dich besonders interessant sind?

„„Nathan

Generell interessiert mich alles was mit Historie zu tun hat. Die Vergangenheit durch meine Fantasie wieder auferstehen zu lassen, finde ich unglaublich spannend. Dabei gibt es allerdings keine Epoche, die ich allen anderen bevorzuge.
Für Three Oaks habe ich über den Wilden Westen und den Goldrausch recherchiert.
Für Das Geheimnis der Madame Yin über das viktorianische England.
Ein Abenteuerroman handelt von Alexander dem Großen und spielt in den 1920er Jahren.
Zurzeit betreibe ich Recherche für einen Wikingeroman.
Du siehst also, einen Favoriten zu nennen, ist echt schwierig.
Das Thema, die Epoche, oder eine Idee, oder noch besser eine Kombination von allem, muss mich einfach ansprechen. Wenn ich mich über lange Zeit mit einem Thema beschäftige, ist es wichtig, dass es mir Spaß macht.

Bücherleser

Recherchierst Du geschichtliche Hintergründe gezielt für ein Buch oder inspiriert Dich vielmehr Dein Hobby für ein neues Buch?

„„Nathan

Bevor ich etwas Neues beginne kommt erst einmal die Inspiration aus den verschiedensten Richtungen. Das kann ein Besuch im Museum sein, ein Spaziergang, ein Gegenstand, den ich auf dem Trödelmarkt kaufe.
Es sind einfach viele Dinge die mich dann auf ein neues Thema und damit auch auf ein neues Projekt bringen können. Und erst dann beginne ich mit der Recherche und versuche soviele Informationen wie möglich zusammen zu tragen.
Für jedes Projekt lege ich ein Kladdebuch an. Darin klebe ich dann Zeichnungen und Bilder, schreibe Notizen, Infos und einen ersten Entwurf des Plots.

Bücherleser

Bist Du für „Das Geheimnis der Madame Yin“ nach London gereist und hast Dir die Schauplätze deines Krimis angesehen oder wie schaffst Du es, deine Leser so detailliert mit nach London zu nehmen?

„„Nathan

Ich hatte mich, als ich mit der Arbeit an Das Geheimnis der Madame Yin begann, erst einmal mit Kartenmaterial und Büchern begnügt. Leider gab es da in Deutschland nicht soviel Literatur, die sich mit dem viktorianischen England befasst hätte.
Als ich dann nach London gereist bin, hat das der Story sehr gut getan. Auch wenn von dem alten London nicht mehr viel übrig ist, hat es doch sehr gut getan das Flair dieser Stadt zu spüren. Vor Big Ben oder an den Ufern der Themse zu stehen, Orte die man schon so oft in Filmen und auf Fotos gesehen hat, war echt ein tolles Gefühl. Da war der Hintergedanke, du schreibst darüber und jetzt stehst du an dem Ort deiner Handlung. Ein bisschen so, als würdest du deinen Hauptdarstellern begegnen.
Aber am meisten beeindruckt hat mich der Friedhof Highgate. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber dieser Ort hat einen unglaublich großen Eindruck hinterlassen.

Bücherleser

Ich kann mir „Das Geheimnis der Madame Yin“ sehr gut als Auftakt einer Krimi-Reihe um Miss Summersteen und Inspector Edwards vorstellen. Daher also eine Frage, die mir auf dem Herzen brennt: Wird es weitere Fälle für die beiden geben?

„„Nathan

Das ist eine gute Frage, die aber leider etwas zu früh kommt. Celeste und Edwards ermitteln ja erst seit dem 15. März.
Natürlich hoffe ich darauf, dass die beiden bei den Lesern gut ankommen, dann würde meinerseits nichts gegen weitere Auftritte sprechen.
Neue Ideen liegen auf jeden Fall in der Schublade.

Bücherleser

Nathan Winters & Dan Adams sind zwei Pseudonyme von Dir. Warum nutzt Du Pseudonyme und teilst Du sie zum Beispiel nach dem Genre auf oder Epoche?

„„Nathan

Vom Genre ist das tatsächlich nicht abhängig, aber vom Land in dem die Geschichte spielt.
Da Three Oaks nun mal in den U.S.A und Das Geheimnis der Madame Yin in England spielt, fand ich meinen deutschen Namen einfach nicht passend. Der andere Grund: Ich wollte ein Pseudonym für e-Books und eins für Romane haben.
Was jetzt nicht heißt, dass ich nicht irgendwann mal unter meinem richtigen Namen veröffentlichen werde. Aber sollte es einen zweiten Fall für Celeste und Edwards geben, dann ganz bestimmt wieder unter Nathan Winters.

Bücherleser

Vielen Dank Jürgen. So viel zu Deiner Arbeit als Autor und deinem aktuellen Roman. Jetzt möchte ich noch etwas mehr von Dir wissen.

Bücherleser

Welches Buch liest Du gerade bzw. hast Du zuletzt beendet?

„„Nathan

Zurzeit lese ich von Ian Rankin: So soll er sterben.
Das Buch ist zwar schon etwas älter, aber es ist mir erst vor Kurzem in die Hände gefallen. Ich mag Rankins Schreibstil und wie er seine Figuren aufbaut.
Leider komme ich nur im Bett dazu zu lesen und dann kann es passieren, dass ich mitten im Satz einschlafe und erst wieder aufwache, wenn mir das Buch aus der Hand fällt. Ich muss zugeben, ich bin kein sehr ausdauernder Leser.

Bücherleser

Wenn Du nicht gerade schreibst, wie verbringst Du Deine Zeit?

„„Nathan

Also, wenn meine Knie nicht zu sehr knacken, gehe ich im Sommer gerne Inliner fahren, oder mit meiner Frau zusammen zum Bogenschießen.
Wenn ich die Gelegenheit habe, schwinge ich mich auch mal gerne in den Sattel und geh reiten.
Ansonsten treffe ich mich oft mit Freunden. Einmal die Woche auch zum Pen & Paper Rollenspielabend. Das ist ein Hobby, das ich schon sehr, sehr lange betreibe… seit 1987, wenn ich mich nicht irre. Übrigens eine sehr gute Übung um Geschichten zu erzählen.

Bücherleser

Dein/e Lieblingsautor ist…? Warum?

„„Nathan

Tatsächlich Robert E. Howard, den meisten Lesern wohl als Erfinder von Conan bekannt.
Seine Abenteuer sprühten immer vor Fantasie und exotischen Orten in einer absolut glaubhaften Welt, in der es noch keine Orks und Elfen gab. Ich mochte das raue in seinen Geschichten. Darin konnte ich mich immer verlieren. Er hatte eine sehr schnörkellose Sprache, die aber immer den richtigen Ton traf um sich alles ganz genau vorstellen zu können.
Sein hyborisches Zeitalter nutzte ich übrigens immer noch als Welt für die Pen & Paper Rollenspielrunde.

Bücherleser

Wenn Du eine Schreibblockade hast, gibt es dann etwas Bestimmtes, das die Blockade löst?

„„Nathan

Die habe ich, Gott sei Dank, nicht so oft, aber es gibt natürlich diese Tage, an denen ich vor meinem Laptop sitze und den leeren Bildschirm anstarre, weil mir partout nichts einfallen will. Ich muss mich dann mit etwas völlig anderem beschäftigen, oder ich mache einen langen Spaziergang um den Kopf frei zu bekommen.
Was mir besonders wichtig ist, ist die Unterstützung meiner Frau. Wir reden sehr oft über die Handlung, den Text oder das Verhalten der Charaktere. Da hilft es mir dann eine andere Meinung zu hören, weil es mir neue Denkansätze ermöglicht. So kann ich das Problem aus einer anderen Richtung betrachten, was dann meist auch der Schlüssel ist um die Szene aufzulösen. Das klappt fasst immer, es dauert nur manchmal etwas länger.

Bücherleser

Gibt es ein Buch, das Dich so beeindruckt oder berührt hat, dass Du Meinung bist, diese Buch sollte jeder mal gelesen haben? Wenn ja, welches?

„„Nathan

Ich denke die Klassiker von Alexandre Dumas Die drei Musketiere, oder Melvilles Moby Dick oder Bram Stokers Dracula sind wunderbare Bücher und gehören zu Recht zur Weltliteratur.
Abgesehen davon kann man sie auch heute noch sehr gut lesen.

Bücherleser

Gibt es ein besonders schönes/lustiges/skurriles Erlebnis, das Du als Autor hattest?

„„Nathan

Das war im London Urlaub, in Highgate. Wir hatten eine geführte Tour über den Friedhof gemacht. Unser Guide hatte wirklich viele und spannende Anekdoten zu erzählen, was mich richtig begeistert hatte.
Nach der Tour fragte ich ihn, ob er nicht einen Tipp hätte, was Literatur über die viktorianische Gesellschaft betraf. Natürlich fragte ich das auf Englisch, doch im Englischen bedeutet Tipp – Trinkgeld. Mir war das richtige Wort advice entfallen.
Es klang also so, als wollte ich ihn um ein Trinkgeld bitten, weil ich an seiner Tour teilgenommen hatte. 🙂
Er sah mich schon ein bisschen an, als hätte ich ihn mit dem Bus gestreift.
Das war mir im ersten Augenblick ziemlich peinlich, aber inzwischen ist das eine Anekdote, die ich gern erzähle.

Bücherleser

Vielen Dank für dieses spannende Interview Jürgen Bärbig.

Gewinnspiel

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1. Preis: 1x ein signiertes Printbuch.
2. + 3. Preis: Jeweils ein Printexemplar.
Trostpreise: Signierte Postkarten

So geht’s: Beantworte einfach jeden Tag die individuelle Gewinnspielfrage und sammle ein Los für den Lostopf.

Gewinnspielfrage: Welche Frage würdest Du Autor Jürgen Bärbig gerne stellen?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahmebedingungen findest du hier: ~ Spread and Read Teilnahmebedingungen ~

Gewinnspielende:  09.04.2017 um 23:59 Uhr


Stationen der Blogtour:

05.04.2017 –  Abendsternchens bunte Welt – Buchvorstellung
06.04.2017 –  Bücherfarben – Celeste stellt sich vor
07.04.2017 –  Elchi’s World of Books – Ein Streifzug durch London
08.04.2017 –  Vielleserin – Ein Blick ins Extrablatt der Times
09.04.2017 – hier – Autoreninterview
10.04.2017 – Auf allen teilnehmenden Blogs – Gewinnerbekanntgabe

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Blogtour „Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe“ von Gabriela Swoboda

Novus Ordo Seclorum BannerHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe“ von Gabriela Swoboda

Gestern ging es bei Anduria Recca um Protagonistin Mara, heute geht es um den Antagonisten Magnus.

Was ist ein Antagonist?

Aber zuerst werfen wir einen Blick auf die Frage: Was ist ein Antagonist?
Der Antagonist verkörpert den Gegenspieler des Protagonisten und oft die Kraft, die das Handeln des Protagonisten behindert. Der Antagonist existiert allein dafür, dem Protagonisten Schaden zuzufügen oder seine Handlungen zu behindern.
Der Antagonist kann eine einzelne Person oder eine Organisation aber auch die Natur, ein Prinzip (z.B. die aktuelle politische Lage, Ideal, Überzeugungen,…) oder die Vergangenheit des Protagonisten sein, der sich so selbst im Weg steht.
Der Antagonist verkörpert traditionell das Gegenteil des Protagonisten. Das kann von der klassischen Sicht: Protagonist ist der Held, Antagonist ist der Bösewicht gehen, muss aber nicht sein.
Oft unterscheiden sich Protagonist und Antagonist aber durch äußerliche dualistische Merkmale: Geschlecht, Alter, Stand und ethnische Herkunft. Natürlich gibt es in der Literatur auch Ausnahmen, in denen sich Protagonist und Antagonist kaum unterscheiden.

Typische Handlungsweisen / Aufgaben / Handlungen eines Antagonisten:
– Prüfung des Protagonisten
– Täuschung des Protagonisten
– Verfolgung des Protagonisten
– Familie / Freunden des Protagonisten Schaden zufügen
– Herausfordern des / Kampf gegen den Protagonisten
– u.a.

Magnus

In »Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe« haben wir Magnus und die „Bruderschaft des Widersachers“ als Antagonisten.
Magnus steht als hohes Mitglied der Bruderschaft, der er scheinbar loyal folgt, im Vordergrund der Geschichte und Maras ganz persönlicher Antagonist.

Magnus hat dunkelbraune Augen, dichtes, dunkles Haar und zeigt oft eine Maske der Selbstkontrolle. Verliert er diese, tobt er vor Zorn und Wut und lässt seine Umgebung leiden. Er ist manipulativ, berechnet, niederträchtig, egoistisch und ehrgeizig.
Mara selbst beschreibt den Mann, mit dem sie jahrelang zusammen gelebt hat und kurzzeitig verlobt war, wie folgt:  arrogant, kalt, diabolisch, aggressiv & machtbesessen.
Gute Worte hat sie für Magnus nicht mehr übrig. Er steht als hoher Regierungsbeamter und Mitglied der „Bruderschaft des Widersachers“ für das System, das sie bekämpft – erst als freie Journalistin und später in Erfüllung ihrer Bestimmung.

„SEIN SCHWARZES HERZ WAR HART WIE STEIN […] UND IN DEN
LETZTEN TAGEN WAR ES NOCH SCHWÄRZER UND HÄRTER GEWORDEN.“
aus »Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe« von Gabriela Swoboda.

Magnus ist ein eher klassischer Antagonist, er unterscheidet sich in Geschlecht und Stand (im Sinne von Beruf) von Mara und ist selbst in seiner bösen Bruderschaft der Bösewicht.
Ganz nach den typischen Handlungen eines Antagonisten täuscht er Mara für seine Zwecke und verfolgt sie, als sie flieht. Er schadet außerdem Maras Familie, verletzt Maras Tante Gwen und nutzt Maras beste Freundin Marie für seine Zwecke aus.
Letztendlich fordert er Marie auch heraus und…. na ja, das erfahrt ihr in »Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe« von Gabriela Swoboda. 😉

Gewinnspiel

Gewinne
5×1 Gewinnpaket bestehend aus einem E-Book „Novus Ordo Seclorum“ + Goodiepaket

So geht’s
Es kann jeden Tag ein Los für den Lostopf gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird.

Gewinnspielfrage
Welcher Antagonist (Buch oder Film) hat dir besonders gut gefallen oder ist dir besonders gut im Gedächtnis geblieben?

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 02.04.2017 um 23:59 Uhr.


Folge der Blogtour ganz bequem auf Facebook.


Stationen der Blogtour

26. März 2017 – Novus Ordo Seclorum – Bookwormdreamers
27. März 2017 – Die Protagonistin – Anduria Recca
28. März 2017 – Der Antagonist – hier
29. März 2017 – Irland – Reading is like taking a journey
30. März 2017 – Verschwörungstheorien – Elchi’s World of Books
31. März 2017 – Macht und Machtmissbrauch – Tausend Leben
01. April 2017 – Traditionen der Kelten und Christen – Schreibtrieb
02. April 2017 – Gewinnspielauslosung auf allen Blogs + Überraschung bei Leseengel

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Blogtour „Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull

Hawkweed HexeHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour zu
„Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull

Gestern hat meine Hexenschwester Nadine bei Selection Books das Mädchen Poppy vorgestellt. Heute berichte ich über Ember, den Schandfleck der Hexen des Nordens!
Seit 300 Jahren lebt meine Familie unentdeckt bei diesem schwachen Abklatsch eines Hexenstammes, dem die nächste Hexenkönigin prophezeit wurde. Diesmal werden wir es verhindern, einer von uns Hexen aus dem Osten steht es endlich zu Königin zu werden!
Und so bin ich hier, das Erbe meiner Ahnen fortführend, die von unserer Ältesten nach der Prophezeiung ausgesandt wurden, um sich das Vertrauen der Hexen des Nordens zu erschleichen.
Und ich bin fast am Ziel, als vermeintlich beste Freundin von Sorrel, der prophezeiten nächsten Königin der Hexen, werde ich im richtigen Moment hinter ihr stehen und ihr Leben beenden.
Und ich hoffe, es ist bald so weit. Ich sehne mich nach der Heimat meiner Ahnen, die Hexen des Nordens langweilen mich. Einzig Ember, diese Unwürdige, heitert meinen Tag oft mit ihrer Unfähigkeit auf.

Ember passt nicht einmal zu den Hexen des Nordens!

Ember ist wohl das, was die Unwerten „schön“ nennen. Sie hat eine liebliche Gestalt, ist schlank und mit schönen, strahlend blauen Augen, dichten Wimpern und hellen Haaren gezeichnet. Ihre Wangen muten wie reife pfirsiche an, ihre Haut schimmert.
Das eitle Ding kämmt sich manchmal heimlich die Haare, bis sie schimmern! Anstatt mal ihre Zaubersprüche zu üben.
Außerdem habe ich schon beobachtet, wie sie sich regelmäßig die Fingernägel säubert und ihre Beine und Achseln enthaart – als würde gleich ein Mann um die Ecke kommen, den sie bezirzen will!

Seife Statt Zauber!

Ember denkt vielleicht, keiner weiß, dass sie heimlich Seife herstellt. Doch wir jungen Hexen wissen das alle. Auch, dass Tiere vor weglaufen und nicht ihre Nähe suchen, wissen wir. Und richtig erbärmlich ist ihr Verhalten im Unterricht, sobald sie ein Reptil auch nur sieht, ist die dumme Gans nur am Weinen und muss sich übergeben. Wie soll sie bitte jemals einem Frosch das Auge heraus drückend und in einen Trank tun?!?!

Stets voll Hoffnung, Aufrichtigkeit und… Überraschungen

Das arglose Ding.. egal, wie oft wir Ember fertig machen und ihr Leben erschweren, stets steht sie danach auf und startet jeden Tag voller Hoffnung.
Zuletzt musste ich entdecken, dass diese Mädchen, das mehr Unwerte als Hexe ist, sich doch tatsächlich heimlich mit einer wirklichen Unwerten trifft – hinter dem Rücken ihres Clans. Für so clever und mutig habe ich Ember nie gehalten. Was ihre Tante wohl sagen würde, wenn sie die Cousine der zukünftigen Hexenkönigin giggelnd vor einer Zeitschrift der Unwerten sitzen sähe und von einem Ort namens Paris schwärmen hörte?

Lustig, fast könnte man meinen, Ember wäre bei der Geburt vertauscht worden…

Morgen geht es bei Ruby Celtic Testet mit der Hexenwelt weiter.

Gewinnspiel

Gewinnspiel Hawkweed

Ihr habt die Möglichkeit eines von zwei Hardcovern zu gewinnen.

 

So geht’s:
Beantwortet jeden Tag die Gewinnspielfrage uns sammelt so ein Los 😀

 

Gewinnspielfrage:
Was denkst du, würdest du dich dich gut mit Ember verstehen oder stört dich nach meiner Vorstellung etwas an ihr?

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel
– Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
– Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
– Ein Anspruch auf eine Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
– Keine Haftung für den Postversand
– Versand der Gewinne nur innerhalb von Deutschland
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 5 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn
– Das Gewinnspiel läuft vom 15.03.2016 bis zum 22.03.2016 um 23:59 Uhr
– Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs und in der Facebook-Veranstaltung
– wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an nalas.blog@gmail.com senden


Nichts verpassen und der Facebook-Veranstaltung folgen.


Stationen der Blogtour:
16.03. – Die Prophezeiung – Charleen’s Traumbibliothek
17.03. – Poppy – Selection Books
18.03. – Ember – hier
19.03. – Die Hexenwelt – Ruby Celtic Testet
20.03. – Zaubersprüche – Lovin Books

21.03. – Die Hexenkönigin – Kunterbunte Bücherkiste

 

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Blogtour „Kindsräuber“ von Nora Bendzko

Herzlich willkommen zum Auftakt der Blogtour »Kindsräuber« von Nora Bendzko

Prag, 1620: Krieg, Hunger und der tote Junge Rumpelstilzchen suchen die
Stadt heim. Wo immer sein Geist erscheint, verschwindet ein Kind. […]
aus de Klappentext von »Kindsräuber« von Nora Bendzko

„Prag, 1620“, so beginnt der Klappentext von »Kindsräuber« und damit sind wir gleich im Thema. Wir sind in Prag, wie die Protagonistin Alene, und der 30jährige Krieg tobt. Aber was ist passierte zuvor?

In Europa und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation hatte sich ein vielfältiges Spannungsfeld aus politischen, konfessionellen, dynastischen und innenpolitischen Gegensätzen aufgebaut.
Die Spannungen gipfelten am 23. Mai 1618 im zweiten Prager Fenstersturz, Krieg und Elend. Aber wir greifen vor.

5. März 1618, zwei Monate vor dem berühmten zweiten Prager Fenstersturz, treffen sich die protestantischen Stände Böhmens in Prag und beschlossen, sich gegen die Verschlechterung ihrer Rechte bei Kaiser Matthias zu wehren. Sie wollten direkt beim Kaiser Beschwerde einlegen.
Dieser lehnt eine Verhandlung mit den protestantischen Reichsständen ab und verbietet ihnen weitere Versammlungen.

23. Mai 1618, als Reaktion auf das Verbot von Kaiser Matthias und nach einer weiteren Ständeversammlung, marschierten knapp 200 Vertreter der protestantischen Stände zur Prager Burg. Nach einem Schauprozess wurden die königlichen Statthalter sowie den Kanzleisekretär aus dem Fenster der Reichskanzler 17 Meter tief in den Burggraben gestürzt – übrigens zur damaligen Zeit eine  durchaus erprobte böhmische Praxis bei bestechlichen Verwaltungsbeamten.
Die Beamten überlebten den Sturz – angeblich weil ein Misthaufen ihren Sturz dämpfte. Vermutlich aber eher, weil durch die Mode und das Wetter einen weiten, schweren Mäntel getragen wurden, die den Fall dämpften. Außerdem waren die Fenster klein, sodass der Fall ohne Schwung stattfand und alle drei wehrten sich, hielten sich u.a. noch am Sims fest.

Der zweite Prager Fenstersturz war ein Fedenhanschuh für den Kaiser, makierte den Beginn des Aufstandes böhmischer Protestanten gegen die katholischen Habsburger und gilt als Auslöser des 30jährigen Krieges.

In den Tagen nach dem Prager Fensterturz bildeten die böhmischen Stände das Direktorium, dass die Macht der Adeligen sichern sollte. Es sollte eine neue Verfassung ausgearbeitet werden, der König gewählt werden und die Verteidigung gegen den Kaiser koordiniert werden.

Sommer 1618, die ersten Gefechte in Südböhmen beginnen. Beide Parteien suchen nach Verbündeten, um zum großen militärischen Schlag auszuholen.

Oktober 1619, der protestantische Friedrich V., ehemaliger Kurfürst von der Pfalz, wurde zum König von Böhmen gekrönt (was die religiösen Spannungen des Krieges noch einmal verstärkt)

Hier setzt auch direkt die Geschichte von „Kindsräuber“ an: Die Protagonistin Alene beobachtet in der ersten Szene des Buches, wie der König mit seiner Frau Elisabeth und einer ganzen Wagenkolonie feierlich durch Prags Straßen zieht

November 1620, Geld und Ressourcen für die böhmische Armee waren knapp, der Feind hatte Böhmen durchschritten und umzingelte Prag. In der Schlacht auf dem Weißen Berg bei Prag wurden die protestantischen Stände von den Habsburgern besiegt, weil König Friedrich V. sie zurückgelassen hatte – gezwungen, die böhmischen Stände um Geld für die Armee anzubetteln. Der König selbst floh mit seiner Familie ins Exil. In der Folge wurde 1922 die städtische Autonomie Prags stark eingeengt. Viele Protestanten verließen die Stadt.

Die Haupthandlung von „Kindsräuber“ spielt sich in eben diesem Jahr ab, 1620, und behandelt die drei Vortage vom Sturz des böhmischen Königshauses. Inwiefern die einfache Protagonistin Alene in jene historischen Ereignisse verwickelt ist und wie ihre eigene Geschichte letztendlich ausgeht, darf an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden!

Wohl aber, wie es mit Prag im 30-jährigen Krieg weiterging:

1631, besetzten Sachsen Prag. Mit ihnen kamen Protestanten aus dem Exil, um ihr Hab und Gut wieder in Besitz zu nehmen. Aber nur kurz, 1632 fiel die Stadt wieder an die gegnerische Partei. Für die Bevölkerung von Prag hieß der Krieg das, was Krieg immer heißt: Plünderungen, Gewalt, Hunger, Krankheiten und Tod.
Mag das Jahr 1631 schon weit hinter den Ereignissen von „Kindsräuber“ liegen, die mit dem Jahr 1620 enden, so erfährt Alene als Angehörige des einfachen Volkes das alles am eigenen Leibe. Es sind vor allem ihre täglichen existentiellen Ängste, die sie an die Schatten des 30-jährigen Krieges binden – wie es vielleicht einigen Menschen dieser genauso ergangen sein mag.

Natürlich sind die Geschehnisse damals weit komplexer gewesen, als ich sie hier dargestellt habe.

Gewinnspiel

Gewinnspiel Kindsräuber

Preise
– 2x 1 Print-Exemplar von »Kindsräuber«plus Wolfslesezeichen
– 1 x 1 Print-Exemplar von »Kindsräuber« plus Wolfszeichen und Geister-Goodie-Paket: Mit Original Wiener Schokolade, Totenkopftasche, schwarzer Duftkerze von Shearer Candles und zwei Totenkopf-Schnapsgläsern

Und so geht’s
Beantworte auf einem der teilnehmenden Blogs die jeweilige Gewinnerfrage mit einem Kommentar!

Gewinnspielfrage
Wie gefallen dir die Zeit des 30jährigen Krieges und Prag als Setting für ein Buch?

Die Gewinner werden am 8. März auf norabendzko.com verkündet.

Viel Glück allen Teilnehmern!

Teilnahmebedingungen
– Wer ist teilnahmeberechtigt? Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland und Österreich, nur ein Mitglied pro Familie oder Haushalt
– Es ist nur eine einzige Teilnahme möglich: Die Beantwortung mehrerer Gewinnerfragen auf unterschiedlichen Blogs erhöht nicht die Gewinnchancen
– Die Verlosung endet am Mittwoch, den 8. März 2017 um 10:00
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen
– Meldet sich der Gewinner innerhalb von drei Tagen nicht, wird sein Gewinn an jemand anderen vergeben

Die Gewinner gibt es hier.


Banner Kindsräuber

Du möchtest einen verpassten Beitrag nachlesen oder aber die kommenden Beiträge nicht verpassen? Hier ist der gesamte Blogtour-Plan!

03.03.17 – Der 30-jährige Krieg in Bezug auf Prag
hier

04.03.17 – Die historischen Figuren von „Kindsräuber“
dasbuecherregal.de

05.03.17 Entstehungsgeschichte des Märchens Rumpelstilzchen
kleeblatts-buecherblog.blogspot.de

06.03.17 Rumpelstilzchen in der Populärkultur
linaliesthalt.de

07.03.17 Mutterschaft in „Kindsräuber“
schreibkasten.wordpress.com

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Blogtour „Der Axolotlkönig“ von Sylvia Rieß

Banner AxolotlkönigHerzlich Willkommen zu Tag 4 der Blogtour
»Der Axolotlkönig« von Sylvia Rieß

Gestern ging es bei Elchi’s World of Books um die Schwarze Mama. Heute kehren wir noch einmal zurück zu Leonie.
Wie ihr bei Bookwormdreamers erfahren habt, hat Leonie ihr geliebte Oma verloren. Ein Schicksalsschlag, der den Weg für eine schwere Depression ebnete. Und genau um das Thema geht es heute: Depressionen – Ein Symptom unsrer Zeit?

Die Themenfrage ist schnell und einfach zu beantworten: Nein. Depressionen sind kein Symptom unsrer Zeit. Depressionen hat es schon immer gegeben, heute verstecken sie sich nur hinter immer weniger Ausweichdiagnosen wie chronische Schmerzen, Tinitus etc.
Die gefühlte Zunahme von Depressionen resultieren also aus zunehmend korrekter Diagnose der Krankheit und der Tatsache, dass sich immer mehr Menschen professionelle Hilfe holen und über ihre Krankheit sprechen.

Wenden wir uns nun dem Thema selbst zu: Was sind Depressionen? Die Weltgesundheits-organisation definiert Depressionen wie folgt:

„Eine Depression ist eine weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.“
(Quelle: WHO)

Erkranken kann jeder Mensch in jeder Lebensphase an Depressionen, die Ursachen können mannigfaltig sein: Verlust einer wichtigen Person, Trennung, berufliche Überforderung können einer Depression vorausgehen – müssen aber nicht. Auch positive Erlebnisse wie die Hochzeit, eine Beförderung oder eine bestandene Prüfung verursachen Stress und können Auslöser für eine Depression sein. Experten vermuten, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen – neben psychosozialen Einflüssen spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle.

Die Deutsche Depressionshilfe gibt eine Hilfestellung für die Erkennung einer Depression:

Patienten berichten über ein verändertes Erleben, Gefühle der Hoffnungslosigkeit dominieren: innere Leere, Schuld, Angst, Verzweiflung und Trauer – alles Gefühle, die die Leser auch bei Leonie erleben. Viele Patienten entwickeln außerdem eine negative Einstellung gegenüber sich selbst, dem Leben und der Zukunft.
Oft stellen Patienten auch soziale Kontakte ein, ziehen sich zurück, sprechen eher leise und monoton. Des weiteren entwickeln viele Patienten eine Schlafstörung, leiden unter Appetitlosigkeit, Libidoverlust, ermüden schnell und haben Schmerzen.

Bei Kindern und Jugendlichen können sich die Symptome einer Depression anders äußern:

Kleinkind (1 – 3 Jahre)

  • Wirkt traurig, das Gesicht ist ausdruckslos
  • Ist ängstlich und schüchtern
  • Ist sehr anhänglich
  • Weint schnell oder wird schnell zornig
  • Hat keine Lust zu spielen
  • Schläft schlecht
  • Lutscht viel am Daumen oder spielt mit den Geschlechtsteilen
  • Wiegt sich hin und her
  • Zeigt verändertes Essverhalten

Vorschulkind (3- 6 Jahre)

  • Wirkt traurig oder apathisch
  • Zeigt kaum oder verminderte Gestik und Mimik
  • Zieht sich zurück oder reagiert aggressiv
  • Leidet unter Alpträumen, wacht nachts oft auf
  • Hat keine Freude am Spielen, kann sich auch sonst nicht so recht freuen
  • Verliert Gewicht oder nimmt stark zu und bewegt sich ungern

Schulkind

  • Erzählt, dass es traurig ist
  • Spricht über Suizidgedanken
  • Hat schlechtere schulische Leistungen
  • Die Essgewohnheiten ändern sich ohne erklärbaren Grund
  • Fühlt sich von den Eltern vernachlässigt
  • Hat starke Ängste
  • Hat unbegründete Schuldgefühle
  • leidet unter einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit
  • Grübelt viel, hat Konzentrationsprobleme

Jugendlicher

  • Hat wenig Selbstvertrauen
  • Ist teilnahmslos oder ängstlich
  • Zieht sich vom sozialen Leben zurück
  • Kann sich nicht konzentrieren
  • Die schulischen Leistungen brechen plötzlich ein
  • Hat Appetit-, Ess- oder Schlafstörungen
  • Fügt sich Verletzungen zu
  • Hat Suizidgedanken
  • Das seelische Befinden schwankt über den Tag
  • Ist antriebslos

Wie bei vielen Krankheiten gibt es auch bei Depressionen verschiedene Krankheitsbilder und Formen:

Unipolare Depression
Tritt die Depression in Episoden auf, die über Wochen oder Monate gehen können, spricht man von einer unipolaren Depression. Die meisten Patienten mit diesem Krankheitsbild erleiden mehr als eine depressive Episode in ihrem Leben.

Bipolare effektive Störung
Manche Patienten leiden nicht nur unter depressiven, sondern auch manischen Episoden. Letztere sind gekennzeichnet durch unbändigen Tatendrang, meist gehobene Stimmung, fehlendes Schlafbedürfnis oder Kaufrausch.

Dysthymie
Die Dysthymie ist eine meist leichter ausgeprägte, dafür chronische Form der Depression. Diese beginnt meist im frühen Erwachsenenalter.

Zahlen & Fakten 

  • In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an einer Depression
  • Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer
  • nur etwa 35% der Erkrankten suchen sich professionelle Hilfe
  • durchschnittliche vergehen 11 (!) Monate, bis sich bevor sich Patienten Hilfe holen
  • in depressiven Phasen ist Risiko für selbstverletzendes Verhalten und Suizid erhöht
  • Bei 15- bis 35-Jährigen ist der Suizid als einer Folge einer Depression die zweithäufigste Todesursache
  • 2012 schätze man, dass jeder 20. Jugendliche unter Depressionen litt

Weitere Informationen und Hilfe gibt es u.a. hier:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Deutsches Bündnis gegen Depressionen e.v.

Ein erster Selbsttest ist hier zu finden: Depressionen Selbsttest.

Vielen Dank, dass ihr heute wieder dabei wart! Ich hoffe, mein Beitrag hat euch gefallen.
Morgen geht es bei Leseengels Bücherblog weiter.


Gewinnspiel

Preise
1. Preis: 1 signiertes Print
2. Preis: 2×1 E-Book im Wunschformat
3. Preis: 1 Goodiepaket

Es kann jeden Tag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird.
Heutige Frage: Leonie ist die Tochter eines Kinderpsychologen. Was denkst du: Holt sie sich Hilfe oder kämpft sie alleine mit ihrer Depression?

Teilnahmebedingungen:
– ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungs- / Sorgeberechtigten
– keine Barauszahlung des Gewinns
– keine Haftung und Ersatz bei Verlust auf dem Postweg
– der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz
– persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet
und an die Autorin / den Verlag weitergeleitet um euch den Gewinn zusenden zu können
– euer Name wird im Gewinnfall auf allen teilnehmenden Blogs
öffentlich bekannt gegeben
– Jede teilnahmeberechtigte Person darf 1x pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
– Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
– Das Gewinnspiel wird von der Autorin Sylvia Rieß organisiert.
– Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
– Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
– Mit der Teilnahme am Gewinnspiel gelten die Teilnahmebedingungen als im vollen Umfang akzeptiert.
– Das Gewinnspiel endet am 26.02.2017 um 23:59 Uhr.


Stationen der Blogtour

Donnerstag, 23. Februar 2017
Märchen über Märchen – Aber woher kommen die jetzt eigentlich?
Buchstaebliches

Freitag, 24. Februar 2017
Leonie und Fynn – Zwei ganz normale Teenager?
bei Bookwormdreamers

Samstag, 25. Februar 2017
Schwarze Mamba – Auf der Suche nach Magie
Elchi’s World of Books

Sonntag, 26. Februar 2017
Depressionen – Ein Symptom unserer Zeit
hier

Montag, 27. Februar 2017
Selbstverletzendes Verhalten – der eigene Körper als Ventil
Leseengels Bücherblog

Blogtour „Nicht bleibt vergessen“ & „Polarglut“ von Ylvi Walker

Banner BlogtourHerzlich willkommen zu Tag 3 Der Blogtour zu „Polarglut“ und „Nichts bleibt vergessen“ von Ylvi Walker

In „Nichts bleibt vergessen“ verlässt Christine nach einer hässlichen Scheidung Deutschland und lebt im Mount Bigelow Preserve. Und um ihren neuen Wohnort geht es heute.

Im Westen von Maine, östlich von Stratton und 64 km nördlich von Farmington, liegt das Mount Bigelow Preserve.
Das Preserve wurde 1976 gegründet, um die Entwicklung eines vorgeschlagenen Ski-Gebietes zu stoppen. 36000 Hektar, das gesamte Bigelow Range  mit den sieben Gipfeln, gehören zum Naturreservat, dass im Sommer den Wanderern und Wassersportlern gehört. Die einen stürmen Gipfel mit bis zu 1264 Metern und die anderen machen den Flagstaff Lake unsicher.

 

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By petersentOwn work (I took this photograph), Public Domain, Link

 

Flagstaff Lake

By PetersentOwn work (I took this photograph), Public Domain, Link

Der Flagstaff Lake ist Teil des Northern Canoe Trail, einem historischen Kanu Wasserweg von 1190 km Läge.

Von Sommer bis Winter machen Besuchern das Preserve unsicher, nur im Frühling sinkt die Zahl der Besucher etwas. Eine Zeit, die auch Protagonistin Christine übrigens sehr genießt. Ihre Blockhütte liegt unweit vom See im Wald und im Sommer geht am dort wie im Taubenschlag zu.

GEWINNSPIEL

Gewinne

So geht’s
Beantwortet jeden Tag die Gewinnspielfrage als Kommentar und sammelt je Kommentar ein Los.

Gewinnspielfrage
Wohin könntest du dir vorstellen auszuwandern und einen Neuanfang wagen?

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 04.02.2017 um 23:59 Uhr.


Verpasse keine Beitrage auf Facebook.


Stationen der Blogtour

30.01.2017 – Das Mount Bigelow Preserve – hier
05.02.2017 – Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

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Blogtour „Princess Reality – Gespieltes Leben“ von NOËMI CARUSO

princessreality-tourstopsHerzlich willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Princess Reality – Gespieltes Leben“ von NOËMI CARUSO

Gestern ging es bei Selection Books um einen Tag im Leben von Noëmi Caruso, heute geht es um Prinzessinnen in der Neuzeit sowie ihre Bedeutung in den (sozialen) Medien, als Vorbild innerhalb der Politik und ihren Umgang mit den Medien.

Adel verpflichtet

Wie jede Person des öffentlichen Lebens haben auch Prinzessinnen einen Einfluss auf die Meinungsbildung der Öffentlichkeit.
Prinzessin Diana zum Beispiel war bis zu ihrer Scheidung Schirmherrin von bis zu über 100 sozialen Einrichtungen oder kreativen Organisationen. Viele Adelige und Prinzessinnen treten als Schirmherren/-herrinen für Organisationen auf – zumindest auf dem Papier und bei Pflichtveranstaltungen. Etwas, das in adeligen Kreisen wohl zum guten Ton gehört.
Wenige nutzen ihre Stellung wie Prinzessin Diana und sammeln aktiv Geld für die Projekte, die ihnen am Herzen liegen – selbst nach ihrer Scheidung hat Diana ihre gesellschaftliche Stellung und ihre Medienwirksamkeit genutzt, um auf Themen wie Landminen in ärmeren und politisch instabilen Ländern wie Afrika hinzuweisen.
Bei politischen Themen sollten Prinzessinnen -wie jeder Mensch nur Stellung beziehen, wenn sie wirklich informiert sind und mehr als nur gefährliches Halbwissen verbreiten können.

Die Macht der Medien nutzen

Dabei geht es nicht darum, die breite Masse zu Spenden aufzufordern, sondern bestimmte Themen durch Medienaufmerksamkeit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bewegen.
Getreu dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber!“, sollten Personen des öffentlichen Lebens und auch Prinzessinnen über ihr Engagement sprechen und den Themen, die sie Bewegen so Raum im Bewusstsein der Öffentlichkeit verschaffen – bei politischen Themen sollten Prinzessinnen nur Stellung beziehen. Ganz wie Siara.
Ob eine Reality Show dafür nötig ist, würde ich anzweifeln. Auftritte in klassischen TV-Formaten und das Pflegen von social Media Kanälen reicht aus, um eine breite Masse an Menschen zu erreichen.
Leider ist es nicht ganz so einfach europäische Prinzessinnen bei Facebook zu finden, wie gedacht. Dabei sind soziale Medien ein großer Hebel für Aufmerksamkeit.
Zwar gibt es für jede Prinzessin, die ich gesucht habe (und ich habe nicht alle gesucht), mindestens einen Facebook-Account, aber nur einer davon war auch als offizieller Account bestätigt. Alle anderen sind oft schlecht gepflegt und können im Prinzip von jedem erstellt worden sein – oft vermutlich von Fans, die dann versuchen über die Prinzessin zu berichten. Auffällig ist, dass die Accounts, die ich mir angeguckt habe, mehrheitlich nicht von der Prinzessin selbst geführt wird bzw. von einer Agentur in ihrem Namen. Die Posts reden über die Prinzessinnen in der Regel in der dritten Person. Natürlich erreichen die sozialen Tätigkeiten der Prinzessinnen so immer noch die breite Öffentlichkeit, überzeugender würde aber Posts in der „Ich“-Form wirken.
Durch die Reality Show erzielt die Königsfamilie in „Princess Reality – Gespieltes Leben“ von Noëmi Caruso genau diesen Effekt, die Zuschauer erhalten einen Einblick in das Leben von Siara und bauen so eine persönliche Bindung zu der Prinzessin auf. Damit sind sie offener für Themen, die die Prinzessin vertritt und anspricht. 

Morgen geht es bei Books on Petrofire und einem Interview mit Noëmi Caruso weiter. Viel Spaß 🙂

Gewinnspiel

Preise
1. Preis: Signiertes Taschenbuch mit diversen Goodies (Plakat und Lesezeichen)
2. Preis: eBook mit diversen Goodies (Notizbuch und Lesezeichen)
3. Preis: Exklusiver Whatsapp-Chat mit der Autorin plus Prinzessinen-Paket

So geht’s
Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet.

Gewinnspielfrage
Für welches Thema (od. Organisation) würdest Du Dich als Prinz/essin engagieren?

Teilnahmebedingungen

Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.

Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel läuft vom 18.12. bis zum 31.12.2016 um 23:59 Uhr.
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 03.01.2017 auf allen Blogs.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.
Wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an nomefri@gmail.com senden


Staionen der Blogtour

18.12. Faszination Reality Show, Kamerabegleitung im Buch und in Real Life
bei Sometimes it’s Wonderland

19.12. Ein Tag im Leben von der Autorin
bei Selection Books

20.12. Prinzessinnen in der Neuzeit
bei mir

21.12. Interview mit der Autorin
bei  Books on PetrovaFire

22.12. Flüchtlinge
bei Dianas Buchwelt

23.12. Cover-Release von Band 2
bei Elchi’s World of Books

24.12. Die wichtigsten Handlungsorte im Buch
bei Meine kleine Bücherwelt

Blogtour „Joli Rouge“ von Alexandra Fischer

Banner Joli RougeHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Jolie Rouge“ von Alexandra Fischer

Gestern konntet ihr bei Beckys World of Books Jacquotte, Bigford und Pierre im Interview erleben. Heute geht es mit der Geschichte der Piraterie bei mir weiter.

Sprechen wir über Piraterie, meinen wir laut unromantischer Definition: Gewalttaten, Eigentumsdelikte und Freiheitsberaubung auf hoher See oder anderen Gebieten, die keiner stattlichen Gewalt unterliegen.

Piraterie gibt es, seit die Menschen die See befahren. Konzentrieren wir uns also auf die Piraterie in und um Hispaniola.

Am 5. Dezember  1492 entdeckte Christoph Columbus  Hispaniola für Spanien. In den folgenden Jahren wurde Einheimische getötet, vertrieben oder versklavt.
Auf dem nahen, fast menschenleeren, günstig an einer Handelsroute gelegenen Eiland Tortuga siedelten sich Anfang des 17. Jahrhunderts Franzosen und Engländer, Bukaniers genannt, an. Anfangs jagten sie freie Rinder und Schweine, verlagerten ihre Aktivitäten aber nach und nach auf das offene Meer. Die schwerfälligen spanischen Schiffe, beladen mit den Schätzen der neuen Welt, waren oft einfache Beute. Kein Problem also für die Bukaniers Gönner zu finden, die ihnen erlauben in ihren Namen auf Kaperfahrt zu gehen.
Nachwuchs zu finden ist für die Piraten kein Problem, im von Krieg gebeutelten Europa suche immer mehr Menschen ihr Glück in der Ferne, oft schließt sich auch die Besatzung gekaperter Schiffe den Piraten an.

1640 schließen sich verschiedenen Gruppen der Freibeuter zu einer Art Gemeinschaft zusammen, die „Brüder der Küste“. Um zu funktionieren geben sich die Brüder der Küste Gesetze, regeln die Wahl der Kapitäne durch die Mannschaft, das Leben an Bord, die Teilnahme an Beutezügen sowie die Teilung der Beute.
Für jede gemeinsame Aktion legen die Brüder der Küste den Eid erneut ab, für Regelverstöße gibt es strenge Strafen. Oft müssen die Übeltäter über die Planke gehen oder werden alleine auf einer einsamen Insel zurück gelassen.
(Holla, Captain Jack Sparrow! 😉 )
Die Kapitäne der Piraten sind ihrer Mannschaft in erster Linie verantwortlich und führen sie nur in Kampfsituationen. Die Mannschaft kann den Kapitän bei erwiesener Feigheit, Grausamkeit gegen Untergebene oder anderen Vergehen absetzen. Viel wichtiger ist der Steuermann, Vermittler zwischen Kapitän und Mannschaft, er verteilt Lebensmittel, Schlafplätze und ist meist erste Anwärter auf den Kapitänsposten eines gekaperten Schiffes.

Tortuga blüht unter dem Zusammenschluss der Brüder der Küste zum großen Umschlagsplatz und sicheren Hafen für Piraten auf. Aber schon 1655, als die Engländer Jamaika erobern, trennen sich die britischen Piraten von den Brüdern der Küste und schlagen ihren neuen Hauptsitz in Port Royal (Wir erinnern uns: Papi von Elisabeth Swann ist in „Fluch der Karibik“ Gouverneur in Port Royal) auf.
Als 1692 ein Erdbeben Port Royal beinahe vollständig zerstört und sich zeitgleich -aber unabhängig davon- die Monopolstellung der Spanier an den Waren der neuen Welt ändert, zeichnet sich der Untergang der Piraterie in der Karibik ab. Nun haben auch die Engländer, die Waren nach Europa existieren ein gesteigertes Interesse an sicheren Seewegen – zumal sich immer mehr amerikanische Piraten über britische Schiffe hermachen.
Wer die eröffnete Jagd auf die Piraten überlebt, zieht sich auf die Bahamas zurück. Von hier aus fahren bekannte Piraten wie Blackbeard, Mary Read und Anne Bonny zur See.
Der neu eingesetzte Gouverneur und Ex-Pirat Wood Rogers macht Anfang des 18. Jahrhunderts im Namen der englischen Krone gnadenlose Jagd auf die verbliebenen Piraten. Er stellt sie vor die Wahl: Amnestie und „Ruhestand“ oder Tod durch den Galgen.

Morgen könnt ihr bei Selection Books La Espagnola entdecken. Schaut vorbei 🙂


Gewinnspiel Joli Rouge

So geht’s
Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet.
Gewinnspielfrage
Stell Dir vor, du könntest wählen: Wärst Du Pirat/in ( ständig auf der Flucht vor den Soldaten der Krone) oder Schiffahrer/in (ständig in Sorge vor einem Angriff durch Piraten) und warum?
Teilnahmebedingungen
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 10.12.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

Stationen  der Blogtour

05.12. – Joli RougeLines Bücherwelt
06.12. – Die CharaktereBeckys World of Books
07.12. – Geschichte der Piraterie – hier
08.12. –  La Española (Hispaniola)Selection Books
09.12. – Jolly Roger – Tausend Leben
10.12. – Die Autorin Alexandra FischerBookwormdreamers