Rezension: »Countdown to Noah 02 – Unter Bestien« von Fanny Bechert

countdown-to-noah-band-2-unter-bestien»Countdown to Noah – Unter Bestien«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, November 2017
ISBN: 978-1-5039-4680-4
320 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Diese Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« nicht gelesen haben.

Inhalt

Den größten Kampf trägt nicht die Menschheit gegen die Noahs aus.
Den größten Kampf trägt die Menschlichkeit gegen das Noah-Virus aus.
Und das Virus gewinnt immer. Oder?

Cassy, Daniel, Jeff und Rita sind auf dem Rückweg – angeschlagen und verletzt, aber am Leben. Zwischen ihnen und der sicheren Stadt stehen nur noch einige Tagesmärsche und unzählige Noahs, die frisches Fleisch suchen. Stets bereit sich zu verteidigen, vergessen sie fast den Feind in ihren Reihen. Die Noah in Cassy wird immer stärker und der Tag rückt näher, an dem Cassy ihre Menschlichkeit an die Bestie in sich verliert.

Fazit

Hui, da hat Fanny Bechert nach ihren grandiosen Auftakt »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« würdig nachgelegt. Zum Auftakt der Dilogie habe ich gesagt “ [..] eine spannende Dystopie, die ihre Leser gefangen nimmt, verschluckt, durch ein Mühlwerk von Gefühlen, Spannung und Action dreht und am Ende desorientiert und etwas verstört mit einer Frage zurücklässt: „Wie geht es weiter?!?“ und auch in der Fortsetzung hat Fanny Bechert ihre Leser nicht geschont.
Mitreißend und voller Gefühl, aber niht ohne Action und Spannung lässt Fanny Bechert ihre Leser Cassys letzte Tage vor der Wandlung miterleben. Dabei liegt diesmal ein größerer Fokus auf Cassys innerer Kampf und ihre sozialen Beziehungen sowie deren Entwicklung.
Wie in ihren anderen Büchern hat die Autorin wieder ihr Können in Sachen lebendige und authentische Charaktere bewiesen.
Den inneren Kampf zwischen Cassy und der Noah hat Fanny Bechert so großartig, fesselnd und lebendig beschrieben, dass ich stellenweise Gänsehaut beim Lesen hatte und mich vor allem eine Frage beschäftigt: Wie wird die Autorin die Geschichte von Cassy enden lassen? Dicht gefolgt dem Gedanken: Will ich das wirklich wissen? Was ist, wenn ich das Ende doof finde?

Ich wusste schon beim Auftakt der Dilogie nicht, ob und wie Autorin Fanny Bechert die Geschichte zu meiner Zufriedenheit lösen kann. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich vom Ende halten soll. Das Ende kam einerseits recht schnell, ist aber schlüssig und passt zur Geschichte. Aber andererseits … ich weiß auch nicht. Ich befinde mich im Zwiespalt, einerseits bin ich Fanny Bechert sehr dankbar für das stimmige Ende ihrer Dilogie, andererseits höre ich die leise Stimme im Hinterkopf, die flüstert: „Aber hätte es mir vielleicht noch besser gefallen, wenn…“. Lest am besten selbst, wie Fanny Bechert die Geschichte um Cassy, Daniel, Jeff und Rita enden lässt.

Auch »Countdown to Noah – Unter Bestien« zu lesen war wieder ein Sog in einen Strudel aus verschiedensten Gefühlen und Emotionen. Ich hatte Gänsehaut, ich hatte Momente, wo ich nicht wusste, ob ich wirklich wissen will, wie es ausgeht und doch weiterlesen musste. Wer mich beim Lesen beobachtet hat, hält mich jetzt vermutlich für schizophren, so oft, wie ich das Buch aufgewühlt weggelegt und direkt danach doch wieder in die Hand genommen habe.
Es war von Anfang bis zum Ende spannend, lebendig und nervenaufreibend, aber Dank Cassy und Daniel auch immer mit einem Schuss Sarkasmus und Witz versehen.
Wer eine hochexplosive Mischung aus den verschiedensten Gefühlen beim Lesen zu schätzen weiß, es spannend bis nervenaufreibend mag und sich einen Schuss Romantik in einer postapokalyptischen Atmosphäre vorstellen kann, dem kann ich guten Gewissens »Countdown to Noah – Unter Bestien« von Fanny Bechert empfehlen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Weitere Meinungen zu »Countdown To Noah – UNter Bestien« von Fanny Bechert

Manjas Buchregal (5/5)
Der Lesefuchs (4/5)
Bücherfarben


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Countdown to Noah

 


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Rezension: »Funkenflug« von Izabelle Jardin

»Funkenflug«
von Izabelle Jardin

Tinte & Feder, Oktober 2017
ISBN: 978-1-5039-4680-4
480 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Faye ist nur widerwillig mit zum feierlichen Abschluss des Schlosses der Familie ihres Verlobten Constantin gekommen. Ihr Schwiegervater in Spe empfindet die schöne junge Mutter zweier Kinder nicht als standesgemäß für seinen Sohn.
Als Faye auf dem Schloss das restaurierte Gemälde von Constantins Urgroßmutter betrachtet, beginnt Constantin die Geschichte der schönen Clara Henriette zu erzählen. Schnell ist Faye von der faszinierenden Geschichte um ein Familiengeheimnis gepackt und beginnt immer tiefer in die Lebens- und Liebesgeschichte voller Tragik und Schicksalsschläge von Clara Henriette einzutauchen, an deren Anfang ein denkbar unmögliches Ereignis steht: eine nicht standesgemäße Verlobung im August 1851. . .

Fazit

»Funkenflug« von Izabelle Jardin ist eine ergreifende, gefühlvolle, packende und höchst spannend erzählte Geschichte. Die Autorin verknüpft in ihrem neuesten Werk gekonnt die Leben zweier Paare, die 160 Jahre trennen.
2010: Faye Duncan, verwitwete Britin mit zwei Kindern aus erster Ehe und eigener Schafzucht genügt ihrem Schwiegervater in Spe, ein Deutscher aus dem alten Adel, nicht als Frau für seinen Sohn Constantin. Für Constantin und Faye ist aber klar, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden haben und nie wieder missen wollen. Streitigkeiten in der Familie bleiben so nicht aus.
Als Faye Constantin und Ernst zur Neueröffnung des Familienschlosses begleitet, bewundert sie das Gemälde von Clara Henriette, Constantins Urgroßmutter. Eine starke Frau mit schwerem Schicksal. Schnell kann Constantin Faye mit der Geschichte um Clara in den Bann schlagen.
1851: Clara könnte nicht glücklicher sein, als ihr Vater ihren größten Wunsch nachkommt und eine nicht standesgemäße Verlobung mit ihrer großen Liebe zustimmt. Keiner konnte ahnen, dass der Funke eines Feuerwerks einen Weg voller Prüfungen, Schicksalsschläge und Tragik für Clara bedeuten würde.

Izabelle Jardin hat in »Funkenflug« gekonnt die beiden Handlungsstränge miteinander verknüpft. Vor allem die sehr lebendige Geschichte um Clara Henriette hat es mir angetan und durch geschickte Cliffhänger hat die Autorin mich durch ihre Geschichte getrieben. Immer wollte ich wissen, wie es im 19. Jahrhundert mit der Frau weiterging, die so jung und lebhaft war und dann so viel ertragen musste.
Und ganz nebenbei, ohne dass dieser Handlungsstrang zur bloßen Randgeschichte degradiert wurde, gab es ganz viel um Faye, Constantin, seinen Vater Ernst und die Familie zu erfahren. Auch wenn ich bei meiner Schwäche für (fiktive oder reale) historische Schicksale immer etwas lieber bei Clara als bei Faye war.
Izabelle Jardin hat in »Funkenflug« viel Wert auf authentische Charaktergestaltung gelegt und besonders ihre Protagonisten detailliert und mit Tiefe gestaltet. Clara Henriette, Faye und Constantin besitzen allen voran eine Lebendigkeit und Authentizität, die ich bei Charakteren sehr schätze. Gerade bei Clara ist außerdem zu merken, dass die Autorin ihre Charaktere mit der Geschichte entwickelt. Das erst so unbeschwerte junge Mädchen macht eine gravierende Entwicklung ihres Charakters durch, sie durchlebt so viele verschiedene Situationen, die sie prägen und ihren Charakter entwickeln.

Neben der berührenden Geschichte aus dem 19. Jahrhundert und den ausgearbeiteten Charakteren, wartet Izabelle Jardin mit einem weiteren Pluspunkt auf, der »Funkenflug« zu einem besonderen Lesevergnügen macht: ihrem Schreibstil. Lebendig, detailliert und bildhaft erweckt die Autorin nicht nur ihre Charaktere zum Leben, sondern auch die Schauplätze ihres Werkes.

Kurz: »Funkenflug« von Izabelle Jardin ist die magische, funkensprühende Geschichte zweier Paare, die Jahrhunderte trennen und eine Empfehlung für Fans von historischen Liebesromanen voller Tragik, die ihre Lektüre romantisch, ergreifend und fesselnd, aber nicht kitschig mögen.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

© Roman Brodel

Izabelle Jardin studierte Sozial- und Politikwissenschaften. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem verschlafenen Dorf in Norddeutschland. Mit ihren romantischen Liebesromanen erobert die Autorin regelmäßig die eBook Bestsellerlisten.

Izabelle Jardin ist ein Pseudonym.


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Weitere Meinungen zu »FunkenFlug« von Izabelle Jardin

Manjas Buchregal (5/5)
Bibilotta (5/5)
Reading Books (5/5)


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Andere Bücher von Izabelle Jardin

  


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Dieses Rezensionsexemplar habe ich über NetGalley erhalten.

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e-Book- und Hörbuchanbieter Legimi im Test

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Legimi Screenshot, 21.10.17

Screenshot von http://www.legimi.de, 21.10.2017

Kindle Ulimited, Readfy, Skoobe, Onleihe und tolino select sind vielen eBook-Lesern/Leserinnen ein Begriff. Legimi ist bisher nur wenigen bekannt, ein guter Grund, sich den e-Book und Hörbuchanbieter mal näher anzusehen.

Das Unternehmen

Legimi (Esperanto für „ich lese“) wurde 2009 in Polen gegründet. Seit Herbst 2016 ist der e-Book und Hörbuchanbieter auch im deutschen Buchmarkt aktiv. Grundidee des Unternehmens ist es, komfortables Lesen von eBooks auf allen Arten von Geräten zu ermöglichen. Dabei können User zwischen verschiedenen Abo-Modellen (mehr als 78.000 eBooks und 1.700 Hörbüchern, Stand Sept. 2017) und dem Einzelkauf von Büchern in elektronischer Form wählen.

Die Preise

Legimi, Abo – Preise, Stand 22.10.2017

Legimi stellt vier verschiedene Abonnoments zur Auswahl: Legimi 300, Legimi 1000, Legimi 1500 und Legimi ohne Limit. Alle Abos können 7 Tage kostenlos getestet werden.
In den verschiedenen Paketen sind unterschiedliche Anzahlen Seiten pro Monat enthalten + Anfangsbonus bei Abschluss eines Abos. Eine Seite umfasst 200 Wörter, nicht genutzte Seiten werden auf den Folgemonat übertragen.
Ebenfalls ein Unterschied der verschiedenen Abonnements: Die Anzahl der nutzbaren Geräte. In Lgeimi 300 kann nur auf einem Gerät gelesen werden, bei Legimi ohne Limit können bis zu 4 Geräte zum Lesen genutzt werden – 1 eReader und 3 Tablets/Smartphones.
Zusätzlich kann der Kunde pro Monat bis zu vier eigene eBooks in ePuB oder PDF aus anderen (legalen!) Quellen in das eigene Regal einfügen. Die Anzahl der selbst hinzufügbaren eBook hängt vom Abo ab (z.B. Legimi 300: ein eBook, Legimi ohne Limit: bis zu vier. eBooks).

Das Gutscheinprogramm

Kunden eines Legimi-Abos können das Gutscheinprogramm nutzen. Je nach gewähltem Abo bekommen Kunden monatlich Punkte im Wert zwischen 2€ (Legimi 300) und 6€(Legimi ohne Limit) gutgeschrieben. Diese Punkte können bei Legimi auf den Kauf von eBooks und Hörbüchern angewendet werden, die nicht im Abo-Angebot verfügbar sind. Die gekauften eBook können in allen gängigen Formaten erworben werden (MOBI, EPUB, PDF, MP3) und so auf jedem Endgerät (inkl. Kindle) gelesen werden.

Mein Eindruck

Angeschaut habe ich mir Legimi ohne Limit auf dem eReader InkBook Prime sowie auf dem Desktop und in der Android App. Sowohl das Abo als auch das InkBook Prime wurden mir von Legimi dafür zur Verfügung gestellt.

InkBook Prime & Legimi

Das InkBook Prime ist klein (6 Zoll Display), leicht (168 g) und kann sowohl eBooks als auch Hörbücher. Außerdem können eigene Apps und eBooks auf den Reader geladen werden. Über Bluetooth kann das InkBppk zum Beispiel mit Lautsprechern oder Kopfhörern verbunden werden.

Prime InkBook Legimie

Screenshot von Legimi.de, 30.10.2017

Das kapazitive Display ist gut zu bedienen, die internen 8 GB Speicherplatz können mit einer SD Karte erweitert werden und auf dem eBook Reader können Dokumente und Bücher folgender Formate gelesen werden: EPUB und PDF (Reflow) mit Adobe DRM (ADEPT), MOBI (ohne DRM), TXT, FB2, HTML, RTF, CHM.
Manko an dem InkBook Prime, vom Kindle Fire verwöhnt, ließ sich das InkBook für mich nur langsam bedienen. Wenig RAM und der kleine Prozessor haben dann doch mal für die eine oder andere Ladezeit gewirkt. Hier fehlt mir allerdings der vergleich zu andere eReadern, da der Kindle Fire als Tavlet gilt und nicht zum Vergleich taugt.

Der Preis des InkBook Prime hängt davon ab, ob und welches Abo der Kunde wählt. Andere eReader wie das InkBook Classic 2 können so mit Legimi ohne Limit und einer Vertragsdauer von 24€ Monaten für 1€ erworben werden (zzgl. Abo Preis). Eine Übersicht der verschiedenen Preis-Modelle für die eReader bei Legimi gibt es hier: eReader bei Legimi (Werbung).

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In der Legimi App für eReader gibt es vier Kategorien: Mein Legimi, Katalog, Regale und Notizen. Oben rechts kann außerdem auf die Einstellungen für die App zugegriffen werden.
Die App ist sehr übersichtlich und intuitiv angeordnet.
Unter „Mein Legimi“ gibt es Lesestatistiken und allgemeine Informationen zum Konto. Im Katalog kann das Angebot nach Genre oder Format durchstöbert oder -gesucht werden. Ein kleiner Filter sorgt dafür, dass sich Abo-Kunden nur auf das Sortiment beschränken können, das auch im Abo erhältlich ist. Dieser Funktion bedeutet aber auch, dass man unbedingt dran denken muss, den Filter wieder zu entfernen, wenn man bereit ist auch ein eBook außerhalb des Abo-Angebotes zu erwerben.

Android App

Die Android App ist super. Sie fragt, wie in einigen App-Bewertungen kritisiert, einige Berechtigungen ab, deren Sinn für den Zweck der App fraglich ist. Aber mehr gibt es nicht zu bemängeln.
Die App ist sehr simpel aufgebaut und übersichtlich. Aktuell kann zwischen Mein Legimi, Katalog, Regale und Notizen gewechselt werden. Außerdem können Einstellungen an Darstellung und dem Konto geändert sowie die verschiedensten Genres in Legimi durchstöbert werden.

Im Katalog kann sehr simpel ausschließlich nach eBooks und Hörbüchern gefiltert werden, die sich im Abo befinden, eine super Funktion um Frust zu vermeiden, wie ich festgestellt habe. Bei meiner ersten Suchen hatte ich ein Händchen für eBook, die nicht im Abo erhältlich sind. Durch den Filter konnte ich sehr viel angenehmer nach Büchern suchen und auch in Ruhe stöbern.

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In »Mein Legimi«  können u.a. Informationen zum Abo abgerufen sowie eine Lesestatistik eingesehen werden.
Gute gefallen hat mir die Funktion in Büchern Zitate zu markieren -auch wenn das Markieren selbst noch verbessert werden kann – diese werden dann unter „Notizen“ angezeigt. Für Leser wir mich, die Buchzitate lieben eine sehr nützliche Funktion!

Die Synchronisation zwischen Legimi App auf einem eReader, dem Desktop und der Android App funktioniert problemlos, vorausgesetzt natürlich, der eReader hat zwischen dem Gerätewechsel eine Verbindung zum Internet.

Desktop

Auf dem Desktop können die eBooks nicht gelesen werden. Die Bücher könne hier aber bewertet werden, sowie der Lesefortschritt eingesehen werden. Außerdem können Bücher gesucht um zum Regal hinzugefügt werden. Die Synchronisation mit dem eReader und der App ist dann völlig problemlos.
Hier können außerdem vergangene Käufe eingesehen werden und die Abos ausgewählt werden.

Auswahl

Die Auswahl von Legimi ist großartig, ob ältere oder neuere Titel, die meisten meiner Suchen waren im Abo enthalten. Titel, die nicht im Abo verfügbar waren, können erworben werden, Sparfüchse können aber auch ein oder zwei Monate warten und das Gutscheinprogramm nutzen, um die eBooks außerhalb der Abos zu lesen.

Zusammenfassung

Legimi gefällt mir als eBook- und Hörbuchanbieter. Kunden können zwischen verschiedenen Abo-Modellen wählen oder sich für Legimi als regulären eBook Shop entscheiden. Die Auswahl der eBooks ist vielfältig. Es gibt Neuheiten und Klassiker, aber auch eine Vielzahl von kostenlosen eBooks, die einen zweiten Blick lohnen.
Neben der großen Auswahl des Anbieters ist die Nutzung des Services einfach. Die Bedienung der Legimi App auf allen getesteten Geräten ist übersichtlich, simpel und intuitiv. Funktionen wie das Markieren und automatische Speichern von Buchzitaten habe ich schätzen gelernt – auch wenn das Markieren selbst noch verbessert werden kann. Auf meinem Smartphone konnte ich die Zitate leider selten ganz korrekt eingrenzen. Der Anzeige sprang oft etwas zu weit.
Eine Funktion fehlt mir bei Legimi völlig: Ein Buch merken. Natürlich hat meine seine Regale, aber ich würde gerne ein Buch, gerade wenn ich ein Abo habe und ein Buch entdecke, dass ich später mit dem Gutscheinprogramm erwerben möchte, auf eine Wunschliste packen und direkt finden, wenn ich es kaufen möchte.
Eine weitere Funktion kann ich mir für den Service von Legimi auch vorstellen: Einen Alarm, wenn von mir markierte Autoren Neuerscheinungen haben oder neu im Abo sind. So kann ich nicht verpassen, wenn ein Buch neu um Abo ist.

Das InkBook Prime ist für mich gar keine Alternative als eReader, als Kindle Fire Nutzer würde ich mich sehr über eine Legimi App für Amazon freuen, um den vielfältigen Abo-Service von Legimi abseits des Kaufs eines eBooks bequem nutzen zu können. Für alle, die gerne auf klassischen eReadern lesen oder ein Tablet besitzen ist Legimi ein spannender Anbieter für eBooks und Hörbücher.


Vielen Dank an dieser Stelle an Legimi für die Bereitstellung des InkBook Prime und eines 3 Monaten Test Abos von Legimi ohne Limit“

Let’s (sp)read »Die Elemtarsturm-Chroniken 01: Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod – Woche 1

Lets spread Elemtarwächter Chroniken

Woche 1: Gemeinsam lesen wir »Die Elementarsurm-Chroniken – Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod

Seite 1 – 116

Wie bist du in die Geschichte gekommen?

Gut! Der Einstieg ist abrupt, aber so gut getroffen, dass man direkt im Geschehen ist. Die Dramatis Personae haben mir dabei geholfen den Überblick zu behalten und mich zurecht zu finden. Durch den gewählten Anfang kamen natürlich viele Fragen auf. Die machen aber neugierig auf mehr, der Autor hat hier einen guten Einstieg in seine Geschichte geschaffen.

Bereits in diesem Abschnitt merkt man aber, dass dem Buch eines scheinbar fehlt: ein Lektorat. Es gibt einige Wiederholungen, die den Lesefluss nicht beeinflussen, aber doch auffallen. Wett macht der Autor das in meinen Augen mit einer Besonderheit: Kieran L. Mcleod schreibt die Geschichte die Elemntarsturm-Chroniken mit seinen Lesern. Feedback und Umfragen bestimmen, wie sich der Handlungsstrang entwickelt, wer lebt und wer stirbt.

Wie kommst du mit den 3 Handlungssträngen: Gegenwart, Zeit der 2. Verheerung in Gaetan und Zeit der 2. Verheerung „normale“ Welt klar?

Sehr gut. Die einzelnen Handlungsstränge sind in den Kapitelüberschriften gekennzeichnet. Außerdem sind die Übergänge gut gelungen. Bisher wusste ich immer gleich, bei wem ich gerade wo und wann bin.
Gut finde ich auch, dass es eine Karte von Gaetan gibt, nur hätte ich den Ort anders gewählt. Aktuell befindet sich die Karte direkt vor Kapitel 1, das aber in Wales spielt. Und ich habe erstmal, das „Wales“ überlesend, die Burg auf der Karte gesucht. An der Stelle hätte ich mir eher eine Karte von Wales gewünscht und die Karte von Gaetan in die Nähe vom ersten Kapitel in Gaetan .

Wie findest du den Schreibstil des Autoren?

Prinzipiell sehr gut. Kieran L. McLeod hat einen angenehmen, flüssigen Schreibstil. Er beschreibt Personen und Szenen sehr lebendig und authentisch.
Aber wie bereits erwähnt gibt es auch einige Wiederholungen, hier hätte ein Lektorat noch einiges rausholen können.

Welches war deine Lieblingsstelle (kurzes Zitat)?

Der Wind wirbelte plötzlich Blätter umher, immer schneller und schneller. Die Blätter formten eine Gestalt, die wie ein Drache aussah. Das Ungetüm aus Blättern trat plötzlich in den Weg der Reitergruppe. Der grünbraune Drache riss sein Maul auf und spie donnernd eine meterlange Flamme aus Blättern.
»Die Elemtarsturm Chroniken – Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod, S. 55

In der Geschichte gibt es Leute, welche die verschiedene Elemente beherrschen. Wenn du selbst Teil der Geschichte seien könntest, würdest du auch gerne ein Element beherrschen können? Wenn ja, welches? Wenn nein, warum nicht?

Unbedingt! Aber die Auswahl fiele mir schwer. Jedes Element ist überlebenswichtig und doch auch tödlich. Müsste ich mich entscheiden, würde ich mich wohl für das Element Luft entscheiden.

Die Aktion & Das Gewinnspiel

Gemeinsam lesen wir »Die Elemtarsturm-Chroniken« in vier Abschnitten. Jede Woche gibt es bestimmte Fragen zu einem Leseabschnitt, die die teilnehmenden Blogger Sonntags in einem Blogbeitrag beantworten.
Außerdem stellen wir auch euch jeden Sonntag Fragen und verlosen unter allen, die unsere Beiträge der Aktion ab dem 29.10.17 kommentieren 3 Prints und 3 eBooks von »Die Elementarsurm-Chroniken – Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod (Teilnahmebedinungen).

Gewinnspielfrage: Die letzte Frage gebe ich an euch weiter. Wenn du selbst Teil der Geschichte seien könntest, würdest du auch gerne ein Element beherrschen können? Wenn ja, welches? Wenn nein, warum nicht?


Let’s (sp)read: lesen, diskutieren, gewinnen

Teilnehmende Blogs, hier könnt ihr jeden Sonntag kommentieren und Lose sammeln:

Bücherleser

Let’s (sp)read »Die Elemtarsturm-Chroniken 01: Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod

Lets spread Elemtarwächter Chroniken

Gemeinsam lesen wir »Die Elementarsurm-Chroniken – Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod

Die Agentur Spread and Read hat sich etwas einfallen lassen, gemeinsam lesen wir »Die Elemtarsturm-Chroniken« in vier Abschnitten. Jede Woche gibt es bestimmte Fragen zu einem Leseabschnitt, die die teilnehmenden Blogger Sonntags in einem Blogbeitrag beantworten.
Außerdem stellen wir auch euch jeden Sonntag Fragen und verlosen unter allen, die unsere Beiträge der Aktion ab dem 29.10.17 kommentieren 3 Prints und 3 eBooks von »Die Elementarsurm-Chroniken – Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod (Teilnahmebedinungen).

In einer Facebook-Gruppe diskutieren wir außerdem über alles, was wir gut finden, nicht mögen oder oder oder.
Und das beste: Du kannst bei der Aktion dabei sein, wenn Du »Die Elementarsurm-Chroniken – Kinder des Windes« von Kieran L. McLeod bereits zu Hause hast und mit gemeinsam lesen und diskutieren willst, dann melde Dich einfach bei mir (buecherleserjw@gmail.com oder via PN auf Facebook).

Let’s (sp)read: lesen, diskutieren, gewinnen

Teilnehmende Blogs, hier könnt ihr jeden Sonntag kommentieren und Lose sammeln:

Mikka liest (Facebook)
Bücherleser

Rezension: »Junktown« von Matthias Oden

»Junktown«
von Matthias Oden

Heyne, Mai 2017
978-3453318212
400 Seiten
Preis:  9,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Eine faschistische Stadt in der Zukunft. Konsum ist alles, Abstinenz bedeutet Hochverrat.
Anhänger der KP, der Konsumistischen Partei, haben die Regierung übernommen. Mensch und Maschine können sich lieben, auch heiraten ist erlaubt.
Sich zudröhnen ist Pflicht, Müll im Vorgarten zeugt von Wohlstand. Bürger werden in Humanklassen eingeteilt, die Drogenmenge im Blut bedeutet Privilegien oder Tod. Der Goldene Schuss für die Partei ist das höchste Ziel fanatischer Anhänger.

Solomon Cain, Mittfünfziger, ist Witwer und Ermittler bei der Gemapo, der Geheimen Maschinenpolizei. Als alter Kämpfer der Partei Hinterbliebener einer Goldenen Schützin hat er einige Freiheiten, die als Blasphemie an der KP gelten. Bisher hat man ihn beobachtet und in Ruhe gelassen.
Als er eines Tages zu einer toten Brutmutter gerufen wird, steckt Cain plötzlich in einem Fall, der ungeahnte Ausmaße annimmt und das Ende seines Lebens bedeuten kann. Dieser Fall führt ihn an die Grenzen seines Gewissens, in die Abgründe von Junktown und zu der allen überlagernden Fage, was vom Menschsein übrig bleibt, wenn der Tod der letzte große Kick ist.

Fazit

»Junktown« von Matthias Oden ist ein Buch, dass ich gleich zum Erscheinen im Mai gelesen habe und das mich in den letzten Monaten immer wieder beschäftigt hat, bevor ich endlich die Rezension schreiben konnte.

Matthias Oden zeichnet das Bild einer dystopischen Zukunft der Faschisten in einem Stadtstaat zeigt. Für das passende Setting sorgt der Autor nicht nur mit seinem harten, aber detaillierten Schreibstil und Inspektor Solomon Cain. Auch die Nutzung vom Bezeichnungen wie „Gemapo“, „Humanklassen“ sowie „Ausfall“ und „Recycling“ im Zusammenhang mit Menschen, verdichtet die Atmosphäre, die an die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands erinnert.
Die historischen Anspielungen finden zu einem dichten, totalitären Stadtstaat zusammen, der nicht nur seine Bewohner gefangen hält.  Auch der Leser ist schnell gefangen von den strengen Vorschriften und Kontrollen, regelmäßige Drogentest sorgen hier dafür, dass die Bürger nie zu nüchtern oder entsorgt werden, falls die Konzentration der Drogen im Blut zu niedrig ist.

In diese Welt hat Matthias Oden seinen Protagonisten Solomon Cain gesetzt, Mitte 50, Witwer hat der ehemalige Kämpfer für die Konsumistische Partei so langsam seine Zweifel an dem System, dem er an die Macht geholfen hat. Dabei ist er mürrisch, etwas selbstherrlich und trotzdem sympathisch. Und er ist ein Ermittler, der nicht aufhört, wenn der Befehl von oben dazu kommt, sondern gerne seine Fälle löst. Ungelöste Rätsel sind ihm ein Greuel. Genauso wie systemtreue Speichellecker.

Kurz: Wer sich durch den Anfang von »Junktown« beißt und bereit sich mit dem direkten Einstieg ohne große Erklärungen zu Beginn zurechtzufinden, liest hier ein Buch voll skurriler Momente, Tempo, überzeugender Charaktere und wenig hoffnungsvoller Momente. Die Lektüre hat eine dichte Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und die Dystopie lebendig macht.
»Junktown«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Büchern, die sich gerne unterhalten lassen, aber auch versteckten Tiefgang und Hintergründe zu schätzen wissen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

© Sarah El-Wassimy

Matthias Oden ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises und lebt in München.
Er macht 2007 seinen Master in Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie an der Freien Universität Berlin, arbeitete als Redakteur bei der Fianancial Times Deutschlad, übernahm die Redaktionsleitung des Lifeytle-Magazins Business Punk und war danach Chef-Redakteur Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen.
Laut seinem XING-Profil befindet sich der Autor seit November 2016 auf Weltreise (Stand Oktober 2017).

 

 


Weitere Meinungen zu »Junktown« von Matthias Oden

Kultplatz
Deutsche Science Fiction
kitsune books
Das Bücherregal


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Viele Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Dignity Rising 01 – Gefesselte Seelen« von Hedy Loewe

dignity rising gefesselte seelen hedy loewe»Dignity Rising 01 – Gefesselte Seelen«
von Hedy Loewe

Dark Diamonds by Carlsen, September 2017
978-3-646-30066-6
487 Seiten
Preis:  3,99€ eBook

Leseprobe

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Inhalt

Jon Matthews ist Commander einer Raumstation am Rande der gesicherten Galaxie. Sein Tag ist geprägt von Routine und Eintönigkeit, nur seine engsten Freunde bewahren sein Seelenheil.
Als eines Tages zwei Botinen des Rats auf seiner Station landen und Jon die verloren geglaubte Liebe seines Lebens wieder sieht, ahnt er bereits, dass großer Ärger bevorsteht. Niemals hätte der Rat zugelassen, dass die Telepathin Shay wieder vor ihm steht, auch, wenn sie sich nicht an Jon erinnern kann…
Können Jon und Shay wieder zu einander finden? Und können sie den Rat besiegen?

Fazit

Angezogen von Cover und Klappentext, hat mich Hey Loewe mit »Dignity Rising 01 – Gefesselte Seelen« bezaubert. Ohne Kitsch und überzogener Dramatik hat sie eine emotionale Liebesgeschichte in futuristischen Setting geschaffen.

Uns und die Geschichte von Jon und Shay trennen 400 Jahre. Die Menschen haben längst andere Spezies getroffen und sich ein Leben im Weltall ermöglicht.
Jon und Shay treffen sich in einer Zeit wieder, als Rebellen immer heftiger gegen den regierenden Rat vorgehen und dieser immer endgültiger antwortet.
Jon ist anfangs verschlossen, zeigt wenig Gefühle und lässt noch weniger Menschen an sich heran. Nur seine Freunde Hawk und Welda haben lediglich eine Ahnung, dass es ihm nicht gut geht. Hedy Loewe hat den Captain mit der Zeit aufblühen lassen. Als Shay, die Liebe seines Lebens wieder in sein Leben tritt, verliert Jon nach und nach seinen Panzer und hervor kommt ein einfühlsamer, aber auch besitzergreifender Mann mit Beschützerinstinkt, der für den Leser immer zugänglicher wird. Mir hat gut gefallen, welche Entwicklung Jon im Laufe der Geschichte durchläuft.
Auch Shay ist der Autorin gut gelungen. Shay ist eine starke Frau, die den Mut aufbringt nicht blind Befehlen, sondern ihrem Gefühl zu folgen. Gut nachvollziehbar zeigt Hedy Loewe, wie aus der Frau mit der unbestimmten Sehnsucht eine Führungspersönlichkeit wird, die weiß wer sie ist und wo ihr Platz ist.
Aber nicht nur die Protagonisten sind Hedy Loewe gelungen, auch Hawk, Welda und Hanout sind spannende Charaktere, die Lust machen sie besser kennen zu lernen. Selbst der Antagonist ist hier  interessant, wird er doch ambivalent dargestellt und ist schwer als einfach nur „böse“ einzustufen.

Kleiner Kritikpunkt ist der Einstieg in die Geschichte. Der Leser bekommt hier sehr viele Informationen mit einmal, wirklich Spannung kommt dabei erst einmal nicht auf.
Nach wenigen Seiten ändert sich das und Hedy Loewe zieht das Tempo an, hier baut sich das Spannungsniveau auf, das die Autorin bis zum Ende hält. Wett macht Hedy Loewe den Anfang durch ihren Schreibstil, flüssig und sehr angenehm hat die Autorin ihre Geschichte in Worte gefasst und bringt diese bildhaft an ihre Leser.

Kurz: »Dignity Rising – Gefesselte Seelen« von Hedy Loewe ist ein romantisches Science-Fiction Abenteuer ohne Kitsch, dafür voller Emotionen. Da hier der Fokus auf der Liebe zwischen Shay und Jon liegt, ist die Geschichte eine klare Empfehlung für Fans von Liebesgeschichten, die einem intergalaktischen Setting nicht abgeneigt sind.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Hedy Loewe

Hedy Loewe wurde 1965 in Mittelfranken geboren. Nach dem Studium der BWL in Jahren im Marketing arbeitet die Autorin heute als freiberufliche Unternehmens-beraterin, Texterin und Autorin.
Zusammen mit ihrem Mann und zwei Katzen lebt  Hedy Loewe in der Region um Nürnberg, genießt ihren Garten und träumt von einer Ranch in Canada.

Hedy Loewe ist ein Pseudonym.

WebsiteFacebook

 


Weitere Meinungen zu »Dignity Rising – Gefesselte Seelen« von Hedy Loewe

 Buchfee
Line’s Bücherwelt
Gedankenvielfalt
♦  Sabs Bookparadise


 

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Rezension: »Banshee Livie 01 – Dämonenjagd für Anfänger« von Miriam Rademacher

Banshee Livie - Miriam Rademacher»Banshee Livie 01 – Dämonenjagd für Anfänger«
von Miriam Rademacher

Sternensand Verlag, Oktober 2017
978-3-906829-55-5
370 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Broschiert


Bestellen AmazonZum Verlag

Inhalt

Pech ist, wenn man bei einem Gewitter mit seiner Tante über ein Feld läuft und in der Nähe des einzigen Baumes weit und breit steht. Pech ist auch, wenn man im Tod nicht entspannen kann, sondern in einer alten, staubigen Dachkammer ohne Internetanschluss wohnen und die Bewohner des Schlosses vor bevorstehendem Unheil warnen muss. Entweder mit schaurigem Heulen oder mit Scharade. Livie ist die neue Banshee von Schloss Harrowmore und muss zu ihrem Pech über die tollpatschigste Familie Neuenglands wachen. Aufregend wird es, als ein nachtragender Dämon eine alte Rechnung begleichen will und Livie alle ihre Banshee-Fähigkeiten aufbieten muss, um das zu verhindern. Dabei ist stets  Walt an ihre Seite -außer wenn sie ihn wirklich braucht! – und steuert mit seiner sexy, gesichtslosen Stimme altkluge Kommentare bei.

Fazit

Was für eine unterhaltsame Geschichte! Miriam Rademacher erzählt mit »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« humorvoll und mit Witz die Geschichte einer jungen Frau mit üppigen Kurven und kleinem Bauchansatz, die einen dunklen Long-Bob hat, ein herzförmiges Gesicht besitzt und Vergleiche mit Comic-Lady Betty Boop hasst.

Livie, beschwert sich in dem einem Moment noch über recht eintöniges Leben und im nächsten Moment ist sie tot. Aber irgendwie auch nicht. Walt offenbart Livie ihr neues Schicksal, als Todesbote teilt er ihr drohende Todesfälle in der Familie Harrowmore mit, Livie muss dann als Banshee Familienangehörige warnen und die Unglücke verhindern. Ganz glücklich ist Livie mit der neuen Situation nicht, bis sie entdeckt, dass der mysteriöse Walt mehr als nur altklug daher reden kann – Kleider herzaubern zum Beispiel. Als dann ein alter Feind die Familie Harrowmore bedroht, ist Livie Feuer und Flamme, zusammen mit Walt macht sie sich auf, um „ihre“ Familie zu schützen.

Miriam Rademacher hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, leicht, locker, flüssig und mit viel Witz erweckt sie vor allem Livie und auch Walt zum Leben. Die beiden Charaktere entwickeln eine unterhaltsame Dynamik, die beim Lesen viel Freude bereitet und die Geschichte vorantreibt.
Livie war mir mit ihrer gleich sympathisch, zwar sieht sie die Dinge gerne erstmal leicht negativ, schafft es aber dabei keine schlechte Stimmung zu verbreiten. Miriam Rademacher hat es hier geschafft ihre Protagonistin glaubwürdig, lebendig und nachvollziehbar zu gestalten. Auch Walt und der heimliche Start des Buches – ein Mummel – bereichern die Geschichte mir ihren Charakteren.

»Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« von Miriam Rademacher ist der kurzweilige Auftakt der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen verspricht. Mit viel Liebe hat die Autorin ihre Charaktere Gestalt annehmen lassen und sie in die Interaktion geschickt.
Das Abenteuer von Livie und Walt eine Leseempfehlung für alle Leser, die humorvolle Literatur mögen, witzige Dialoge schätzen und gerne auf Dämonenjagd gehen.

 

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Miriam Rademacher wurde 1973 im Emsland geboren und wuchs in einem kleinen Barockschloss auf.  Heute lebt die Autorin, die schon früh mit dem Schreiben begann, in Osnabrück. Neben dem Schreiben unterrichtet Tanz.
Mariam Rademacher veröffentlichte in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasy-Romane, Krimis und ein Kinderbilderbuch.

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan« von Joshua Tree

Behemoth 2333 - Band 03 Der Flug des Leviathan - Joshua Tree»Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Oktober 2017
ASIN: B0761SF8Y3
162 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

Leseprobe

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Inhalt

Captain Jeremy Brandt und Pascal haben die Erde erreicht und alles ist anders, als sie erwartet haben. Konfrontiert mit der gewöhnsbedürftigen Realität auf dem Heimatplaneten ihrer Spezies erkennen die beiden Männer, dass sie Figuren in einem Spiel sind, dass sie nicht im ganze Ausmaß durchschauen. Bevor sie sich versehen, befinden sie sich auf einer Mission, deren Erfolgsaussichten quasi gleich Null sind. Können Jeremy und Pascal diese Mission überleben und die Karten in dem politischen Spiel neu mischen?

Fazit

»Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan« ist Band drei der Behemoth-Reihe.

In flotten Tempo steigt Joshua Tree wieder in die Geschichte von Jeremy und Pascal ein. Im dritten Band der Behemoth 2033-Reihe sind der Captain und der Ermittler auf der Erde angekommen. Hier hat Joshua Tree eine, für ein nahezu gefühlloses Wesen, perfekte Zukunft geschaffen. Auf das beste optimiert leben die Menschen auf dem Planeten, den ihre Vorfahren zerstört haben.
Schickte der Autor seine Leser in »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg«  noch von einer brenzligen Situation in die nächste, dominieren in diesem Band Dialoge die Geschichte. Es gibt mehr Informationen über Hintergründe, Intrigen und die Charaktere.  Aber es gibt sie auch wieder, diese brenzligen Situationen, die voller Action zum mitfiebern anregen.
Der Fokus liegt diesmal aber ganz klar auf detaillierter und tiefer Charackterentwicklung.

Kurz: »Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan« von Joshua Tree ist die gelungene Fortsetzung einer komplexen Science-Fiction Serie, die eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben. Diesmal etwas ruhiger im Grundtenor, aber nicht weniger fesselnd als die ersten beiden Bände.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua Tree

Joshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

Website · Facebook

 

Behemoth 2333


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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm« von T.S.Orgel

Die Blausteinkriege 3 - Der verborgene Turm von T.S. Orgel»Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm«
von T.S. Orgel

HEYNE, Oktober 2017
978-3-4533-1707-9
640 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99€ Broschiert

Leseprobe

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 & 2 der Blausteinkriege nicht kennen.

Inhalt

Im Mocoubaun entwirrt Ordensritter Cunrat zusammen mit der Metis Xari einen Teil um die Verschwörung der falschen Beruner, die im Protektorat für Unruhe sorgen. Fast zu spät erkennt Cunrat, wer die wahren Drahtzieher sind. Zusammen mit Xari und einigen Schildbrechern stellt er sich den Feinden Beruns.
In Berun findet zu gleichen Zeit ein glanzvolles Turnier statt. Viele Würdenträger haben sich versammelt, um zu feiern. Während die Obrigkeit abgelenkt ist, schälen sich die wahren Drahtzieher der Verschwörung aus ihrer Verkleidung und stürzen das Reich unvermittelt in einen alles verzehrenden Krieg: In den Tiefen vor Beruns Toren wird an uralten Kräften gerührt, die besser weiter in Vergessenheit geblieben wären….

Fazit

Der Einstieg in das Finale der Blausteinkriege ist brutal, der Leser beginnt dort, wo »Die Blausteinkriege 02 – Sturm aus dem Süden« aufgehört hat. Für alle, die eine Gedächtnisstütze brauchen, gibt es vor Kapitel 1 eine Zusammenfassung der ersten beiden Bände. Außerdem gibt es wieder Karten und ein Personenverzeichnis, das auch meinem Gedächtnis das eine oder andere mal als Unterstützung diente.

„Ein Mörder, ein Kriegsknecht, eine Hexe, ein Verrückter und ein Idiot sitzen in einer Taverne …“
aus: »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm«, S. 502, II/2017, Heyne

»Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm« ist alles, es ist laut, schnell und voller Action, aber auch gleichzeitig an einigen Stellen sehr, sehr leise und mitnehmend. Vor allem die Szenen mit Xari und Cunrat sind sehr vielfältig und ergreifend.
Ich liebe Bücher, die mich überraschen und das haben T.S. Orgel geschafft. Ich hatte viele Theorien, einige gingen in die richtige Richtung, andere waren so falsch, dass ich sie niemals äußern werden.  Es ist beeindruckend, wie T.S. Orgel die scheinbar losen Fäden der vorherigen Bände zu einem großen Ganzen verknüpften haben und sich Szenen, Andeutungen und Gespräche plötzlich ins richtige Licht rücken.

Neben dem Weltenbau und der Konstruktion der politischen Situation hat mir auch der Schreibstil der Brüder Tom und Stephan Orgel wieder ausnehmend gut gefallen. Flüssig und  bildhaft erwecken sie die unterschiedlichsten Szenen zum Leben, ob großes Massaker in der Stadt, nervenaufreibender Tauchgang in das dunkle Nass oder die Stille nach dem Sturm, wenn zwei Personen erschöpft zusammen gegen die Kaimauer sinken – alle Szenen sind sehr intensiv, lebendig und haben eine eigene Atmosphäre.
Atmosphäre ist ein gutes Stichwort. »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm« ist düster, spannend und entbehrt trotzdem nicht eines gewissen Witzes. Die Charaktere, allen voran Kriegsknecht Ness und der alte Rosskopf, haben einen schwarzen Humor und einen Sarkasmus, der sie sehr sympathisch macht.
Meine Favoritin ist aber Xari, loyal, sarkastisch, schlagfertig und attraktiv – aber nicht perfekt – ist sie sehr lebendig und manchmal fast vulgär.

„Lass gut sein, Berun“, sagt sie müde. „Ich weiß selbst, dass ich Titten habe. Ich kann sie sehen“
sagt Xari in »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm«, S. 215, II/2017, Heyne

Neben Xari, Ness und dem Rosskopf haben mir aber auch Danil, Sara, Meister Messer, Cunrat und auch Jerik der Narr gut gefallen. Alle sind mehr, als sie auf den ersten Blick scheinen und überzeugen mit der Detailverliebtheit und dem Tiefgang, mit denen sie geschrieben wurden. Sie sind in den drei Bänden gewachsen, haben sich entwickelt und alle auf ihre Weise Mut bewiesen. Ich weiß gut entwickelte Charaktere stets zu schätzen.

Was für ein fulminantes Finale einer großartigen High-Fantasy Trilogie. T.S. Orgel haben sich selbst übertroffen und ein mehr als würdiges Ende für den Krieg um totgeglaubte Götter, Blaustein und ein altes Kaiserreich geschaffen.
Spannung trifft hier auf Intrigen, Witz und tiefe Emotionen, die mich berührt haben.
»Die Blausteinkriege« sind eine Leseempfehlung für alle LeserInnen anspruchsvoller High-Fantasy, die eine stetige Charakter- und hoch spannende Handlungsentwicklung zu schätzen wissen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autoren

T.S. Orgel und Bücherleser

Die Autoren Tom und Stephan Orgel mit mir auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Hinter dem Pseudonym T.S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. Wenn sie nicht schreiben, sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter bzw. Verlagskaufmann unterwegs.
2012 erschien mit »Orks vs. Zwerge« der erste gemeinsame Roman von T.S. Orgel, bisher er

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Die BLausteinkriege


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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