Rezension: »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01: Schwanenfeuer« von Regina Meißner

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 1)- Schwanenfeuer»Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer«
von Regina Meißner

Sternensand Verlag, Oktober 2017
978-3-9068-2945-6
368 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

Leseprobe
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Inhalt

Prinzessin Estelle ist verflucht, an einem einsamen See mitten im Wald lebt sie tagsüber als Schwan und Nachts als Mensch. Ein Entkommen scheint der jungen Prinzessin nicht möglich.
Erst als der junge Jäger Ayden in der Dämmerung zum Schwanensee kommt, einen Schwan schießt und eine verletzte junge Frau entdeckt, keimt in der Prinzessin neue Hoffnung auf ein Ende des Fluches. Kann Ayden Estelle helfen das Rätsel um den Fluch zu lösen? Und wird Estelle mit Aydens Hilfe nicht nur sich, sondern auch ihren Schwestern helfen können?

Fazit

»Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meißner ist der Auftakt einer Märchenadaption, die zum Träumen einlädt. Das Buch, das auf dem Ballett »Schwanensee« von Pjotr Iljitsch Tschaikoswki beruht, hat mich mit seinen vielen Stärken überzeugt.

Regina Meißner hat einen tollen Schreibstil, flüssig, verspielt und märchenhaft zaubert sie eine fast magische Atmosphäre um Estelle und Ayden.
Das Tempo der Geschichte treibt die Autorin durch einen Perspektivwechsel an, sowohl Ayden als auch Estelle erzählen ihre Erlebnisse. Eine Gute Wahl der Autorin, die eher ruhige Geschichte ohne große Action, bekommt so das Gewisse etwas und schüttelt die drohende Gefahr der  aufkommenden Langweile ab. Zudem lernt der Leser beide Protagonisten besser kennen, ich konnte so gerade Estelle gut nachvollziehen und verstehen.
Allerdings hat sich die Autorin hier auch einen Fallstrick gelegt, der zu Wiederholungen führte. Oft wurden nach einem Perspektivwechsel Geschehnisse zusammengefasst, die der Leser im Abschnitt zuvor mit dem anderen Protagonisten erlebt hat. Diese repetitiven Szenen waren für mich nicht nötig.

Kurz: »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meissner ist ein toller Auftakt einer gelungenen Märchenadaption. Die Autorin zaubert eine magische Atmosphäre, in der sie zwei sympathische Protagonisten auf ein märchenhaftes Abenteuer mit recht offenem Ende schickt.
Wer gerne Märchendaptionen liest, sich an ruhigen Geschichten ohne stetig steigende Spannung nicht stört und empfänglich für einen malerischen Schreibstil ist,  sollte hier einen Blick riskieren.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Regina Meißner

Regina Meißner wurde 1993 in einer Kleinstadt in Hessen geboren, in der sie auch heute lebt. Die Autorin studiert Englisch und Deutsch auf Lehramt und liebt in ihrer Freizeit neben dem Schreiben das Lesen, Nähen und ihren Dackel.
2015 veröffentlichte die Autorin ihr Debüt, seit dem folgten weitere  Fantasy und Contemporary Romane.

 

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Bücher von Regina Meißner

  


Weitere Meinungen zu »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meißner

Lina’s Büchertraumwelt (4,5/5)
Fuchsias Weltenecho (4/5)
♦ Katjas Bücherwelt (4/5)
Yvi’s kleine Wunderwelt (4/5)
Bücherwürmchen (4/5)


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Rezension: »Shadow Dragon 01 – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts

Shadow Dragon die falsche Prinzessin - Kritin Briana Otts»Shadow Dragon 01 – Die falsche Prinzessin«
von Kristin Briana Otts

Oetinger, September 2017
ISBN: 978-3-7891-0844-0
400 Seiten
Preis:  14,99€ eBook  18,99€ Hardcover

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Inhalt

Kai ist eine Waise und ausgebildete Onna-Bugeisha, eine Kriegerin  im Dienste von Noriko, Prinzessin von Mizu. Disziplin, Gehorsam und Entbehrungen sind ihr Leben.
Als Kai nach einem Attentat den Platz von Prinzessin Noriko bei der Kröung des neuen Kaisers übernehmen muss, überschlagen sich die Ereignisse: Irgenndjemand trachtet den Erben der vier Königreiche nach dem Leben, Kai lernt Prinz Enlai kennen und auch Drachenhüter Jao taucht in ihrem Leben auf. Außerdem scheint Kai eine Verbindung zum Shadow Dragon zu haben.
Gefangen in einem Netz aus Intrigen, Mord, Verrat und junger Liebe muss Kai entscheiden, wem sie wirklich trauen kann…

Fazit

Was. Für. Ein. Auftakt! Ich habe seit langem kein so gutes Jugendbuch mehr gelesen.
Kristin Briana Otts hat mit dem Kaiserreich Chitwitlok eine farbenprächtige und vielschichtige Welt geschaffen, die mich mit ihrem fernöstlichen Setting gefangen genommen und verzaubert hat. Als wären die Götter selbst auferstanden, um mir die Geschichte von Kai zu erzählen, die viel mehr zu sein scheint, als eine Waise, die zu einer Onna-Bugeisha, einer Kriegerin, ausgebildet wurde.

Mit Kai hat Kristin Briana Otts eine besondere Protagonistin geschaffen, haben Charaktere in Jugendbüchern sonst eine klare Rolle, ist bei Kai von Anfang der innere Kampf gegen sich selbst und die von außen auferlegten Regeln zu beobachten. Anfangs herrscht die loyale, gehorsame Kai vor, später haben wir es mit der inneren Verräterin Kai und der gehorsamen Kai zu tun und am Ende… tja, am Ende, wer weiß, welche Kai gewinnt?
Das Besondere: Mit dem der Entwicklung von Kai änderte sich der Schreibstil von Kristin Briana, anfangs konzentriert sich die Autorin wie Kai, die uns ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, auf das Wesentliche. Nur in Momenten, in den Kai abgelenkt ist, öffnet sie sich der Magie ihrer Welt und diese Welt damit auch für die Leser. Mit der Zeit und der Veränderung von Kai, wandelt sich Kais Wahrnehmung, zwar hat sie immer noch die Geschärfte Wahrnehmung einer Onna-Bugeisha, aber sie entwickelt auch ein anderes Feingefühl für ihre Mitmenschen und ihre Welt. Diese Änderung trägt Kristin Briana Otts in ihrem Schreibstil Rechnung und nimmt diese Veränderung von Kai mit.

Neben Kai hat vor allem ein Charakter bei mir Eindruck hinterlassen: der Shadow Dragon. Ein Wesen von unglaublicher Macht und Weisheit, aber auch voller Dünkel, etwas Willkür und vermutlich auch eine Spur Wahnsinn.
Er vermag den Menschen auf den Grund ihrer Seele zu gucken und über sie zu richten. Er ist es, der in Kai mehr sieht als in den adeligen Erben der anderen Reiche und er ist es, der eine unfassbare Mischung aus Angst und Faszination in Kai hervorruft.
Kai hat keine Ahnung, was den Shadow Dragon antreibt und auch ich bin gespannt, was der uralte Drache mit der jungen Onna-Bugeisha vor hat.

Kurz: »Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts ist der grandiose Auftakt einer Jugendbuch-Reihe, die sich vom alltäglichen Trott der Jugendbücher abhebt, die Leser gefangen nimmt und erst nach einem wilden Ritt wie auf einem Drachenrücken mit der Lust auf mehr zurücklässt.
»Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« ist eine Empfehlung für Leser/innen, die eine fernöstlich anmutende, dichte Atmosphäre schätzen, ihre Drachen gerne wild, magisch und ungezähmt mögen und sich nicht an einem stetig hohen Spannungslevel stören, das einem wie im Wahn durch das Buch treibt.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Shadow Dragon die falsche Prinzessin - Kritin Briana Otts

Platzhalter

Kristin Briana Otts wuchs in den Bergen von Colorado auf. Ihre Zeit verbracht sie am liebsten mit Science Fiction und Fantasy Romanen. Sie hat einen Bachelor of Arts in Creative Writing, ist Mutter einer Tochter und Frauchen eines psychotischen Schäferhundes. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Tacoma, Washington und hat eine Vorliebe für Tattoos, laute Musik und Secondhandläden

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Weitere Meinungen zu »Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts

Fuchsias Weltenecho (5/5)
Gedanken Vielfalt (5/5)
Manjas Buchregal (5/5)
BookNaerrisch (4/5)
About Books (4/5)
Letannas Buchblog (3/5)


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Rezension: »Bad Boys and Little Bitches – Band 1« von Andreas Götz

bad boys little bitches andreas götz»Bad Boys and Little Bitches – Band 1«
von Andreas Götz

Oetinger, Juli 2017
978-3-7891-0764-1
272 Seiten
Preis:  11,99 € eBook | 14,99 € Hardcover

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Inhalt

Beste Freunde fürs Leben – das haben sich Lissy, Finn, Elif und Leon geschworen. Ein Schwur, der ins Wanken gerät, als Vanessa neu an ihre Schule kommt. Die hübsche Mädchen wickelt in Windeseile alle um den Finger: Mitschüler, Lehrer, Elif, Lissy und Finn. Nur Leon hat seine Vorbehalte gegen Vanessa und ihre einnehmende Art.
Sein Gefühl trügt ihn nicht, denn wehe man stellt sich gegen Vanessa. Denn: Vanessa verzeiht nicht und vergibt nie. Dass sie die dunkelsten Geheimnisse und Wünsche der Clique kennt und bereit ist jeden der vier Freunde zu vernichten, ist dabei nicht gerade förderlich.
Auf der Party des Jahres eskaliert die Situation und einer der fünf jungen Menschen wird nie wieder nach Hause zurückkehren.

Fazit

»Bad Boys and Little Bitches« von Andreas Götz ist ein spannender, unterhaltsamer Serienauftakt um vier Freunde, Intrigen, verbotene Liebe, Geheimnisse und Verrat. Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben.

Mit seinem jugendlichen Schreibstil schafft Andreas Götz die passende, spannende Atmosphäre für seine neue Jugendbuchreihe. Locker, flüssig und lebendig zeichnet der Autor seine Charaktere, die alle ihre Eigenarten haben und authentisch wirken.
Dabei lässt der Autor nicht außen vor, dass jeder Charakter seine eigenen Probleme hat und sich gerade in der Phase des Lebens befindet, in dem sich vieles ändert – auch Freundschaften.
Andreas Götz arbeitet bei seinen Charakteren mit den Stereotypen des Genres: Wir haben die böse, intrigante Königin, die Streberin, den Drogenabhängigen, den Coolen und die Normale. Und dann gibt es noch die Figur im Hintergrund, den Freak, dessen Rolle noch nicht ganz klar ist – und für die kommende Bände viel Potenzial verspricht. Tatsächlich war dieser Charakter der spannendste für mich.

Andreas Götz legt von Seite eins ein gutes Erzählzempo vor, durch die steigende Spannung bin ich geradezu durch das Buch geflogen. Auch wenn die Geschichte im allgemeinen vorhersehbar ist und gerade, wer häufiger in diesem Genre unterwegs ist, wird hier keine weltbewegende neue Handlung entdecken. Dennoch ist »Bad Boys and Little Bitches« es Wert, gelesen zu werden und hat mich von Anfang an begeistert. Durch die Mischung aus Charakteren, die sich entwickeln und auch auf der letzten Seite noch überaus überraschende neue Seiten zeigen, flüssigen Schreibstil und gekonnten Storytelling überzeugt Andreas Götz. Spannendes Element ist dabei vor allem der Perspektivwechsel, alle fünf Teenager erzählen die Geschichte, als Leser bedeutet das, dass Informationen nur Häppchenweise und ankommen und die Spannung entsprechend hoch gehalten wird.

Kurz: Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben. Mit dem Perspektivwechsel bringt Andreas Götz Tempo in seine Geschichte um Freundschaft, Liebe, Verrat, Hass und auch Angst.  »Bad Boys and Little Bitches« ist eine Leseempfehlung für Leser spannender Jugendromane voller Intrigen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Bild: © Lisa Dickreiter

Andreas Götz, Jahrgang 1965, studierte Germanistik, Amerikanische Literatur und Theaterwissenschaften. Er arbeitet als freier Autor von Hörspielen für verschiedene Rundfunkanstalten, Journalist und Übersetzer.
2014 erschien mit »Stirb leise, mein Engel«, der erste Jugendroman von Andreas Götz.

 

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Weitere Titel von Andreas Götz

 


Weitere Meinungen zu »Bad Boys And Little Bitches« von Andreas Götz

Jacquy’s Thoughts (2/5)
Beauty and the Book (3/5)
Anna Salvatore’s Bücherreich  (3/5)
Veros Bookworld (3,5/5)
Die Bücherwet von Cornie Holmes (4/5)
foxy books (4/5)
Manjas Buchregal (4/5)


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Rezension: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben Welten Christin Burger»Im Kreis der Sieben: Welten«
von Christin Burger

Selbstverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5106-2
348 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Im Kreis der Sieben« nicht kennen.

Inhalt

Seit Lara und Timo wieder aufgetaucht sind, kann niemand mehr sterben. Lara, die genau wie Timo ihre Erinnerung verloren hat, glaubt, dass das mit ihrer Rückkehr zu tun hat.
Viel schlimmer ist aber, dass jetzt Ayse und Cem verschwunden sind und Lara nicht weiß, was sie ohne ihre beste Freundin tun soll.
Bei dem Versuch ihre Freunde zu finden und den Kreislauf zwischen Leben und Tod wieder ins Lot zu bringen, beginnen Timo und Lara eine Reise durch phantastische Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Fazit

Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen weiter gesponnen und wieder beeindruckend gezeigt, wozu die Fantasie eines Menschen fähig ist.
Reisten Timo und Lara zuvor noch durch sieben Länder, bringt die Autorin ihr Konzept um das Totenreich, das Leben danach und die Reise der Seele auf ein kosmisches Level.
Timo und Lara reisen durch sieben Welten, jede so real und wirklich wie unsere und doch so unglaublich anders und unterschiedlich.

Den tieferen, fast schon philosophischen Charakter von Laras Reise hat Autorin Christin Burger beibehalten und wieder in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren verpackt.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Auch wenn Ayse in diesem Band leider etwas in den Hintergrund tritt. Ich hoffe in finale der Trologie hat Ayse wieder mehr Raum.
Auch Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte und gerade Mila hat sich stark entwickelt und mir zusammen mit Styx und Zwitscher große Freude beim Lesen bereitet.
Und auch das schwebende Auge hat wieder einen Auftritt bekommen und wieder für Unterhaltung gesorgt 😀
Und ja, sogar Marc hat, bei aller Antipathie meinerseits, seinen Teil zur Geschichte beigetragen und sich innerhalb der Geschichte kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, welche Richtung Christin Burger ihre Charaktere im Finale ihrer Trilogie einschlagen lässt.
So viel vorweg: Mit dem Ende von »Im Kreis der Sieben: Welten« bin ich ja mal so gar nicht einverstanden und hoffe, dass sich hier im Finale wieder alles nach meiner Vorstellung zusammen findet.

Der Schreibstil von Christin Burger ist gewöhnt flüssig und malerisch. Die Autorin kann mit ihrer Sprache eindrucksvolle Bilder zeichnen. Unterstützt durch das gemäßigte Erzähltempo der Geschichte wird nie langweilig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Vielmehr kann der Leser hier viel entdecken und bei bester Unterhaltung auf sich wirken lassen. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen kann man das gelesene rekapitulieren und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die sich entwickelt und viel Stärke zeigt.  »Im Kreis der Sieben: Welten«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Besuch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlerweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Ela Feyh


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Rezension: »PALADERO 01 – Die Reiter des Donners « von Steven Lochran

PALADERO - Die Reiter des Donners von Steven Lochran»PALADERO 01 – Die Reiter Des Donners«
von Steven Lochran

cbt, August 2017
978-3-5703-1148-6
320 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

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Inhalt

Joss ist der letzte seines Volkes und träumt davon eines Tages als Paladero durch das Donnerreich zu reiten. Durch mehr Glück als Verstand wird Joss schon mit 15 zu den Prüfungen der Paladeros zugelassen. Zusammen mit seinen drei klingenverschworenen Brüdern macht sich Joss auf seinem Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zu beweisen.
Aber dieses Jahr ist etwas anders, dunkle Mächten regen sich im äußersten Winkels des Reiches und unter den angehenden Paladero gibt es möglicherweise einen Verräter.

Fazit

„“Jurassic Park“ trifft „Game of Thrones““ steht im Klappentext. Das trifft es aber nicht ganz, immerhin ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren empfohlen. Für mich ist es eher ein Mix aus Cowboys und Jurassic Park. Und zwar ein wirklich guter Mix, der sowohl Groß als auch Klein bestens unterhalten kann.

Joss, der Held unserer Geschichte, nimmt von Anfang an die Rolle eines Einzelgängers ein. Er hat wenig regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen, aber für die, die er als Freunde auserkoren hat, geht Joss auch durchs Feuer.
Er ist ein starker, junger Charakter, der sich gerade in einem Reifeprozess befindet und anfängt über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinauszudenken.
Seine Begleiter sind ebenfalls Charaktere, die wie Joss bei Lesen unterhalten. Jeder mit seinen eigenen Problemen ausgerüstet, ergibt die Gruppe eine bunte Truppe, die zusammengewürfelt wurde und sich finden muss. Dabei stehen sie sich oft selbst und mal auch den anderen im Weg. Dabei lernen sie: Gemeinsam ist man stark. Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft halten sie zusammen und bringen sie ihren Zielen näher.

Die lebendigen Charaktere untermauert der Autor mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil. Gekonnt baut Steven Lochran die Spannung auf und erweckt das Donnerreich mit Bildern und einer Atmosphäre zwischen Dinosaurier und Luftschiffen zum Leben. Der Autor lädt  seine Leser regelrecht in seine Welt ein.
Als Karten-Fan fand ich großartig, dass es eine gezeichnete Karte vom Königreich Ai gibt und so der Weg von Joss und seinen Freunden nachvollzogen werden kann.

Neben Schreibstil, Atmosphäre und Characktergestaltung gibt es noch einen Punkt, mit dem der Autor bei mir Punkten konnte: Steven Lochran scheut sich nicht davor, Themen aufzugreifen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Fast beiläufig streut der Autor das Thema der eigenen Sexualität und den Umgang durch andere ein. Ein schöner Akt der Toleranz, der mich angenehm überrascht und sehr gefreut hat. Großartig, dass ein Kinder- und Jugendbuchautor die Chance nutzt, seine Zielgruppe beiläufig mit Themen zu konfrontieren, die ihnen vielleicht nicht unbedingt im Alltag begegnen.

»PALADERO – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran ist der wunderbare und fesselnde Auftakt einer Reihe, die Groß und Klein begeistern kann. Eine klare Empfehlung für Leser,
gerne spannende Geschichten um Freundschaft, Bedrohung und Abenteuer lesen. Und wer jetzt noch Dinosaurier mag, wird hier wirklich glücklich werden können.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Steven Lochran

Steven Lochran schreibt Geschichten, seit er schreiben kann.
Nach seinem Abschluss in kreativem Schreiben an der  University of Technology in Queensland arbeitete er als Filmkritiker, -vorführer und DJ.
Heute ist er Vollzeit-Autor und lebt seiner Frau und zwei Katzen in Melbourne.

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Weitere Meinungen zu »Paladero – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran

Das Buch zum Film


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Rezension: »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben - Christin Burger (2)»Im Kreis der Sieben«
von Christin Burger

Selbtverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5105-5
360 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Vorhin war Lara mit ihrem Vater auf den Friedhof, jetzt ist er verschwunden.
Einzige Hinweise auf seinen Verbleib sind ein mysteriöse Computerprogramm und alte Fotos. Die Spuren führen Lara aber nicht von Berlin-Neukölln in den Schwarzwald, sondern an einen magischen Ort, der Lebenden eigentlich verwehrt sein sollte: Das Totenreich.
Zusammen mit Timo, dem jungen mit der Vespa, der dicken Katze Styx, die Visionen verleiht und dem schwebenden Auge, das seine Bestimmung vergessen hat, macht sich Lara auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei und muss sie Schicksale entschlüsseln und darf ihren Willen zu Leben niemals vergessen. Werden Lara und Timo die Welt der Toten wieder verlassen können?

Fazit

»Im Kreis der Sieben« von Christin Burger habe ich ihm Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks entdeckt, Cover und Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht.
Überzeugt haben mich dann die 360 Seiten zwischen Cover Ende des Buches.
Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen geschaffen, das im multikulturellen Neukölln ohne Mutter aufgewachsen ist und nun ihren Vater sucht.
Dabei spielt nicht nur die Suche nach ihrem Vater eine Rolle in der Geschichte von Lara, sondern auch die Religion. Während ihre beste Freundin Ayse an dem Islam glaubt, glaubt Lara lieber an gar nichts. Mit ihrer Einstellung zu Glauben muss sie sich zwangsweise mit dem Eintritt ihres lebendigen Körpers in das Totenreich beschäftigen.
Christin Burger hat dabei eine schöne, fantasievolle und anrührende Geschichte geschrieben, die Laras Suche nach ihrem Vater zeigt und ihr dabei die Chance gibt sich selbst besser kennenzulernen.

Den tieferen, fast schon philosophischen Hintergrund von Laras Suche verpackt Autorin Christin Burger in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Aber nicht nur die beiden haben mit ihrer offenen, sympathischen Art gut gefallen und eine ganz wunderbare und starke Freundschaft.
Auch Chem, Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte.
Meine Favoriten sind aber Katze Styx, Zwitscher und das schwebende Auge – die drei geben ein toles Trio ab und haben die ernsten Themen von »Im Kreis der Sieben« aufgelockert.

Der Schreibstil von Christin Burger ist schön, flüssig und wirkt sehr malerisch. Das Erzähltempo ihrer Geschichte hält die Autorin im mittleren Bereich, es wird nie langwelig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung.
Vielmehr hat der Leser Zeit das Gelesene zu erleben und auch zu rekapitulieren, ohne dafür den Lesefluss zu unterbrechen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger ist ein toller Auftakt für eine Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die offen ist und sich selbst reflektieren kann. »Im Kreis der Sieben«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Beusch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Anni Chans fantastische Welt der Bücher
Ela Feyh


 

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Rezension: »Die Dämonenakademie 02 – Die Inquisition« von Taran Matharu

Taran Matharu Die Dömonenakademie Inquisition»Die Dämonenakademie 02 – Die Inquisition«
von Taran Matharu

heyne>fliegt, Juli 2017
978-3-9068-2949-4
400 Seiten
Preis:  9,99€ eBook | 12,99€ Broschiert

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« nicht kennen.

Inhalt

Fletchers Schicksal hängt an einem seidenen Faden. Seine Feinde wollen eine Rückkehr an die Dämonenakademie verhindern und setzen dafür alle Hebel in Bewegung.
An der Akadmie selbst wird Großes vorbereitet, erstmal sollen die Schüler des Abschlussjahrgangs eine wichtige militärische Operation durchführen und in das Gebiet der Orks eindringen – und das ganze Königreich schaut ihnen dabei live zu.
Erstmals müssen alle angehenden Absolventen zusammenarbeiten, aber das ist gar nicht so leicht, denn einer von ihnen ist ein Verräter…

Fazit

Für Fletcher ist ein Jahr ins Land gezogen. Für den Leser knüpft Taran Matharu mit der Handlung seiner Fortsetzung nahtlos an das Ende »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« an.

Mit seinem bildhaften und lebendigen Schreibstil hat der Autor seine Charaktere – allen voran Fletcher und Ignatius – wieder wahr werden lassen. Mit seiner Vielfältigkeit und Liebe zum Detail hat mich Taran Matharu bereits in »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« (Rezension ist in Überarbeitung) bezaubert – und in seiner Fortsetzung hat er es wieder getan.
Spannend, unterhaltsam und emotional führt der Autor seine Charaktere in ein weitere Abenteuer, diesmal weit entfernt vom vermeintlich harmlosen Trainingsplatz in der Akademie mitten in das Lager der Orks. Dabei erfährt der Leser nicht nur mehr über den Waisenjungen Fletcher, die Elfe Sylva und Zwerg Othello, sondern auch über neue Weggefährten, die sich der bunten Truppe anschließen.

Taran Matharu ist es gelungen seine Charakter weiser und reifer werden zu lassen, ohne dass sie abstumpfen oder ihre faszinierten und offenen Blick auf die Welt verlieren.
Gerade Fletcher, der viel erdulden muss und lernt, dass Erwachsenwerden auch bedeutet Entscheidungen mit all ihren Konsequenzen zu treffen, bewahrt sich seinen neugierigen und aufgeschlossenen Charakter. Eigenschaften, von denen sich jeder etwas abschneiden sollte.
In seiner Reihe »Die Dämonenakademie« greift Taran Matharu mit dem Rassismuss zwischen Elfen, Menschen, Zwergen und Orks ein großes Problem unserer Gesellschaft auf und zeigt, wie gut die Dinge laufen können, wenn sich Fähigkeiten ergänzen und aufeinander Rücksicht genommen wird.

Nicht nur die Geschichte, auf das Buch wurde mit viel Liebe zu Detail gestaltet. Wie bereits in »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« findet sich auch in der Fortsetzung Zeichnungen von Dämonen mit einem Überblick über ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Als bekennender Fan von Karten, Stammbäumen und Namensregister in Büchern, hat mich dieser Einblick in die Dämonologie sehr begeistert.

»Die Dämonenakademie – Die Inquisition« von Taran Matharu ist die wunderbare und fesselnde Fortsetzung einer Reihe, die zu meinen Favoriten zählt. Voller Liebe zum Detail ohne sich in Nichtigkeiten zu verlieren erzählt der Autor eine spannende Geschichte um Krieg, Freundschaft und Schicksal.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autor

Taran Mantharu

Taran Matharu wurde 1990 in London geboren und hegte schon früh eine Leidenschaft für Geschichten. Aus der Liebe zum Lesen entwickelte sich der Wunsch selbst zu Schreiben.
Er studierte Business Administration und absolvierte ein Praktikum bei Radom House UK.
Nach einer kleinen Aus- und Reisezeit nahm sein Debüt »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« im Rahmen des Nanowrimo 2013 gestalt an und wurde Publikumsliebling auf Wattpad.

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Die Dämonenakadmie

Prequel


Weitere Meinungen zu »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« von Taran Matharu

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Hannas Bücherwelt
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Rezension: »Küss mich« (Sammelband) von Jasmin Romana Welsch

Küss mich sammelband Jasmin Romana Welsch»Küss mich« (Sammelband)
von Jasmin Romana Welsch

Sternensand Verlag, Juli 2017
978-3-9068-2960-9
530 Seiten
Preis: 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Sam mag Musik, sarkastische Sprüche und ihr bester Freund ist der Schulschwarm Bastian. Als die Sommerferien vor der Tür stehen, verreist die Siebzehnjährige mit ihrem Vater in ein malerisches Idyll, das sich im nächsten Augenblick als Bilderbuch-Kaff entpuppt. Sie stellt sich schon auf die langweiligsten Ferien ihres Lebens ein, aber auf einmal ist da Chris. Ein arroganter, schlagfertiger Schönling mit Huskyaugen und Bauchmuskeln, die kluge Mädchen dumm machen können. Sam ist augenblicklich fasziniert von ihm. Doch ausgerechnet jetzt glaubt Bastian plötzlich, er hätte ein Vetorecht, und Sam stellt schockiert fest, dass er anscheinend mehr für sie empfindet, als gut für ihre Freundschaft ist. Ist das der Beginn einer Sommerromanze mit Ausbaupotential oder einer Gefühlsachterbahnfahrt, die im Chaos endet?

Fazit

Gekleidet in einem neuen Gewand, mit einem 3D-Effekt Cover, erscheint der Sammelband der Trilogie im Sternensand Verlag.

Emotional, unterhaltsam und fesselnd – drei Adjektive, die die »Küss mich«-Trilogie von Jasmin Romana Welsch vortrefflich beschreiben.
Wer bereits Bücher von Jasmin Romana Welsch kennt, weiß um ihren sympathischen Humor, der ihre Bücher ausmacht. In Kombination mit ihrem lebhaften Schreibstil, der dafür sorgt, dass das Lesen zum Erleben wird, werden aus ihren Geschichten schnell lieb gewonnene Momente abseits des Alltags.

In »Küss mich«, eines der Bücher der Autorin, die ich bisher aus Sorge um Kitsch gemieden habe, erzählt Jasmin Romana Welsch -völlig unkitschig, dafür aber mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus- die Geschichte von Sam und Chris. Damit hat sie zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können: Sam ist das Mädchen mit der sarkastischen Ader, Chris scheint einfach nur gut auszusehen. Beide Charaktere entfalten aber schnell ihr ganzes Wesen und zeigen, dass sie nicht nur so sind, wie der erste Eindruck glauben macht.

Die Geschichte schreitet in einem flotten Tempo voran, Langweile kommt bei Sam und Chris nicht auf. Passend zum Alter der Protagonisten gibt es größere Probleme und kleine Probleme die von den Teenagern als größer empfunden werden, als sie sind. Dabei verliert die Geschichte aber nie ihren Witz und macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß beim Lesen.

Kurz: »Küss mich« von Jasmin Romana Welsch ist eine Leseempfehlung für Fans von kurzweiligen, romantischen Geschichten voller Witz, Sarkasmus und Suchtfaktor.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Jasmin Romana Welsch

Jasmin Romana Welsch frönt seit dem Teenageralter dem Schreiben. Im Dezember 2013 veröffentlichte sie mit „Ash Grey“ erstmals ein Ergebnis ihrer Obsession. Seit dem verzaubert sie ihre Leser regelmäßig mit neuen Werken aus ihrer Feder.

 

 

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Rezension: »Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng

Hallo Leben hörst du mich Jack Chen

»Hallo Leben, hörst du mich?«
von Jack Chen

cbt, März 2017
ISBN-13: 978-3-570-16456-3
378 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99 Hardcover

 

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Inhalt

Der 11-jährige Alex kümmert sich um seine Mutter und sich seit sein Vater die Familie verlassen hat. In seiner Freizeit baut der Raketen-Nerd und Alien-Fan an eigenen Raketen. Und dieses Jahr traut er sich: zusammen mit seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod reist Alex allein quer durchs Land zu einer Convention, um seine Rakete in der Wüste starten zu sehen. Dabei trifft er die unterschiedlichsten Menschen und lernt viel Freundschaft, Liebe, Familie und viele andere Dinge, die das Leben so lebenswert machen.

Fazit

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist ein anheimelnder Jugendroman, der dazu einlädt, die Welt wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.
Mit Alex ist dem Autor Jack Chen ein aufgeweckter, aufgeschlossener Protagonist gelungenen, der trotz seines hohen Verantwortungsbewusstseins ganz typisch Kind naiv und unbedarft an seine Reise herangeht und die Herzen seiner Mitmenschen im Sturm erobert. Meines übrigens auch.
Wissbegierig und intelligent hinterfragt er Dinge, die er nicht versteht und schafft es meist ganz frei von Vorurteilen auf neue Menschen und Situationen zuzugehen.

Jack Cheng schreibt einfach, aber eindringlich. Die einfache Satzstruktur und die offene Art von Alex machen »Hallo Leben, hörst du mich?« zu einer ruhigen, aber mitnehmenden Lektüre.
Spannung im klassischen Sinne gibt es hier nicht, Jack Cheng kommt allein mit dem Zauber seiner Worte aus, um Leser an die Geschichte von Alex, seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod zu binden.
Durch die gewählte Ich-Perspektive – Alex nimmt auf seinem goldenen IPod seine Erlebnisse als Sprachnachricht auf, den IPod will er für Aliens ins All schießen – lernt der Leser wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist eine einfache Geschichte, die ihre ganz eigene Magie hat und diese den Lesern offenbart, die bereit sind, die Welt durch die Augen eines Kindes zu entdecken.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

 


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Rezension: »Die Chroniken der Verbliebenen 02 – Das Herz des Verräters« von Mary E. Pearson

Das Herz des Verräters Mary E. Pearson»Die Chroniken der Verbliebenen 02 – Das Herz des Verräters«
von Mary E. Pearson

one by Lübbe, Mai 2017
ISBN-13: 978-3846600368
528 Seiten
Preis:  13,99€ eBook | 18,00€ Hardcover

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Inhalt

Lia ist in Venda und in den Händen des Komizars in ständiger Gefahr. Zwischen ihrem Tod und ihr steht nur ihre Gabe – ein fraglicher Schutz in einem abergläubischen Reich unter strenger Führung.
Die junge Frau entdeckt in ihrer Gefangenschaft das Venda hinter den verschrienen und grausamen Barbaren. Neben Armut und harten Sitten herrschen dort vor allem Loyalität und Geheimnisse – eines davon dunkler als die anderen.
Für Lia steht fest, sie und Rafe müssen fliehen, um zu Überleben.

Fazit

In Amerika wurde „Das Herz des Verräter“ wie die ganze Reihe um Lia wahnsinnig gehyped. Zu Recht. „Das Herz des Verräters“ ist eine spannende Fortsetzung um Lia, die morrighanische Prinzessin, Rafe und Kaden. Die Fronten sind geklärt, Lia weiß, wer Attentäter und wer Prinz ist – und eigentlich weiß sie auch, wem ihr Herz gehört. Oder gehören sollte. Oder?
Mary E. Pearson macht aus einem eigentlich langweilig wirkenden Liebesdreieck eine spannende Geschichte in der Geschichte. Durch die wechselnden Erzählperspektiven und die Einblicke in die Charaktere ist es schwer, Kaden und Rafe in „gut“ und „böse“ einzuteilen.
Vielmehr lernt man, dass sie – wie wohl jeder – manchmal einfach Opfer der Umstände sind und von ihrem Leben geprägt wurden.

Lia hat mir besonders gut gefallen in „Das Herz des Verräters“. Aus der naiven jungen Frau, die nie wusste, wann Schweigen Gold ist, ist eine Person geworden, die sich beherrschen und besonnen handeln kann.

Bemerkenswert ist wieder die Welt und der detaillierte, lebendige Schreibstil von Mary E. Pearson. Neben der spannenden Entwicklung der Geschichte und den wahnsinnig tollen Einblick in ein weiteres Königreich, das Mary E. Pearson mit Leben, Sitten und Ritualen füllt. Kunstvoll und detailreich lässt die Autorin Lia Venda entdecken und über allem schwebt immer noch die Katastrophe, die die Königreiche voller Spuren der früheren Welt zurücklässt.
Ich hoffe die Autorin nutzt die Grundsteine, die sie in bisher gelegt hat und baut damit weiterhin die Geschichte um die Vergangenheit und Lias Bestimmung auf, die ich mir erhoffe.

»Das Herz des Verräters« ist eine wundervolle, magische Fortsetzung, die mich gefesselt hat. Die Geschichte um Lia, Kaden und Rafe ist eine Empfehlung für all jene, die keine rasante Action von Seite eins bis zum Ende brauchen, sondern ruhige Geschichten schätzen, die fesseln, zum Träumen einladen und verzaubern.
Ich habe die Fortsetzung bereits vorbestellt und freue mich schon wahnsinnig!

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Die Chroniken der Verbliebenen


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