Rezension: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben Welten Christin Burger»Im Kreis der Sieben: Welten«
von Christin Burger

Selbstverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5106-2
348 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

Leseprobe

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Im Kreis der Sieben« nicht kennen.

Inhalt

Seit Lara und Timo wieder aufgetaucht sind, kann niemand mehr sterben. Lara, die genau wie Timo ihre Erinnerung verloren hat, glaubt, dass das mit ihrer Rückkehr zu tun hat.
Viel schlimmer ist aber, dass jetzt Ayse und Cem verschwunden sind und Lara nicht weiß, was sie ohne ihre beste Freundin tun soll.
Bei dem Versuch ihre Freunde zu finden und den Kreislauf zwischen Leben und Tod wieder ins Lot zu bringen, beginnen Timo und Lara eine Reise durch phantastische Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Fazit

Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen weiter gesponnen und wieder beeindruckend gezeigt, wozu die Fantasie eines Menschen fähig ist.
Reisten Timo und Lara zuvor noch durch sieben Länder, bringt die Autorin ihr Konzept um das Totenreich, das Leben danach und die Reise der Seele auf ein kosmisches Level.
Timo und Lara reisen durch sieben Welten, jede so real und wirklich wie unsere und doch so unglaublich anders und unterschiedlich.

Den tieferen, fast schon philosophischen Charakter von Laras Reise hat Autorin Christin Burger beibehalten und wieder in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren verpackt.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Auch wenn Ayse in diesem Band leider etwas in den Hintergrund tritt. Ich hoffe in finale der Trologie hat Ayse wieder mehr Raum.
Auch Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte und gerade Mila hat sich stark entwickelt und mir zusammen mit Styx und Zwitscher große Freude beim Lesen bereitet.
Und auch das schwebende Auge hat wieder einen Auftritt bekommen und wieder für Unterhaltung gesorgt 😀
Und ja, sogar Marc hat, bei aller Antipathie meinerseits, seinen Teil zur Geschichte beigetragen und sich innerhalb der Geschichte kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, welche Richtung Christin Burger ihre Charaktere im Finale ihrer Trilogie einschlagen lässt.
So viel vorweg: Mit dem Ende von »Im Kreis der Sieben: Welten« bin ich ja mal so gar nicht einverstanden und hoffe, dass sich hier im Finale wieder alles nach meiner Vorstellung zusammen findet.

Der Schreibstil von Christin Burger ist gewöhnt flüssig und malerisch. Die Autorin kann mit ihrer Sprache eindrucksvolle Bilder zeichnen. Unterstützt durch das gemäßigte Erzähltempo der Geschichte wird nie langweilig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Vielmehr kann der Leser hier viel entdecken und bei bester Unterhaltung auf sich wirken lassen. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen kann man das gelesene rekapitulieren und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die sich entwickelt und viel Stärke zeigt.  »Im Kreis der Sieben: Welten«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Besuch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlerweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Ela Feyh


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Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »PALADERO 01 – Die Reiter des Donners « von Steven Lochran

PALADERO - Die Reiter des Donners von Steven Lochran»PALADERO 01 – Die Reiter Des Donners«
von Steven Lochran

cbt, August 2017
978-3-5703-1148-6
320 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

Leseprobe

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Inhalt

Joss ist der letzte seines Volkes und träumt davon eines Tages als Paladero durch das Donnerreich zu reiten. Durch mehr Glück als Verstand wird Joss schon mit 15 zu den Prüfungen der Paladeros zugelassen. Zusammen mit seinen drei klingenverschworenen Brüdern macht sich Joss auf seinem Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zu beweisen.
Aber dieses Jahr ist etwas anders, dunkle Mächten regen sich im äußersten Winkels des Reiches und unter den angehenden Paladero gibt es möglicherweise einen Verräter.

Fazit

„“Jurassic Park“ trifft „Game of Thrones““ steht im Klappentext. Das trifft es aber nicht ganz, immerhin ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren empfohlen. Für mich ist es eher ein Mix aus Cowboys und Jurassic Park. Und zwar ein wirklich guter Mix, der sowohl Groß als auch Klein bestens unterhalten kann.

Joss, der Held unserer Geschichte, nimmt von Anfang an die Rolle eines Einzelgängers ein. Er hat wenig regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen, aber für die, die er als Freunde auserkoren hat, geht Joss auch durchs Feuer.
Er ist ein starker, junger Charakter, der sich gerade in einem Reifeprozess befindet und anfängt über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinauszudenken.
Seine Begleiter sind ebenfalls Charaktere, die wie Joss bei Lesen unterhalten. Jeder mit seinen eigenen Problemen ausgerüstet, ergibt die Gruppe eine bunte Truppe, die zusammengewürfelt wurde und sich finden muss. Dabei stehen sie sich oft selbst und mal auch den anderen im Weg. Dabei lernen sie: Gemeinsam ist man stark. Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft halten sie zusammen und bringen sie ihren Zielen näher.

Die lebendigen Charaktere untermauert der Autor mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil. Gekonnt baut Steven Lochran die Spannung auf und erweckt das Donnerreich mit Bildern und einer Atmosphäre zwischen Dinosaurier und Luftschiffen zum Leben. Der Autor lädt  seine Leser regelrecht in seine Welt ein.
Als Karten-Fan fand ich großartig, dass es eine gezeichnete Karte vom Königreich Ai gibt und so der Weg von Joss und seinen Freunden nachvollzogen werden kann.

Neben Schreibstil, Atmosphäre und Characktergestaltung gibt es noch einen Punkt, mit dem der Autor bei mir Punkten konnte: Steven Lochran scheut sich nicht davor, Themen aufzugreifen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Fast beiläufig streut der Autor das Thema der eigenen Sexualität und den Umgang durch andere ein. Ein schöner Akt der Toleranz, der mich angenehm überrascht und sehr gefreut hat. Großartig, dass ein Kinder- und Jugendbuchautor die Chance nutzt, seine Zielgruppe beiläufig mit Themen zu konfrontieren, die ihnen vielleicht nicht unbedingt im Alltag begegnen.

»PALADERO – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran ist der wunderbare und fesselnde Auftakt einer Reihe, die Groß und Klein begeistern kann. Eine klare Empfehlung für Leser,
gerne spannende Geschichten um Freundschaft, Bedrohung und Abenteuer lesen. Und wer jetzt noch Dinosaurier mag, wird hier wirklich glücklich werden können.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Steven Lochran

Steven Lochran schreibt Geschichten, seit er schreiben kann.
Nach seinem Abschluss in kreativem Schreiben an der  University of Technology in Queensland arbeitete er als Filmkritiker, -vorführer und DJ.
Heute ist er Vollzeit-Autor und lebt seiner Frau und zwei Katzen in Melbourne.

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Weitere Meinungen zu »Paladero – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran

Das Buch zum Film


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Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Die Legenden von Karinth 02« von C.M. Spoerri

Die Legenden von Karinth 02 C.M. Spoerri»Die Legenden von Karinth 02«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, August 2017
978-3-9068-2962-3
440 Seiten
Preis:  6,95€ eBook | 12,95€ Taschenbuch | 18,95€ Hardcover


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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 von »Die Legenden von Karinth« nicht kennen.

Inhalt

Eigentlich will Maryo Valdoris nur Elfenprinzessin Amyéna finden, nach Hause bringen und den fremden Kontinent Karinth hinter sich lassen.
Keine leichte Aufgabe, denn während Amyéna in den Händen eines Sklavenhändlers mit gewissen Ruf ist, führt Maryos Schicksal ihn direkt in die Arme der Amazonen, ein Volk, das Elfen hasst. Gegen seinen Willen ist der Elf plötzlich auf dem Weg in den Hochwald und eine alte Prophezeiung scheint sein Schicksal schon vorhergesagt zu haben.

Fazit

Sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Maryos Abenteuer erwartet und wurde nicht enttäuscht. Vielmehr bin ich wieder fasziniert, dass C.M. Spoerri ihre Welt noch weiter ausbauen konnte. Da denke ich, so langsam kenne ich die Hauptfiguren der Geschichte und hätte eine Idee, in welche Richtung sich der Plot entwickeln könnte und dann kommt die Fortsetzung und C.M. Spoerri überrascht mich völlig.

Maryo Valdoris bekommt als Protagonist noch mehr Tiefe und immer noch passt das Bild des jüngeren Maryos zu dem Elfen, den ich in früher erschienen Büchern der Autorin, deren Handlung aber später platziert ist, kennengelernt habe. Neben dem Elfen haben mir aber noch zwei andere Charaktere sehr gut gefallen: die Amazone Thesalis und der Rote Tarkar.
Erstere ist unglaublich sympathisch, stur, stark und voreingenommen, aber auch lernfähig und offen, wenn sie ihr berechtigtes Misstrauen und ihre Vorsicht überwunden hat. Sie ist sehr eigensinnig und scheint Maryo in einigen Charakterzügen so ähnlich, dass ihr Aufeinandertreffen und ihr Umgang sehr unterhaltsam ist.
Letzterer, der Rote Tarkar, ist ein sehr mysteriöser und interessanter Charakter, bei dem schnell klar wird, dass er eine eigene Geschichte hat, die sich lohnt erzählt zu werden. Und was soll ich sagen? C.M. Spoerri verkündete vor wenigen Tagen, dass sie an der Geschichte von dem Roten Tarkar arbeitet (Videobeweis).
Ich bin jetzt schon gespannt auf diesen Exkurs zum Roten Tarkar und am Fangirlen.

Der zweite Band von »Die Legenden von Karinth« gehört zu meinen Lesehighlights 2017. C.M. Spoerri hat sich das für ihr neuestes Werk aber nicht nur mit ihren gelungenen Charakteren verdient, die authentisch und lebendig sind und mich von Seite eins bis zum Ende verzaubert haben.
Auch ihr bildhafter, anschaulicher, fliessender und klarer Schreibstil haben mich überzeugt. Wie aus ihren anderen Büchern gewohnt hat mich die Autorin mit nach Karinth genommen und mich das Land mit eigenen Augen entdecken lassen. Dabei beschreibt sie genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um Karinth selbst zu erleben.

Mit der Fortsetzung von »Die Legenden von Karinth« hat C.M. Spoerri viele Fragen aus dem Auftakt der Legenden von Karinth beantwortet, mich aber gleichzeitig mit neuen Fragen zurückgelassen. Mit neuen Charakteren, Organisationen und Entwicklungen heizt C.M. Spoerri Maryos Abenteuer in diesem Band so richtig an.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf »Die Legenden von Karinth« von C.M. Spoerri werfen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag

 

Die Legenden von Karinth

 

 


Weitere Meinungen zu »Die Legenden von Karinth 02« von C.M. Spoerri

folgt

 


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Rezension: »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben - Christin Burger (2)»Im Kreis der Sieben«
von Christin Burger

Selbtverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5105-5
360 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

Leseprobe

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Inhalt

Vorhin war Lara mit ihrem Vater auf den Friedhof, jetzt ist er verschwunden.
Einzige Hinweise auf seinen Verbleib sind ein mysteriöse Computerprogramm und alte Fotos. Die Spuren führen Lara aber nicht von Berlin-Neukölln in den Schwarzwald, sondern an einen magischen Ort, der Lebenden eigentlich verwehrt sein sollte: Das Totenreich.
Zusammen mit Timo, dem jungen mit der Vespa, der dicken Katze Styx, die Visionen verleiht und dem schwebenden Auge, das seine Bestimmung vergessen hat, macht sich Lara auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei und muss sie Schicksale entschlüsseln und darf ihren Willen zu Leben niemals vergessen. Werden Lara und Timo die Welt der Toten wieder verlassen können?

Fazit

»Im Kreis der Sieben« von Christin Burger habe ich ihm Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks entdeckt, Cover und Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht.
Überzeugt haben mich dann die 360 Seiten zwischen Cover Ende des Buches.
Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen geschaffen, das im multikulturellen Neukölln ohne Mutter aufgewachsen ist und nun ihren Vater sucht.
Dabei spielt nicht nur die Suche nach ihrem Vater eine Rolle in der Geschichte von Lara, sondern auch die Religion. Während ihre beste Freundin Ayse an dem Islam glaubt, glaubt Lara lieber an gar nichts. Mit ihrer Einstellung zu Glauben muss sie sich zwangsweise mit dem Eintritt ihres lebendigen Körpers in das Totenreich beschäftigen.
Christin Burger hat dabei eine schöne, fantasievolle und anrührende Geschichte geschrieben, die Laras Suche nach ihrem Vater zeigt und ihr dabei die Chance gibt sich selbst besser kennenzulernen.

Den tieferen, fast schon philosophischen Hintergrund von Laras Suche verpackt Autorin Christin Burger in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Aber nicht nur die beiden haben mit ihrer offenen, sympathischen Art gut gefallen und eine ganz wunderbare und starke Freundschaft.
Auch Chem, Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte.
Meine Favoriten sind aber Katze Styx, Zwitscher und das schwebende Auge – die drei geben ein toles Trio ab und haben die ernsten Themen von »Im Kreis der Sieben« aufgelockert.

Der Schreibstil von Christin Burger ist schön, flüssig und wirkt sehr malerisch. Das Erzähltempo ihrer Geschichte hält die Autorin im mittleren Bereich, es wird nie langwelig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung.
Vielmehr hat der Leser Zeit das Gelesene zu erleben und auch zu rekapitulieren, ohne dafür den Lesefluss zu unterbrechen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger ist ein toller Auftakt für eine Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die offen ist und sich selbst reflektieren kann. »Im Kreis der Sieben«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Beusch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Anni Chans fantastische Welt der Bücher
Ela Feyh


 

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Rezension: »Die Dämonenakademie 02 – Die Inquisition« von Taran Matharu

Taran Matharu Die Dömonenakademie Inquisition»Die Dämonenakademie 02 – Die Inquisition«
von Taran Matharu

heyne>fliegt, Juli 2017
978-3-9068-2949-4
400 Seiten
Preis:  9,99€ eBook | 12,99€ Broschiert

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« nicht kennen.

Inhalt

Fletchers Schicksal hängt an einem seidenen Faden. Seine Feinde wollen eine Rückkehr an die Dämonenakademie verhindern und setzen dafür alle Hebel in Bewegung.
An der Akadmie selbst wird Großes vorbereitet, erstmal sollen die Schüler des Abschlussjahrgangs eine wichtige militärische Operation durchführen und in das Gebiet der Orks eindringen – und das ganze Königreich schaut ihnen dabei live zu.
Erstmals müssen alle angehenden Absolventen zusammenarbeiten, aber das ist gar nicht so leicht, denn einer von ihnen ist ein Verräter…

Fazit

Für Fletcher ist ein Jahr ins Land gezogen. Für den Leser knüpft Taran Matharu mit der Handlung seiner Fortsetzung nahtlos an das Ende »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« an.

Mit seinem bildhaften und lebendigen Schreibstil hat der Autor seine Charaktere – allen voran Fletcher und Ignatius – wieder wahr werden lassen. Mit seiner Vielfältigkeit und Liebe zum Detail hat mich Taran Matharu bereits in »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« (Rezension ist in Überarbeitung) bezaubert – und in seiner Fortsetzung hat er es wieder getan.
Spannend, unterhaltsam und emotional führt der Autor seine Charaktere in ein weitere Abenteuer, diesmal weit entfernt vom vermeintlich harmlosen Trainingsplatz in der Akademie mitten in das Lager der Orks. Dabei erfährt der Leser nicht nur mehr über den Waisenjungen Fletcher, die Elfe Sylva und Zwerg Othello, sondern auch über neue Weggefährten, die sich der bunten Truppe anschließen.

Taran Matharu ist es gelungen seine Charakter weiser und reifer werden zu lassen, ohne dass sie abstumpfen oder ihre faszinierten und offenen Blick auf die Welt verlieren.
Gerade Fletcher, der viel erdulden muss und lernt, dass Erwachsenwerden auch bedeutet Entscheidungen mit all ihren Konsequenzen zu treffen, bewahrt sich seinen neugierigen und aufgeschlossenen Charakter. Eigenschaften, von denen sich jeder etwas abschneiden sollte.
In seiner Reihe »Die Dämonenakademie« greift Taran Matharu mit dem Rassismuss zwischen Elfen, Menschen, Zwergen und Orks ein großes Problem unserer Gesellschaft auf und zeigt, wie gut die Dinge laufen können, wenn sich Fähigkeiten ergänzen und aufeinander Rücksicht genommen wird.

Nicht nur die Geschichte, auf das Buch wurde mit viel Liebe zu Detail gestaltet. Wie bereits in »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« findet sich auch in der Fortsetzung Zeichnungen von Dämonen mit einem Überblick über ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Als bekennender Fan von Karten, Stammbäumen und Namensregister in Büchern, hat mich dieser Einblick in die Dämonologie sehr begeistert.

»Die Dämonenakademie – Die Inquisition« von Taran Matharu ist die wunderbare und fesselnde Fortsetzung einer Reihe, die zu meinen Favoriten zählt. Voller Liebe zum Detail ohne sich in Nichtigkeiten zu verlieren erzählt der Autor eine spannende Geschichte um Krieg, Freundschaft und Schicksal.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autor

Taran Mantharu

Taran Matharu wurde 1990 in London geboren und hegte schon früh eine Leidenschaft für Geschichten. Aus der Liebe zum Lesen entwickelte sich der Wunsch selbst zu Schreiben.
Er studierte Business Administration und absolvierte ein Praktikum bei Radom House UK.
Nach einer kleinen Aus- und Reisezeit nahm sein Debüt »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« im Rahmen des Nanowrimo 2013 gestalt an und wurde Publikumsliebling auf Wattpad.

Facebook

 

 

Die Dämonenakadmie

Prequel


Weitere Meinungen zu »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« von Taran Matharu

Fuchsias Weltenecho
we lives a thousands lifes
Hannas Bücherwelt
booknator


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Rezension & Gewinnspiel: »Elfenwächter 02 – Weg des Krieges« von Carolin Emrich

elfenwaechter-band-2-weg-des-krieges_ Carolin Emrich»Elfenwächter 02 – Weg des Krieges«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Juli 2017
978-3-9068-2949-4
400 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Vor dem Reich der Elfen sammeln sich die Wächter, der unrechtmäßige König ist bereit für den finalen Schlag.
Alle Hoffnunf liegt nun auf Avathandal, Tris und ihren Freunden. Zusammen sollen sie den rechtmäßigen Thronerben. Angeblich hält er sich bei den Zwergen versteckt, die Aufgabe scheint einfach. Aber der Weg ist lang und die Zeit drängt, die schützende Magie des Elfenwaldes droht zu versiegen und überall liegt Krieg in der Luft.

 

Fazit

Carolin Emrich knüpft nahtlos an, wo sie in »Elfenwächter – Weg des Ordens« aufgehört hat.
Bemängelt habe ich im Auftakt der Fantasy-Trilogie den ausbaufähigen Spannungsbogen, hier hat Carolin Emrich nachgelegt und kontinuierlich Spannung aufgebaut. Es gab nur wenige Szenen, die ein klitzekleines bisschen zäh wirkten. Oft konnten diese Szenen dafür mit tollen Momenten zwischen Tris, Avathandal, Tian, Lilly und den anderen punkten.

Tris hat mich in der Fortsetzung nicht so überzeugt wie im Auftakt. Zwar ist sie immer noch eine sympathische junge Frau, aber sie ist wahnsinnig prüde und verklemmt. Natürlich ist sie im Kloster groß geworden, aber es gibt viele Momente, Blicke und Begegnungen der Liebe und sie wird jede mal, also wirklich jedes einzelne mal, rot und erwähnt, wie unwohl sie sich damit fühlt. Das hat man als Leser doch recht schnell verstanden und die häufige Wiederholung davon war mir dann etwas zu viel.
Dafür wurde aber mein Wunsch erhört und Avathandal hat einen größeren Auftritt bekommen, endlich gab es etwas über ihn und seine Ziehschwester zu erfahren. Auch Tian und Lilly bekamen mehr Gestalt und es gab zu meiner Freude ein Wiedersehen, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe.

Wie aus »Elfenwächter – Weg des Ordens« gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat.

Kurz: »Elfenwächter – Weg des Krieges« von Carolin Emrich ist eine Leseempfehlung für Leser phantastischer Geschichten mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

 

 

Elfenwächter

 


Weitere Meinungen zu »Elfenwächter – Weg des Krieges« von Carolin Emrich

Bücherfarben
Linas Büchertraumwelt
Thoras Bücherwelt
Liza’s Bücherwelt


Gewinnspiel

Gewinnspiel Elfenwächter

Dieses Gewinnspiel ist Teil der Release-Party zu »Elfenwächter – Weg des Krieges« auf Facebook. Dort könnt ihr weitere Lose sammeln.

Beantwortet mir folgende Frage und sammelt so ein Los für das Gewinnspiel, weitere Lose gibt es in der Releaseparty und unter den Rezension der teilnehmenden Sternensand-Blogger.

Gewinnspielfrage:
Menschen, Elfen und Zwerge stehen sich im Krieg gegenüber – welches Volk gewinnt deiner Meinung nach und warum?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit öffentlich, namentlich genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Rezension: »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

»Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz»Regensymphonie«
von Jean-Pascal Ansermoz

KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch, Juli 2017
108 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

 

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Inhalt

In der Novelle »Regensymphpnie« von Jean-Pascal Ansermoz, die mit einem stillen aber auch starken Cover daherkommt, kann der Leser zwei kurzweilige Erzählungen entdecken.

»Regensymphonie« spielt in einem Italien, dass seit Jahren für viele tausende, vermutlich eher Millionen Menschen die Realität ist und die Öffentlichkeit so nur sieht, wenn sie gewillt ist ihren Blick bewusst auf diesen Flecken Erde zu werfen.
Der junge Kadir hat mit seiner Schwester Alima das umkämpfte Syrien verlassen. Die Realität im vermeintlich sicheren Europa ist nicht das, was ihre Eltern sich für sie erhofft haben.
Ohne Begleitung droht den Minderjährigen jeden Tag im dem eingezäunten Wald aus Zelten die Entdeckung und womöglich Trennung. Kadir, der auf der beschwerlichen Reise mehr als nur sein Lächeln verloren hat, lernt erst durch die Bekanntschaft mit dem Syrer Namid, dass das Leben immer dann ein Lächeln bereithält, wenn man bereit ist, es zu sehen.
Kadir schöpft das erste Mal seit langem Hoffnung – bis eine Explosion im Lager gewaltsam eine Lichtung in den Wald aus Zelten reißt…

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« nimmt den Leser mit auf die Reise von Arnaud. Vor lauter Liebeskummer verliert Arnaud seine Stimme und muss erst bis zum Ende der Welt reisen, das für je nach Perspektive für viele auch der Anfang der Welt ist, um seine Stimme und vielleicht ja auch seine Liebe wiederzufinden.

Fazit

»Regensymphonie« und »Die Summe unseres Lebens« sind zwei beeindruckende und berührende Erzählungen über die Suche nach dem Sinn und das Glück – und was beides ausmacht.
Still aber eindringlich hat sich Jean-Pascal Ansermoz direkt in mein Herz geschrieben und mich nachdenklich zurückgelassen. Auf berührende und eindrucksvolle Weise regt Jean-Pascal Ansermoz zum Nachdenken an. Dabei wirft er in »Regensymphonie« nicht nur den Blick auf Umstände, die die meisten Menschen verdrängen, solange die Medien nicht mit dem Leid von anderem um Aufmerksamkeit buhlen, sondern zeigt seinen Lesern, dass das Leben immer ein Lächeln bereithält – egal wie heftig der Regen vielleicht gerade vom Himmel fällt.
Mir geht seit der Lektüre vor allem ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf: Ich sollte viel häufiger Lächeln und den Dingen nur schlechten Dingen nur die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen und nicht mehr.

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« hat mich besonders berührt. Vielleicht, weil ich wie Arnaud eine Suchende bin, ganz gewiss aber, weil Jean-Pascal Ansermoz einfühlsam und lebendig die Geschichte von Arnaud vor mir ausgebreitet hat.
Mit seinem Schreibstil voller Bildern, Metaphern, Symbolen und Parallelismus, spinnt der Autor die magische Geschichte einer besonderen Suche, die selbst irgendwie auch das Ziel ist.

 

Bewertung

5 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

Das Leesofa
Drachenleben
♦ Das Niliversum


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Rezension »Pilgrim 01 – Die Rebellen« von Joshua Tree

Pilgrim Die Rebellen Joschua Tree»Pilgrim 01 – Die Rebellen«
von Joshua Tree

Selfpublishing, April 2017
ISBN: 978-1-5210-0286-5
346 Seiten
Preis:  2,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

 

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Inhalt

Einsam mitten im Meer liegt der Berg, der den Pilgrim für 40 Sommer ein Zuhause ist und ihnen die Gelegenheit bietet zur Verschmelzung zu gelangen.
Magnus lebt als Sohn des Hüters der Seelen ein gutes Leben auf Pilgrim. Wäre da nicht die Weltenblume, die den Seelenfrieden bedroht und die Pilgrim zu Wahnsinn verleitet. Oder nicht?
Magnus beginnt zu Zweifeln und nach Antworten zu suchen, als sich der 40 Sommer seiner Schwester dem Ende zuneigt. Als sich die Ereignisse überschlagen muss Magnus zusammen mit seinen Freunden die Grundfeste seiner Welt erneuern und sich den Konsequenzen seiner Suche stellen.

Fazit

„Pilgrim – Die Rebellen“ ist ein faszinierender, spannender Auftakt einer anspruchsvollen Fantasy-Saga, die einen guten Schuss Science Fiction enthält.

Von Anfang fesselnd und zugleich mysteriös zeichnet Joshua Tree seine Geschichte mit bildhaften Schreibstil für seine Leser auf. Es gilt von Seite 1 bis Ende: „Mittendrin statt nur dabei.“
Dabei wird auch direkt von Beginn an deutlich, dass sich „Pilgrim – Die Rebellen“ in den komplexeren Bereich der Fantasy-Literatur einordnen lässt. Wer seichte 08/15-Lektüre sucht, ist hier definitiv Fehl am Platz.
Dabei überfordert der Autor seine Leser aber nicht. Vielmehr führt er Stück für Stück in seine Welt ein und auch wenn der Leser wohl Stellen hat, die erstmal Fragezeichen zurücklassen, werden diese gut in die Geschichte integriert und in verkraftbarer Zeit abgemildert oder aufgelöst.

Zusammen mit den Protagonisten erlebt der Leser hier die Handlung in „Echtzeit“ und kann dabei die Zukunft ebensowenig wie die Charaktere erahnen.
Neben dem flüssigen Schreibstil und der spannenden Weltenkonstruktion überzeugt Joshua Tree auch mit seinen Charakteren. Lebendig und überzeugend entdecken Magnus und seine Freunde die neue Welt – und der Leser mit ihnen.
Ich mag ja auch Käpt’n Graubert gerne, der hat bei mir ein Stein im Brett.

»Wäääh«, machte Kapitän Graubart und rollte sich mit brummendem Schädel auf die Seite. Dabei stieß er gegen etwas Weiches und schob es gedankenverloren von sich. Daraufhin folgte kurze Zeit später ein lautes Rumpeln und ein noch lauteres Stöhnen, was ringsherum von einer Reihe gutturalem Gemecker beantwortet wurde.
Er entschied, dass es an der Zeit war sein einziges verbliebenes Auge zu öffnen und sich das Schlamassel anzuschauen, in das er sich diesmal hineinmanövriert hatte.
Die anschließende Bewegung seines Augenlides wurde von einem stechenden Schmerz begleitet, der sich hinter seiner Stirn beginnend wie eine glühende Klinge durch sein gesamtes Hirn vorarbeitete.
»Gott vor Della!«, fluchte er und kniff das Auge vorsichtshalber wieder zu, während er sich hochwuchtete, um zumindest aufrecht sitzen zu können. An seinem ausgetrockneten Gaumen klebte saurer Alkoholgeschmack.
Als er sich beim Aufrichten nicht übergeben musste, entschied er, dass es kein allzu dramatisches Gelage gewesen sein konnte, auch wenn der widerliche Geschmack in seinem Mund etwas anderes vermuten ließ.
aus: »Pilgrim – Die Rebellen« von Joshua Tree

Kurz: »Pilgrim – Die Rebellen« von Joshua Tree ist der gelungene Auftakt einer vielversprechenden Fantasy-Saga.
Wer gerne einen Blick in komplexere Welten wirft und keine Angst vor anspruchsvoller Literatur hat, sollte einen Blick auf die Leseprobe von „Pilgrim – Die Rebellen“ werfen.

Bewertung

5 von 5

Das Pilgrim Universum

Erste Trilogie: Der Weg der Rebellen:
1. Pilgrim 1: Die Rebellen
2. Pilgrim 2: Die Verlorenen
3. Pilgrim 3: Die Geächteten (in Kürze)

Zweite Trilogie: Der Weg der Erwachten:
4. Pilgrim 4: Die Magier (in Vorb.)
5. Pilgrim 5: Die Zerstörer (in Vorb.)
6. Pilgrim 6: Die Erlöser (in Vorb.)

 


Weitere Meinungen zu »Pilgrim 01 – Die Rebellen« von Joshua Tree

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Rezension »Elfenmacht« von Bernhard Hennen

Elfenmacht - Bernhard Hennen»Elfenmacht«
von Bernhard Hennen

HEYNE, März 2017
ISBN: 978-3-4532-6891-3
576 Seiten
Preis:  13,99€ eBook | 17,99€ Taschenbuch

 

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Klappentext

Wer wird künftig über die verwunschene Albenmark herrschen? Sind es die grausamen Drachen oder die raubeinigen Zwerge? Oder die geheimnisvollen Elfen, deren Kräfte bisher im Verborgenen geschlummert haben? Als die beiden Geschwister Emerelle und Meliander sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter machen, der legendären Drachenelfe Nandalee, ahnen sie nicht, dass ihre Reise das Schicksal aller Völker Albenmarks für immer verändern wird. Während Emerelle den Weg des Kampfes wählt, findet ihr stillerer Bruder eine junge, mysteriöse Elfe, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch es gibt Geheimnisse, an deren Wurzeln man nicht rühren sollte …

Fazit

Bevor es an mein Fazit geht, gibt es hier eine kurze zeitliche Einordnung von »Elfenmacht«.
»Elfenmacht« spielt, obwohl zuletzt erschienen, 70 Jahre nach den »Drachenelfen« und vor der Elfen-Saga. Der Roman kann eigenständig gelesen werden. 🙂

Ich liebe die Elfen-Saga, die Drachenelfen haben mir zwar nicht ganz zugesagt, aber dieses Wiedersehen mit der diesmal jüngeren Emerelle wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Und was soll ich sagen, es war ein Fest. Von der ersten bis zur letzten Seite hat Bernhard Hennen mich wieder von Albenmark bezaubert und in seine Welt mitgenommen. Und dazu hat der Autor so einige Fragen beantwortet, die nach »Drachenelfen – Himmel in Flammen« noch zu klären waren.

Bildhaft, atmosphärisch, spannend und gestochen scharf zeichnet Bernhard Hennen die Geschichte von Albenmark weiter fort. Mit seinem leicht gehobenen Schreibstil macht der Autor sein neuestes Werk der Unterhaltungsliteratur zu einem fast epischen Leseerlebnis.
Bernhard Hennen hat mich aber nicht nur wieder mit seinem Schreibstil und seiner komplexen Welt begeistert, sondern auch wieder mit seinen Charakteren.
Es war wirklich erfrischen die junge Emerelle kennenzulernen, bevor sie zu dem undurchsichtigen und distanzierten Charakter wurde, den sie in der Elfen-Saga zumeist zeigt.
Auch Meliander, definitiv der emotionalere von beiden Geschwistern, hat mir beim Lesen viel Freude bereitet. Ebenso das Wiedersehen mit Falrach.

Ich glaube, ich werde die Elfen-Saga demnächst noch einmal lesen!

Kurz: »Elfenmacht« von Bernhard Hennen eine gelungene Erweiterung des Elfenzyklus. Episch, bildgewaltig und voller Atmosphäre entführt Bernhard Hennen seine Leser in das lebhafte Abenteuer von Emerelle und Meliander.
Fans von High Fantasy, die fremde Welten, Völkervielfalt und fantastische Abenteuer zu schätzen wissen, werden vermutlich vom neuen Hennen begeistert sein.

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Der Elfen-Zyklus

Die Elfen-Saga

Elfenritter

Drachenelfen

Emerell und Meliander


Weitere Meinungen zu »Elfenmacht« von Bernhard Hennen

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Rezension »Love Beyond Worlds – Una & Nolan« von Susanne Halbeisen

Halbeisen_LoveBeyond_U1.indd»Love Beyond Worlds 02 – Una & Nolan«
von Susanne Halbeisen

Forever by Ullstein, Oktober 2016
ISBN 13: 978-3-95818-140-3
345 Seiten
Preis:  3,99€ eBook

 

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Inhalt

Die Gruagach, ein Feenvolk in den schottischen Highlands, werden seit Jahrhunderten unterdrückt. Um ihr Volk zu befreien arbeitet ihre Königin mit dem zwielichtigen Galgenvogel zusammen und woll die Heimat der Etheraels erobern.
Una, die besten Spionin am Hof, soll Galgenvogel überprüfen. Auf ihrer Mission trifft die junge Fee auf den ehemaligen Etherael Nolan, der ebenfalls hinter Galgenvogel her ist.
Zusammen kommen sie Galgenvogels Pläne auf die Schliche

Fazit

»Love beyond Worlds – Una & Nolan« von Susanne Halbeisen ist eine schöne, seichte Romantasy-Geschichte, die beim Lesen Freude bereitet und mehr Inhalt bietet als »Love beyond Worlds – Pippa & Duncan«.

Una und Nolan sind tolle Protagonisten, die mehr Tiefe besitzen als Pippa und Duncan. Gerade Una hat mir mit ihrer sympathischen Art sehr gefallen.
Die Geschichte ist ausgefeilter als die Geschichte ersten Band der Reihe. Es gibt Intrigen, hinterhältigen Pläne und mir Galgenvogel einen sehr interessanten und fähigen Gegner für Una und Nolan.
Unterstützt wird auch diese Geschichte durch den lockeren und angenehmen Schreibstil von Susanne Halbeisen. Das Lesen machte Spaß und hat mich, wenn auch nicht bis aufs Blut gefesselt, doch gut unterhalten. Susanne Halbweisen schafft es gut die Wesen der schottischen Mythologie zum Leben zu erwecken.

Kurz: »Love beyond Worlds – Una & Nolan« von Susanne Halbeisen ist eine spannende und unterhaltsame Geschichte um einen drohenden Krieg, zwei mythische Wesen und ihre Liebe. Wer gerne kurzweilige Belletristik mit toller Geschichte und einem Schuss Romantik liest, sollte hier einen Blick riskieren.

Bewertung

3 von 5

Love Beyond Worlds


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