Rezension: »Banshee Livie 01 – Dämonenjagd für Anfänger« von Miriam Rademacher

Banshee Livie - Miriam Rademacher»Banshee Livie 01 – Dämonenjagd für Anfänger«
von Miriam Rademacher

Sternensand Verlag, Oktober 2017
978-3-906829-55-5
370 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Broschiert


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Inhalt

Pech ist, wenn man bei einem Gewitter mit seiner Tante über ein Feld läuft und in der Nähe des einzigen Baumes weit und breit steht. Pech ist auch, wenn man im Tod nicht entspannen kann, sondern in einer alten, staubigen Dachkammer ohne Internetanschluss wohnen und die Bewohner des Schlosses vor bevorstehendem Unheil warnen muss. Entweder mit schaurigem Heulen oder mit Scharade. Livie ist die neue Banshee von Schloss Harrowmore und muss zu ihrem Pech über die tollpatschigste Familie Neuenglands wachen. Aufregend wird es, als ein nachtragender Dämon eine alte Rechnung begleichen will und Livie alle ihre Banshee-Fähigkeiten aufbieten muss, um das zu verhindern. Dabei ist stets  Walt an ihre Seite -außer wenn sie ihn wirklich braucht! – und steuert mit seiner sexy, gesichtslosen Stimme altkluge Kommentare bei.

Fazit

Was für eine unterhaltsame Geschichte! Miriam Rademacher erzählt mit »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« humorvoll und mit Witz die Geschichte einer jungen Frau mit üppigen Kurven und kleinem Bauchansatz, die einen dunklen Long-Bob hat, ein herzförmiges Gesicht besitzt und Vergleiche mit Comic-Lady Betty Boop hasst.

Livie, beschwert sich in dem einem Moment noch über recht eintöniges Leben und im nächsten Moment ist sie tot. Aber irgendwie auch nicht. Walt offenbart Livie ihr neues Schicksal, als Todesbote teilt er ihr drohende Todesfälle in der Familie Harrowmore mit, Livie muss dann als Banshee Familienangehörige warnen und die Unglücke verhindern. Ganz glücklich ist Livie mit der neuen Situation nicht, bis sie entdeckt, dass der mysteriöse Walt mehr als nur altklug daher reden kann – Kleider herzaubern zum Beispiel. Als dann ein alter Feind die Familie Harrowmore bedroht, ist Livie Feuer und Flamme, zusammen mit Walt macht sie sich auf, um „ihre“ Familie zu schützen.

Miriam Rademacher hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, leicht, locker, flüssig und mit viel Witz erweckt sie vor allem Livie und auch Walt zum Leben. Die beiden Charaktere entwickeln eine unterhaltsame Dynamik, die beim Lesen viel Freude bereitet und die Geschichte vorantreibt.
Livie war mir mit ihrer gleich sympathisch, zwar sieht sie die Dinge gerne erstmal leicht negativ, schafft es aber dabei keine schlechte Stimmung zu verbreiten. Miriam Rademacher hat es hier geschafft ihre Protagonistin glaubwürdig, lebendig und nachvollziehbar zu gestalten. Auch Walt und der heimliche Start des Buches – ein Mummel – bereichern die Geschichte mir ihren Charakteren.

»Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« von Miriam Rademacher ist der kurzweilige Auftakt der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen verspricht. Mit viel Liebe hat die Autorin ihre Charaktere Gestalt annehmen lassen und sie in die Interaktion geschickt.
Das Abenteuer von Livie und Walt eine Leseempfehlung für alle Leser, die humorvolle Literatur mögen, witzige Dialoge schätzen und gerne auf Dämonenjagd gehen.

 

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Miriam Rademacher wurde 1973 im Emsland geboren und wuchs in einem kleinen Barockschloss auf.  Heute lebt die Autorin, die schon früh mit dem Schreiben begann, in Osnabrück. Neben dem Schreiben unterrichtet Tanz.
Mariam Rademacher veröffentlichte in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasy-Romane, Krimis und ein Kinderbilderbuch.

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan« von Joshua Tree

Behemoth 2333 - Band 03 Der Flug des Leviathan - Joshua Tree»Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Oktober 2017
ASIN: B0761SF8Y3
162 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

Leseprobe

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Inhalt

Captain Jeremy Brandt und Pascal haben die Erde erreicht und alles ist anders, als sie erwartet haben. Konfrontiert mit der gewöhnsbedürftigen Realität auf dem Heimatplaneten ihrer Spezies erkennen die beiden Männer, dass sie Figuren in einem Spiel sind, dass sie nicht im ganze Ausmaß durchschauen. Bevor sie sich versehen, befinden sie sich auf einer Mission, deren Erfolgsaussichten quasi gleich Null sind. Können Jeremy und Pascal diese Mission überleben und die Karten in dem politischen Spiel neu mischen?

Fazit

»Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan« ist Band drei der Behemoth-Reihe.

In flotten Tempo steigt Joshua Tree wieder in die Geschichte von Jeremy und Pascal ein. Im dritten Band der Behemoth 2033-Reihe sind der Captain und der Ermittler auf der Erde angekommen. Hier hat Joshua Tree eine, für ein nahezu gefühlloses Wesen, perfekte Zukunft geschaffen. Auf das beste optimiert leben die Menschen auf dem Planeten, den ihre Vorfahren zerstört haben.
Schickte der Autor seine Leser in »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg«  noch von einer brenzligen Situation in die nächste, dominieren in diesem Band Dialoge die Geschichte. Es gibt mehr Informationen über Hintergründe, Intrigen und die Charaktere.  Aber es gibt sie auch wieder, diese brenzligen Situationen, die voller Action zum mitfiebern anregen.
Der Fokus liegt diesmal aber ganz klar auf detaillierter und tiefer Charackterentwicklung.

Kurz: »Behemoth 2333 – Band 03: Der Flug des Leviathan« von Joshua Tree ist die gelungene Fortsetzung einer komplexen Science-Fiction Serie, die eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben. Diesmal etwas ruhiger im Grundtenor, aber nicht weniger fesselnd als die ersten beiden Bände.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua Tree

Joshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Behemoth 2333


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Rezension: »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm« von T.S.Orgel

Die Blausteinkriege 3 - Der verborgene Turm von T.S. Orgel»Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm«
von T.S. Orgel

HEYNE, Oktober 2017
978-3-4533-1707-9
640 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99€ Broschiert

Leseprobe

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 & 2 der Blausteinkriege nicht kennen.

Inhalt

Im Mocoubaun entwirrt Ordensritter Cunrat zusammen mit der Metis Xari einen Teil um die Verschwörung der falschen Beruner, die im Protektorat für Unruhe sorgen. Fast zu spät erkennt Cunrat, wer die wahren Drahtzieher sind. Zusammen mit Xari und einigen Schildbrechern stellt er sich den Feinden Beruns.
In Berun findet zu gleichen Zeit ein glanzvolles Turnier statt. Viele Würdenträger haben sich versammelt, um zu feiern. Während die Obrigkeit abgelenkt ist, schälen sich die wahren Drahtzieher der Verschwörung aus ihrer Verkleidung und stürzen das Reich unvermittelt in einen alles verzehrenden Krieg: In den Tiefen vor Beruns Toren wird an uralten Kräften gerührt, die besser weiter in Vergessenheit geblieben wären….

Fazit

Der Einstieg in das Finale der Blausteinkriege ist brutal, der Leser beginnt dort, wo »Die Blausteinkriege 02 – Sturm aus dem Süden« aufgehört hat. Für alle, die eine Gedächtnisstütze brauchen, gibt es vor Kapitel 1 eine Zusammenfassung der ersten beiden Bände. Außerdem gibt es wieder Karten und ein Personenverzeichnis, das auch meinem Gedächtnis das eine oder andere mal als Unterstützung diente.

„Ein Mörder, ein Kriegsknecht, eine Hexe, ein Verrückter und ein Idiot sitzen in einer Taverne …“
aus: »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm«, S. 502, II/2017, Heyne

»Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm« ist alles, es ist laut, schnell und voller Action, aber auch gleichzeitig an einigen Stellen sehr, sehr leise und mitnehmend. Vor allem die Szenen mit Xari und Cunrat sind sehr vielfältig und ergreifend.
Ich liebe Bücher, die mich überraschen und das haben T.S. Orgel geschafft. Ich hatte viele Theorien, einige gingen in die richtige Richtung, andere waren so falsch, dass ich sie niemals äußern werden.  Es ist beeindruckend, wie T.S. Orgel die scheinbar losen Fäden der vorherigen Bände zu einem großen Ganzen verknüpften haben und sich Szenen, Andeutungen und Gespräche plötzlich ins richtige Licht rücken.

Neben dem Weltenbau und der Konstruktion der politischen Situation hat mir auch der Schreibstil der Brüder Tom und Stephan Orgel wieder ausnehmend gut gefallen. Flüssig und  bildhaft erwecken sie die unterschiedlichsten Szenen zum Leben, ob großes Massaker in der Stadt, nervenaufreibender Tauchgang in das dunkle Nass oder die Stille nach dem Sturm, wenn zwei Personen erschöpft zusammen gegen die Kaimauer sinken – alle Szenen sind sehr intensiv, lebendig und haben eine eigene Atmosphäre.
Atmosphäre ist ein gutes Stichwort. »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm« ist düster, spannend und entbehrt trotzdem nicht eines gewissen Witzes. Die Charaktere, allen voran Kriegsknecht Ness und der alte Rosskopf, haben einen schwarzen Humor und einen Sarkasmus, der sie sehr sympathisch macht.
Meine Favoritin ist aber Xari, loyal, sarkastisch, schlagfertig und attraktiv – aber nicht perfekt – ist sie sehr lebendig und manchmal fast vulgär.

„Lass gut sein, Berun“, sagt sie müde. „Ich weiß selbst, dass ich Titten habe. Ich kann sie sehen“
sagt Xari in »Die Blausteinkriege 03 – Der verborgene Turm«, S. 215, II/2017, Heyne

Neben Xari, Ness und dem Rosskopf haben mir aber auch Danil, Sara, Meister Messer, Cunrat und auch Jerik der Narr gut gefallen. Alle sind mehr, als sie auf den ersten Blick scheinen und überzeugen mit der Detailverliebtheit und dem Tiefgang, mit denen sie geschrieben wurden. Sie sind in den drei Bänden gewachsen, haben sich entwickelt und alle auf ihre Weise Mut bewiesen. Ich weiß gut entwickelte Charaktere stets zu schätzen.

Was für ein fulminantes Finale einer großartigen High-Fantasy Trilogie. T.S. Orgel haben sich selbst übertroffen und ein mehr als würdiges Ende für den Krieg um totgeglaubte Götter, Blaustein und ein altes Kaiserreich geschaffen.
Spannung trifft hier auf Intrigen, Witz und tiefe Emotionen, die mich berührt haben.
»Die Blausteinkriege« sind eine Leseempfehlung für alle LeserInnen anspruchsvoller High-Fantasy, die eine stetige Charakter- und hoch spannende Handlungsentwicklung zu schätzen wissen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autoren

T.S. Orgel und Bücherleser

Die Autoren Tom und Stephan Orgel mit mir auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Hinter dem Pseudonym T.S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. Wenn sie nicht schreiben, sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter bzw. Verlagskaufmann unterwegs.
2012 erschien mit »Orks vs. Zwerge« der erste gemeinsame Roman von T.S. Orgel, bisher er

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Die BLausteinkriege


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Bücher – Seiten zu anderen Welten


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Rezension: »Shadow Dragon 01 – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts

Shadow Dragon die falsche Prinzessin - Kritin Briana Otts»Shadow Dragon 01 – Die falsche Prinzessin«
von Kristin Briana Otts

Oetinger, September 2017
ISBN: 978-3-7891-0844-0
400 Seiten
Preis:  14,99€ eBook  18,99€ Hardcover

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Inhalt

Kai ist eine Waise und ausgebildete Onna-Bugeisha, eine Kriegerin  im Dienste von Noriko, Prinzessin von Mizu. Disziplin, Gehorsam und Entbehrungen sind ihr Leben.
Als Kai nach einem Attentat den Platz von Prinzessin Noriko bei der Kröung des neuen Kaisers übernehmen muss, überschlagen sich die Ereignisse: Irgenndjemand trachtet den Erben der vier Königreiche nach dem Leben, Kai lernt Prinz Enlai kennen und auch Drachenhüter Jao taucht in ihrem Leben auf. Außerdem scheint Kai eine Verbindung zum Shadow Dragon zu haben.
Gefangen in einem Netz aus Intrigen, Mord, Verrat und junger Liebe muss Kai entscheiden, wem sie wirklich trauen kann…

Fazit

Was. Für. Ein. Auftakt! Ich habe seit langem kein so gutes Jugendbuch mehr gelesen.
Kristin Briana Otts hat mit dem Kaiserreich Chitwitlok eine farbenprächtige und vielschichtige Welt geschaffen, die mich mit ihrem fernöstlichen Setting gefangen genommen und verzaubert hat. Als wären die Götter selbst auferstanden, um mir die Geschichte von Kai zu erzählen, die viel mehr zu sein scheint, als eine Waise, die zu einer Onna-Bugeisha, einer Kriegerin, ausgebildet wurde.

Mit Kai hat Kristin Briana Otts eine besondere Protagonistin geschaffen, haben Charaktere in Jugendbüchern sonst eine klare Rolle, ist bei Kai von Anfang der innere Kampf gegen sich selbst und die von außen auferlegten Regeln zu beobachten. Anfangs herrscht die loyale, gehorsame Kai vor, später haben wir es mit der inneren Verräterin Kai und der gehorsamen Kai zu tun und am Ende… tja, am Ende, wer weiß, welche Kai gewinnt?
Das Besondere: Mit dem der Entwicklung von Kai änderte sich der Schreibstil von Kristin Briana, anfangs konzentriert sich die Autorin wie Kai, die uns ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, auf das Wesentliche. Nur in Momenten, in den Kai abgelenkt ist, öffnet sie sich der Magie ihrer Welt und diese Welt damit auch für die Leser. Mit der Zeit und der Veränderung von Kai, wandelt sich Kais Wahrnehmung, zwar hat sie immer noch die Geschärfte Wahrnehmung einer Onna-Bugeisha, aber sie entwickelt auch ein anderes Feingefühl für ihre Mitmenschen und ihre Welt. Diese Änderung trägt Kristin Briana Otts in ihrem Schreibstil Rechnung und nimmt diese Veränderung von Kai mit.

Neben Kai hat vor allem ein Charakter bei mir Eindruck hinterlassen: der Shadow Dragon. Ein Wesen von unglaublicher Macht und Weisheit, aber auch voller Dünkel, etwas Willkür und vermutlich auch eine Spur Wahnsinn.
Er vermag den Menschen auf den Grund ihrer Seele zu gucken und über sie zu richten. Er ist es, der in Kai mehr sieht als in den adeligen Erben der anderen Reiche und er ist es, der eine unfassbare Mischung aus Angst und Faszination in Kai hervorruft.
Kai hat keine Ahnung, was den Shadow Dragon antreibt und auch ich bin gespannt, was der uralte Drache mit der jungen Onna-Bugeisha vor hat.

Kurz: »Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts ist der grandiose Auftakt einer Jugendbuch-Reihe, die sich vom alltäglichen Trott der Jugendbücher abhebt, die Leser gefangen nimmt und erst nach einem wilden Ritt wie auf einem Drachenrücken mit der Lust auf mehr zurücklässt.
»Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« ist eine Empfehlung für Leser/innen, die eine fernöstlich anmutende, dichte Atmosphäre schätzen, ihre Drachen gerne wild, magisch und ungezähmt mögen und sich nicht an einem stetig hohen Spannungslevel stören, das einem wie im Wahn durch das Buch treibt.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Shadow Dragon die falsche Prinzessin - Kritin Briana Otts

Platzhalter

Kristin Briana Otts wuchs in den Bergen von Colorado auf. Ihre Zeit verbracht sie am liebsten mit Science Fiction und Fantasy Romanen. Sie hat einen Bachelor of Arts in Creative Writing, ist Mutter einer Tochter und Frauchen eines psychotischen Schäferhundes. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Tacoma, Washington und hat eine Vorliebe für Tattoos, laute Musik und Secondhandläden

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Weitere Meinungen zu »Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts

Fuchsias Weltenecho (5/5)
Gedanken Vielfalt (5/5)
Manjas Buchregal (5/5)
BookNaerrisch (4/5)
About Books (4/5)
Letannas Buchblog (3/5)


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Rezension: »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« von Fanny Bechert inkl. Gewinnspiel

Countdown to Noah Gegen Bestien Fanny Bechert»Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, September 2017
ISBN 13: 978-3-9068-2951-7
300 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Sie dachten, sie hätten den Tod überlistet. Sie dachten, sie hätten die Unsterblichkeit gefunden.
In Wahrheit haben sie den Untergang der Menschheit besiegelt. 

Vor über 17 Jahren entwickelten Forscher ein Serum, dass den Alterungsprozess stoppte, die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers um ein vielfaches steigerte und der Menschheit scheinbar das ewige Leben brachte.
Voller Gier verzichtete man auf Langzeitstudien und so war es zu spät, zu viele infiziert, als sich zeigte, dass das Serum das Hirn schädigt und Menschen zu aggressiven, triebgesteuerten und höchst infektiöse Bestien – sogenannte Noahs – mutieren.
Cassidy ist 17 und mit ihrer kranken Schwester alleine auf dem Weg durch eine Welt voller Monster, um einen sicheren Platz und Medikamente zu finden. Eine Aufgabe, die so schon schwer genug wäre, aber seit wenigen Stunden unmöglich ist. Cassidy wurde gebissen und ihr bleiben im besten Fall noch  30 Tage, bis für sie aus ihrer schutzbedürftigen jüngeren Schwester eine Mahlzeit wird.
Alleine kann Cassidy ihre Schwester keine Medikamente besorgen, aber wer hilft einer tickenden Zeitbombe, deren unbedachte Berührung zur Ansteckung führen kann?

Fazit

Holy Shit, was für ein Auftakt! Erst dachte ich, hier kommt die nächste Dystopie, der nächste Zombie-Roman. Zwar von Fanny Bechert, also sehr wahrscheinlich gut geschrieben, aber eben nichts außergewöhnliches.
Ich war eine Ungläubige.

Dann bin ich in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« eingestiegen und BÄÄÄÄÄM, Fanny Bechert hat mich eines Besseren belehrt.
»Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert ist eine spannende Dystopie, die ihre Leser gefangen nimmt, verschluckt, durch ein Mühlwerk von Gefühlen, Spannung und Action dreht und am Ende desorientiert und etwas verstört mit einer Frage zurücklässt: „Wie geht es weiter?!?“ Jedenfalls ging es mir so. Ich weiß nicht, was ich mir für die Fortsetzung wünschen soll und habe so gar kein Gefühl dafür, in welche Richtung Fanny Bechert hier gehen wird. Das macht mich leicht wahnsinnig 😀

Erzählt wird die Geschichte von Cassidy, die zuweilen fast vergisst und dann wieder an dem Gedanken zu ersticken droht, dass ihr nur noch 30 Tage bleiben bis sie zu einer triebgesteuerten Bestie und Gefahr für alle anderen wird. Fanny Bechert ist die Darstellung dieses Zwiespalts zwischen jungen Mädchen, dass eigentlich noch Leben will und abgeklärter Person, die weiß, dass das nicht mehr möglich ist, ausgesprochen gut gelungen. Auch den inneren Kampf zwischen Cassidy und der Noah in ihrem Kopf hat Fanny Bechert gut dargestellt. Dabei gibt es Momente im Buch, in denen Gedanken von Cassidy nicht nur die Leser sondern auch die Protagonistin selbst zutiefst erschrecken.
Neben Cassidy, die mir sehr ans Herz gewachsen ist und für die ich als alte Happy-End-Liebhaberin, auf eine Wunderheilung hoffe, haben mir auch ihre Begleiter gut gefallen. Ja, Cassidy stellt sich der Suche nach Medikamenten für ihre Schwester nicht alleine. Sie wird von Daniel, ganzer Kerl der Marke „harte Schale, weicher Kern“, Jeff, Typ „Es gibt nur schwarz und weiß“ und seiner Schwester Rita, typisch „ist nicht so zickig wie befürchtet“ begleitet.
Daniel weiß als einziger aus der Gruppe um Cassidys bevorstehende Wandlung, er achtet stets auf eine Verringerung des Ansteckungsrisikos und kommt Cassidy dabei näher, als er eigentlich sollte.
Jeff und Daniel sind sich gleichzeitig sehr ähnlich und doch sehr verschieden. Wo Daniel kalkuliert und abwägt, handelt Jeff gerne mal, bevor er überlegt. Obwohl er auf den ersten Blick sehr offen scheint, halte ich ihn für engstirniger und vorurteilsbelasteter als Daniel. Trotzdem hat er das Herz auf dem rechten Fleck und ist in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« ein sympathischer Charakter, der mir beim Lesen viel Freude bereitet hat. Ich bin gespannt, wie Fanny Bechert seine Reaktion auf Cassidys Infektion ausfallen lässt. Ich hoffe anders, als ich vermute.
Rita ist Zucker, anfangs die eifersüchtige Zicke entpuppt sie sich schnell als durchsetzungsfähiges, junges Mädchen, das für seine Freunde da ist. Ich mochte das aufgeweckte, etwas vorlaute junge Mädchen von Anfang sehr gerne.

Fanny Bechert konnte mich aber nicht nur mit ihren lebendigen, authentischen Charakteren, dem Geplänkel zwischen den vier Freunden und dem gelungenen inneren Kampf zwischen Cassidy und der Noah überzeugen, auch der Schreibtsil der Autorin ist grandios.
Lebendig, bildhaft und in einer Symphonie aus Atmosphäre, Spannung, Nervenkitzel und ja auch Romantik erzählt Fanny Bechert die Geschichte einer jungen Frau, die eigentlich noch so viel erleben will, im Zwiespalt des Kampfes zweier Wesen in ihrem Inneren steht und doch mehr an andere als sich selbst denkt.

»Countdown to Noah – Gegen Bestien« zu lesen war ein Sog in einen Strudel aus verschiedensten Gefühlen und Emotionen. Es war von Anfang bis zum Ende spannend, lebendig, nervenaufreibend aber Dank Cassy auch immer mit einem Schuss Sarkasmus und Witz versehen.
Wer eine hochexplosive Mischung aus den verschiedensten Gefühlen beim Lesen zu schätzen weiß, es spannend  bis nervenaufreibend mag und sich einen Schuss Romantik in einer postapokalyptischen Atmosphäre vorstellen kann, dem kann ich guten Gewissens »Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert empfehlen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Countdown to Noah

 

 


Weitere Meinungen zu »Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert

Süchtig nach Büchern (ab 13.09.17)
Lila Bücherwelten


Gewinnspiel

Gewinnspiel_CtN

Hier gibt es  ein Los  für das Facebook-Gewinnspiel in der Release-Party. D.h. es gibt bei mir nichts zu gewinnen, aber mit einem Kommentar auf meine Los-Frage steigt eure Gewinnchance auf den Hauptgewinn in der Veranstaltung: Zur Veranstaltung.

Los-Frage:
Es ist 2028 und du steht vor der Entscheidung, die die Menschen in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« treffen mussten: Ab Morgen gibt es ein Serum, dass quasi Unsterblichkeit bedeutet.
Lässt Du Dich impfen?
Bitte mit Begründung 😛

Teilnahmebedingungen

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« von Joshua Tree

Der-Hyperraum-Krieg Joshua Tree»Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, August 2017
ASIN: B0754JCBPC
215 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

Leseprobe

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Inhalt

Die Concordia hat die Reise durch das Wurmloch überstanden. Jeremy Brandt und seine Besatzung stehen als erste Menschen in Feindkontakt und betreten erstmals ein Schiff der Locusts. Dabei kommt die Crew einem unfassbaren Geheimnis auf die Spur…

Etliche Lichtjahre entfernt überziehen andere Schiffe der Aliens das Archimedes System mit einem Krieg ungeahnten Ausmaßes, ganze Kolonien werden für Jahrhunderte unbewohnbar sein.
In all diesem Chaos kommen die Ermittler Pascal und Thisbe den Hintergründen der Erntführungswellen gefährlich nahe und setzen ihr Leben für die Wahrheit aufs Spiel.

Fazit

»Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« ist Band zwei der Behemoth-Reihe. Wie Der Auftakt »Behemoth 2333 – Band 01: Das Jupiter Ereignis« konnte mich auch der neue Band von Joshua Tree überzeugen.

In flotten Tempo steigt Joshua Tree in die Geschichte von Jeremy ein und schickt seine Leser von einer brenzligen Situation in die nächste Katastrophe.
Von zerstörerischen Weltraumschlachten zum ersten Kontakt mit Aliens über Intrigen und nebulöse Machenschaften im Hintergrund, »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« hat auf 215 Seiten alles zu bieten. Und wie ganz nebenbei entwickeln sich die Charaktere weiter, erhalten mehr Profil und kriegen Tiefe.
Lebendig und bildhaft treibt Joshua Tree die Abenteuer von Captain Jeremy Brandt weiter voran und baut von der ersten bis zur letzten Seite Spannung auf. Entsprechend rasant ist das Lesetempo, Pausen oder Langeweile kommen nicht auf.

Kurz: »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« von Joshua Tree ist die gelungene Fortsetzung einer komplexen Science-Fiction Serie, die eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua Tree

Joshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Behemoth 2333


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Rezension: »Die Legenden von Karinth 02« von C.M. Spoerri

Die Legenden von Karinth 02 C.M. Spoerri»Die Legenden von Karinth 02«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, August 2017
978-3-9068-2962-3
440 Seiten
Preis:  6,95€ eBook | 12,95€ Taschenbuch | 18,95€ Hardcover


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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 von »Die Legenden von Karinth« nicht kennen.

Inhalt

Eigentlich will Maryo Valdoris nur Elfenprinzessin Amyéna finden, nach Hause bringen und den fremden Kontinent Karinth hinter sich lassen.
Keine leichte Aufgabe, denn während Amyéna in den Händen eines Sklavenhändlers mit gewissen Ruf ist, führt Maryos Schicksal ihn direkt in die Arme der Amazonen, ein Volk, das Elfen hasst. Gegen seinen Willen ist der Elf plötzlich auf dem Weg in den Hochwald und eine alte Prophezeiung scheint sein Schicksal schon vorhergesagt zu haben.

Fazit

Sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Maryos Abenteuer erwartet und wurde nicht enttäuscht. Vielmehr bin ich wieder fasziniert, dass C.M. Spoerri ihre Welt noch weiter ausbauen konnte. Da denke ich, so langsam kenne ich die Hauptfiguren der Geschichte und hätte eine Idee, in welche Richtung sich der Plot entwickeln könnte und dann kommt die Fortsetzung und C.M. Spoerri überrascht mich völlig.

Maryo Valdoris bekommt als Protagonist noch mehr Tiefe und immer noch passt das Bild des jüngeren Maryos zu dem Elfen, den ich in früher erschienen Büchern der Autorin, deren Handlung aber später platziert ist, kennengelernt habe. Neben dem Elfen haben mir aber noch zwei andere Charaktere sehr gut gefallen: die Amazone Thesalis und der Rote Tarkar.
Erstere ist unglaublich sympathisch, stur, stark und voreingenommen, aber auch lernfähig und offen, wenn sie ihr berechtigtes Misstrauen und ihre Vorsicht überwunden hat. Sie ist sehr eigensinnig und scheint Maryo in einigen Charakterzügen so ähnlich, dass ihr Aufeinandertreffen und ihr Umgang sehr unterhaltsam ist.
Letzterer, der Rote Tarkar, ist ein sehr mysteriöser und interessanter Charakter, bei dem schnell klar wird, dass er eine eigene Geschichte hat, die sich lohnt erzählt zu werden. Und was soll ich sagen? C.M. Spoerri verkündete vor wenigen Tagen, dass sie an der Geschichte von dem Roten Tarkar arbeitet (Videobeweis).
Ich bin jetzt schon gespannt auf diesen Exkurs zum Roten Tarkar und am Fangirlen.

Der zweite Band von »Die Legenden von Karinth« gehört zu meinen Lesehighlights 2017. C.M. Spoerri hat sich das für ihr neuestes Werk aber nicht nur mit ihren gelungenen Charakteren verdient, die authentisch und lebendig sind und mich von Seite eins bis zum Ende verzaubert haben.
Auch ihr bildhafter, anschaulicher, fliessender und klarer Schreibstil haben mich überzeugt. Wie aus ihren anderen Büchern gewohnt hat mich die Autorin mit nach Karinth genommen und mich das Land mit eigenen Augen entdecken lassen. Dabei beschreibt sie genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um Karinth selbst zu erleben.

Mit der Fortsetzung von »Die Legenden von Karinth« hat C.M. Spoerri viele Fragen aus dem Auftakt der Legenden von Karinth beantwortet, mich aber gleichzeitig mit neuen Fragen zurückgelassen. Mit neuen Charakteren, Organisationen und Entwicklungen heizt C.M. Spoerri Maryos Abenteuer in diesem Band so richtig an.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf »Die Legenden von Karinth« von C.M. Spoerri werfen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Die Legenden von Karinth

 

 


Weitere Meinungen zu »Die Legenden von Karinth 02« von C.M. Spoerri

folgt

 


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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 01: Das Jupiter Ereignis« von Joshua Tree

Behemoth 2333 - Band 01 Das Jupiter Ereignis Joshua Tree»Behemoth 2333 – Band 01: Das Jupiter Ereignis«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Juli 2017
ASIN: B074CCVXTX
172 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

Leseprobe

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Inhalt

Im Jahr 2333 ist der Kontakt zur Erde abgebrochen und in der einzigen Kolonie der Menschen im Archimedes System herrscht Unruhe. Ungeklärte Entführungswellen haben das System mehrmals erschüttert, politische Parteien versuchen sich durchzusetzen und ein Krieg stürzt alles ins Chaos.
Als sich trotz aller Unmöglichkeiten ein Wurmloch mitten im Archimedes System öffnet, sieht sich Schmuggler-Captain Jeremy Brandt mit seiner Crew unverhofft in der Lage der Navy zu helfen und sich dem mysteriösen Feind hinter dem Wurmloch zu stellen…

Fazit

»Behemoth 2333 – Band 01: Das Jupiter Ereignis« von Joshua Tree ist der fulminante Auftakt einer Science Fiction eBook-Serie, die auch als Print erscheinen wird. Regelmäßig wird der Autor seine Leser mit auf die Abenteuer von Captain Jeremy Brandt und seiner Crew nehmen – ich freue mich schon!

Auf den 172 Seiten des ersten Bandes bringt Joshua Tree viele Informationen über seine Sci-Fi-Welt unter, neben Personen, politischen Parteien und Planeten lernt der Leser auch neue technische Begriffe. Trotz der fülle der Information ist es dem Autor gelungen, einen spannenden und nicht überladenen Einstieg in die Abenteuer von Jeremy Brandt zu schreiben, der gleichzeitig fesselnd und lebendig ist.
Wie im Auftakt seines Fanatsy-Abenteuers »Pilgrim – Die Rebellen« zeigt Autor Joshua Tree seine Vorliebe für komplexe Hintergründe, detaillierte Welten und Intrigen, überrascht aber auch mit seinem Talent für rasante Weltraumschlachten. Lebendig und bildhaft schreibt Joshua Tree die Abenteuer von Captain Jeremy Brandt nieder und baut von der ersten bis zur letzten Seite Spannung auf. Entsprechend rasant ist das Lesetempo, Pausen oder Langeweile kommen nicht auf.  Neben Spannung, Action und Intrigen legt Joshua Tree aber auch Wert auf gut gestaltete Charaktere, die Tiefe und Potential haben.
Ich frage mich immer noch, wie er das auf 172 Seiten alles unterbringen konnte. Aber er hat es geschafft, ohne dass der Auftakt der »Behemoth 2333«-Reihe überladen wirkt.

Kurz: »Behemoth 2333 – Band 01: Das Jupiter Ereignis« von Joshua Tree ist der actionreiche Auftakt einer rasanten und komplexen Science-Fiction Serie, die eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua Tree

Joshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

Website · Facebook

 

Behemoth 2333

 


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Naraliyas Journey to Fairytales
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Rezension: »Küss mich« (Sammelband) von Jasmin Romana Welsch

Küss mich sammelband Jasmin Romana Welsch»Küss mich« (Sammelband)
von Jasmin Romana Welsch

Sternensand Verlag, Juli 2017
978-3-9068-2960-9
530 Seiten
Preis: 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Sam mag Musik, sarkastische Sprüche und ihr bester Freund ist der Schulschwarm Bastian. Als die Sommerferien vor der Tür stehen, verreist die Siebzehnjährige mit ihrem Vater in ein malerisches Idyll, das sich im nächsten Augenblick als Bilderbuch-Kaff entpuppt. Sie stellt sich schon auf die langweiligsten Ferien ihres Lebens ein, aber auf einmal ist da Chris. Ein arroganter, schlagfertiger Schönling mit Huskyaugen und Bauchmuskeln, die kluge Mädchen dumm machen können. Sam ist augenblicklich fasziniert von ihm. Doch ausgerechnet jetzt glaubt Bastian plötzlich, er hätte ein Vetorecht, und Sam stellt schockiert fest, dass er anscheinend mehr für sie empfindet, als gut für ihre Freundschaft ist. Ist das der Beginn einer Sommerromanze mit Ausbaupotential oder einer Gefühlsachterbahnfahrt, die im Chaos endet?

Fazit

Gekleidet in einem neuen Gewand, mit einem 3D-Effekt Cover, erscheint der Sammelband der Trilogie im Sternensand Verlag.

Emotional, unterhaltsam und fesselnd – drei Adjektive, die die »Küss mich«-Trilogie von Jasmin Romana Welsch vortrefflich beschreiben.
Wer bereits Bücher von Jasmin Romana Welsch kennt, weiß um ihren sympathischen Humor, der ihre Bücher ausmacht. In Kombination mit ihrem lebhaften Schreibstil, der dafür sorgt, dass das Lesen zum Erleben wird, werden aus ihren Geschichten schnell lieb gewonnene Momente abseits des Alltags.

In »Küss mich«, eines der Bücher der Autorin, die ich bisher aus Sorge um Kitsch gemieden habe, erzählt Jasmin Romana Welsch -völlig unkitschig, dafür aber mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus- die Geschichte von Sam und Chris. Damit hat sie zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können: Sam ist das Mädchen mit der sarkastischen Ader, Chris scheint einfach nur gut auszusehen. Beide Charaktere entfalten aber schnell ihr ganzes Wesen und zeigen, dass sie nicht nur so sind, wie der erste Eindruck glauben macht.

Die Geschichte schreitet in einem flotten Tempo voran, Langweile kommt bei Sam und Chris nicht auf. Passend zum Alter der Protagonisten gibt es größere Probleme und kleine Probleme die von den Teenagern als größer empfunden werden, als sie sind. Dabei verliert die Geschichte aber nie ihren Witz und macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß beim Lesen.

Kurz: »Küss mich« von Jasmin Romana Welsch ist eine Leseempfehlung für Fans von kurzweiligen, romantischen Geschichten voller Witz, Sarkasmus und Suchtfaktor.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Jasmin Romana Welsch

Jasmin Romana Welsch frönt seit dem Teenageralter dem Schreiben. Im Dezember 2013 veröffentlichte sie mit „Ash Grey“ erstmals ein Ergebnis ihrer Obsession. Seit dem verzaubert sie ihre Leser regelmäßig mit neuen Werken aus ihrer Feder.

 

 

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Rezension: »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

»Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz»Regensymphonie«
von Jean-Pascal Ansermoz

KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch, Juli 2017
108 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

 

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Inhalt

In der Novelle »Regensymphpnie« von Jean-Pascal Ansermoz, die mit einem stillen aber auch starken Cover daherkommt, kann der Leser zwei kurzweilige Erzählungen entdecken.

»Regensymphonie« spielt in einem Italien, dass seit Jahren für viele tausende, vermutlich eher Millionen Menschen die Realität ist und die Öffentlichkeit so nur sieht, wenn sie gewillt ist ihren Blick bewusst auf diesen Flecken Erde zu werfen.
Der junge Kadir hat mit seiner Schwester Alima das umkämpfte Syrien verlassen. Die Realität im vermeintlich sicheren Europa ist nicht das, was ihre Eltern sich für sie erhofft haben.
Ohne Begleitung droht den Minderjährigen jeden Tag im dem eingezäunten Wald aus Zelten die Entdeckung und womöglich Trennung. Kadir, der auf der beschwerlichen Reise mehr als nur sein Lächeln verloren hat, lernt erst durch die Bekanntschaft mit dem Syrer Namid, dass das Leben immer dann ein Lächeln bereithält, wenn man bereit ist, es zu sehen.
Kadir schöpft das erste Mal seit langem Hoffnung – bis eine Explosion im Lager gewaltsam eine Lichtung in den Wald aus Zelten reißt…

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« nimmt den Leser mit auf die Reise von Arnaud. Vor lauter Liebeskummer verliert Arnaud seine Stimme und muss erst bis zum Ende der Welt reisen, das für je nach Perspektive für viele auch der Anfang der Welt ist, um seine Stimme und vielleicht ja auch seine Liebe wiederzufinden.

Fazit

»Regensymphonie« und »Die Summe unseres Lebens« sind zwei beeindruckende und berührende Erzählungen über die Suche nach dem Sinn und das Glück – und was beides ausmacht.
Still aber eindringlich hat sich Jean-Pascal Ansermoz direkt in mein Herz geschrieben und mich nachdenklich zurückgelassen. Auf berührende und eindrucksvolle Weise regt Jean-Pascal Ansermoz zum Nachdenken an. Dabei wirft er in »Regensymphonie« nicht nur den Blick auf Umstände, die die meisten Menschen verdrängen, solange die Medien nicht mit dem Leid von anderem um Aufmerksamkeit buhlen, sondern zeigt seinen Lesern, dass das Leben immer ein Lächeln bereithält – egal wie heftig der Regen vielleicht gerade vom Himmel fällt.
Mir geht seit der Lektüre vor allem ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf: Ich sollte viel häufiger Lächeln und den Dingen nur schlechten Dingen nur die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen und nicht mehr.

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« hat mich besonders berührt. Vielleicht, weil ich wie Arnaud eine Suchende bin, ganz gewiss aber, weil Jean-Pascal Ansermoz einfühlsam und lebendig die Geschichte von Arnaud vor mir ausgebreitet hat.
Mit seinem Schreibstil voller Bildern, Metaphern, Symbolen und Parallelismus, spinnt der Autor die magische Geschichte einer besonderen Suche, die selbst irgendwie auch das Ziel ist.

 

Bewertung

5 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

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♦ Das Niliversum


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