Rezension: »Bad Boys and Little Bitches – Band 1« von Andreas Götz

bad boys little bitches andreas götz»Bad Boys and Little Bitches – Band 1«
von Andreas Götz

Oetinger, Juli 2017
978-3-7891-0764-1
272 Seiten
Preis:  11,99 € eBook | 14,99 € Hardcover

Leseprobe

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Inhalt

Beste Freunde fürs Leben – das haben sich Lissy, Finn, Elif und Leon geschworen. Ein Schwur, der ins Wanken gerät, als Vanessa neu an ihre Schule kommt. Die hübsche Mädchen wickelt in Windeseile alle um den Finger: Mitschüler, Lehrer, Elif, Lissy und Finn. Nur Leon hat seine Vorbehalte gegen Vanessa und ihre einnehmende Art.
Sein Gefühl trügt ihn nicht, denn wehe man stellt sich gegen Vanessa. Denn: Vanessa verzeiht nicht und vergibt nie. Dass sie die dunkelsten Geheimnisse und Wünsche der Clique kennt und bereit ist jeden der vier Freunde zu vernichten, ist dabei nicht gerade förderlich.
Auf der Party des Jahres eskaliert die Situation und einer der fünf jungen Menschen wird nie wieder nach Hause zurückkehren.

Fazit

»Bad Boys and Little Bitches« von Andreas Götz ist ein spannender, unterhaltsamer Serienauftakt um vier Freunde, Intrigen, verbotene Liebe, Geheimnisse und Verrat. Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben.

Mit seinem jugendlichen Schreibstil schafft Andreas Götz die passende, spannende Atmosphäre für seine neue Jugendbuchreihe. Locker, flüssig und lebendig zeichnet der Autor seine Charaktere, die alle ihre Eigenarten haben und authentisch wirken.
Dabei lässt der Autor nicht außen vor, dass jeder Charakter seine eigenen Probleme hat und sich gerade in der Phase des Lebens befindet, in dem sich vieles ändert – auch Freundschaften.
Andreas Götz arbeitet bei seinen Charakteren mit den Stereotypen des Genres: Wir haben die böse, intrigante Königin, die Streberin, den Drogenabhängigen, den Coolen und die Normale. Und dann gibt es noch die Figur im Hintergrund, den Freak, dessen Rolle noch nicht ganz klar ist – und für die kommende Bände viel Potenzial verspricht. Tatsächlich war dieser Charakter der spannendste für mich.

Andreas Götz legt von Seite eins ein gutes Erzählzempo vor, durch die steigende Spannung bin ich geradezu durch das Buch geflogen. Auch wenn die Geschichte im allgemeinen vorhersehbar ist und gerade, wer häufiger in diesem Genre unterwegs ist, wird hier keine weltbewegende neue Handlung entdecken. Dennoch ist »Bad Boys and Little Bitches« es Wert, gelesen zu werden und hat mich von Anfang an begeistert. Durch die Mischung aus Charakteren, die sich entwickeln und auch auf der letzten Seite noch überaus überraschende neue Seiten zeigen, flüssigen Schreibstil und gekonnten Storytelling überzeugt Andreas Götz. Spannendes Element ist dabei vor allem der Perspektivwechsel, alle fünf Teenager erzählen die Geschichte, als Leser bedeutet das, dass Informationen nur Häppchenweise und ankommen und die Spannung entsprechend hoch gehalten wird.

Kurz: Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben. Mit dem Perspektivwechsel bringt Andreas Götz Tempo in seine Geschichte um Freundschaft, Liebe, Verrat, Hass und auch Angst.  »Bad Boys and Little Bitches« ist eine Leseempfehlung für Leser spannender Jugendromane voller Intrigen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Bild: © Lisa Dickreiter

Andreas Götz, Jahrgang 1965, studierte Germanistik, Amerikanische Literatur und Theaterwissenschaften. Er arbeitet als freier Autor von Hörspielen für verschiedene Rundfunkanstalten, Journalist und Übersetzer.
2014 erschien mit »Stirb leise, mein Engel«, der erste Jugendroman von Andreas Götz.

 

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Weitere Meinungen zu »Bad Boys And Little Bitches« von Andreas Götz

Jacquy’s Thoughts (2/5)
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foxy books (4/5)
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Vielen Dank an Verlag und Autor für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben Welten Christin Burger»Im Kreis der Sieben: Welten«
von Christin Burger

Selbstverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5106-2
348 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Im Kreis der Sieben« nicht kennen.

Inhalt

Seit Lara und Timo wieder aufgetaucht sind, kann niemand mehr sterben. Lara, die genau wie Timo ihre Erinnerung verloren hat, glaubt, dass das mit ihrer Rückkehr zu tun hat.
Viel schlimmer ist aber, dass jetzt Ayse und Cem verschwunden sind und Lara nicht weiß, was sie ohne ihre beste Freundin tun soll.
Bei dem Versuch ihre Freunde zu finden und den Kreislauf zwischen Leben und Tod wieder ins Lot zu bringen, beginnen Timo und Lara eine Reise durch phantastische Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Fazit

Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen weiter gesponnen und wieder beeindruckend gezeigt, wozu die Fantasie eines Menschen fähig ist.
Reisten Timo und Lara zuvor noch durch sieben Länder, bringt die Autorin ihr Konzept um das Totenreich, das Leben danach und die Reise der Seele auf ein kosmisches Level.
Timo und Lara reisen durch sieben Welten, jede so real und wirklich wie unsere und doch so unglaublich anders und unterschiedlich.

Den tieferen, fast schon philosophischen Charakter von Laras Reise hat Autorin Christin Burger beibehalten und wieder in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren verpackt.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Auch wenn Ayse in diesem Band leider etwas in den Hintergrund tritt. Ich hoffe in finale der Trologie hat Ayse wieder mehr Raum.
Auch Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte und gerade Mila hat sich stark entwickelt und mir zusammen mit Styx und Zwitscher große Freude beim Lesen bereitet.
Und auch das schwebende Auge hat wieder einen Auftritt bekommen und wieder für Unterhaltung gesorgt 😀
Und ja, sogar Marc hat, bei aller Antipathie meinerseits, seinen Teil zur Geschichte beigetragen und sich innerhalb der Geschichte kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, welche Richtung Christin Burger ihre Charaktere im Finale ihrer Trilogie einschlagen lässt.
So viel vorweg: Mit dem Ende von »Im Kreis der Sieben: Welten« bin ich ja mal so gar nicht einverstanden und hoffe, dass sich hier im Finale wieder alles nach meiner Vorstellung zusammen findet.

Der Schreibstil von Christin Burger ist gewöhnt flüssig und malerisch. Die Autorin kann mit ihrer Sprache eindrucksvolle Bilder zeichnen. Unterstützt durch das gemäßigte Erzähltempo der Geschichte wird nie langweilig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Vielmehr kann der Leser hier viel entdecken und bei bester Unterhaltung auf sich wirken lassen. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen kann man das gelesene rekapitulieren und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die sich entwickelt und viel Stärke zeigt.  »Im Kreis der Sieben: Welten«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Besuch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlerweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Ela Feyh


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Rezension: »PALADERO 01 – Die Reiter des Donners « von Steven Lochran

PALADERO - Die Reiter des Donners von Steven Lochran»PALADERO 01 – Die Reiter Des Donners«
von Steven Lochran

cbt, August 2017
978-3-5703-1148-6
320 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

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Inhalt

Joss ist der letzte seines Volkes und träumt davon eines Tages als Paladero durch das Donnerreich zu reiten. Durch mehr Glück als Verstand wird Joss schon mit 15 zu den Prüfungen der Paladeros zugelassen. Zusammen mit seinen drei klingenverschworenen Brüdern macht sich Joss auf seinem Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zu beweisen.
Aber dieses Jahr ist etwas anders, dunkle Mächten regen sich im äußersten Winkels des Reiches und unter den angehenden Paladero gibt es möglicherweise einen Verräter.

Fazit

„“Jurassic Park“ trifft „Game of Thrones““ steht im Klappentext. Das trifft es aber nicht ganz, immerhin ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren empfohlen. Für mich ist es eher ein Mix aus Cowboys und Jurassic Park. Und zwar ein wirklich guter Mix, der sowohl Groß als auch Klein bestens unterhalten kann.

Joss, der Held unserer Geschichte, nimmt von Anfang an die Rolle eines Einzelgängers ein. Er hat wenig regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen, aber für die, die er als Freunde auserkoren hat, geht Joss auch durchs Feuer.
Er ist ein starker, junger Charakter, der sich gerade in einem Reifeprozess befindet und anfängt über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinauszudenken.
Seine Begleiter sind ebenfalls Charaktere, die wie Joss bei Lesen unterhalten. Jeder mit seinen eigenen Problemen ausgerüstet, ergibt die Gruppe eine bunte Truppe, die zusammengewürfelt wurde und sich finden muss. Dabei stehen sie sich oft selbst und mal auch den anderen im Weg. Dabei lernen sie: Gemeinsam ist man stark. Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft halten sie zusammen und bringen sie ihren Zielen näher.

Die lebendigen Charaktere untermauert der Autor mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil. Gekonnt baut Steven Lochran die Spannung auf und erweckt das Donnerreich mit Bildern und einer Atmosphäre zwischen Dinosaurier und Luftschiffen zum Leben. Der Autor lädt  seine Leser regelrecht in seine Welt ein.
Als Karten-Fan fand ich großartig, dass es eine gezeichnete Karte vom Königreich Ai gibt und so der Weg von Joss und seinen Freunden nachvollzogen werden kann.

Neben Schreibstil, Atmosphäre und Characktergestaltung gibt es noch einen Punkt, mit dem der Autor bei mir Punkten konnte: Steven Lochran scheut sich nicht davor, Themen aufzugreifen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Fast beiläufig streut der Autor das Thema der eigenen Sexualität und den Umgang durch andere ein. Ein schöner Akt der Toleranz, der mich angenehm überrascht und sehr gefreut hat. Großartig, dass ein Kinder- und Jugendbuchautor die Chance nutzt, seine Zielgruppe beiläufig mit Themen zu konfrontieren, die ihnen vielleicht nicht unbedingt im Alltag begegnen.

»PALADERO – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran ist der wunderbare und fesselnde Auftakt einer Reihe, die Groß und Klein begeistern kann. Eine klare Empfehlung für Leser,
gerne spannende Geschichten um Freundschaft, Bedrohung und Abenteuer lesen. Und wer jetzt noch Dinosaurier mag, wird hier wirklich glücklich werden können.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Steven Lochran

Steven Lochran schreibt Geschichten, seit er schreiben kann.
Nach seinem Abschluss in kreativem Schreiben an der  University of Technology in Queensland arbeitete er als Filmkritiker, -vorführer und DJ.
Heute ist er Vollzeit-Autor und lebt seiner Frau und zwei Katzen in Melbourne.

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Weitere Meinungen zu »Paladero – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran

Das Buch zum Film


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Rezension »Leuchtendschwarzer Rabenmond« von Valentina Kramer

leuchtend schwarzer Rabenmond»Leuchtendschwarzer Rabendmond«
(Märchenspinnerei 06)
von Valetina Kramer

Selfpublishing, Juli 2017
ISBN: 978-1-5214-3452-9
243 Seiten
Preis:  2,99€ eBook | 11,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Eine Nacht im Wald, ein bisschen Alkohol, ein paar Drogen, acht Jugendliche und keine Eltern weit und bereit. Was für Cosima nach einem tollen Abend klingt, endet in einem Drama.

Als Cosima nach durchzechter Nacht mit Kater aufwacht, sieht sie drei Dinge, bevor sie die Polizei ruft: auf der Lichtung liegt die Kleidung ihrer Freunde, an einem Messer und auf dem Boden ist Blut und außer ihr ist noch ein anderer ihrer Freunde nicht verschwunden – der junge mit den dunklen Augen, den alle Ali nennen.
Für Polizei und Anwohner ist der Schuldige schnell gefunden – Miles, den alle Ali nennen, muss seine Freunde umgebracht haben. Hass und Rassismuss laufen durch den Ort wie ein Lauffeuer, nur Cosima kann nicht glauben, dass Miles sechs Morden begangen haben soll. Gegen den Widerstand ihrer Heimatstadt begibt sich Cosima auf die Suche nach ihren Freunden und den wahren Gründen für ihr Verschwinden.

Fazit

»Leuchtendschwarzer Rabenmond« von Valentina Kramer ist das sechste Buch aus dem Projekt „Märchenspinnerei“. Grundlage dieser Märchenadaption ist übrigens das Grimm’sche Märchen »Sieben Raben«.

Plakativ und provokativ greift Valentina ein Thema unserer Gesellschaft auf, dass unter der Zuwanderung der letzten Jahre wieder vermehrt an Bedeutung gewonnen hat: Fremdenhass oder wie man auch sagen kann Fremdenangst. Aber sie greift auch Toleranz und Freundschaft als Themen in ihrer Märchenadaption auf.
Dabei sind ihr vor allem die Beziehungen der Charaktere untereinander gelungen, wie sie miteinander interagieren, sich entwickeln und handeln. Gerade Cosima ist durch die gewählte Ich-Perspektive authentisch und überzeugt als Protagonistin, auch wenn ihre Rolle mit dem Fortlauf der Geschichte an Bedeutung verliert.
Auch die Atmosphäre konnte Valentina Kramer überzeugend darstellen, dabei konnte sie mir Cosima genauso authentisch nach der Partynacht auf der vermeintlich friedlichen Waldlichtung zeigen als auch eingekeilt zwischen einer Haustür und einem wütenden Mob.
Zusammen mit den gelungenen Spannungsmomenten, die Valentina Kramer immer wieder gekonnt aufbaut, um ihre Geschichte zu unterstützen.

Manko ist der Schreibstil von Valentina Kramer, meist liest sich »Leuchtendschwarzer Rabenmond« flüssig. Stellenweise wirkt der Text allerdings unrund. Nicht so schlimm, dass der Lesefluss stoppt, aber doch bemerkbar.
Wer sich aber daran nicht stört, hat die Chance hier einen kurzweiligen Jugendroman zu erleben, der verdeutlicht, was in unserer Gesellschaft gerade vorgeht: Viel zu schnell wird der Finger gehoben und ein „Feindbild“ aufgrund von Herkunft, Glaube oder Aussehen definiert.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Valentina Kramer

Valentina Kramer wurde 1991 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren. Als Teenager hat sie begonnen Geschichten auf Papier zu bringen und verliert sich dabei gerne in fremden Welten.
Die Autorin arbeitet in ihrem gelernten Beruf, studiert und ist eigentlich immer unterwegs.

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Die Märchenspinnerei

  

 


Weitere Meinungen zu »Leuchtendschwarzer Rabenmond« von Valentina Kramer

Myna Kaltschnee
Buchstäbliches
Bookwormdreamers


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Rezension: »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben - Christin Burger (2)»Im Kreis der Sieben«
von Christin Burger

Selbtverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5105-5
360 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Vorhin war Lara mit ihrem Vater auf den Friedhof, jetzt ist er verschwunden.
Einzige Hinweise auf seinen Verbleib sind ein mysteriöse Computerprogramm und alte Fotos. Die Spuren führen Lara aber nicht von Berlin-Neukölln in den Schwarzwald, sondern an einen magischen Ort, der Lebenden eigentlich verwehrt sein sollte: Das Totenreich.
Zusammen mit Timo, dem jungen mit der Vespa, der dicken Katze Styx, die Visionen verleiht und dem schwebenden Auge, das seine Bestimmung vergessen hat, macht sich Lara auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei und muss sie Schicksale entschlüsseln und darf ihren Willen zu Leben niemals vergessen. Werden Lara und Timo die Welt der Toten wieder verlassen können?

Fazit

»Im Kreis der Sieben« von Christin Burger habe ich ihm Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks entdeckt, Cover und Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht.
Überzeugt haben mich dann die 360 Seiten zwischen Cover Ende des Buches.
Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen geschaffen, das im multikulturellen Neukölln ohne Mutter aufgewachsen ist und nun ihren Vater sucht.
Dabei spielt nicht nur die Suche nach ihrem Vater eine Rolle in der Geschichte von Lara, sondern auch die Religion. Während ihre beste Freundin Ayse an dem Islam glaubt, glaubt Lara lieber an gar nichts. Mit ihrer Einstellung zu Glauben muss sie sich zwangsweise mit dem Eintritt ihres lebendigen Körpers in das Totenreich beschäftigen.
Christin Burger hat dabei eine schöne, fantasievolle und anrührende Geschichte geschrieben, die Laras Suche nach ihrem Vater zeigt und ihr dabei die Chance gibt sich selbst besser kennenzulernen.

Den tieferen, fast schon philosophischen Hintergrund von Laras Suche verpackt Autorin Christin Burger in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Aber nicht nur die beiden haben mit ihrer offenen, sympathischen Art gut gefallen und eine ganz wunderbare und starke Freundschaft.
Auch Chem, Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte.
Meine Favoriten sind aber Katze Styx, Zwitscher und das schwebende Auge – die drei geben ein toles Trio ab und haben die ernsten Themen von »Im Kreis der Sieben« aufgelockert.

Der Schreibstil von Christin Burger ist schön, flüssig und wirkt sehr malerisch. Das Erzähltempo ihrer Geschichte hält die Autorin im mittleren Bereich, es wird nie langwelig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung.
Vielmehr hat der Leser Zeit das Gelesene zu erleben und auch zu rekapitulieren, ohne dafür den Lesefluss zu unterbrechen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger ist ein toller Auftakt für eine Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die offen ist und sich selbst reflektieren kann. »Im Kreis der Sieben«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Beusch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Anni Chans fantastische Welt der Bücher
Ela Feyh


 

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Rezension & Gewinnspiel: »Elfenwächter 02 – Weg des Krieges« von Carolin Emrich

elfenwaechter-band-2-weg-des-krieges_ Carolin Emrich»Elfenwächter 02 – Weg des Krieges«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Juli 2017
978-3-9068-2949-4
400 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Vor dem Reich der Elfen sammeln sich die Wächter, der unrechtmäßige König ist bereit für den finalen Schlag.
Alle Hoffnunf liegt nun auf Avathandal, Tris und ihren Freunden. Zusammen sollen sie den rechtmäßigen Thronerben. Angeblich hält er sich bei den Zwergen versteckt, die Aufgabe scheint einfach. Aber der Weg ist lang und die Zeit drängt, die schützende Magie des Elfenwaldes droht zu versiegen und überall liegt Krieg in der Luft.

 

Fazit

Carolin Emrich knüpft nahtlos an, wo sie in »Elfenwächter – Weg des Ordens« aufgehört hat.
Bemängelt habe ich im Auftakt der Fantasy-Trilogie den ausbaufähigen Spannungsbogen, hier hat Carolin Emrich nachgelegt und kontinuierlich Spannung aufgebaut. Es gab nur wenige Szenen, die ein klitzekleines bisschen zäh wirkten. Oft konnten diese Szenen dafür mit tollen Momenten zwischen Tris, Avathandal, Tian, Lilly und den anderen punkten.

Tris hat mich in der Fortsetzung nicht so überzeugt wie im Auftakt. Zwar ist sie immer noch eine sympathische junge Frau, aber sie ist wahnsinnig prüde und verklemmt. Natürlich ist sie im Kloster groß geworden, aber es gibt viele Momente, Blicke und Begegnungen der Liebe und sie wird jede mal, also wirklich jedes einzelne mal, rot und erwähnt, wie unwohl sie sich damit fühlt. Das hat man als Leser doch recht schnell verstanden und die häufige Wiederholung davon war mir dann etwas zu viel.
Dafür wurde aber mein Wunsch erhört und Avathandal hat einen größeren Auftritt bekommen, endlich gab es etwas über ihn und seine Ziehschwester zu erfahren. Auch Tian und Lilly bekamen mehr Gestalt und es gab zu meiner Freude ein Wiedersehen, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe.

Wie aus »Elfenwächter – Weg des Ordens« gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat.

Kurz: »Elfenwächter – Weg des Krieges« von Carolin Emrich ist eine Leseempfehlung für Leser phantastischer Geschichten mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

 

 

Elfenwächter

 


Weitere Meinungen zu »Elfenwächter – Weg des Krieges« von Carolin Emrich

Bücherfarben
Linas Büchertraumwelt
Thoras Bücherwelt
Liza’s Bücherwelt


Gewinnspiel

Gewinnspiel Elfenwächter

Dieses Gewinnspiel ist Teil der Release-Party zu »Elfenwächter – Weg des Krieges« auf Facebook. Dort könnt ihr weitere Lose sammeln.

Beantwortet mir folgende Frage und sammelt so ein Los für das Gewinnspiel, weitere Lose gibt es in der Releaseparty und unter den Rezension der teilnehmenden Sternensand-Blogger.

Gewinnspielfrage:
Menschen, Elfen und Zwerge stehen sich im Krieg gegenüber – welches Volk gewinnt deiner Meinung nach und warum?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit öffentlich, namentlich genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Rezension: »Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry

Die Frauen von Salem - Brunonia Bary»Die Frauen von Salem«
von Brunonia Barry

btb Verlag, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-4427-1436-0
608 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

 

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Inhalt

Salem, Neuengland 1989: drei Frauen werden an Halloween ermordet, ein kleines Mädchen ist Augenzeugin und die stadtbekannte Historikerin Rose Whelan steht unter verdacht.

Der Fall konnte nie ganz gelöst werden. Halloween 2014 geschieht wieder ein Mord. Wieder steht Rose Whelan unter Verdacht. Callie Cahill, das kleine Mädchen von damals, kehrt in die Stadt zurück, denn sie muss beweisen, dass Rose keine Mörderin ist. Oder ist sie es doch?

Fazit

»Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry bringt die Hexen zurück nach Salem.
Callie Cahil ist die Tochter eine der Göttinnen, eine Verbindung junger Frauen, deren Vorfahrinnen in den Hexenprozessen von Salem ihre Leben ließen.
Die junge Frau mit vielen Narben auf der Seele kehrt 25 Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter und den anderen Göttinnen nach Salem zurück. Die Stadt ist anders. Irgendwie spirituell und irgendwie auch kommerziell, Hexen und Menschen mit der Andeutung von Gaben halten den Kommerz am laufen.  Und trotz dessen, hält der Aberglaube Einzug in die Stadt.
Im Hintergrund gibt es seit Jahrhunderten Misstrauen zwischen den alteingesessenen Familien, immer wieder wird thematisiert, wer hat damals wen als Hexe denunziert? Wessen Familie gehörte zu den Richtern, welche zu den Klägern und wer war Opfer?

In diesem Flair will Callie, die sich kaum noch an die Nacht der Morde vor 25 Jahren erinnern kann, beweisen, dass Rose Whelan nie zur Mörderin wurde – weder damals noch heute.
Dabei unterstützt sie der Polizeichef von Salem und schnell wird klar, dass vor 25 Jahren nicht alles nach Dienstvorschrift gelaufen ist und mehr Familien in den Fall der Göttinnen verstrickt sind, als es den Anschein hat.

Nicht spannend wie ein Krimi, sondern interessant und voller Details erzählt Brunonia Barry die Geschichte von Callie, Rose und den Göttinnen. Dabei hat sie ein Werk voller Aberglaube und Mythen geschaffen, dass stellenweise vor sich hinplätchernd und manchmal dramatisch seinen Lauf nimmt.
Neben spannenden Verwicklungen und lebendigen Charakteren konnte die Autorin ein detailliertes Bild von Salem zeichnen – eine Stadt die schon auf Grund ihrer Geschichte faszinierend ist.

Wichtig ist zu bedenken, dass »Die Frauen von Salem« kein Krimi ist, auch wenn sich Inhalt und Klappentext wie einer lesen. Wer aber einen spannenden Krimi erwartet, ist hier falsch.
Natürlich baut Brunonia Barry Spannung auf und bis zum Ende treibt einen die Frage an, was oder wer nun hinter den Morden steckt, aber es keine Spannung eines klassischen Krimis. Vielmehr webt die Autorin die ungelösten Mordfälle in ihre atmosphärische Geschichte geschickt ein.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry

Ein Hauch von Bücherwind
Happy Booktime


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Rezension: »Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng

Hallo Leben hörst du mich Jack Chen

»Hallo Leben, hörst du mich?«
von Jack Chen

cbt, März 2017
ISBN-13: 978-3-570-16456-3
378 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99 Hardcover

 

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Inhalt

Der 11-jährige Alex kümmert sich um seine Mutter und sich seit sein Vater die Familie verlassen hat. In seiner Freizeit baut der Raketen-Nerd und Alien-Fan an eigenen Raketen. Und dieses Jahr traut er sich: zusammen mit seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod reist Alex allein quer durchs Land zu einer Convention, um seine Rakete in der Wüste starten zu sehen. Dabei trifft er die unterschiedlichsten Menschen und lernt viel Freundschaft, Liebe, Familie und viele andere Dinge, die das Leben so lebenswert machen.

Fazit

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist ein anheimelnder Jugendroman, der dazu einlädt, die Welt wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.
Mit Alex ist dem Autor Jack Chen ein aufgeweckter, aufgeschlossener Protagonist gelungenen, der trotz seines hohen Verantwortungsbewusstseins ganz typisch Kind naiv und unbedarft an seine Reise herangeht und die Herzen seiner Mitmenschen im Sturm erobert. Meines übrigens auch.
Wissbegierig und intelligent hinterfragt er Dinge, die er nicht versteht und schafft es meist ganz frei von Vorurteilen auf neue Menschen und Situationen zuzugehen.

Jack Cheng schreibt einfach, aber eindringlich. Die einfache Satzstruktur und die offene Art von Alex machen »Hallo Leben, hörst du mich?« zu einer ruhigen, aber mitnehmenden Lektüre.
Spannung im klassischen Sinne gibt es hier nicht, Jack Cheng kommt allein mit dem Zauber seiner Worte aus, um Leser an die Geschichte von Alex, seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod zu binden.
Durch die gewählte Ich-Perspektive – Alex nimmt auf seinem goldenen IPod seine Erlebnisse als Sprachnachricht auf, den IPod will er für Aliens ins All schießen – lernt der Leser wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist eine einfache Geschichte, die ihre ganz eigene Magie hat und diese den Lesern offenbart, die bereit sind, die Welt durch die Augen eines Kindes zu entdecken.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Hallo Leben, Hörst du mich?« von Jack Cheng

Buchstabenträumerei
Büchertraum


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Rezension: »Irminar 01 – Die Seelenleserin« von Nika Bechtel

Nika Bechtel Irminar Die Seelenleserin

»Irminar 01 – Die Seelenleserin«
von Nika Bechtel

Self Publishing, Januar 2014
ASIN: B00HNX6K7E
424 Seiten
Preis:  3,99€ eBook

 

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Inhalt

Mike von Irminar ist reich, altert langsam und sucht eine Frau. 11 Frauen behielt er schon über Nacht und hat sie als ungeeignet empfunden. Nun drängt die Zeit, diesmal möchte er gleich zwei Frauen prüfen.
Eine davon ist Mali. Mali tritt nur widerwillig, getrieben von äußeren Umständen, in das Leben von Mike.
Was mit Widerwillen beginnt, wird schnell zu Liebe. Aber nur, weil Mali und Mike zusammengehören, heißt es nicht, dass sie auch zusammen bleiben.
Das Schattenvolk sucht nach ihnen und Mikes Familie spricht von einem drohenden Krieg. Das junge Paar flieht. Kann ihre Liebe die Belastung aushalten?

Fazit

»Irminar – Die Seelenleserin« von Nika Bechtel ist der Auftakt über eine Geschichte voll Liebe und Magie.

In einem recht ruhigen Erzähltempo lernt der Leser Mike, Mali, Roger und die anderen Charaktere kennen. Gleichzeitig baut Nika Bechtel die Geschichte um ihre Protagonisten auf.
Durch das gewählte Tempo konnte ich vor allem Mike und Mali gut kennenlernen, ihre Gefühle zu verstehen und ihr Handeln nachzuvollziehen.

Nika Bechtel hat einen sehr besonderen Schreibstil, mit dem ich anfangs wirklich zu Kämpfen hatte. Viele lange und manchmal auch verschachtelte Sätze haben meinen Lesefluss anfangs sehr gestört und mich das Buch immer wieder für „leichte Kost“ zur Seite legen lassen.
Um wirklich aufzuhören, war ich aber zu neugierig auf die Geschichte. Mit etwas Ruhe, Konzentration und schlichtem Durchhalten habe ich mich dann an Nika Bechtels Schreibstil gewöhnt und siehe da, kaum hatte ich diesen Punkt erreicht, war ich in der Geschichte drin und von ihr gefangen.
Wer mit »Irminar – Die Seelenleserin« beginnt, sollte unbedingt an Ball bleiben. Dann entfaltet sich die Geschichte von Mike und Mali vielschichtig und magisch.

»Irminar – Die Seelenleserin« von Nika Bechtel ist eine Leseempfehlung für Leser romantischer Geschichten, die bereit sind, sich auf einen anspruchsvollen Schreibstil einzulassen und einem Buch Zeit geben, sich zu entfalten.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

Irminar – Die Saga der Seelenleserin

 


Weitere Meinungen zu »Irminar – Die Seelenleserin« von NIka Bechtel

Magie aus der Feder


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Rezension: »Der graue Orden 01 – Die Dunkelmagierin« von Arthur Philipp

Die Dunkelmagierin - Arthur Philipp»Der graue Orden 01 – Die Dunkelmagierin«
von Arthur Philipp

blanvalet, Februar 2017
ISBN: 978-3-7341-6079-0
576 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | Taschenbuch: 14,99€  [D] | 15,50€ [A]

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Inhalt

Feja ist alleine auf der Suche nach ihrem Vater, als sie einem Magier begegnet, der ihr großes magischen Talent erkennt. Er bietet ihr an, dem Orden der grauen Magier beizutreten.
Freja nimmt das Angebot, ihre Kräfte zu schulen, an. Schnell lernt sie neue Freunde kennen, macht sich aber auch mächtige Feinde.
In einem Ordnen, der wieder zu alten Größe aufsteigen möchte, muss Feja ihre Magie schnell beherrschen, sonst ist sie der großen Intrige um Macht und Einfluss hilflos ausgeliefert und kann sich auch nicht gegen die dritte Partei wappnen, die die alte Ordnung zerschlagen und Feja zu ihrem Werkzeug machen will…

Fazit

»Die Dunkelmagierin« ist der Auftakt einer vielversprechenden Trilogie um die junge Feja.

Feja ist eine toughe, junge Heldin, die sehr selbstständig und mutig ist – eine Protagonistin, die nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist und die manchmal trotzdem schütteln möchte.
So selbstständig Feja nämlich auch ist, es wäre hilfreich, würde sie auf andere oder zumindest ihr Bauchgefühl hören, dann gäbe es wohl einige offensichtlich schlechte Entscheidungen nicht, die die angehende Magierin in »Die Dunkelmagierin« trifft.
Trotz dieser Momente hat mir Feja gut gefallen und mich in eine neue Magierschule entführt, bei der das Lehren gerade hinter der Politik und ihren Ränken etwas zurücksteht.

Natürlich weist auch die Magierschule in »Die Dunkelmagierin« wie andere Zauberschulen ein wohlbekanntes Muster  auf: Die Protagonistin ist eine Außenseiterin, lernt nur wenige, aber dafür gute Freunde kennen und macht sich den talentiertesten und tyrannischsten Mitschüler zu Feind.
Dieses bekannte Muster füllt Arthur Philipp mit spannenden Charakteren, die ihre Rollen perfekt erfüllen und mir sehr viel Spaß beim Lesen gemacht haben. Aber nicht nur die Charaktere überzeugen, auch der komplexe und spannende Weltenaufbau ist ein starkes Merkmal der Geschichte von Arthur Philipp.

Dazu kommt der simple und angenehme Schreibstil des Autoren. In kurzen Sätzen, die nicht abgehackt klingen entführt er in seine Welt und erzählt mit wachsender Spannung Fejas Abenteuer in einem straffen Tempo.

Erhofft hätte ich mir bei all den positiven Aspekten mehr Einblick in die politischen Ränkespiele der drei Parteien, die um die Macht kämpfen. Aber weiß, vielleicht füttert der Autor mich in der Fortsetzung ja mit mehr Informationen.

»Die Dunkelmagierin« von Arthur Philipp ist eine Leseempfehlung für Leser magischer Abenteuer, die starke Protagonistinnen mögen, sich nicht an einem schnellen Erzähltempo stören und sich nicht von bekannten Mustern der Belletristik abschrecken lassen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5


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