Blogtour „Singende Eidechsen“ von Evadeen Brickwood

Blogtour singende EidechseHerzlich Willkommen zu Tag 2 der Blogtour
„Singende Eidechsen“ von Evadeen Brickwood

Gestern gab es bei Charleens Traumbibliothek eine großartige Buch- und Protagonistenvorstellung, ich stelle euch heute das Land vor, in dem Bridget ihre verschwundene Schwester Claire sucht: Botswana.

Botswana, offiziel Republik Botswana, liegt im Süden Afrikas und ist ein Binnenstaat, grenzt an Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe. Seit dem 30. September 1966 ist Botswana unabhängig und nicht mehr Teil des Vereinten Königreichs.
Gesprochen wird hier Englisch, Setswana sowie örtliche Dialekte.
Bezahlt wird mit Pula, wobei ein Pula ungefähr 0,08€ (27.09.2017) entspricht. Die Alterstruktur in Botswana ist ziemlich jung, mehr die Hälfte der Bevölkerung ist unter 40, eine Tatsache die , die vor allem der AIDS-Pandemie zugeschrieben werden muss. Rund 18,5% der Erwachsenen in Botswana sind HIV-Positiv – die weltweit dritthöchste Prävalenz (2013).

Gaborone, die Stadt, in der Bridget erstmal botsuanischen Boden betritt, ist die Hauptstadt der Republik und ist mit mehr als 232.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes.
Wie Botswana allgemein, ist die Korruption in Gaborone eher gering einzuschätzen. Nach dem Korruptionswahrnehmungsindex von 2012 liegt Botswana auf Platz 65 und wird damit weniger korruptionsanfällig eingeschätzt als Spanien, Polen oder Italien.

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Bildungs- und Gesundheitswesen
Botswana gehört zu den wenigen Ländern, in denen keine Schulpflicht besteht – trotz großer Alphabetisierungskampagnen der Regierung seit 1980. 2015 besuchten, trotz der 2006 erhobenen Schulgebühren, 89% der Mädchen und 88% der Jungen die Schule.

Botswana hat sei der Unabhängigkeit landesweit eine gut strukturierte Gesundheitsversorgung eingerichtet, es gibt kleine Krankenstationen, große Health Centers und mobile Krankenstationen.
Größtes Problem ist und bleibt die hohe HIV-Ansteckungsrate, zwar konnte diese durhc verschiedenen Maßnahmen seit 2001 um über 50% reduziert und die Lebenerwartung von 49 auf 62 Jahe gesteigert werden, dennoch ist hier ein Weg für das Land zu beschreiten.

Geschichte
Um das 650 enstand im heutigen Botswana der Staat Toutswe, der bis in das 15. Jahrhundert existierte. Der Staat zerfiel möglicherweise unter dem wachsenden Druck des wachsenden Nachbarreiches Groß-Simbabwe.
Schon seit 1095 drangen verschiedene Bantu-Völker in das Gebiet von Botswana ein, mit dem Zerfall des Reiches gründeten verschiedene Ethnien um 1800 eigene kleine Königreiche.

Im Zuge der Mfcane kam es zu militärischen Auseinandersetzungen, durch die einwandernden Buren geriet das Gebiet von Botswana zusätzlich unter Druck. 1885 schloss das Vereinte Königreich mit dem größten Tswana Herrscher Schutzverträge und bis 1966 war das Gebiet unter dem Namen Betschuanaland das größte britische Protektorat im südlichen Afrika.

Menschenrechte
Die freie Meinungsäußerung ist in Botswana weitestgehend gewährleistet, ethnische Spannungen und auch Polizeiübergriffe kommen dennoch vor.Ein Thema, da Organisationen wie Amnesty International in Botswana beschäftigt, ist der Schutz von Kindern. 13,5% der Kinder unter 15 Jahren müssen arbeiten, versorgen oft die ganze Familie.

Homosexualität ist in Botswana gesetzlich verboten und kann mit bis zu sieben Jahren Haft geahndet werden. In den letzten Jahren hab es nach Auskunft der Regierung keine Verurteilung wegen der sexuellen Orientierung eines Menschen.

Ein Thema, das in Botswana groß geschrieben wird, ist die Diskriminierung. HIV-Infizierte werden oft -auch von Arbeitgebern- diskriminiert und werden davor nicht vom Staat geschützt.
Auch die indigene Khoisan-Bevölkerung ist der Diskriminierung preisgegeben, nach einer Zwangsumsiedlung, wurden ihnen unter anderem Jagdrechte sowie der Zugang zu Wasserresourcen verweigert. Erst seit 2011 hat ein Gericht dem Volk das Recht zugesprochen, den Brunnen auf ihrem Land nutzen zu können.

Gewinnspiel

1. Preis: 1 Print + 1 Tasse zum Buch
2. Preis: 1 eBook + 1 Tasse zum Buch
3. Preis: 1 Tasse zum Buch

So geht’s:
Jeden Tag kann ein Los durch Beantwortung der Tagesfrage gesammelt werden.

Die Gewinnspielfrage:
Würdest Du wie Bridget in ein unbekannten Land mit ganz anderem kulturellen Hintergrund fahren, um eigenmächtig Deine verschwundene Schwester zu suchen oder das doch der dortigen Polizei überlassen?

Teilnahmebedingungen


Staionen der Blogtour

27.09. – Buch- und Protagonistenvorstellung – Charleen’s Traumbibliothek

28.09. – Botswana – hier

29.09. – Wie weit würdest du für deine Liebsten gehen? – Bookwormdreamers

30.09. – Kulturschock – Eine Suche der besonderen Art – Eine Bücherwelt

01.10. – Autoreninterview – Sandys Welt

02.10. – Gewinnspielauslosung – auf allen Blogs

9 Gedanken zu “Blogtour „Singende Eidechsen“ von Evadeen Brickwood

  1. Jenny Siebentaler schreibt:

    Ich glaube das wäre nichts für mich und würde das anderen erledigen lassen wollen,weil ich mich von solch kulturell schwachen Ländern doch schon fürchte!
    LG Jenny

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  2. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    es ist immerhin meine Schwester= Familie und da ich ein Familienmensch bin. Würde ich klar versuchen vor Ort also in Botswana bei der Suche selber helfen zu wollen.

    Zumal ich befürchte, dass die Polizei dort sicherlich viel zu tun hat und da nicht jedem Vermisstenfall nachgehen kann.

    LG…Karin..

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  3. Alex K. schreibt:

    Hallo,

    ein sehr schöner Beitrag, der einen tollen Überblick über Botswana gibt. Auf alle Fälle ein äußerst interessantes, wenn auch sehr armes Land.

    Nun zu deiner Frage: Wenn meine Schwester tatsächlich in so einem Land verschwinden würde, würden mich keine 10 Pferde zu Hause halten. Ich liebe meine Schwester und würde alles für sie tun, auch in ein solches Land reisen um sie zu suchen, denn ich bin mir sicher, dass die Polizei nicht viel unternehmen wird, immerhin passiert dort sowas sicherlich öfter als bei uns.

    Einfach zu Hause rumsitzen und nichts tun kann ich dann einfach nicht.

    Aber da meine Schwester ein ziemlicher Reisemuffel ist, wird das zum Glück niemals passieren.

    Grüße
    Alex

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  4. swappinghowdies schreibt:

    Nein, würde ich nicht. Da ich aber keine Zwillingsschwester habe, lässt sich das nicht ganz so einfach beantworten. Die Beziehung wäre dann wahrscheinlich sehr eng — und ich würde vielleicht tatsächlich genau das machen. Jetzt muss ich gerade an den Film „The Forest“ denken… Von Wikipedia:

    „Die Amerikanerin Sara Price erhält einen Anruf aus Japan, wonach ihre Zwillingsschwester Jess den Aokigahara-Wald am Rande des Fuji betreten haben und nie wieder herausgekommen sein soll. Die Polizei glaubt nun, dass sie tot sei. Gegen den Willen ihres Verlobten fliegt Sara nach Japan, da sie nicht an Jess’ Tod glaubt.“

    Tja, ich würde es wohl doch nicht machen… 😉

    Liebe Grüße,
    Birgit

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  5. Sarina Ziemann schreibt:

    Huhu 🙂
    also alleine würde ich mich das sicherlich nicht trauen.. ich glaub ich würde da lieber noch 1-2 andere Leute (Freunde, Verwandte) versuchen aufzutreiben.. da hätte ich zu viel Respekt davor…

    liebe Grüße,

    Sarina

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  6. Claudia schreibt:

    Hallöchen,

    die Frage ist schwer zu beantworten. Ich habe zwar eine Schwester, aber eben keinen Zwilling. Da ist das geschwisterliche Band noch um einiges stärker, als bei normalern Geschwistern. Aber selbst wenn ich einen Zwilling hätte würde ich mich nicht alleine auf die Suche machen. Das wäre mir dann doch zu gefährlich, besonders da Botswana auch nicht die sicherste Region der Welt ist. Vielleicht wie Sarina mit ein paar Freunden. Ich weiß es wirklich nicht, aber einfach zu Hause herumsitzen und nichts tun ist sicherlich auch schwierig. Hoffentlich komme ich nie in die Situation

    Danke für den schönen Beitrag

    Grüße
    Claudia

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