Rezension: »Die sieben Farben des Blutes« von Uwe Wilhelm

Die sieben Farben des Blutes von Uwe Wilhelm»Die sieben Farben des Blutes«
von Uwe Wilhelm

blanvalet, Juli 2017
ISBN-13: 978-3-7341-0344-5
481 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

Leseprobe

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Inhalt

Dionysos ist wieder da. Staatsanwältin Helena Fischer wusste, er würde wieder kommen.

Seit sie die Stufen zur Siegessäule erklommen und das vierte Opfer brutal ermordet vorgefunden hat, ist sie fest entschlossen den Mörder zu fassen.
Die vier ermordeten Frauen verdienen Gerechtigkeit und je eher man Dionysos fasst, desto besser. Denn er ist auf einer heiligen Mission, die eine Gefahr für jede erfolgreiche Frau ist.
Auch für Helena Fischer, denn aus dem Kampf um Gerechtigkeit wird schnell ein Kampf ums Überleben, als sie ins Visier von Dionysos gerät…

Fazit

»Die sieben Farben des Blutes« von Uwe Wilhelm ist der Beginn einer Trilogie um die Berliner Staatsanwältin Helena Farber.
Es war cool ein Thriller aus der Heimat zu lesen, der an Plätzen spielt, die man selbst schon das eine oder andere Mal gesehen hat. Da kommt gleich ein ganz spezielles Gefühl auf, wenn man das nächste Mal im Dunkeln die Siegessäule bewundert…

Bevor es jetzt an die Vorzüge des Thrillers geht, gleich vorab: Das Buch ist nichts für zart besaitete Gemüter. Die Szenen der Morde bzw. die Leichen und ihre Verstümmelungen werden in brutaler Ehrlichkeit, die hart an der Geschmacklosigkeit grenzt, geschildert. Wer das nicht erträgt, sollte sich überlegen, ob »Die sieben Farben des Blutes« als Lektüre wirklich geeignet ist.

Uwe Wilhelms hat mit Dionysos gekonnt einen perfiden Besessenen geschaffen, der sich im Alltag perfekt tarnt und im Schlamm der Berliner Justiz untertauchen kann.
Meine frühe Vermutung, wer Dionysos ist, hat sich zwar bestätigt, das hat mir aber nicht den Spaß am Lesen genommen.  Vielmehr machte sich ein irrationales kleines Gefühl der Überlegenheit breit, weil die Ermittler langsamer waren.
Mit Helena Farber ist Uwe Wilhelm eine starke, mutige und intelligente Protagonistin gelungen, die sich nicht so schnell die Butter vom Brötchen nehmen lässt – weder von Dionysos noch von ihrem Vorgesetzten oder sonst irgendwem.

»Die sieben Farben des Blutes« ist ein solider Thriller, der von Beginn an Spannung aufbaut und trotz des gelösten Falls im ersten Teil der Trilogie, das Interesse der Leser auf den letzten Seiten mit einem Knall zurückholt.

Bewertung

3 von 5

 

Autor

Uwe Wilhelm

© Florian Froschmayer

Uwe Wilhelm wurde 1957 in Hanau geboren und studierte Germanistik sowie Schauspiel. Seit 1987 schreibt er Theaterstücke, Sachbücher und Drehbücher, u.a. für Til Schweiger oder Bernd Eichinger. Der Autor ist verheiratet und lebt in Berlin.
Uwe Wilhelm veröffentlicht außerdem unter dem Pseudonym Lucas Grimm.

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Ein Gedanke zu “Rezension: »Die sieben Farben des Blutes« von Uwe Wilhelm

  1. Babsi schreibt:

    Ich lese dieses Buch ab Freitag in einer Leserunde und bin gespannt, wie es mir gefällt. Wenn es sehr detailliert beschrieben ist ….. mal schauen, ob ich das ertragen kann.

    LG Babsi

    Gefällt mir

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