Rezension: »Das Frostmädchen« von Stefanie Lasthaus

Das Frostmaedchen von Stefanie Lasthaus»Das Frostmädchen«
von Stefanie Lasthaus

HEYNE,  November 2016
3-4533-1729-7
400 Seiten
Preis:  9,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Als Neve vor ihrem Ex-Freund Gideon in die eiskalte Nacht flieht und sich verirrt, greifen die Lichter nach ihr. Oder halluziniert sie nur?
Der junge Künstler Lauri findet Neve halb erfroren und ohne Jacke im Schnee liegend. Er nimmt sich der jungen Frau an – der beginn einer zarten Liebe ist zu erahnen.
Aber irgendetwas ist in jener Nacht mit Neve geschehen, ihr Leben gehört nun der Winterherrin und diese verlangt ein großes Opfer von Neve…
Gibt es eine Zukunft für Lauri und Neve?

Fazit

»Das Frostmädchen« von Stefanie Lasthaus bringt drei Dinge mit, die meine Aufmerksamkeit und Neugierde geweckt haben: ein schönes Cover, ein interessanter Klappentext und eine Autorin, deren Bücher ich gerne lese.
Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Geschichte von Neve und Lauri. Leider konnte ich meine Erwartungen an die Geschichte nicht erfüllen.

Stephanie Lasthaus schreibt hier wie gewohnt einfach, deutlich und klar – ein Stil, der mir beim Lesen oft Spaß macht.
Dennoch wurde ich mit »Das Frostmädchen« einfach nicht warm.
Mir fehlte vor allem die Spannung, immer, wenn die Autorin die Spannung anzog und ich dachte: „Jetzt geht es los!“, passierte nicht viel mehr als dieses kurze Zittern des Spannungsbogens.
Meine Verwirrung hingegen nahm mit jeder gelesenen Seite zu, denn Informationen wurden an der kurzen Leine gehalten. Lauri wusste nicht, was Neve will, ich wusste nicht, was Neve oder die Winterherrin wollen und Neve wusste eigentlich generell sehr wenig. Erklärende Fügungen und Gespräche mit Charakteren der Winterherrin gab es leider zu wenig, viel zu mysteriös und auch eher knapp. Gefühlt bricht die Autorin immer, wenn Neve kurz davor steht, herauszufinden, was die Winterherrin nun ist und möchte,  die Szene ab. Neve und ich haben einfach nicht rechtzeitig herausgefunden, was die Winterherrin nun von Neve möchte.
Leider war für mich durch das Katz und Maus Spiel zwischen Neve und der Winterherrin für mich irgendwann die Luft raus und die Andeutungen der einen und das Unverständnis der anderen haben die Szenen irgendwann eintönig und farblos werden lassen.
Gleiches gilt für Neves Unentschlossenheit Lauri gegenüber. Als sie ihn das erste Mal verlässt, wirkte die Szene traurig, beim zweiten Mal war es eben einfach wieder das junge Mädchen, das nicht weiß, was sie will.
Schade, dass mich »Das Frostmädchen« nicht überzeugen konnte.

»Das Frostmädchen« von Stefanie Lasthaus ist ein ruhiger Winterroman. Eine Leseempfehlung für Leser, die sich gerne treiben lassen, klirrend kalte Winterlandschaften mögen und ein Faible für Liebesgeschichten mit Unentschlossenen haben bzw. sich nicht an Unentschlossenheit stört.

Bewertung

2 von 5 Bücher

2 von 5

 

 

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

2 Gedanken zu “Rezension: »Das Frostmädchen« von Stefanie Lasthaus

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