Blogtour „Die Farben des Verzeihens“ von Alexandra Mazar

Blogtour Die Farben des Verzeihens bannerHerzlich Willkommen zu Tag 5 der Blogtour
„Die Farben des Verzeihen“ von Alexandra Mazar

Gestern ging es bei Marie von Vielleserin um das interessante Thema der Bipolaren Störung. Heute geht es mit einem ebenfalls anspruchsvollem Thema weiter: „Schwere Kindheit“.

Eliza und Conny wuchsen bei ihrer Großmutter auf. Grundlegend eigentlich nichts, was abgesehen von der Abwesenheit der Eltern, auf eine schlimme Kindheit schließen lässt.

Bevor es jetzt noch etwas mehr in die Tiefen von „Die Farben des Verzeihens“ geht, möchte ich über den Begriff der „schweren Kindheit“ sprechen. Grundlegend verbinde ich mit dem Begriff eine Masche von Verteidigern, die ihren Klienten und seine Taten so entschuldigen bzw. so mildere Strafen erreichen wollen. Diese Blogtour ist also  ein passender Rahmen, mich endlich detaillierter mit dem Thema zu beschäftigen.

Leider waren meine Recherchen enttäuschend. Eine Grundlegende oder allgemeingültige Definition einer schweren Kindheit gibt es nicht.  Konsens herrscht darüber, dass eine schwere Kindheit Narben (körperliche oder seelische) hinterlässt und im Erwachsenenalter oft noch Auswirkungen zu erkennen sind. Aber auch nicht immer, denn jeder Mensch verarbeitet Erlebnisse anders und jeder findet seinen Weg. Bei einem kann das zu Schlafstörungen führen, bei jemand anderem zu Angst vor sozialen Kontakten und bei einem Dritten bleiben vielleicht keine sofort sichtbaren Auswirkungen zurück.
Überspitzt kann heißt das also: Dem einen wird der  rosa Luftballon vom Geschwisterchen geklaut wird und er kann nie wieder jemanden vertrauen, während ein anderer Opfer sexuellen Missbrauchs wird und er trägt keine Verhaltenseinschränkungen oder andere Auswirkungen davon.

Schwere Kindheit Gewalt

Eliza und Conny, die beide unter den strengen Regeln und den stets drakonischen Strafen ihrer Großmutter litten, aber auch noch andere Dinge zu bewältigen hatten, haben beide Narben davon getragen und ganz unterschiedliche Wege gefunden damit umzugehen – oder davor wegzurennen. Ob das angebracht war oder nicht, ist Ansichtssache und muss jeder Leser selbst beurteilen 😉

Vielen Dank, dass Du heute dabei warst. Morgen geht es mit dem Thema „Geschwisterliebe“ bei Miss Roses Bücherwelt weiter.

Viel Spaß bei der Tour!

Gewinnspiel

Gewinne:
1. Preis – 1 Mega Überraschungspaket
2. und 3. Preis – je 1 Überraschungspaket

So geht’s:
Beantworte einfach die Gewinnspielfrage.

Gewinnspielfrage: 
Okay, schwierige Frage, aber ich bin Neugierig: Was ist für Dich eine schwere Kindheit?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 10.7.2016 um 23:59 Uhr.


Die Stationen der Blogtour
Tag 1: Die Farben des Verzeihens bei Bianka’s Bücherkiste
Tag 2: Selbstmord bei Lost in Books
Tag 3: Arbeiten im Ausland bei Melodie Buch
Tag 4: Bipolare Störung bei Viellerin
Tag 5: Schwere Kindheit bei mir
Tag 6: Geschwisterliebe bei Miss Roses Bücherwelt
Tag 7: Wenn Schuldgefühle und Schicksalsschläge einem das Leben schwer machen
bei Bookworm Dreamers

13 Gedanken zu “Blogtour „Die Farben des Verzeihens“ von Alexandra Mazar

  1. Michelle schreibt:

    Guten Abend 🙂

    Oje ein echt ernstes und schwiergis Thema 😦

    Für mich ist eine schwere Kindheit wenn das Kind sein Leben im Kinderheim oder bei Eltern die es seelisch wie körperlich misshandeln verbringen muss. Ich glaube sowas sieht jeder anders. Für mich wäre das eben schlimm und eine schwere Kindheit. Ich finde jedes Kind hat das Recht sorglos und glücklich auf zuwachsen.

    Vielen dank für den interessanten Beitrag 🙂

    Wünsch dir noch einen schönen Abend bzw. Nacht und liebe Grüße Michelle

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  2. Sarah Trogisch schreibt:

    Guten Morgen,
    das war ein sehr interessanter und spannender Beitrag von dir, vielen Dank dafür.
    Das ist eine wirklich schwierige Frage die du uns hier stellst, aber ich fange einfach mal an, damit ich nicht wieder die Hälfte vergesse.
    Für mich hatte jemand eine schwere Kindheit, wenn es resultierend aus den geschehenen Ereignissen immer noch die Auswirkungen dessen davon trägt(z.b. Alpträume, leiden der Sozialen Fähigkeiten…). Dadurch(dauerhaft) irgendwelche ,,Schäden“ bleiben, die sowohl körperlich, als auch seelisch sein können(wenn die Ereignisse oder Dinge aus der Kindheit denjenigen noch im Erwachsenenalter psychisch belasten. ), aber sich auch körperliche und/ oder seelische ,,Misshandlungen“ dauerhaft abgespielt haben(das kann ja auch durch eine Therapie verdrängt/zurück gelassen wurden sein und die Person hat es jetzt nicht mehr, musste es aber trotzdem meinetwegen 10 Jahre mit sich rumschleppen und hatte eine schwere Kindheit).

    Jedoch ist es wirklich schwer dies zu definieren, da jeder etwas anderes darunter versteht und wenn ich jetzt sag, ich hatte eine schwere Kindheit, wird es immer jemanden geben, dessen Kindheit schwerer war und der dann vielleicht findet, das meine nicht schwer. Wie man sieht, ist der Begriff schwere Kindheit also etwas, dass jeder für sich selbst definieren muss.
    LG und einen schönen Freitag
    -Sarah

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  3. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    schwierige Frage, aber ich versuche mich trotzdem an einer Antwort.
    Ich glaube, dass liegt sehr im Auge des Betrachter und der entsprechenden Zeit in der es passiert.

    Früher ist gerne mal den Erwachsenen egal ob, eigene Eltern, Lehrer oder Ausbilder die Hand
    ausgerutscht. Also die Kinder wurden geschlagen…es war hat „normal und keiner hat da an ein Unrecht “ gedacht oder kam auf den Gedanken die Kinder hätten damit eine „schwere Jugend“ …..es war eine andere Zeit. Und somit hatten die Menschen auch eine andere Einstellung zu dieser Art von Erziehungsmethode.

    Heute klar undenklich zumindest für unserer allgemeines Verständnis. Zumal es ja auch gesetzlich jetzt geregelt ist das man nicht schlagen darf. Und somit ein gewisser Schutz für Kinder und Jugendliche gesteht, wenn es nach dem Gesetz geht…….

    So das mein Versuch, diese Frage zu beantworten…schwierig …

    LG..Karin…

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  4. Shuting schreibt:

    Hey 🙂
    Danke für deinen interessanten Beitrag.
    Für mich wäre es eine schlimme Kindheit, wenn das Kind ohne Eltern aufwächst, da ich finde, dass das wichtigste die Liebe der Eltern ist die einem Kind zu dem machen was es wird. Aber auch wenn das Kind in eine sehr arme Region mit wenig Niederschlag und Landwirtschaft aufwächst ist das eine sehr schlimme Kindheit, da das Kind eigentlich keine richtigen Lebensbedingung hat und auch nie kriegen wird und es somit fast unmöglich macht zu überleben umd wenn, dann sehr schwer ist zu überleben.
    Liebe grüße Shuting 🙂

    Gefällt mir

  5. Shuting schreibt:

    Danke für deinen interessanten Beitrag.
    Für mich wäre es eine schlimme Kindheit, wenn das Kind ohne Eltern aufwächst, da ich finde, dass das wichtigste die Liebe der Eltern ist die einem Kind zu dem machen was es wird. Aber auch wenn das Kind in eine sehr arme Region mit wenig Niederschlag und Landwirtschaft aufwächst ist das eine sehr schlimme Kindheit, da das Kind eigentlich keine richtigen Lebensbedingung hat und auch nie kriegen wird und es somit fast unmöglich macht zu überleben umd wenn, dann sehr schwer ist zu überleben.
    Liebe grüße Shuting 🙂

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  6. Daniela Schiebeck schreibt:

    Dankeschön für deinen Beitrag. Wahrscheinlich, wenn man seine Jugend nicht genießen kann, weil man z. B. bei der Arbeit helfen muss, vielleicht bei der Ernte. Oder wenn die Familie kein Geld hat und man daher darben muss. Oder noch schlimmer von den Eltern misshandelt oder nicht geliebt wird.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. SaBine K. schreibt:

    Hallo,

    eine schwierige Kindheit wäre für mich wenn das Kind ohne Eltern aufwachsen müsste und sonst auch keine Verwandten hätte, die es aufnehmen würden.

    LG
    SaBine

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  8. Alena Fuchs schreibt:

    Hallo,
    Für mich ist eine schwere Kindheit, wenn die Eltern versuchen dir shcon ab 2 Jahren mehrere Sprachen und Geigespielen beizubringen und immer enttäuscht sind wenn du mal keine 1 hast. Somit schädigen Sie das Kind zu sehr und ist meiner Meinung nach keine schöne Kindheit.
    Lg
    Alena

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  9. Tiffi2000 schreibt:

    Hallo,

    eine schwierige Kindheit ist für mich wenn Kinder vernachlässigt und missbraucht werden oder auch das andere Gegenteil wenn sie verhätschelte und überstimuliert werden…

    LG

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  10. Katja schreibt:

    Hallo und vielen Dank auch für diesen schönen Blogtour-Tag! Für mich hängt eine schwere Kindheit vor allem mit den Rahmenbedingungen ab. Ich denke, dass z. B. Kinder, die ohne Eltern oder aber mit gewalttätigen Eltern aufwachsen, eine schwere Kindheit haben. Außerdem glaube ich, dass Kinder, die von klein an unter einer schweren Krankheit leiden, ebenfalls eine schwere Kindheit haben, weil sie ihre Kindheit nicht so unbeschwert wie viele andere verbringen können.

    Viele liebe Grüße
    Katja

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