#Autorensonntag mit Stefan Lange

Stefan Lange wurde 1965 geboren, studierte Betriebswirtschaftslehre und machte sich anschließend auf den Weg nach Sevilla. Hier riss eine Begegnung ein altes Trauma wieder auf und stürzte ihn in ein dunkles Loch. 2014 erschien sein Buch „Suicide – Drei Monate und ein Tag“, in dem er diese Zeit aufarbeitet und die Öffentlichtkeit auf die Tabuthemen Depression und Suizid aufmerksam macht.

 

EIN KURZPORTRAIT – INTUITIVE ANTWORTEN

Lieber Stefan
….eBook oder gebundenes Buch?
Gebundenes Buch

…Hund oder Katze?
Katze

 ..Tee oder Kaffee?
Kaffee

 …roter oder grüner Wackelpudding?
Weder noch …

Das Schreiben begann für mich…
aus einer Not heraus.

Ein Buch muss…
Seiten aus Papier haben.

Ein Kindheitstraum von mir war…
Lokführer bei der SBB (Schweizerische Bundesbahn).

Völlig unterschätzt wird…
wie gut Erdbeermarmelade auf einem Brot mit Pfälzer Leberwurst schmeckt.

 Wenn ich Musik höre…
dann am liebsten laut.

Ich habe eine seltsame Angewohnheit, nämlich…
ich zähle alles, egal ob Etagen in einem Hochhaus, Waggons in Zügen oder Laternen in Strassen.

Das Interview
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Wie verbringst du am liebsten Deine freie Zeit?

„Autor

Mit Freunden

 
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Welches Buch liest Du gerade bzw. hast Du zuletzt beendet?

„Autor

Julia Ade, Die Dreizehnte Fee

 
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Dein/e Lieblingsautor/in ist…?

„Autor

Es gibt zuviele gute Autoren. Wenn ich mich festlegen muss, dann Jonathan Franzen, Jonathan Kellerman und Hermann Hesse.

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Dein Buch „Suicide – Drei Monate und ein Tag“ ein Einblick in Deine Vergangenheit und ursprünglich hast Du nur für Dich geschrieben, als Weg der Befreiung. Fiel es Dir schwer, dann doch mit den wichtigen, aber oft noch stigmatisierten Themen Depression und Suizid an die Öffentlichkeit zu gehen?

„Autor

Anfangs hatte ich vielleicht bedenken, aber als ich bemerkt habe, dass diese Themen extrem tabuisiert sind, fiel es mir leichter. Ich hatte nichts zu verlieren.

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Sind Depressionen und Suizidgedanken eine Teil Deiner Vergangenheit oder begleiten Dich die beiden Themen immer noch?

„Autor

Es ist nicht einfach.

 
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Was bedeutet der Untertitel „Drei Monate und ein Tag“?

„Autor

Solange dauerte eine für mich sehr schicksalshafte Beziehung.

 
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Welche Erfahrungen hast Du mit Deinen Lesern gemacht? Wie fallen die Reaktionen auf Deine Offenheit aus?

„Autor

Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht und die Reaktionen sind überwiegend positiv.

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Wenden sich Betroffene an Dich und bitten Dich um Rat?

„Autor

Das kommt vor und ich versuche dann zu helfen, sofern das möglich ist.

 
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Gibt es ein besonders schönes/lustiges/skurriles Erlebnis, das Du als Autor hattest?
Was würdest Du Dir für den Umgang von Betroffenen aber auch dem Umfeld und der Öffentlichkeit mit den Themen Depression und Suizid wünschen?

„Autor

Es gab sehr viele Erlebnisse, schöne, skurrile und auch lustige. Beeindruckend war sicher, als sich nach dem Tod von Robert Enke einen Tag später die Redaktion von Reinhold Beckmann gemeldet hatte und ich in die Sendung eingeladen wurde. Das war schon ein besonderes Erlebnis.
Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen offen darüber reden, je mehr desto besser. Es wird noch lange dauern, bis diese Themen wirklich in der Öffentlichkeit angekommen sind und auch angenommen werden.

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Und jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Hast Du schon ein neues Buchprojekt, das Deine Leser in nächster Zeit erwartet?

„Autor

Ich glaube nicht, dass ich nochmals ein Buch schreiben werde. Ich bin kein fiktionaler Autor und das Erfinden und Kreieren von Charakteren und Plots ist nicht so meins. Mein Buch endet ja im Jahre 1996. Viele haben mich gefragt, wie es danach weitergegangen ist und ob ich nicht darüber schreiben möchte? Statt eines neuen Buchs, gibt es dafür jetzt eine Biographie-Serie mit dem Titel „Komm, lieber Tod“ auf dem YouTube-Kanal ZQNCE (gesprochen Sequence). Das ist für meine Botschaft mal ein anderes Medium, das ich nutzen möchte.

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Gibt es noch irgendwas, das Du Deinen Lesern oder einfach jedem noch mitteilen möchtest?

„Autor

Vielen Dank, dass ihr dieses Interview gelesen habt.

 
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Vielen, vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Interview mit Dir!
Und für Dich liebe/r Leser/in gibt mehr rund um und von Stefan Lange auf stefan-lange.ch.

Aus Der Feder von Stefan Lange

Stand: 11.03.2016

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

3 Gedanken zu “#Autorensonntag mit Stefan Lange

    • Bücherleser schreibt:

      Hallo Terence,
      mit gefällt das sogar sehr gut. Stefan Lange schreibt ja über ein Teil seines Lebens und keine Fiktion. Ich finde es gut, dass er nicht versucht „einfach nur Geld zu verdienen“, salopp gesagt, und kein weiteres Buch nur aus monetären Gründen schreibt, sondern ihm die Aufmerksamkeit für die Themen seines Buches wirklich wichtig sind.

      LG Jasmin

      Gefällt 1 Person

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