Blogtour „Rockherz“ von Andie F. Andersson

Übersicht Tour Rockherz

Herzlich willkommen zu Tag 5 der Blogtour „Rockherz“
von Andie F. Andersson

Heute geht es um das Thema „Leben als Scheidungskind„.

Almond lebt seit der Trennung ihrer Eltern in England und geht dort zur Schule. Ihr Vater lebt in Amerika und geht seinem Job als Bandmanager nach. In den Ferien besucht Al ihren Vater oft und begleitet ihn. Während ihr Vater selten (schlecht) über ihre Mutter redet, macht diese ihren Unmut über Al’s Vater  deutlich Luft.

Damit macht Almonds Mutter etwas, was leider viele Eltern tun: den ehemaligen Partner beim Kind diskreditieren.
Leider hört man oft, dass Eltern ihren Rosenkrieg auf dem Rücken der Kinder austragen. Natürlich sind auch Eltern nur Menschen, dennoch muss das einfach nicht sein.
Im Freundeskreis höre ich immer wieder, dass die getrennten Eltern auch nach über 10 Jahren nach der Trennung nicht gemeinsam auf den Geburtstag oder andere wichtige Veranstaltungen der Kinder gehen können oder wollen. Ich finde, hier sollten sich die Ex-Partner dem Kind zuliebe einfach mal für ein paar Stunden zurück nehmen. Ich finde es furchtbar, wenn ich mitbekomme, wie bei vielen Scheidungskindern das eine Elternteil eifersüchtig auf die Zeit ist, die das Kind mit dem Ex-Partner verbringt oder diesem nichts gönnt. Das sind zwar durchaus normale menschliche Reaktionen, die jedem Menschen zustehen, aber die Frage ist doch: muss ich diese Gefühle meinem Kind gegenüber ausleben? Ich finde ganz klar, dass das nicht sein sollte. Viele Eltern wissen gar nicht, wie sehr sie damit ihre Kinder unter Druck setzen und… ja, auch emotional erpressen, in dem sie ihnen ein schlechtes Gewissen machen, wenn sie Zeit mit dem Ex-Partner verbringen. Furchtbar.

Ich selbst bin froh, dass ich bei der Trennung meiner Eltern alt genug war, um auszuziehen und mich nie zwischen ihnen „entscheiden“ musste, in dem ich wähle, zu wem ich ziehe.
Außerdem bin ich meinen Eltern dankbar, dass sie mich nie in eine Situation gebracht haben, in der sie schlecht über den anderen gesprochen haben. Heißt: sie haben mich aus ihrer Trennung herausgelassen, ohne mich auszuschließen.
Das haben die beiden ganz wunderbar gemacht. Sie sind vielleicht nicht mehr als Paar zusammen, aber als Eltern immer noch für mich da und verstehen sich zum Glück immer noch gut.

Gewinnspielbanner Rockherz

Gewinnspielfrage:
Gibt es bei euch ein absolutes No-Go für Eltern den Kindern gegenüber, wenn sie sich Scheiden lassen?

So kannst Du mitmachen:
Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Teilnahmebedingungen:
✩ Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
✩  Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
✩  Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
✩ Das Gewinnspiel endet am 12.03.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
✩ Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

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Stationen der Blogotur
06.03. Bookwormdreamers
07.03. Books on PetrovaFire
08.03. Ina’s Little Bakery
09.03. BookChrissi
10.03. Bücherleser
11.03. BOOKS AND CATS
12.03. PhinchensFantasyRoom
13.03. Gewinnerbekanntgabe 

7 Gedanken zu “Blogtour „Rockherz“ von Andie F. Andersson

  1. Christine schreibt:

    Guten Morgen,
    danke für den interessanten Beitrag, auch wenn es kein sehr schönes Thema ist. Zum Glück sind meine Eltern bis heute noch glücklich verheiratet.
    Ein absolutes No-Go ist für mich, den Partner bei den Kindern schlecht zu reden, die ganze Schuld auf ihn zu schieben. Das geht gar nicht.
    LG Christine

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  2. natascha kurz schreibt:

    Ein absolutes NO GO bei einer Scheidung ist vor den kindern zu streiten und egal ob mann od frau die kinder aufhetztn das ist für mich unterste Schublade 😉

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  3. Jeannine M. schreibt:

    Guten Abend,
    was ich ganz schlimm finde, ist das schlechte Stimmung machen gegen das andere Elternteil und zu versuchen den anderen zu zeigen, was für Macht man hat und das Kind so zu manipulieren, dass es z. B. nicht mehr zum Vater möchte.
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

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  4. Bonnie Bennett schreibt:

    Hallo,

    ich finde es ein ein No-go, wenn der eine Partner den Anderen immer schlecht macht und versucht wird das Kind für sich zu gewinnen durch maipulation. Genausowenig, wenn sie Mich nicht wenigstens mit dem Streiten zurück halten können vor dem Kind. Achja, und dem Kind das Gefühl zu geben es sei Schuld an der Situation.

    Lg Bonnie

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  5. Irene schreibt:

    Hallo,
    auf jeden Fall sollten Eltern die Kinder aus ihrer Trennung rauslassen. Aber sich noch genauso um sie kümmern wie vorher und nicht auch noch eine Trennung zum Kind vollziehen (passiert ja leider zu oft). Ebenso wenig sollten die Eltern versuchen ihre Kinder zu manipulieren und auf ihre Seite ziehen wollen.
    LG, Irene

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  6. j125 schreibt:

    Hey,

    Scheidung ist kein leichtes Thema. Aber manchmal einfach der sinnvollste Ausweg, denn sich ständig streitende Eltern, oder Eltern die einander egal sind, braucht auch kein Kind unter einem Dach. Für mich ist ein No-Go und das bezieht sich gleichermaßen auf Eltern und Kind, wenn man den Umgang verweigert. Geht beispielsweise die Ehe kaputt, weil einer den anderen betrogen hat und der Betrogene will dem Betrüger den Umgang verweigern, finde ich das furchtbar. Es ist sicher nicht schön betrogen zu werden und man ist wütend, enttäuscht, verletzt. Aber man darf dem anderen deshalb nicht das Kind vorenthalten, weil man damit nicht nur den Partner straft, sondern auch sein Kind.

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