Rezension: »Die Legende von Arc’s Hill 01: Die Schwarze Stadt « von Michael Dissieux

Die Schwarze Stadt Michael Dissiuex»Die Legende von Arc’s Hill 01-  Die schwarze Stadt«
von Michael Dissieux

Luzifer Verlag, Mai 2015
3-9583-5044-5
102 Seiten
Preis: 6,99€ TB, 2,99€ eBook

 

 

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Inhalt

Mike Osmond zieht nach dem Verlust seiner Frau und Tochter aus dem belebten London in das einsame Nest Arc’s Hill.
Alleine bewohnt er das einsame und zuvor leerstehende Anwesen mit unheimlicher Geschichte, das über dem Städtchen thront. Eine Nacht, nachdem Mike von der dunklen Stadt geträumt hat, findet er das Tagebuch des Vorbesitzers, der seine Frau und Töchter in ihren Betten ermordet hat. Mike beginnt das Tagebuch zu lesen und entdeckt erschreckende Parallelen zwischen sich und Tagebuchbesitzer….

Wer ist das kleine Mädchen, dem Mike zweimal begegnet? Und wer wohnt in der schwarzen Stadt?

Fazit

„Die schwarze Stadt“ von Michael Dissieux ist meine erste Begegnung mit einem Buch aus dem Genre Horror. Ich war aber sehr gespannt, den ich liebe (Trash-) Horror- und Mysteryfilme. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen. Meinen Fehler habe ich aber schnell gefunden, ich brauchte die richtige Atmosphäre für das Buch! Also habe ich gewartet, bis ich alleine bin, habe alles möglichst dunkel gemacht und mich einsam mit einem Tee auf die Couch in der dunklen Wohnung gekuschelt. Und schwups, schon kam die unheimliche Grundstimmung im Buch viel besser rüber. 🙂

Der Schreibstil von Michael Dissieux ist etwas besonders und mir so noch nicht begegnet. Satzbau und Wortwahl wirken gewählt, fast altmodisch. Es gibt fast keine wörtliche Rede und der Leser wird als Beobachter mit den Gedanken des Protagonisten konfrontiert. Der Schreibstil machte es mir einerseits schwerer in die Geschichte einzusteigen, andererseits passt er einfach gut zu der Novelle, der Stimmung und wird auch konsequent beibehalten. Er gibt der „Legende von Arc’s Hill“ den gruseligen Beigeschmack einer Ortslegende, die schon seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die Charaktere sind leider nicht besonders detailliert ausgearbeitet, allerdings kann da auf 102 Seiten auch nicht so viel erwartet werden, wenn auch die Geschichte Fahrt aufnehmen soll. Ich hoffe darauf, in den nächsten 4 Novellen mehr über Mike und seine Vergangenheit zu erfahren.

„Die schwarze Stadt“ hat mich überrascht und für Horrorbücher gewonnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich beim Lesen gruseln kann, aber doch. Das geht. 😀 Wir haben einen alten Holzfußboden und als der knackste, hätte ich fast das Buch weggeschmissen!

Der Auftakt der Reihe um „Die Legende von Arc’s Hill“ ist eine gruselige Leseerfahrung, die leider etwas kurz andauert für den Taschenbuch-Preis. Dennoch ist „Die schwarze Stadt“ eine Leseempfehlung für Fans kurzweiliger Horror-Novellen, die sich gerne gruseln und auf einen besonderen Schreibstil einlassen können.

Bewertung

3 von 5

Die Legende von Arc’s Hill

  

 

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