#autorensonntag mit Andreas Mundt

 

 

Andreas Mundt geht jeden Tag einem für die Gesellschaft wichtigen Job nach. Als Heilerziehungspfleger bekommt er andere Einblicke ins Leben, als viele andere. Seine Erfahrungen nehmen Einfluss auf seine Bücher, wie „Esther ermittelt“ zeigen wird.

Ein Kurzportrait – intuitive Antworten

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?
Ein richtiges Buch aus Papier ist mir sympathischer.

…Hund oder Katze?
Goldfisch

…Tee oder Kaffee?
Kaffee

…roter oder grüner Wackelpudding?
Erst den roten, dann den grünen. Oder umgekehrt.

Das Schreiben begann für mich…..
mit Gedichten und Kurzgeschichten.

Ein Buch muss…
mich fesseln, mir ermöglichen, in andere Welten abzutauchen.

Ein Kindheitstraum von mir war….
Schriftsteller zu werden.

Völlig unterschätzt wird….
Lyrik

Wenn ich Musik höre, dann…
höre ich Musik.

Ich habe eine seltsame Angewohnheit, nämlich…
Ich gebe gerne Personen aus meinen fertigen Büchern kleine Gastrollen in den jeweils aktuellen Texten. Das finde ich amüsant.

Das Interview

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Wie bestreitest Du Deinen Lebensunterhalt, wenn Du nicht gerade schreibst?

 Andreas MundtIch bin gelernter Heilerziehungspfleger. Seit vielen Jahren arbeite ich in einer  Wohneinrichtung für gehörlose Menschen mit geistigen Behinderungen. Das  ist ein wirklich schöner Beruf, leider sind die Rahmenbedingungen nicht                               immer optimal.

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Welches Buch liest Du gerade bzw. hast Du zuletzt beendet?

Andreas Mundt

Ich lese gerade „Das Ende ist mein Anfang“ von Tiziano Terzani.
Davor habe ich „Der wunderbare Massenselbstmord“ von Arto Paasilinna und „Spiel der Tänzerin“ von Sylvia Meywerk gelesen.

logo blogWenn Du nicht gerade schreibst, wie verbringst Du Deine Zeit?

Andreas Mundt

Ich lese gerne, tüdel im Garten rum, latsche durch Feld und Flur, plaudere mit meiner Frau oder mache andere schöne Dinge mit ihr. Ach ja, ich mag Musik: Jazz, Klassik und Rock.
Und wie fast alle, seh ich auch fern. Gerne Kultur, aber auch mal stumpfsinnige Unterhaltung.

logo blogDein/e Lieblingsautor/in ist…?

Andreas Mundt

Zur Zeit: Arto Paasilinna

 

logo blogWenn Du eine Schreibblockade hast, gibt es dann etwas bestimmtes, das die Blockade löst?

Andreas Mundt

„Schreibblockade“ ist eine alberne Ausrede, die ich nicht leiden kann. Wenn ich nicht in der Stimmung bin zu schreiben, schreibe ich nicht. Wenn ich nicht für eine Idee brenne, lohnt es sich nicht, an den Sätzen zu feilen. Da mache ich                                     lieber etwas anderes.

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Hand auf’s Herz, Liegen bei Dir ungelesene Bücher rum? Und welches Buch liegt am längsten?

Andreas Mundt

Ein paar Thriller liegen hier rum. Die wurden mir mal geschenkt. Manche Thriller habe ich gerne gelesen, aber bei vielen schreckt mich schon der Klappentext ab. Wenn wieder ein Superbulle einen psychopathischen                                                       Serienmörder jagt, wenn die geheimnisvolle Fremde ganz überraschend                                                  zur attraktiven Agentin wird… das langweilt mich.

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Neben Deinen Büchern, welches Buch sollte Deiner Meinung nach jeder einmal gelesen haben?

Andreas Mundt

Bücher, die „Geschichte“ lebendig machen, Bücher wie „Im Westen nichts Neues“ oder einen von Ken Folletts Schinken.
Denn wir alle sind nur das, was Geschichte aus uns gemacht hat.

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Wie hat sich Dein Leben seit der Veröffentlichung von „Der Stein“, deinem ersten Roman, verändert?

Andreas Mundt

Nicht sehr. Es war schön, seinen Traum erfüllt zu sehen.
Gleichzeitig war es enttäuschend, als sich der Erfolg nicht so einstellte, wie gewünscht.
Und ich habe dieses typische Gefühl kennengelernt, die bittere Erkenntnis, dass ich nie wieder etwas werde schreiben können.
Seither denke ich das immer, wenn ich ein Projekt beendet habe.

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Gibt es ein besonders schönes/lustiges/skurriles Erlebnis, das Du als Autorin hattest?

Andreas Mundt

Nein

 

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Bewegst Du Dich bevorzugt in bestimmten Genres wenn Du schreibst? Oder experimentierst Du auch gerne mal mit etwas Neuen?

Andreas Mundt

Ich lege mich da nicht fest. Wenn mich eine Idee anspringt, schreibe ich. Das ist nicht unbedingt gut für die Verkaufszahlen. Die Leser wissen vorher nie, was sie von mir erwarten können.

 

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Gibt es einen Autor/Autorin der /die dich durch Deine Teenager Zeit begleitet hat?

Andreas Mundt

Hermann Hesse habe ich geliebt. Im „Steppenwolf“ habe ich mich wiedererkannt und verstanden gefühlt. „Narziß und Goldmund“ habe ich ungefähr 197-mal gelesen. … ach und Hesses Gedichte!

logo blogVielen Dank für den Einblick. 🙂 Natürlich wollen wir auch noch etwas mehr über Deine Bücher wissen.

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Wie lange hat es von der Idee zu „Der Stein“ bis zur Veröffentlichung gedauert?

Andreas Mundt

Ungefähr 1 ½ Jahre

 

logo blogWelcher Deiner Charakter war die größte Herausforderung für Dich und warum?

Andreas Mundt

Das war, glaube ich, „Mister X“ aus „Wohin gehst du, Odin?“.
Bei dieser Figur habe ich einen nahezu unmöglichen Spagat versucht: Dieser irre Typ aus der vermeintlich „realen Welt“ sollte weniger realistisch wirken, als                                     der Gott aus der „verrückten“ nordischen Mythologie. Dabei durfte er natürlich                                     auch nicht ZU unglaubwürdig werden. Schließlich sollten die Leser und                                                   Leserinnen mir die Geschichte abnehmen.

Ob mir dieser Spagat gelungen ist? Ich weiß es nicht, aber es hat sich niemand über „Mister X“ beschwert, nicht einmal mein kritischster Testleser.

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Und jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Wie sehen Deine Pläne in naher Zukunft aus? Wann erscheint „Esther ermittelt“?

Andreas Mundt

Vermutlich Anfang 2016

 

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In „Esther ermittelt“ geht es um eine geistig behinderte Ermittlerin. Woher hast Du die Idee für deine doch eher untypische Protagonistin?

Andreas Mundt

Wie schon erwähnt, habe ich beruflich viel mit Menschen dieser Art zu tun. Sie sind ein Teil meines Lebens, ein Teil unserer Gesellschaft. Es ist nicht gerecht, sie aus Kunst und Kultur herauszuhalten. Sie sind genauso nett und doof,                                               genauso ausgeflippt und spießig wie wir alle. Und genauso interessant.

Sie gehören in unsere Gesellschaft – und sollten auch in der Literatur nicht fehlen.


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Vielen, vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Interview mit Dir! 
Und für Dich lieber Leser gibt alles rund um Andreas Mund und seine  Bücher auf andreas-mundt.jimdo.com . Am besten schaust Du gleichmal vorbei.

Die Bücher von ANDREAS Mundt

Stand: 03.10.2015

(Anmerkung: Hinter den verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

3 Gedanken zu “#autorensonntag mit Andreas Mundt

  1. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    schönes und interessantes Interview…schade das ich den Autor bis dato noch nicht gekannt habe. Die Internetseite werde ich mir gerne mal anschauen.

    LG..Karin..

    Gefällt mir

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