Rezension: »Die Clifton-Saga 01: Spiel der Zeit« von Jeffrey Archer

»Die Clifton-Saga 01: Spiel der Zeit«
von Jeffrey Archer
(Zur Leseprobe)

Heyne Verlag, Juli 2015
3-4534-7134-2
560 Seiten
Preis: 9,99€ TB | 8,99€ eBook

bestellen

Inhalt

Harry Clifton wächst in ärmlichen Verhältnissen im Bristol der 1920er und 1930er auf.
Nach dem geheimnisumwitterten Tod seines Vaters zieht ihn seine Mutter Maisie alleine groß. Während sie versucht ihre kleine Familie zu ernähren und jede erdenkliche Arbeit annimmt, sticht Harry durch seine schöne Gesangsstimme und seine schulischen Leistungen hervor. Durch scheinbar glückliche Fügungen schafft es Harry auf eine der besseren Schulen und seine Mutter kann sogar das Schulgeld aufbringen.
Auf der British Grammar School in Bristol lernt Harry den jungen Giles Barrington kennen. Die beiden Jungen werden beste Freunde. Dabei ahnt  keiner von ihnen, dass ihre Familien eine gemeinsame Vergangenheit haben und ein dunkles Geheimnis hüten, das die Zukunft von Harry und Giles gefährden kann.
Und über allem bahnt sich die nächste große Katastrophe der Menschheit an, der zweite Weltkrieg.

Fazit

In „Spiel der Zeit“ breitet Jeffrey Archer das Leben von Harry Clifton zwischen 1929 und 1940 vor seinen Lesern aus. Dabei zaubert er durch seinen detaillierten und bildhaften Schreibstil eine lebendige Atmosphäre von einem Bristol, in dem langsam die Kutschen den Automobilen weichen müssen und  in dem knapp 100 Jahren zuvor die Industrialisierung Einzug gehalten hat: Durch die Automatisierung steigt die Zahl der Arbeitslosen, Löhne sinken und die Lebenskosten steigen.
„Spiel der Zeit“ war mein erstes aber definitiv nicht mein letztes Buch von Jeffrey Archer. Nicht nur sein Schreibstil sucht seines gleichen, auch der Aufbau des Romans ist absolut gelungen. Als Leser begleitet man nicht nur Harry, sondern betrachtet die erzählte Geschichte auch durch die Augen anderer Charaktere. Durch den Perspektivenwechsel verwebt Archer gekonnt die Schicksale seiner Figuren – trotz ihrer sozialen Unterschiede. Allerdings muss der Leser als Folge dessen auch in Kauf nehmen, dass einige Ereignisse  wiederholt erzählt werden, ergänzt durch die Rolle oder Informationen des erzählenden Charakters.

„Spiel der Zeit“ ist ein gelungener Auftakt einer Familiensaga und für jeden Fan historischer Romane geeignet, der sich gerne Zeit nimmt, um Protagonisten zu begleiten und nicht von einem Ereignis zum nächsten hetzen muss.

Bewertung

5 von 5

Buchtrailer

Die Clifton-Saga

    

Rezension zu „Das Vermächtnis des Vaters“→

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

2 Gedanken zu “Rezension: »Die Clifton-Saga 01: Spiel der Zeit« von Jeffrey Archer

  1. Ascari schreibt:

    Nachdem ich die Jahrhundert-Trilogie von Ken Follett trotz seiner Längen und Schwächen durchaus mochte, dürfte diese Reihe auch etwas für mich sein, denke ich :). Werde mir das mal vormerken, wenn ich das nächste Mal in die Buchhandlung gehe.

    Liebe Grüße und danke fürs Vorstellen!
    Ascari

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen und Senf dazugeben :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s