Rezension: »SQUIDS – Die phantastische Reise des Jake Forrester« von Leo Aldan

Squids Leo Aldan

 

 

 

 

 

 

SQUIDS – Die phantastische Reise von Leo Aldan

CreateSpace Independent Publishing Platform; November 2014

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Inhalt

Nachdem Sturz müsste er eigentlich tot sein. Oder schwer verletzt. So viel ist Jake Forrester, Doktor der Astrophysik, klar, als er in einem krankenhausähnlichem Raum aufwacht.
Schnell schließt er, dass er auf dem U-Boot einer fremden Regierung sein muss, die über geheime, fortschrittliche Technologie verfügt und sein Wissen nutzen möchte. Er beschließt hart zu bleiben und nicht zu kooperieren, auch wenn sein Wille durch die schöne Myriam und andere Frauen untergraben werden soll.
Die Geschichte der Frauen über das angeblicheParadies Njamingloh, in dem Männer mit so vielen Frauen wie möglich Kinder zeugen sollen, es kein Leid gibt und es allen gut geht, glaubt Jake nicht.
Noch auf dem Weg zum unbekannten Reiseziel lernt Jake den Fischer Pedro kennen, der ein herzensguter Mensch ist, aber offensichtlich nicht wegen seines geheimen Fachwissens entführt wurde. Jakes Theorie über die Entführung durch eine fremde Regierung gerät ins Schwanken.

Erst am Ende der Reise, als Jake aus dem Schiff steigt und zwei Sonnen am Himmel sieht, beginnt er allmählich zu begreifen, dass er nicht mehr auf der Erde sein kann. Er ist in Njamingloh, dem Land, das perfekt zu sein scheint. Nur Jake passt nicht in die Gesellschaft, die von abwesend wirkenden Klerikern geführt wird und in der immer wieder unliebsame Mitmenschen verschollen gehen.
Jake begibt sich auf die Suche nach dem Rückweg zur Erde und stößt dabei nicht nur auf die unglaubliche Wahrheit hinter dem Paradies Njamingloh, sondern entpuppt sich auch als einzige Chance für einen ganzen Planeten.

Fazit

“Squids – Die phantastische Reise des Jake Forrester” ist eine komplexe Geschichte über Toleranz, Respekt, Akzeptanz und Gleichberechtigung. Leo Aldan hat mit Jake Forrester einen starken Charakter geschaffen, der lernt über seine Vorbehalten hinweg zu kommen und mit anderen Wesen zusammenzuarbeiten.
Aber nicht nur Jake ist ein Pluspunkt für das Buch von Leo Aldan, auch der allwissende Erzähler macht “Squids – Die phantastische Reise des Jake Forrester” zu etwas Besonderem. Es ermöglicht dem Leser nicht nur Jake zu begleiten, sondern auch die -nicht weniger aufregenden- Erlebnisse von Myriam und Watemedaludes, der mein Liebling im Buch ist, zu erleben. Wie so vieles hat aber auch diese Erzählperspektive einen Nachteil, sie macht es dem Leser in der Regel sehr schwer eine wirkliche Bindung zu den Charakteren aufzubauen oder alle Entscheidungen der Charaktere nachzuvollziehen. Grundlegend konnte ich die Handlungen von Jake, Myriam und Watemedaludes schon nachempfinden, aber manchmal fehlte mir hier mehr Bindung zu den Charakteren und mehr Einsicht in ihre Gedanken und Gefühle.

Leo Aldan überzeugt in “Squids -Die phantastische Reise des Jake Forrester” nicht nur mit zukunftsorientierter Phantastik, sondern mit wichtigen Themen jeder Gesellschaft, die wohl nie an Aktualität einbüßen werden. Das macht aus dem Buch, dass vor allem, aber wohl nicht nur für Science-Fiction Fans geeignet ist, zu einer klaren Leseempfehlung für jeden Leser, der mehr als nur kurzweilige Bellestrik für zwischendurch sucht.

Bewertung

3 von 5

 

 

 

2 Gedanken zu “Rezension: »SQUIDS – Die phantastische Reise des Jake Forrester« von Leo Aldan

  1. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    die Geschichte als solches hat schon ihren Reiz gehabt und zieht genau in Richtung die Du in Deiner Rezi beschrieben hast.

    Nur manchmal ist der Autor mit seinen, eigenen Wortschöffungen und dieser doch sehr ins wissenschaftliche gehend für meinen Geschmack über das Ziel hinaus geschlossen. Und wurde mir da in Teilen etwas langarmig.

    Das Ende hatte Charm und Witz.

    LG..Karin…

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    • Bücherleser schreibt:

      Hallo Karin,

      schön, dass Dir SQUIDS trotz wissenschaftlicher Exkurse gefallen hat 🙂
      Ich gebe Dir Recht, dass Leo Aldan stellenweise über’s Ziel hinausgeschossen ist und sich manche Passagen dadurch in die Länge gezogen haben 🙂 Das wird in vielen Rezensionen bemängelt.
      Dennoch hat das Buch, ganz wie Du sagst, seinen Reiz. 🙂

      Ich wünsche Dir einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende.

      LG
      Jasmin

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