Rezension: »The Heir 03: Der Wille des Drachen« von Cinda Williams Chima

The Heir 03: Der Wille des Drachen von Cinda Williams Chima

blanvalet, Juni 2015

3-7341-6030-1

Inhalt

Ein Sturm braut sich über dem Zaubererschutzgebiet Trinity auf.

Madison ist nach Trinity gekommen, um sich von Magie fernzuhalten und ihre Highschool abzuschließen. Das wäre einfacher, würde sie nicht den Zauberer Seph lieben und seit den Ereignissen auf Second Sister von dunkler Hexenmagie erfüllt sein, die es auf Seph abgesehen hat.
Als Induktorin kann Madison Magie entziehen oder aufnehmen, damit ist sie eine interessante und begehrte Spionen für die verfeindeten Parteien der Zauberer. Ihre Fähigkeit bedeutet außerdem eine besondere Bindung zum Drachenstein, der absolute Macht über die Zauberer ausüben kann. Als Madison aus familiären Gründen das Schutzgebiet von Trinity verlässt, eskaliert dort der Krieg und es beginnt eine Jagd auf Madison, die bei einigen Kämpfern die Loyalität in Frage stellt.

Wer ist Madison wirklich? Und was kann sie mit ihrer Kraft und dem Drachenstein alles bewirken?

Fazit

„Wer lesen kann ist klar im Vorteil“, sagte mein Chemielehrer immer. Und er hat Recht – hätte ich mich aufmerksam über „Der Wille des Drachen“ informiert, hätte ich gesehen, dass es sich dabei um das Finale einer Trilogie handelt. Aber gut, gelesen habe ich es trotzdem 🙂

Dafür, dass es sich um die Fortsetzung von zwei Bänden handelt, die ich nicht kenne, bin ich überraschend gut in die Geschichte reingekommen. Zwar merkt man, dass es eine Vorgeschichte geben muss, aber Cinda Williams Chima führt auch den neuen Leser gut in die Begebenheiten ein. Ein Hauptgrund ist wohl, dass sich jedes Buch einen anderen Charakter in den Focus der Geschehnisse setzt.
„Der Wille des Drachen“ war mein erstes Buch der Autorin und obwohl sie es geschafft hat mich für ihre Geschichte soweit zu begeistern, dass ich wohl auch die ersten beiden Bände von „The Heir“ noch lesen werden, breche ich nicht in Begeisterungsstürme aus.
Das ist sowohl dem Schreibtstil der Autorin als auch ihrer Protagonistin geschuldet. Der Schreibstil von Cinda Williams Chima ist stellenweise langatmig, fast langweilig und wirkt eher trocken. Ihre Protagonistin Madison hätte ich oft genug gerne einfach geohrfeigt. Das Mädel ist ein klassischer Fall von „Rede über deine Probleme und hör auf allen mit deinem Schweigen das Leben schwer zu machen“. Das war zeitweise wirklich nervig.
Mich hat außerdem gestört, dass das Buch recht dick ist, aber auf den letzten Seiten auf einmal alles plötzlich zu Ende geht. Fast, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt die angefangenen Handlungsstränge ihrer Geschichte zu verfolgen, oder als wären dieses eben einfach in die Länge gezogen wurden.

Prinzipiell eignet sich „Der Wille des Drachen“ für jeden Fantasy-Fan, der gerne bereit ist kurze Passagen der Langatmigkeit zu tolerieren.

Bewertung

3 von 5

 

 

 

The Heir-Reihe

  

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