Rezension: »Die Königin der Schatten« von Erika Johansen

Königin der Schatten von Erika Johansen

 

 

 

 

 

 

Die Königin der Schatten – Erika Johansen

HEYNE Verlag, Juni 2015

3-4533-1586-3

Inhalt

Tearling ist ein armes Land mit wenig Ressourcen und wird stark vom Tyrannenstaat Mortmesne gebeutelt.

Seit 18 Jahren wird Kelsea versteckt, um ihr Überleben zu sichern. Bei ihrem Zieheltern lernt sie viel über die Vergangenheit und über Gerechtigkeit, aber wenig über ihre Mutter und gar nichts über ihren Vater.
An ihrem 19. Geburtstag steht die Garde der Königin vor der Tür, um Kelsea zu ihrem Recht zu verhelfen – den Thron von Tearling. Auf der Reise nach Neulondon sieht Kelsea erstmals ihr Land sowie das dort herrschende Leid und die Ungerechtigkeit. Dabei lernt sie auch einiges über die Regentschaft ihrer Mutter – darunter wenig Gutes.
Die Reise endet fast tödlich für Kelsea, den ihr Onkel, der Regent, möchte seine Macht nicht aufgeben und versucht noch immer seine Nichte töten zu lassen. Dabei erhält Kelsea unerwartet Hilfe vom Fetch, dem Vater aller Diebe. Er hat das Leid in Tearling satt und erwartet Großes von der jungen Königin. Und schon bei ihrer Ankunft in Neulondon fängt Kelsea an die Erwartungen des Fetch zu erfüllen. Noch bevor sie ihren Thron bestiegen hat, holt Kelsea zum Schlag gegen die rote Königin von Mortmesne aus und beendet den verhängnisvollen Pakt zwischen Tearling und Mortmesne.

Kann Kelsea jahrelanges Unrecht rächen? Wem kann sie trauen sie? Und wer war ihr Vater?

Fazit

„Die Königin der Schatten“ hat mir sehr gut gefallen, lediglich kleine Schwächen wie die Langatmigkeit einiger Stellen haben mich dazu bewogen einen Punkt abzuziehen.
Gefallen hat mir das Setting der Geschichte. Kelsea lebt in Tearling, einem Land, das sich auf der Erde befindet. Es gab eine Überfahrt, in dem die Menschen damals auf einen neuen Kontinent übersetzten und dabei viel an Wissen und Technik verloren, sodass die Menschen in vielen Bereichen von vorne beginnen mussten.
Erika Johansen ist aber nicht nur das Setting gelungen, sondern auch ihre Figuren überzeugen mit Charakter und Eigenwilligkeit. Kelsea gibt sich zwar stellenweise überaus naiv und unselbstständig, aber diese Charakterzüge sind auch verständlich, immerhin lebte sie 19 Jahre lang abgeschieden im Wald und soll dann auf einen Schlag in einem Schlangennest überleben und ein Land regieren.

„Die Königin der Schatten“ ist also ein fesselnder und gelungener Auftakt einer Trilogie, der sich lohnt gelesen zu werden.

Bewertung

4 von 5

 

 

 

Buchtrailer

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