Rezension: »Promise 01: Die Bärentöterin« von Maya Shepherd

Promise 01: Die Bärentöterin von Maya Shepherd

CreateSpace Independent Publishing Platform, April 2014

149-757-069-7

Inhalt

Wenige Jahre ist es her, dass eine Seuche mehr als die Hälfte der Menschheit dahinraffte. Als erstes brach die Stromversorgung weg, dann gab es kein fließendes Wasser mehr und mit dem Wasser ging auch die Zivilisation. Wer nicht an der Seuche starb, kämpft auf einmal ums nackte Überleben in einer Welt, die den meisten Menschen fremd geworden ist.
Aber es gibt ein Versprechen, einen Ort, an dem es noch fließend Wasser und Strom geben soll. Eine Stadt, die nicht jeden aufnimmt, aber viele Menschen anzieht die das Licht die Motte – Promise.

Auch Nea will nach Promise, dort verspricht sie sich ein neues Leben. Ganz allein macht sie sich auf den Weg, der sie erst in die Hand von Sklavenhändlern führt und dann auf gefährlichen Pfaden durch das Gebiet der Carris, eine fanatische Sekte, die sich seit dem Ausbruch der Seuche rasant ausgebreitet hat. Geführt werden die Carris von dem grausamen Ereb, den sie als Gott des Chaos verehren.
Nea lernt auf ihrer Reise die Abgründe der übrig gebliebenen Menschheit kennen, aber sie findet auch neue Freunde und zu ihrem großen Erstaunen stellt sie auch fest, dass Ereb für sie kein Unbekannter ist.

Fazit

„Promise 01: Die Bärentöterin“ stürzt mich in einen Zwiespalt. Grundsätzlich gefällt mir der Auftakt der Promise-Reihe gut. Maya Shepherd hat wie gewohnt einen flüssigen Schreibstil, mit Cliffhangern am Ende der Kapitel, die den Leser quasi zum Weiterlesen zwingen. Auch der Einstieg ist, wie ich es von Maya Shepherd gewohnt bin, ansprechend und einfach. Als Leser ist man gleich in der Geschichte drin.
Ich werde aber einfach nicht mit Nea, der Protagonistin, warm. Einerseits ist sie ein ganz normales Mädchen, zumindest so normal wie es unter den Umständen der Apokalypse eben geht. Andererseits ist sie sehr zickig, egozentrisch mit wenig Willen sich auf andere einzulassen oder auch nur einzustellen. Das war für mich als Leser teilweise sehr anstrengend. Das hat es mir, gemessen an anderen 4- oder 5-Bücher-Bewertungen, unmöglich gemacht, dass Buch besser zu bewerten.

Also: Story und Schreibstil sind, wie gewohnt von Maya Shepherd, absolut top und machen aus dem Trilogie-Auftakt eine Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, auch wenn ich wohl nie ein Fan von Nea werden. 🙂

Promise-Dystopie:

 

Bewertung

3 von 5

 

 

 

„Promise 02: Die Flammentänzerin“→

(Anmerkung: Hinter den verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

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