Rezension: »Krieger des Lichts 03 – Dum spiro spero« von Jasmin Romana Welsch

Krieger des Lichts 03: Dum spiro spero – Jasmin Romana Welsch

CreateSpace Independent Publishing Platform, Juni 2015

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Inhalt

Seit über 5 Jahren ist Astaras besiegt. Aber wie Mia gelernt hat, hat jeder Sieg seinen Preis. Und ihrer war zu hoch.
Aus der glücklichen, jungen Wächterin ist eine verhärmte Einzelgängerin geworden, die nur noch wenige Leute in ihrer Nähe erträgt. Dazu zählen unter anderem der neue Ordensleiter, mit dem Mia ein emotional eigennütziges Band verbindet und der junge Wächter Noah.
Noah mit den smaragdgrünen Augen, die sie so sehr an jemanden erinnern. Noah, der als Wächter erwacht und von vornherein auf Mias Seite ist. Noah, der ihr bei der Suche nach dem Unmöglichen, den letzten Worten Gottes hilft.  Noah, der Mias Urteil vertraut und ihr hilft mit Gottes letzten Worten auch ein Heilmittel für Keon zu finden.
Während Mia für Keon kämpft, rüsten sich Wächter, Engel und Dämonen auf der Erde für einen Kampf, der aus einer unerwarteten Richtung kommt und über das Schicksal aller entscheidet.

Fazit

„Dum spiro spero“ – “ Solange ich atme, hoffe ich“ (ungefähre Übersetzung)

Jasmin Romana Welsch hat mit dem Finale ihrer Krieger-Trilogie Panik bei mir ausgelöst. Zum einen, weil es das letzte Band einen wahnsinnig guten Reihe ist und zum anderen, weil auf Seite 546 von 566 noch immer nicht klar war, wie die Geschichte um Mia, Keon und die anderen endet. Während es bei anderen Autoren auf den letzten 20 Seiten um einen sanften Ausklang geht, ist bei „Krieger des Lichts: Dum spiro spero“ noch alles offen.

Wie gewohnt ist der Schreibstil von Jasmin Romana Welsch sehr flüssig und gut zu lesen.
Sehr überrascht und beeindruckt hat mich die Entwicklung der Charaktere. Zwischen dem Ende von Band 2 und dem Anfang von Band 3 liegen fünf Jahre. Alle Charaktere – die unsterblichen mal ausgenommen 😉 – haben eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht, sind an ihren neuen Aufgaben gewachsen. Ein Beispiel ist natürlich Mia. In “Krieger des Lichts: Dum spiro spero” erlebt der Leser eine ganze andere Mia als in den ersten beiden Bänden. Aus dem einstmals tollpatschigen Mädchen, dass ihre Gabe für einen Fluch gehalten hat, wurde erst eine vollwertige Wächterin und dann eine verhärmte Einzelgängerin. Sie hat dem Ordensschloss den Rücken gekehrt und widmet sich zumeist ihrer selbst gewählten Mission.
Zu den altbekannten Lieblingen der ersten beiden Bände gesellen sich neue Charaktere, zum Beispiel der junge Noah, der naiv und arglos aber auch loyal und hoffnungsvoll ist. Oder der ehemalige Wächter Luca, der so gar nicht in das Leben eines Mönchs passt, aber seine Schuld genau so zu tilgen versucht. Und dann ist da noch Milee, Erzdämonin und einst Geliebte von Luzifer. Sie reißt Mias Welt und ihr Herz mit drei Worten auseinander, stürzt sie in Chaos und schenkt ihr Hoffnung.

Krieger des Lichts ist eine Empfehlung für jedes Fantasy-Bücherregal.

 

Krieger des Lichts-Reihe:

    

 

Bewertung

5 von 5

 

 

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