Rezension: »Der unbehauene Thron 01: Der verlorene Thron« von Brian Staveley

Der verlorene Thron – Brian Staveley

HEYNE, April 2015

3-453-31661-4

Inhalt

Der Kaiser ist tot, lang lebe der Kaiser.

Seit acht Jahren haben sich die drei Geschwister Adare, Kaden und Valyn nicht mehr gesehen. Als Kinder des Kaisers von Annur, wird jeder auf seine spätere Rolle vorbereitet.
Adare lernt den kaiserlichen Hof mit all seinen Intrigen und die Kniffe der Politik kennen, Valyn wird zum Elitekrieger ausgebildet und Kaden bei den Schin-Mönchen auf seine Rolle als zukünftiger Kaiser und Wächter der Tore vorbereitet.
Alle werden aus ihrem Leben gerissen, als ihr Vater, der Kaiser, ermordet wird. Plötzlich ist auch ihr Leben in Gefahr und jeder der drei muss feststellen, dass hinter dem Mord an ihrem Vater eine große Intrige steckt und es ungewiss ist, wem sie trauen können.
Anscheinend erhebt sich auch ein alter Feind der Menschen wieder, der bereits vor Jahrtausenden versucht hat die Menschheit auszulöschen und über die Zeit mehr und mehr in Vergessenheit geraten ist.

Fazit

„Der verlorene Thron“ hat mir unglaublich gut gefallen, ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung im November 2015.
Aus den anfangs scheinbar losen Enden der Leben von Adare, Kaden und Valyn zaubert Brian Staveley eine spannende Geschichte um alte Götter, alte Feinde und eine große Intrige, deren Ausmaße man auch am Ende von Band 1 nicht abschätzen kann.
Der flüssige, angenehme Schreibtstil von Staveley sorgt dafür, dass die Seiten nur so an mir vorübergeflogen sind. Die  grundlegende Spannung wird durch den Perspektivenwechsel zwischen Adare, Valyn und Kaden noch gesteigert; ich wollte unbedingt wissen, wie die Ausbildung von Valyn vorangeht, wie es Kaden bei den asketisch lebenden Mönchen ergeht und wie sich Adare als erste Frau überhaupt in einem Ministeramt schlägt.
Brian Staveley ist es gelungen nicht nur seinen Hauptcharakteren Leben einzuhauchen, sondern eine lebendige Welt voll unterschiedlicher, komplexer Charaktere zu schaffen, die fesselnd und interessant sind und dabei so echt wirken. Ich konnte die beschriebenen Szenen und Lebewesen vor meinem inneren Auge quasi sehen.
Mich hat „Der verlorene Thron“ nach Annur, in die Knochenberge und auf die Inseln der Kettral (Elitekrieger) entführt und absolut verzaubert 🙂

Ich kann nur sagen: Ganz klare Leseempfehlung ❤

Bewertung

5 von 5

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Der unbehauene Thron

  

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