Rezension: »Elfenwinter« von Bernhard Hennen

Elfenwinter – Bernhard Hennen

HEYNE, 2005 (1. Auflage)

3-453-31567-7

Inhalt

Alle 28 Jahre findet das Fest der Lichter statt. Ein Fest der Freude und des Friedens für ganz Albenmark, bei dem die Elfenfürsten Albenmarks Königin Emerelle die Treue schwören. Schwertmeister Ollowain soll Emerelle während des Fests vor möglichen Feinden beschützen.
Keiner von beiden, weder Emerelle noch Ollowain, haben mit dem Machthunger der Elfenfürsten gerechnet. Der Neid, die Missgunst und die Intrigen des Hofes gipfeln in einem Mordanschlag auf Emerelle.
Und als unerwartet die Trolle auf dem Fest der Lichter erscheinen, wird aus der geplanten Nacht der Einigkeit eine blutige Nacht des Schreckens, die den Wiederanfang eines jahrhundertealten Krieges bedeutet…

Fazit

Auf 928 Seiten passiert auch in diesem Teil des Elfen-Zyklus wieder so viel, dass ich mich wieder für eine kurze Inhaltsangabe entschieden habe.
„Elfenwinter“ ist der zweite Teil des Elfen-Zyklus von Bernhard Hennen. Dabei handelt es sich um keine  wirkliche Fortsetzung. Die Handlung von „Die Elfen“ und „Elfenwinter“ findet teilweise parallel statt.
Im „Elfenwinter“ treten daher auch Charaktere aus „Die Elfen“ wieder in Erscheinung, einige nur am Rande, andere detaillierter. So lernt der Leser zum Beispiel Alfadas kennen, der wie sein Vater Mandred den Elfen beisteht.

In „Elfenwinter“ hat Bernhard Hennen wieder sein ganzes Können bewiesen und eine High-Fantasy-Sensation geschrieben, die mit Krieg, Hass, Intrige, Liebe, Freundschaft und Hoffnung alle wichtigen Aspekte eines Fantasy-Romans vereint. Sein detaillierter Schreibstil trägt dazu bei, die Geschichte so unglaublich tief und nah und doch spannungsgeladen zu gestalten, dass ich das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Bernhard Hennen sorgt mit seinem Schreibstil außerdem dafür, dass die Charaktere lebendig wirken und ich schnell eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Besonders Ollowain, Emerelles Schwertmeister ist mir dabei ans Herz gewachsen. Durch seine besondere Position wurde schnell klar mir zwar schnell klar, dass er zwar vermutlich nicht sterben wird, aber trotzdem habe ich bei jedem harten Schicksalsschlag mit ihm gelitten.

„Elfenwinter“ ist eine Empfehlung für alle, die keine Angst vor 928 Seiten purer High Fantasy haben und gerne in komplett eigene Universen abtauchen.

Bewertung

5 von 5

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Der Elfen-Zyklus

  

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