Rezension: »Ein Lied, so süß und dunkel 01« von Sarah McCarry

Ein Lied, so süß und dunkel 01 – Sarah McCarry

Heyne, April 2015

3-4534-1870-0

Inhalt

Sie und Aurora. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Wie zwei Seiten einer Münze sind sie miteinander verbunden, haben viele Gemeinsamkeiten und könnten doch nicht unterschiedlicher sein. Aurora ist die Strahlende. Zierlich, hell, elfengleich. Die namenlose Erzählerin ist das Gegenteil. Grob, dunkel, vernünftig.
Sie und Aurora haben keine Geheimnisse voreinander, seit Auroras berühmter Vater vor Jahren starb und die Mutter im Drogenrausch hängt, kümmert sich die Erzählerin um Aurora und verbringt jede freie Minute mit ihr. Das ändert sich erst, als Aurora ihren Geburtstag feiert,  die namenlose Erzählerin den Musiker Jack kennenlernt  und Aurora auf den unheimlichen, mysteriösen Minos trifft.
Minos lockt Aurora und Jack mit Versprechungen und einen unheiligen Pakt nach L.A., fort von unserer Erzählerin, die sich mutig aufmacht, um beide zu retten.

Wer ist Minos wirklich? Können Aurora und Jack gerettet werden? Und wollen sie das überhaupt?

 Fazit

„Ein Lied, so süß und dunkel“ hat mich zwischendurch etwas verwirrt, weil die namenlose Erzählerin alles aus der Ich-Perspektive erzählt und ich mir nicht sicher war, ob sie wirklich etwas übernatürliches erlebt, einen sehr schlechten Drogen-Trip erlebt oder aber Metaphern für das harte Musik-Business und den Drogenkonsum im selbigen verwendet. Eigentlich weiß ich das auch nach dem Ende noch nicht, habe mich aber für Variante 1 -das Übernatürliche- entschieden.

Am Anfang des Buches war ich skeptisch, ob das nicht ein langweiliges „Beste-Freunde-über-alles“-Jugendbuch ist, wurde aber mit fortlaufender Story überrascht und gut unterhalten. Die Ich-Perspektive macht es einfach eine Bindung zu der Erzählerin (einen Namen hätte sie schon haben dürfen 😉 ) aufzubauen und ihre starke Bindung zu Aurora zu verstehen.

Ich würde mich über eine Fortsetzung der Story freuen, weil das Ende dann doch etwas unbefriedigend war. Band 2 wird wohl aber um die Mütter der beiden Mädchen gehen, die ebenfalls in ihrer Jugend beste Freundinnen waren.

Es gibt nur 3 Bücher, weil das Buch etwas mehr Pepp und Dynamik vertagen würde.

Bewertung

3 von 5

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