Rezension: »Die Selstamen« von Stefan Bachmann

Die Selstamen – Stefan Bachmann

Diogenes, Februar 2014

3-257-06888-3

Inhalt

Dies ist die Geschichte von Bartholomew Kettle, einem Seltsamen und dem Menschen Arthur Jelliby.

England, irgendwann in der jüngeren Vergangenheit. Über Bath hat sich vor Jahren ein Feenportal geöffnet. Die Feen kehrten in unsere Welt zurück, nach einem grausamen Krieg konnten die Engländer siegen. Jetzt verrichten die Feen die niedersten Arbeiten und ihre Magie wird mit Eisen und dem Läuten von Kirchenglocken gebunden.

Bartholomew Kettle ist ein kleiner Junge, der in New Bath lebt und fast nie auf die Straße geht. Oder die Wohnung verlässt. Als Mischling, Sohn beider Völker, schlägt ihm der Hass der Menschen und Feen entgegen. Oft werden Mischlinge, Seltsame wie man sie nennt, auf offener Straße ermordet, ohne das ein Hahn danach kräht. Barhtolomews einzige Spielgefährtin ist seine Schwester Hettie – und sein einziger Freund ist der junge Seltsame von gegenüber. Wenn sie sich durch die Fenster sehen, winken sie sich zu.
Bartholomew ist oft am Fenster und beobachtet die Krähengasse, so auch an dem Tag, als die Dame mit dem pflaumenfarbenem Kleid den Jungen von gegenüber holt – er ist Kind Nummer Neun.
Seine Neugier bringt schließlich Bartholomew und seine Schwester in Gefahr, die Dame kehrt zurück und holt Hettie. Bartholomew beschließt sich auf zu machen und seine Schwester zu retten.

Arthur Jelliby ist Politiker und gibt sich gerne dem Müßiggang hin.  Parlamentssitzungen sind eigentlich nicht so sein Ding, schon gar nicht, wenn er dann mit dem Justizminister, einer Fee, zu tun hat. Unglücklicherweise stolpert Jelliby aber in seine Aufgabe: er findet die Verbindung zwischen den neun toten Mischlingskindern, dem Auftraggeber und der Dame im pflaumenfarbenem Kleid, die ihn dann auch noch um Hilfe bittet.

Unglücklich über sein Los macht sich Jelliby auf um die Dame zu retten, dabei trifft er auf Bartholomew und zusammen müssen sie nicht nur Hettie und die Damen retten, sondern so wie es aussieht auch ganz London vor einer großen Katastrophe bewahren.

 Fazit

Im Laden hat mich eher das Cover den der Klappentetxt angesprochen, der sagt nämlich nichts über das Buch aus. Umso überraschter war ich über die Geschichte von Bartholomew und Arthtur.
Stefan Bachmann hat eine lebendige Steampunk-Welt eines Englands des 18. Jahrhunderts erschaffen, in dem Feen auf der Erde wandeln und das Zusammenleben mit den Menschen nicht sonderlich gut klappt.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sie waren nicht so ausgearbeitet wie in anderen Büchern, aber trotzdem habe ich sie ins Herz geschlossen. Gerade Bartholomew ist ein liebenswürdiger kleiner Junge, der ein großes Herz hat.
Anhand des Erzählstils würde ich das Buch eher in Richtung Kinderbuch bzw. kinderfreundliches Buch einordnen. Mich hat das aber überhaupt nicht gestört, obwohl das eher nicht mein Genre ist 🙂

Ich werde mir auf jeden Fall auch den zweiten Band kaufen. Ich möchte gerne wissen, wie es mit Bartholomew, Hettie und Arthur weitergeht. 🙂

Bewertung

3 von 5

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