Ein Beitrag in eigener Sache & zum Amazon Partnerprogramm

Hallo zusammen,

eigentlich habe ich mir vorgenommen nichts zu sagen, aber nach mittlerweile 6 Monaten voller Anfeidungen, Beleidigungen und dummer Kommentare, möchte ich etwas loswerden, dass nur bedingt mit Büchern zu tun hat.

Anscheinend stößt es bei nicht wenigen Lesern auf Unverständnis, dass ich am Amazon Partnerprogramm teilnehme. Von harmlosen Kommentaren wie  „hier schaue ich nie wieder vorbei“ über „wie kann man nur diese Schweine unterstützen!?!?!?!“ bis hin zu „wie kann man so ein dummer, habgieriger Mensch sein und mich zum kaufen zwingen wollen? Dir geht es nur ums Geld!“ sowie einige unqualifizierte Kommentare zu meiner Person, die ich hier nicht wiederholen möchte, war alles dabei.
Keines dieser Kommentare habe ich veröffentlicht/genehmigt -was auch wieder kritisiert wurde-, aber mal ganz ehrlich, ich will sowas nicht auf meinem Blog stehen haben.

Ich finde es schade, dass manche Menschen die Anonymität des Internets dazu nutzen, ihr Niveau abzulegen und andere beleidigen. Sich sogar erlauben auf Grund nur einer einzigen Entscheidung ein Bild über jemand anderes zu machen und dann persönlich und verletzend zu werden.

Ich habe mich nur aus einem einzigen – na gut, zwei Gründen für das Amazon Partnerprogramm entschieden:
1)Ich habe keine Lust von einem Anwalt abgemahnt zu werden, weil ich ein Cover benutze, dessen Rechte ich damit verletzt habe, dass ich eine Rezension zum Buch geschrieben habe (inkl. Cover). Und auf Cover wollte ich nicht verzichten.
2) Ich muss nicht alles bei WordPress hochladen und spare so Speicherplatz. Und damit am Ende auch Geld, denn alles über 3GB kostet bei WordPress Geld.
Das Amazon Partnerprogramm bietet hier in meinen Augen eine super Lösung für mich.

Blogger unter euch werden das Problem mit den Covern und den Rechten wohl kennen, für alle anderen: Die Verlage haben in der Regel nichts dagegen, wenn man die Cover nutzt. Nur haben die Verlage nicht immer das Recht am Cover und das kann teuer werden. Natürlich könnte ich für jedes Cover einzeln beim Verlag nachfragen, ob ich es nutzen darf. Aber mal ehrlich: Neee. Das ist ganz schön viel Aufwand.

Ich blogge nicht, um damit Geld zu verdienen. Ich blogge über Bücher, weil das meine Leidenschaft ist. Ich liebe Bücher und wenn sich jemand auf Grund meiner Rezension für oder gegen ein Buch entscheidet, bin ich zufrieden!
Mir ist total egal, ob jemand auf den blöden Amazon-Link klickt oder nicht! Hauptsache ich habe Cover für meine Beiträge, ohne viel Aufwand.

Puh, das war jetzt ganz schön viel Text. So lang sollte es gar nicht werden ^^

Ich wünsche Euch frohe Ostern und ein schönes, langes Wochenende!

Liebe Grüße
Jasmin

5 Gedanken zu “Ein Beitrag in eigener Sache & zum Amazon Partnerprogramm

  1. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    O.K. , ich bin jetzt quasi ja noch eine Neuleserin (sei Du und Deiner Blog mitgemacht hast bei der Blogtour „Komm laut&stirb leise“ habe ich eine Mailabo) und deshalb habe ich auch klar von Deinem Ärger und Anfeindungen nichts mitbekommen.

    Ich verstehe, nun eigentlich nicht das Problem, welches die Leute mit diesem Amazon-Programm haben. Sorry wir leben doch in einem freien Land und jeder kann für sich und seinen Blog selber entscheiden oder?

    Also diese Abmahnungswelle zum Beispiel kann jeden treffen und da hat doch Amazon schon einen Vorteil auf seiner Seite. Da hat man sonst schlechte Karten oder?

    Und was ist doch sooo schlimm an dem Link? Keiner muss und wird gezwungen bei Amazon zu bestellen oder?

    So das war jetzt meine Meinung als nur Leserin, bin keine Bloggerin. O.K.

    LG..Karin…

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  2. Lady Moonlight schreibt:

    Hallo Jasmin 🙂

    Ich verstehe überhaupt nicht, dass du deswegen so angefeindet wurdest. Viele Blogger nutzen das Programm. Ich benutze das Partnerprogramm auch wegen den Covern. Als ich meinen Blog erstellt habe, wurde mir das Programm sogar von anderen Buchbloggern empfohlen. Leider ist es aber so, dass die Coverbilder von Amazon nicht angezeigt werden, wenn jemand einen Adblocker benutzt. Die Seite müsste extra freigeschaltet werden. Deswegen überlege ich schon die Coverbilder zukünftig direkt von den Verlagen zu holen. Mittlerweile bieten ja auch schon sehr viele Verlage Zusatzmaterial für Blogger an. Ich hatte aber ganz am Anfang mit einem Cover Probleme. Das Buch war schon vergriffen und der Verlag hatte keine Rechte mehr. Ich habe es natürlich gleich entfernt und dann war es kein Problem. Das ständig zu kontrollieren wäre fast unmöglich. Seitdem nutze ich daher das Amazon Partnerprogramm. Bei Self-Publishern müsste ich sonst ja theoretisch jeden Autor anschreiben. Der Aufwand ist mir ehrlich gesagt zu groß.

    Liebe Grüße 🙂

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    • Bücherleser schreibt:

      Hallo Lady Moonlight 🙂
      ich weiß auch nicht, was mit den Menschen los ist… Das mit den Adblockern ist natürlich schade, aber ich habe beschlossen, auf diese User -erstmal- nicht einzugehen. Das kann sich aber auch alles ändern, den ich glaube die Buchblogger-Welt ist gerade im Wandel! 🙂 Randomhouse hat seinem Bloggerportal vorgelegt und wer weiß, vielleicht folgen ja noch weitere Verlage. Dann sollte das ganze Thema einfacher werden und dann würde ich auch umsteigen und die Cover selber hochladen.
      Liebe Grüße 🙂
      Jasmin

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