Rezension: »Die Legende von Ayesha 03: Volk der Verbannten« von Ange Guéro

Die Legengde von Ayesha 03: Volk der Verbannten – Ange Guéro

Penhaligon Verlag, Dezember 2010

B004P1J67I

Inhalt

Mirakani – verstoßene Königin, Arekh – ehemaliger Galeerensklave und das Mädchen Non’iama wurden in der hektischen Zeit nach dem Umsturz der alten Weltordnung, der Explosion des türkisfarbenen Sterns, getrennt. Nach dem das vermeintliche Zeichen der Knechtschaft am Himmel explodierte, brach das Chaos in allen Städten aus, die alten Herren wollen ihre Sklaven nicht freigeben und die Sklaven wollen nicht länger Sklaven sein, die Götter haben durch ihr Zeichen immerhin die Freilassung befohlen.

Nach der Trennung nehmen Mirakani, Areki und Non’iama an, dass die anderen tot sind. Getrennt ziehen sie durch die Lande und müssen unterschiedlichste Aufgaben bestehen.
Mirakani, die vom „Türkisvolk“ für die Göttin Ayesha gehalten wird, sammelt ehemalige Sklaven um sich und fügt sich widerwillig in ihr Schicksal, für die Freiheit dieser Menschen zu kämpfen und sie zurück in ihre Heimat, den Norden zu führen.
Non’iama zieht zusammen mit ehemaligen Sklaven durch das Land und trifft dabei auf König Sakas, dessen Horden durch das Land ziehen und es auf seinem Befehl in Schutt und Asche legen.
Arekh gerät zusammen mit Lionor in die Gefangenschaft des Hohepriesters Laosimba. Für ihn geht es nicht nur um Rache an den Verbündeten von Marakani, sondern auch um die Vereinigung religiöser und weltlicher Herrschaft in seiner Person.

Werden sich Marakani, Non’iama und Arekh wiederfinden?  Was wird aus dem Türkisvolk? Und was wird aus Marakani und Arekh?

Fazit

Ich habe das Buch gelesen, ohne die beiden ersten Teile zu kennen. Einfach, weil für mich anhand des Covers – das mir sehr gut gefällt und mich sofort angesprochen hat – nicht ersichtlich war, dass “ Volk der Verbannten“ der Abschluss einer Trilogie ist. Wie mein Chemielehrer immer so schön sagte: wer lesen kann ist klar im Vorteil 😉
Dennoch habe ich den letzten Teil der „Legende von Ayesha“ gelesen, auch als Neuling konnte ich sehr gut in die Story einsteigen und Anschluss finden.  Der Perspektivenwechsel zwischen Marakani, Non’iama und Arekh hat mir sehr gut gefallen und eine starke Spannung erzeugt. Leider hat aber kein Charakter aus „Volk der Verbannten“ mein Herz erreicht. Mir fehlt die Bindung zu den Charakteren und der Handlung. Die Welt der drei Protagonisten wurde, wie diese selbst, eher skizzenhaft und unvollständig dargestellt.
Die Handlung hat so viel Potential, das leider nicht genutzt wurde. Langatmige Abschnitte an den falschen Stellen und zu wenig Informationen an für mich wichtigen Stellen, blasse Charaktere und unzureichende Beschreibung der Welt haben das Potential zunichte gemacht.

Für mich war das Ende der Trilogie kein Anreiz auch die beiden ersten Teile zu lesen.

Bewertung

2 von 5

2 von 5

 

 

 

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Die Legende von Ayesha

    

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