Rezension: »LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel« von Eva Siegmund

LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel von Eva Siegmund

cbt, September 2014

3-570-16307-5

Inhalt

Die Erde hat ihren 3. Weltkrieg nur knapp überstanden. Die Menschen haben sich auf den amerikanischen Kontinent zurückgezogen, nur hier gibt es noch genug Gebiete, die nicht atomar verseucht sind. Und eigentlich sollte eine neue Nation entstehen, die keine Unterschiede, keine Diskriminierung kennt.

Die 15-jährige Meleike lebt in den Trümmern der Stadt Adeva. Sie stammt aus einer der begabtesten Familien der Stadt: ihre Großmutter ist die begabteste Seherin, ihre Mutter ist nicht minder begabt. Alle erwarten, dass Meleike bei der Mantei ebenfalls eine mächtige Gabe erhält, aber bei ihr zeigt sich keine Gabe. Ihr Handgelenk, auf dem Meleike so sehnsüchtig das Zeichen einer Gabe erwartet hat, bleibt zu ihrer Enttäuschung leer.
Meleike gewöhnt sich gerade an das Leben als Kema, als Unbegabte, als ihre Großmutter Meileike ihre Gabe überträgt. Meleikes Handgelenk ziert nun ein Kreis mit einem Punkt und wen immer Meleike nun berührt, sie sieht Adeva brennen…

Flynn wächst in Lúm auf, der Hauptstadt des Unionsstaats des Lichts (UdL). Behütet, in Wohlstand und mit allem Luxus, der der modernen Welt bekannt ist. Die schlimmste Strafe besteht darin, jemanden in völliger Dunkelheit einzusperren, ihm das Licht zu nehmen.
Flynn lernt diese Strafe kennen, sein Vater hat ihn ins Hochsicherheitsgefängnis gebracht, seit sich auf Flynns Handgelenk ein Kreis mit einem Punkt zeigt. Seit Flynn SEHEN kann. Er kann jetzt alles sehen, er hat eine Gabe. Aber Begabte, „Mutanten“ werden im UdL nicht gerne gesehen. Der Kreis auf Flynns Handgelenk bedeutet seinen Tod, bis er mit Hilfe aus dem Gefängnis von Lúm fliehen kann.

Flynn schafft es bis nach Adeva, wo er auf Meleike trifft und sich das Schicksal der beiden offenbart. Zusammen sehen sie die Stadt brennen und zusammen machen sie sich auf den Weg um die Katastrophe zu verhindern….

Können Flynn und Meleike zusammen Adeva vor dem Untergang bewahren? Sind ihre Leben und ihre Fähigkeiten wirklich miteinander verbunden?

Fazit

„LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel“ hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Eva Siegmund hat hier einen gelungenen Debütroman veröffentlicht. Dennoch gibt es zwei Punkte, die mir weniger gefallen haben:

  • Als Leser wird man mit vielen neuen Begriffen konfrontiert, die leider nicht alle ausreichend erklärt werden.
  • Flynn und Meleike haben in vielen Situationen einfach nur Glück. Ihnen fliegt alles zu.

Beide Punkte sind aber Meckern auf hohem Niveau.
Auffällig ist, dass Eva Siegmund die Charaktere ihres Debütromans herausragend ausgearbeitet hat. Gerade Flynn und Meleike sind sehr lebendig beschrieben und sind mir dadurch ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelacht und gelitten. Ebenso gut ausgearbeitet sind die Umgebungsbeschreibungen von Eva Siegmund, dadurch hat sie mich Lúm, Adeva, den Markt etc. vor meinem inneren Auge sehen lassen. Ich liebe gute Beschreibungen, sie geben mir das Gefühl in dem Buch zu sein.

Ganz klar: Leseempfehlung! 🙂

Bewertung

4 von 5

 

 

 

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