Rezension: »Tochter der schwarzen Stadt« von Torsten Fink

Tochter der schwarzen Stadt – Torsten Fink

Blanvalet Taschenbuch Verlag, Januar 2015

3-442-26980-6

Inhalt

Alena und Caisa. Das Mädchen aus dem übelsten Viertel der schwarzen Stadt und die Prinzessin. Beide könnten nicht gegensätzlicher sein und haben nur eine Gemeinsamkeit: ihr Aussehen. Die beiden Mädchen sehen sich zum Verwechseln ähnlich.

Alena ist eine Undaro, ihr Leben lang hat sie sich im Dienste der Familie mit kleinen Betrügen durch das Leben gemogelt. Sie beschließt aus diesem Leben zu fliehen, als sie einen Fremden heiraten soll. Aus der schwarzen Stadt, auf der Flucht und ohne Geld landet sie in Terebin. Hier fällt ihre große Ähnlichkeit zu Prinzessin Caisa auf, die Alena auch gleich zu ihrem Vorteil nutzen will. Damit ist sie aber zu weit gegangen, sie wird verhaftet und eingekerkert.
Unverhofft bekommt sie ein Angebot von Strategos des Herzogs.
Auf der politischen Bühne ergibt sich die Aussicht auf einen Frieden mit den verfeindeten Omaranern, durch eine Hochzeit. Die schöne Prinzessin Caisa, Tochter des Herzogs, soll einen Prinzen der Erbfeinde heiraten. Der Herzog ist davon nicht begeistert, ebensowenig wie sein Strategos. Diesem kommt die Doppelgängerin Alena gerade recht, ist sie doch der Dreh- und Angelpunkt des Planes, der sich beginnt in seinem Kopf zu formen. Und nicht alle Akteure diesen überleben…

Reichen 6 Monate, um aus einem Gossenmädchen eine Prinzessin zu machen? Wird Alena den Strategos durchschauen? Kann sie sich retten und bedeutet das den Untergang der Stadt Terebin?

Fazit

„Tochter der schwarzen Stadt“ ist ein ganz ordentlicher Fantasyroman, der alle Kniffe des Genres anbietet, aber nicht herausragend ist. Es hat Spaß gemacht Alena und ihren Werdegang zu begleiten, aber leider hat weder sie noch die anderen Charaktere eine wirkliche Entwicklung durchgemacht. Zu den anderen Charakteren konnte ich gar keine Bindung aufbauen, hier hat mir das Leben in ihnen gefehlt.
Dafür hat mir die Beschreibung der Welt und ihrer politischen Situation sehr gut gefallen. Für mich hat Torsten Fink hier sehr gut den schmalen Grat zwischen „notwendig und interessant“ und „zu viel des Guten“ getroffen.

Die Idee des Romans hat mich sofort angesprochen, leider hat mich die Umsetzung nicht gänzlich überzeugt. Mir fehlte die Tiefe und die merkbare Entwicklung der Charaktere mit der Story.

Wer aber einen soliden, durchaus interessanten aber eben nicht vollends fesselnden Roman für zwischendurch sucht, ist mit „Tochter der schwarzen Stadt“ gut beraten.

Bewertung

3 von 5

 

 

 

 

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