Filmkritik: Hüter der Erinnerung – The Giver

Trailer

 

Vorlage

Inhalt

Der 16-jährige Jonas (Brenton Thwaites) ist ein scheinbar ganz normaler Junge. Er lebt in einer Zukunft, in der es keine Kriege, keinen Hunger, keine Lügen und kein anderes Leid gibt – aber auch keine Leidenschaften mehr. Der junge Mann ist damit so zufrieden wie all die anderen Menschen um ihn herum, die ebenfalls keine andere als diese Welt der völligen Gleichheit und vorgezeichneten Lebenswege kennen. Als die jungen Leute bei einer festlichen Zeremonie von ihrer zukünftigen Bestimmung erfahren, ist Jonas plötzlich aber doch etwas Besonderes: Er wird von der Vorsitzenden des Ältestenrats (Meryl Streep) zum „Hüter der Erinnerung“ ernannt. Von seinem Amtsvorgänger (Jeff Bridges) bekommt Jonas von nun an all das Wissen und die Erinnerungen aus der Zeit vor der Gleichheit vermittelt, die der „Hüter“ stellvertretend für den Rest der Menschheit bewahrt. So erfährt Jonas von einer vergangenen Zeit der Unvollkommenheit, des Schmerzes und der Aggressionen, aber auch einer Zeit voller Solidarität, Glück, Enthusiasmus und Liebe. Er erkennt, dass echte Emotionen und Erinnerungen in seiner Welt im Namen der Sicherheit unterdrückt werden und begehrt auf…

(Quelle: filmstarts.de)

 

Fazit

Es ist zugegebener Maßen schon länger her, dass ich „Hüter der Erinnerung“ gelesen habe – mindestens 5 Jahre. Das kann sich natürlich nur zum Positiven für die Verfilmung auswirken, weil mir Unterschiede zum Buch nicht mehr so stark auffallen.

Wie bei jeder Verfilmung gab es Abweichungen zum Buch, die mich hier aber eigentlich nicht wirklich stören. Natürlich bekommt man den Zuschauer -gerade Frauen- eher gefesselt, wenn man eine kleine Liebesgeschichte einbaut und hier auch noch ein offenes Ende lässt.  Auch wenn das für mich nicht nötig gewesen wäre. Einziger Wermutstropfen ist der Altersunterschied. Jonas ist im Film 16 Jahre alt, während er im Buch 12 Jahre alt ist. Mir ist bewusst, dass der ältere Jonas eine andere Zielgruppe ins Kino locken sollte, aber für die Geschichte tut es gar nichts. Da finde ich den 12 jährigen Jonas im Buch beeindruckender.

Dennoch kann ich sagen:“Hüter der Erinnerung“ hat mich überzeugt und mir sehr gut gefallen.

 

Bewertung

4 von 5

 

 

Kommentar verfassen und Senf dazugeben :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s