Rezension: »Sturmlicht-Chroniken 03: Die Worte des Lichts« von Brandon Sanderson

Sturmlicht-Chronkien 03: Die Worte des Lichts

Brandon Sanderson

Heyne, 2014

3-453-26747-8

Inhalt

Nach fünf Jahren ist der Rachefeldzug der Alethi gegen die Paraschendi zu einem Stellungskrieg erstarrt. Die Großprinzen hocken auf der zerschmetterten Ebene und jagen Edelsteinherzen hinterher, statt die vermeindlichen Mörder ihres alten Königs zur Rechenschaft zu ziehen. So in Konkurrenz verstrickt, zermürben die Großprinzen ihr Bündnis, das sie unter dem alten König geeint hat. Schnell bilden sich verschiedene Parteien, die ihre Intrigen spinnen und alle zum angeblichen Wohl Alethkars agieren. Und über all dem drohen die Bringer der Leere zurückzukehren. Genau wie der Ewigsturm. Beides wird die Welt leerfegen und die Zivilisation auf Punkt Null zurückschleudern.

In dieser instabilen Situation erleben die Hauptcharaktere die unterschiedlichsten Dinge:

Kaladin war einst Sklave und Brückenmann. Quasi zum schnellen Tod verurteilt. Jetzt ist er der erste dunkeläugige Hauptmann in der Leibwache eines Großprinzen. Diese Position beschert ihm schwierige (gesellschaftliche) Situationen. Er muss die Menschen beschützen, die er eigentlich verachtet, er muss aus Sklaven Soldaten formen, ein Mordkomplott aufklären und er muss verheimlichen, dass Sturmlicht in ihm fließt. Dabei wird er von dem Ehrensprensel Syl begleitet.

Hellheit Schallan Davar ist der Wahrheit über die Bringer der Leere auf der Spur. Ihre Nachforschungen scheinen einen Weg aufzuzeigen, um den Ewigsturm und die Vernichtung der Ziviliation zu verhindern. Aber wie schafft sie es, dass Großprinz Dalinar ihr Gehör schenkt und glaubt?

Großprinz Dalinar ist der Onkel des Königs und quasi aktueller Herrscher über Alethka. Seit einiger Zeit plagen ihn Visionen während der Großstürme. Der Allmächtige scheint ihm einen Weg zu zeigen, die Alethi und alle anderen Völker vor dem Ewigsturm zu bewahren. Dazu muss Dalinar die Großprinzen von seinem Weg überzeugen. Dazu bleiben ihm anscheinend nur noch 64 Tage.

Und in all dem Chaos, taucht der weiße Attentäter wieder auf. In den letzten sechs Jahren hat er verschiedene Könige und Großprinzen in allen Königreichen Roshars ermordet. Wen will er diesmal holen? Und was ist seine Mission?

Fazit

„Die Worte des Lichts“ ist, genau wie die beiden ersten Bände, sehr schwer zu rezensieren. Auf den knapp 950 Seiten passiert so viel, aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass meine Rezension dem nicht gerecht wird. Alle Bände der Sturmlicht-Chroniken sollten gelesen und genossen werden. Brandon Sanderson hat einen Epos begonnen, der auch im dritten Band noch fesselnd und faszinierend ist, den Leser vorantreibt und ihn dann mit einem Cliff-Hänger zurücklässt.

Die Sturmlicht-Chroniken gehören zu den wenigen Büchern, die ich wirklich gerne verfilmt sehen würde. Ein gescheiter Drehbuchautor und Regisseur könnten damit nicht nur sich, sondern auch Brandon Sanderson ein Denkmal setzen.

Ganz kurz: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Die Sturmlicht-Chroniken

  

„Sturmlicht-Chroniken 04: Stürme des Zorns“→

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