Rezension: »Queen of Clouds – Die Wolkentürme« von Susanne Gerdom

Queen of Clouds – Die Wolkentürme

Susanne Gerdom

bloomoon, 2014

3-845-802-073

 Inhalt

Elster und Valentin wachsen grundverschieden auf: Er ist der Sohn und Nachfolger des Planarchen, Herrscher über die Türmer und Schluchter. Er kennt keinen Hunger und weiß nicht, was Verzicht bedeutet. Dafür kann er jederzeit einem Hinterhalt zum Opfer fallen und er muss sich gut aussuchen, wem er vertraut.  Sie ist Schluchterin, leistet Frondienste für die Türmer und kennt ständigen Hunger und Kälte. Dafür aber auch Liebe und blindes Vertrauen.

Elster ist unzufrieden, nicht nur, dass ihr Volk von den eingebildeten Türmern ausgebeutet wird, auch ist sie nur um Haaresbreite der Magielosigkeit entgangen. Und so wartet das zornige, dunkle Mädchen mit der hellen Strähne auf das Erwachen ihres Talentes, während sie mit ihrem besten Freund Indigo auf Erkundungstouren geht.  Nach einer dieser Touren kehren Elster und Indigo gerade zurück, als Türmer ihr Dorf überfallen und einer jungen Frau Gewalt antun wollen. Elster greift ein und tötet dabei fast einen der beiden Türmer – wie sich herausstellt ist dieser ein Halbbruder von Valentin und Sohn des Planarchen. Elster wird zu Om, der Obersten des Prinzips gebracht. Hier wird sie aber nicht bestraft, sondern auf eine wichtige Mission geschickt. Zusammen mit Indigo, ihrer Schwester Winter, dem Steuermann und -zum Leidwesen aller Schluchter-  einer Gruppe Türmer rund um Valentin soll Elster sich auf die Suche nach dem legendären Turm Null begeben. Die bunte Truppe wurde ausgeschickt, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen und das langsame Sterben ihrer Welt aufzuhalten.

Während die Gruppe unterwegs ist, überschlagen sich im Turm des Planarchen die Ereignisse, eine geheime Gruppe der Schluchter, die Nuller, zetteln einen Aufstand an, der das ganze System stürzen soll und fast die Mission von Elster und Valentin verhindert.

Fazit

Susanne Gerdom greift das Prinzip der Diktatur und Unterdrückung auf und erklärt, warum ein solches System früher oder später zusammenfallen muss. Des Weiteren zeigt sie auf, wie zwei Gruppen voller Vorurteile es  für ein größeres Ziel schaffen zusammen zu arbeiten.

Dabei hat sie eine dystopische/düstere Welt für Elster und Valentin ausgesucht, in der offenkundig bereits Städte existierten und auch Technik bekannt ist, die meisten Menschen aber in extremer Armut leben und für andere schuften.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe es an zwei Tagen durchgelesen. Dennoch habe ich FRAGEN. Susanne Gerdom lässt mich mit Fragen zurück und das schmeckt mir nicht sonderlich. Ich hoffe, es gibt noch weitere Bücher, die in diesem Universum spielen und einige meiner Fragen beantworten können.

Bewertung

3 von 5

 

 

 

 


Weitere Meinungen zu „Queen of CLouds“ von Susanne Gerdom

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(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcover steckt ein Affiliate-Link des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

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