Rezension: »Highland-Saga 01: Feuer und Stein« von Diana Gabaldon

Die Highland-Saga 01: Feuer und Stein von Diana Gabaldon

Blanvalet, 1998

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 Inhalt

Claire Beauchamp Randall, Krankenschwester im Zweiten Weltkrieg, ist eine patente, rationelle junge Frau. Sie verbringt 1946 die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank Randall in Schottland. Bei einem Spaziergang wird sie von einem Steinkreis magisch angezogen und verliert das Bewusstsein, als  sie einen der Steine berührt.

Als sie zu sich kommt, hört sie Kampflärm, sieht Engländer und Schotten. Claire hält den Kampf für eine historische Inszenierung und tritt unerschrocken den vermeintlichen Darstellern gegenüber. Zu ihrem Schrecken redet sie mit einem Mann, der ihrem Frank sehr ähnlich sieht und sich als Jonathan Randall, Hauptmann des Achten Dragnoerregiments Seiner Majestät, vorstellt. Aus der Ahnenforschung von Frank weiß Claire um einen Vorfahren Franks, der Jonathan Randall hieß und als „Black Jack Randall“ von sich reden machte. Geistesgegenwärtig stellt Claire sich unter ihrem Mädchennamen vor und wird prompt als potentielle französische Spionin gefangen genommen.

Jedoch wird sie von den Highländern gerettet, die den Kampfplatz nicht verlassen haben. Aber auch für die Highländer ist Claire eine potentielle französische Spionin und soll zum Clanoberhaupt der McKenzies gebracht werden. Claire wird langsam klar, dass sie nicht in einer historischen Inszenierung gelandet sein kann, sondern gegen jede Regel in der Vergangenheit gelandet sein muss – im Jahr 1743.

Auf dem Weg zum Clanopberhaupt der McKenzies trifft sie James Alexander Malcom McKenzie Fraser mit ausgekugelten Arm an. Claire, als ausgebildete Krankenschwester, nimmt sich des Patienten sogleich an. Dies ist der Beginn einer Reihe von Ereignissen, die darin Enden, dass Claire und Jamie heiraten. Eine Ehe, geschlossen zum Schutz von Claire und Jamie, in einer Zeit, die geprägt ist von Rebellion, Verrat, beginnender Aufklärung und Aberglauben. Zusammen müssen die beiden einer Hexenverbrennung, eine Vergewaltigung, Verrat, Neid und viele andere Gefahren durchstehen. Dabei treffen sie auf Personen, die wie Claire aus der Zukunft stammen, die ihnen freundlich oder feindlich gesonnen sind und kommen sich immer näher.

Am Ende steht Claire vor einer der schwierigsten Fragen ihres Lebens: Geht sie zurück zu ihrem ersten Ehemann Frank oder bleibt sie bei ihrem zweiten Ehemann Jamie?

Fazit

Die Geschichte von Claire und Jamie ist fesselnd. Es macht einfach Spaß, den beiden durch die Ereignisse zu folgen und mit ihnen zu leiden, sich mit ihnen freuen und mit ihnen mitzufiebern.

Diana Gabaldon versteht es ausgezeichnet fiktive Figuren in einen historischen Kontext zu setzen, sodass auch Wissen um die schottische Rebellion unter der englischen Herrschaft vermittelt wird. Für mich ist ganz klar: wer Band 1 der Highland-Saga liest, wird sich auf die weiteren Bände freuen.

Feuer und Stein ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe (mehrmals). Dieses Buch darf in keiner Sammlung fehlen.

Bewertung

5 bücher

5 von 5

 

 

 

Die Highland-Saga

  

  

   

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