Blogtour „Eryleion“ von Lani Sommerfeld

Blogtour EryleionHerzlich Willkommen zu Tag der Blogtour
„Eryleion“ von Lani Sommerfeld

Gestern ging es bei Buchvogel um eine fremde Welt. Heute geht es um eines der Völker dieser fremden Welt.

Die Khelauin

Die Bezeichnung Khelauin stammt von der Farbe blau und einigen ausgeprägten Sinnen des Volkes. Übersetzt könnte man das Volk also als „Blausinner“ bezeichnen. Bei Gefahr laufen ihre Gesichter bläulich an.

Die Khelauin sind das erste Volk, das Daniel und Frank treffen, das menschlich ist. Das naturverbundene Volk erinnert an die Indianer Nordamerikas.
Die bräunlich-rote Haut der Khelauin ist mit rituellen, hellblauen Zeichen und Linien verziert, die Haare sind pechschwarz und werden oft lang getragen.
Die Kleider der Khelauin bestehen aus hellem Leder, die Oberbekleidung ist oft mit vielen bunten Taschen geschmückt. Bewaffnet sind die Khelauin vor allem mit Pfeil und Bogen. Sie sind gute Fährtenleser, stolze Reiter und Jäger.

Die Khelauin leben in Dorfverbänden zusammen. Sie errichten ihre Häuser aus Holz, mächtige Baumstämme bilden die Grundlagen für Brücken, Häuser und Totems, die das Dorf säumen. Die Khelauin sind stets darauf bedacht, der Natur so wenig wie möglich zu schaden und integrieren sie so gut es geht in ihre Bauten. Gekrönt werden viele Totem und Häuser von einem Adler, dieser symbolisiert die Attribute der Khelauin, die sich als nächste Verwandte des Raubvogels sehen: Weitsicht, Ruhe und Freiheit.

Indianerin

Rollenbilder und Religion

Die Khelauin kennen vor allem zwei Götter: Malua, die Mutter, die in allem und jedem steckt und Poothas, Gott der Männlichkeit, des Krieges und der Jagd.
Mit einer Trance, die die Khelauin durch eine lange Meditation erreichen, könne sie mit den Göttern in Kontakt treten, um Rat fragen oder klare Blicke auf Vergangenes werfen.
Stirbt ein Stammesmitlgied, wird der Leichnam verbrannt und ein Fest zur Ehre des Toten gehalten.
Die Khelauin haben Respekt vor jedem Lebewesen, nach ihrem Glauben sind alle Lebewesen Kinder von Malua und somit Brüder und Schwestern, getötet wird nur für die Ernährung und zur Verteidigung.

Frauen, die Maluas Zeichen als Tätowierung im Gesicht tragen, sind vor allem für das Herstellen von Kleidung und Stoffen zuständig, sie bereiten das Essen, erziehen die Kinder, bereiten die Feierlichkeiten der Götter und bestimmten den Haushalt.
Männer sorgen für die Sicherheit und das Wohlergehen des Stammes. Sie bauen Häuser, sorgen für die Instandhaltung des Dorfes, gehen Jagen und tragen Poothas Zeichen im Gesicht.
Nach einem Kampf schneiden sie die Gesichter von den Köpfen ihrer Feinde, um eine Wiederkehr der Feinde zu verhindern.

Die Khelauin leben in der Gemeinschaft, für jeden wird gesorgt, aber jeder muss seinen Teil  für die Gemeinschaft beitragen.

Morgen geht es bei Bookwormdreamers mit dem Thema „Wie viel kann Freundschaft ertragen?“ weiter.

Gewinnspiel

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Preise:
1. Preis: Buchpaket aller bislang erschienenen Bücher des Autors, selbstverständlich signiert
2. Preis: T-Shirt und signiertes TB Eryleion
3. Preis: TB Eryleion signiert

So geht’s: Beantwortet jeden Tag die Tagesfrage und sammelt so ein Los für den Lostopf.

Tagesfrage:
Das Szenario: Ihr landet in einer fremden Welt und werdet von den Khelauin aufgenommen.
Bleibt ihr bei ihnen oder zieht ihr weiter?

Das Gewinnspiel läuft bis 24.9. um 23:59Uhr.
Teilnahmebedingungen


Stationen der Blogtour

19.9. Vorgestellt – Reading is like taking a journey
20.9. Eine fremde Welt – Buchvogel
21.9. Die Khelauin – hier
22.9. Wie viel kann Freundschaft ertragen? – Bookwormdreamers
23.9. Eine dunkle Bedrohung bei Charleen –  Charleens Traumbibliothek 
24.9 Autoreninterview bei Astrid – Letannas Buchblog 

Rezension: »Bad Boys and Little Bitches – Band 1« von Andreas Götz

bad boys little bitches andreas götz»Bad Boys and Little Bitches – Band 1«
von Andreas Götz

Oetinger, Juli 2017
978-3-7891-0764-1
272 Seiten
Preis:  11,99 € eBook | 14,99 € Hardcover

Leseprobe

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Inhalt

Beste Freunde fürs Leben – das haben sich Lissy, Finn, Elif und Leon geschworen. Ein Schwur, der ins Wanken gerät, als Vanessa neu an ihre Schule kommt. Die hübsche Mädchen wickelt in Windeseile alle um den Finger: Mitschüler, Lehrer, Elif, Lissy und Finn. Nur Leon hat seine Vorbehalte gegen Vanessa und ihre einnehmende Art.
Sein Gefühl trügt ihn nicht, denn wehe man stellt sich gegen Vanessa. Denn: Vanessa verzeiht nicht und vergibt nie. Dass sie die dunkelsten Geheimnisse und Wünsche der Clique kennt und bereit ist jeden der vier Freunde zu vernichten, ist dabei nicht gerade förderlich.
Auf der Party des Jahres eskaliert die Situation und einer der fünf jungen Menschen wird nie wieder nach Hause zurückkehren.

Fazit

»Bad Boys and Little Bitches« von Andreas Götz ist ein spannender, unterhaltsamer Serienauftakt um vier Freunde, Intrigen, verbotene Liebe, Geheimnisse und Verrat. Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben.

Mit seinem jugendlichen Schreibstil schafft Andreas Götz die passende, spannende Atmosphäre für seine neue Jugendbuchreihe. Locker, flüssig und lebendig zeichnet der Autor seine Charaktere, die alle ihre Eigenarten haben und authentisch wirken.
Dabei lässt der Autor nicht außen vor, dass jeder Charakter seine eigenen Probleme hat und sich gerade in der Phase des Lebens befindet, in dem sich vieles ändert – auch Freundschaften.
Andreas Götz arbeitet bei seinen Charakteren mit den Stereotypen des Genres: Wir haben die böse, intrigante Königin, die Streberin, den Drogenabhängigen, den Coolen und die Normale. Und dann gibt es noch die Figur im Hintergrund, den Freak, dessen Rolle noch nicht ganz klar ist – und für die kommende Bände viel Potenzial verspricht. Tatsächlich war dieser Charakter der spannendste für mich.

Andreas Götz legt von Seite eins ein gutes Erzählzempo vor, durch die steigende Spannung bin ich geradezu durch das Buch geflogen. Auch wenn die Geschichte im allgemeinen vorhersehbar ist und gerade, wer häufiger in diesem Genre unterwegs ist, wird hier keine weltbewegende neue Handlung entdecken. Dennoch ist »Bad Boys and Little Bitches« es Wert, gelesen zu werden und hat mich von Anfang an begeistert. Durch die Mischung aus Charakteren, die sich entwickeln und auch auf der letzten Seite noch überaus überraschende neue Seiten zeigen, flüssigen Schreibstil und gekonnten Storytelling überzeugt Andreas Götz. Spannendes Element ist dabei vor allem der Perspektivwechsel, alle fünf Teenager erzählen die Geschichte, als Leser bedeutet das, dass Informationen nur Häppchenweise und ankommen und die Spannung entsprechend hoch gehalten wird.

Kurz: Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben. Mit dem Perspektivwechsel bringt Andreas Götz Tempo in seine Geschichte um Freundschaft, Liebe, Verrat, Hass und auch Angst.  »Bad Boys and Little Bitches« ist eine Leseempfehlung für Leser spannender Jugendromane voller Intrigen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Bild: © Lisa Dickreiter

Andreas Götz, Jahrgang 1965, studierte Germanistik, Amerikanische Literatur und Theaterwissenschaften. Er arbeitet als freier Autor von Hörspielen für verschiedene Rundfunkanstalten, Journalist und Übersetzer.
2014 erschien mit »Stirb leise, mein Engel«, der erste Jugendroman von Andreas Götz.

 

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Weitere Titel von Andreas Götz

 


Weitere Meinungen zu »Bad Boys And Little Bitches« von Andreas Götz

Jacquy’s Thoughts (2/5)
Beauty and the Book (3/5)
Anna Salvatore’s Bücherreich  (3/5)
Veros Bookworld (3,5/5)
Die Bücherwet von Cornie Holmes (4/5)
foxy books (4/5)
Manjas Buchregal (4/5)


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Vielen Dank an Verlag und Autor für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben Welten Christin Burger»Im Kreis der Sieben: Welten«
von Christin Burger

Selbstverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5106-2
348 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

Leseprobe

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Im Kreis der Sieben« nicht kennen.

Inhalt

Seit Lara und Timo wieder aufgetaucht sind, kann niemand mehr sterben. Lara, die genau wie Timo ihre Erinnerung verloren hat, glaubt, dass das mit ihrer Rückkehr zu tun hat.
Viel schlimmer ist aber, dass jetzt Ayse und Cem verschwunden sind und Lara nicht weiß, was sie ohne ihre beste Freundin tun soll.
Bei dem Versuch ihre Freunde zu finden und den Kreislauf zwischen Leben und Tod wieder ins Lot zu bringen, beginnen Timo und Lara eine Reise durch phantastische Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Fazit

Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen weiter gesponnen und wieder beeindruckend gezeigt, wozu die Fantasie eines Menschen fähig ist.
Reisten Timo und Lara zuvor noch durch sieben Länder, bringt die Autorin ihr Konzept um das Totenreich, das Leben danach und die Reise der Seele auf ein kosmisches Level.
Timo und Lara reisen durch sieben Welten, jede so real und wirklich wie unsere und doch so unglaublich anders und unterschiedlich.

Den tieferen, fast schon philosophischen Charakter von Laras Reise hat Autorin Christin Burger beibehalten und wieder in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren verpackt.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Auch wenn Ayse in diesem Band leider etwas in den Hintergrund tritt. Ich hoffe in finale der Trologie hat Ayse wieder mehr Raum.
Auch Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte und gerade Mila hat sich stark entwickelt und mir zusammen mit Styx und Zwitscher große Freude beim Lesen bereitet.
Und auch das schwebende Auge hat wieder einen Auftritt bekommen und wieder für Unterhaltung gesorgt 😀
Und ja, sogar Marc hat, bei aller Antipathie meinerseits, seinen Teil zur Geschichte beigetragen und sich innerhalb der Geschichte kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, welche Richtung Christin Burger ihre Charaktere im Finale ihrer Trilogie einschlagen lässt.
So viel vorweg: Mit dem Ende von »Im Kreis der Sieben: Welten« bin ich ja mal so gar nicht einverstanden und hoffe, dass sich hier im Finale wieder alles nach meiner Vorstellung zusammen findet.

Der Schreibstil von Christin Burger ist gewöhnt flüssig und malerisch. Die Autorin kann mit ihrer Sprache eindrucksvolle Bilder zeichnen. Unterstützt durch das gemäßigte Erzähltempo der Geschichte wird nie langweilig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Vielmehr kann der Leser hier viel entdecken und bei bester Unterhaltung auf sich wirken lassen. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen kann man das gelesene rekapitulieren und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die sich entwickelt und viel Stärke zeigt.  »Im Kreis der Sieben: Welten«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Besuch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlerweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

WebsiteFacebook

 

 

Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Ela Feyh


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Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Blutpsalm« von Meredith Winter

blutpsalm meredith winter»Blutpsalm«
von Meredith Winter

Sommerburg Verlag,  August 2017
978-3-9818-7221-7
208 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

Leseprobe

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Inhalt

Sommerburg, irgendwo im Norden Deutschlands, Dezember 2011
Pastor Jonathan Littke hat ein Problem: Der Computer in der Kirche geht nicht mehr an – dabei geht in weniger als einer Stunde der Gottesdienst los und er kann seine Predigt nicht auswendig.  Zum Glück liegt von seinem Vorgänger die Visitenkarte eines Computer-Notdienstes in der Schreibtischschublade. Umso überraschender, dass statt eines Mannes in Blaumann eine Prostituierte auf die Rufnummer reagiert und bei Jonathan im Büro steht.
Marlene, die so unverhofft in sein Leben getreten ist, scheint dort auch bleiben zu wollen – Pastor und Prostituierte kommen sich schnell näher. Alles könnte so romantisch im deutschen Winter seinen Anfang nehmen, würden nicht plötzlich Leichen im beschaulichen Sommerburg auftauchen, denen Marlenes Visitenkarte mit einem Fleischermesser an die tote Brust geheftet ist…

Fazit

Love and Crime – eine ungewöhnliche Mischung für meinen Bücherschrank. Aber ein Leseausflug, der sich gelohnt hat und nicht der letzte seiner Art bleibt.

In »Blutpsalm« erzählt Meredith Winter von Pastor Jonathan Littke, der zufällig die Edel-Prostituierte Marlene kennenlernt und wider Willen von der Frau hinter den hohen Absätzen und kurzem Rock fasziniert ist. Was zu einer schönen, aber einfachen Liebesgeschichte in romantischer Winterstimmung hätte werden können, entwickelt sich schnell zu einem spannungsgeladenen Showdown, der von einer Frage überlagert wird: Wer stirbt als nächster?
Das kleine Sommerburg ist in Aufruhr, in ihrer Mitte gibt es einen Mörder und wahrscheinlich kennt ihn jeder.

Meredith Winter kommt schnell zur Sache, bei 208 Seiten ist der Platz begrenzt. Entsprechend schnell steigt die Spannungskurve. Zusammen mit dem stilvollen und fliessenden Schreibstil liest sich »Blutpsalm« kurzweilig.
An einigen Stellen hätte der Geschichte von Jonathan und Marlene mehr Zeit gut getan, es passiert schnell sehr viel und mir fehlte das kunstvolle hinauszögern und verweilen der Geschichte. Diese atemlose Momente eines Krimis, in denen der Erzähler im fast spannendsten Moment den Leser auf die Folter spannt, falsche Fährten legt und zum rätseln einlädt.
Neben dem ab und zu forschen Tempo muss ich die klischeebehaftete Vorstellung des Dorflebens erwähnen. Von engstirnig bis vorurteilsbehaftet, jedes Klischee eines Großstädters wurde bedient. Jedes meiner Klischees wurde bedient, daran sollte man sich als Leser nicht stören, sonst könnte der Lesegenuss in Gefahr sein.

Jonathan und Marlene sind der Autorin gut gelungen – alle anderen Charaktere haben nicht genügend Platz, um wirklich ausgearbeitet zu sein. Bei der Länge des Buches lag der Fokus aber klar auf den Protagonisten und die beiden waren vielschichtig, authentisch und sympathisch, wenn auch manchmal recht zickig, stur und naiv.

»Blutpsalm« von Meredith Winter ist eine Geschichte aus Liebe und  Krimi, die mit schnellem Tempo und viel Spannung überzeugt. Der Roman ist eine Leseempfehlung an Leser, die sich an Klischees nicht stören und gerne kurzweilige Krimis lesen.

Bewertung

3 von 5

Autorin

Meredith WinterMeredith Winter wurde 1981 geboren, kommt aus Lüneburg,  ist alleinerziehende Mutter von rei Kindern und ist gelernte Ernährugsberaterin.
Die Autorin ist Gründerin, Verlegerin und Autorin des Sommerburg Verlags.
Neben dem Verlag und dem Schreiben ihrer eigenen Bücher schreibt die Autorin außerdem (keltische) Songs und liest selbst so viele Bücher, wie die Zeit hergibt.

 

Sommerburg VerlagSommerburg Verlag auf FB

 


Weitere Meinungen zu »Blutpsalm« von Meredith Winter

Zeit für neue Genres
Corinna’s World of books
Mellis Buchleben


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Rezension: »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« von Fanny Bechert inkl. Gewinnspiel

Countdown to Noah Gegen Bestien Fanny Bechert»Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, September 2017
ISBN 13: 978-3-9068-2951-7
300 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Zum Verlag

Inhalt

Sie dachten, sie hätten den Tod überlistet. Sie dachten, sie hätten die Unsterblichkeit gefunden.
In Wahrheit haben sie den Untergang der Menschheit besiegelt. 

Vor über 17 Jahren entwickelten Forscher ein Serum, dass den Alterungsprozess stoppte, die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers um ein vielfaches steigerte und der Menschheit scheinbar das ewige Leben brachte.
Voller Gier verzichtete man auf Langzeitstudien und so war es zu spät, zu viele infiziert, als sich zeigte, dass das Serum das Hirn schädigt und Menschen zu aggressiven, triebgesteuerten und höchst infektiöse Bestien – sogenannte Noahs – mutieren.
Cassidy ist 17 und mit ihrer kranken Schwester alleine auf dem Weg durch eine Welt voller Monster, um einen sicheren Platz und Medikamente zu finden. Eine Aufgabe, die so schon schwer genug wäre, aber seit wenigen Stunden unmöglich ist. Cassidy wurde gebissen und ihr bleiben im besten Fall noch  30 Tage, bis für sie aus ihrer schutzbedürftigen jüngeren Schwester eine Mahlzeit wird.
Alleine kann Cassidy ihre Schwester keine Medikamente besorgen, aber wer hilft einer tickenden Zeitbombe, deren unbedachte Berührung zur Ansteckung führen kann?

Fazit

Holy Shit, was für ein Auftakt! Erst dachte ich, hier kommt die nächste Dystopie, der nächste Zombie-Roman. Zwar von Fanny Bechert, also sehr wahrscheinlich gut geschrieben, aber eben nichts außergewöhnliches.
Ich war eine Ungläubige.

Dann bin ich in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« eingestiegen und BÄÄÄÄÄM, Fanny Bechert hat mich eines Besseren belehrt.
»Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert ist eine spannende Dystopie, die ihre Leser gefangen nimmt, verschluckt, durch ein Mühlwerk von Gefühlen, Spannung und Action dreht und am Ende desorientiert und etwas verstört mit einer Frage zurücklässt: „Wie geht es weiter?!?“ Jedenfalls ging es mir so. Ich weiß nicht, was ich mir für die Fortsetzung wünschen soll und habe so gar kein Gefühl dafür, in welche Richtung Fanny Bechert hier gehen wird. Das macht mich leicht wahnsinnig 😀

Erzählt wird die Geschichte von Cassidy, die zuweilen fast vergisst und dann wieder an dem Gedanken zu ersticken droht, dass ihr nur noch 30 Tage bleiben bis sie zu einer triebgesteuerten Bestie und Gefahr für alle anderen wird. Fanny Bechert ist die Darstellung dieses Zwiespalts zwischen jungen Mädchen, dass eigentlich noch Leben will und abgeklärter Person, die weiß, dass das nicht mehr möglich ist, ausgesprochen gut gelungen. Auch den inneren Kampf zwischen Cassidy und der Noah in ihrem Kopf hat Fanny Bechert gut dargestellt. Dabei gibt es Momente im Buch, in denen Gedanken von Cassidy nicht nur die Leser sondern auch die Protagonistin selbst zutiefst erschrecken.
Neben Cassidy, die mir sehr ans Herz gewachsen ist und für die ich als alte Happy-End-Liebhaberin, auf eine Wunderheilung hoffe, haben mir auch ihre Begleiter gut gefallen. Ja, Cassidy stellt sich der Suche nach Medikamenten für ihre Schwester nicht alleine. Sie wird von Daniel, ganzer Kerl der Marke „harte Schale, weicher Kern“, Jeff, Typ „Es gibt nur schwarz und weiß“ und seiner Schwester Rita, typisch „ist nicht so zickig wie befürchtet“ begleitet.
Daniel weiß als einziger aus der Gruppe um Cassidys bevorstehende Wandlung, er achtet stets auf eine Verringerung des Ansteckungsrisikos und kommt Cassidy dabei näher, als er eigentlich sollte.
Jeff und Daniel sind sich gleichzeitig sehr ähnlich und doch sehr verschieden. Wo Daniel kalkuliert und abwägt, handelt Jeff gerne mal, bevor er überlegt. Obwohl er auf den ersten Blick sehr offen scheint, halte ich ihn für engstirniger und vorurteilsbelasteter als Daniel. Trotzdem hat er das Herz auf dem rechten Fleck und ist in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« ein sympathischer Charakter, der mir beim Lesen viel Freude bereitet hat. Ich bin gespannt, wie Fanny Bechert seine Reaktion auf Cassidys Infektion ausfallen lässt. Ich hoffe anders, als ich vermute.
Rita ist Zucker, anfangs die eifersüchtige Zicke entpuppt sie sich schnell als durchsetzungsfähiges, junges Mädchen, das für seine Freunde da ist. Ich mochte das aufgeweckte, etwas vorlaute junge Mädchen von Anfang sehr gerne.

Fanny Bechert konnte mich aber nicht nur mit ihren lebendigen, authentischen Charakteren, dem Geplänkel zwischen den vier Freunden und dem gelungenen inneren Kampf zwischen Cassidy und der Noah überzeugen, auch der Schreibtsil der Autorin ist grandios.
Lebendig, bildhaft und in einer Symphonie aus Atmosphäre, Spannung, Nervenkitzel und ja auch Romantik erzählt Fanny Bechert die Geschichte einer jungen Frau, die eigentlich noch so viel erleben will, im Zwiespalt des Kampfes zweier Wesen in ihrem Inneren steht und doch mehr an andere als sich selbst denkt.

»Countdown to Noah – Gegen Bestien« zu lesen war ein Sog in einen Strudel aus verschiedensten Gefühlen und Emotionen. Es war von Anfang bis zum Ende spannend, lebendig, nervenaufreibend aber Dank Cassy auch immer mit einem Schuss Sarkasmus und Witz versehen.
Wer eine hochexplosive Mischung aus den verschiedensten Gefühlen beim Lesen zu schätzen weiß, es spannend  bis nervenaufreibend mag und sich einen Schuss Romantik in einer postapokalyptischen Atmosphäre vorstellen kann, dem kann ich guten Gewissens »Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert empfehlen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Countdown to Noah

 

 


Weitere Meinungen zu »Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert

Süchtig nach Büchern (ab 13.09.17)
Lila Bücherwelten


Gewinnspiel

Gewinnspiel_CtN

Hier gibt es  ein Los  für das Facebook-Gewinnspiel in der Release-Party. D.h. es gibt bei mir nichts zu gewinnen, aber mit einem Kommentar auf meine Los-Frage steigt eure Gewinnchance auf den Hauptgewinn in der Veranstaltung: Zur Veranstaltung.

Los-Frage:
Es ist 2028 und du steht vor der Entscheidung, die die Menschen in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« treffen mussten: Ab Morgen gibt es ein Serum, dass quasi Unsterblichkeit bedeutet.
Lässt Du Dich impfen?
Bitte mit Begründung 😛

Teilnahmebedingungen

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Rezension: »PALADERO 01 – Die Reiter des Donners « von Steven Lochran

PALADERO - Die Reiter des Donners von Steven Lochran»PALADERO 01 – Die Reiter Des Donners«
von Steven Lochran

cbt, August 2017
978-3-5703-1148-6
320 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

Leseprobe

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Inhalt

Joss ist der letzte seines Volkes und träumt davon eines Tages als Paladero durch das Donnerreich zu reiten. Durch mehr Glück als Verstand wird Joss schon mit 15 zu den Prüfungen der Paladeros zugelassen. Zusammen mit seinen drei klingenverschworenen Brüdern macht sich Joss auf seinem Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zu beweisen.
Aber dieses Jahr ist etwas anders, dunkle Mächten regen sich im äußersten Winkels des Reiches und unter den angehenden Paladero gibt es möglicherweise einen Verräter.

Fazit

„“Jurassic Park“ trifft „Game of Thrones““ steht im Klappentext. Das trifft es aber nicht ganz, immerhin ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren empfohlen. Für mich ist es eher ein Mix aus Cowboys und Jurassic Park. Und zwar ein wirklich guter Mix, der sowohl Groß als auch Klein bestens unterhalten kann.

Joss, der Held unserer Geschichte, nimmt von Anfang an die Rolle eines Einzelgängers ein. Er hat wenig regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen, aber für die, die er als Freunde auserkoren hat, geht Joss auch durchs Feuer.
Er ist ein starker, junger Charakter, der sich gerade in einem Reifeprozess befindet und anfängt über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinauszudenken.
Seine Begleiter sind ebenfalls Charaktere, die wie Joss bei Lesen unterhalten. Jeder mit seinen eigenen Problemen ausgerüstet, ergibt die Gruppe eine bunte Truppe, die zusammengewürfelt wurde und sich finden muss. Dabei stehen sie sich oft selbst und mal auch den anderen im Weg. Dabei lernen sie: Gemeinsam ist man stark. Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft halten sie zusammen und bringen sie ihren Zielen näher.

Die lebendigen Charaktere untermauert der Autor mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil. Gekonnt baut Steven Lochran die Spannung auf und erweckt das Donnerreich mit Bildern und einer Atmosphäre zwischen Dinosaurier und Luftschiffen zum Leben. Der Autor lädt  seine Leser regelrecht in seine Welt ein.
Als Karten-Fan fand ich großartig, dass es eine gezeichnete Karte vom Königreich Ai gibt und so der Weg von Joss und seinen Freunden nachvollzogen werden kann.

Neben Schreibstil, Atmosphäre und Characktergestaltung gibt es noch einen Punkt, mit dem der Autor bei mir Punkten konnte: Steven Lochran scheut sich nicht davor, Themen aufzugreifen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Fast beiläufig streut der Autor das Thema der eigenen Sexualität und den Umgang durch andere ein. Ein schöner Akt der Toleranz, der mich angenehm überrascht und sehr gefreut hat. Großartig, dass ein Kinder- und Jugendbuchautor die Chance nutzt, seine Zielgruppe beiläufig mit Themen zu konfrontieren, die ihnen vielleicht nicht unbedingt im Alltag begegnen.

»PALADERO – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran ist der wunderbare und fesselnde Auftakt einer Reihe, die Groß und Klein begeistern kann. Eine klare Empfehlung für Leser,
gerne spannende Geschichten um Freundschaft, Bedrohung und Abenteuer lesen. Und wer jetzt noch Dinosaurier mag, wird hier wirklich glücklich werden können.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Steven Lochran

Steven Lochran schreibt Geschichten, seit er schreiben kann.
Nach seinem Abschluss in kreativem Schreiben an der  University of Technology in Queensland arbeitete er als Filmkritiker, -vorführer und DJ.
Heute ist er Vollzeit-Autor und lebt seiner Frau und zwei Katzen in Melbourne.

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Weitere Meinungen zu »Paladero – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran

Das Buch zum Film


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Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Blogtour „Wédōra – Schatten und Tod“ von Markus Heitz

Wedora Schatten und Tod BannerHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Wédōra – Schatten und Tod“ von Markus Heitz

Gestern ging es bei Bücherfarben um Begriffe aus Wédōra. Heute geht es um Pen & Paper Rollespiele, denn Wédōra basiert auf einem von Markus Heitz mitentwickeltem Pen & Paper Game. Vor rund 20 Jahren entstand im Groben die Idee zu eigenen Stadt, es gab einen Göttergimmel, die Vorstadt und etwas Atmosphäre.
Für „Wédōra – Staub und Blut“ kehrte Markus Heitz zu den Anfängen zurück und aus den Anfängen wurde Wédōra.

Genaueres dazu findet ihr im Interview bei Bookwormdreamers, wo sich Markus Heitz wie folgt äußerte:

„Wédora – Staub und Blut“ spielt in einer komplett neuen Welt. Wie ist diese entstanden? Und was hat dich dazu inspiriert? Können wir auf weitere Bücher hoffen, die dort spielen?

Markus: Tja, ich habe eine klassische Pen&Paper-Rollenspielvergangenheit, was niemand wundern dürfte. Wir haben die Abenteuer für die Gruppe damals selbst geschrieben, und dann kam die Idee: eine eigene Stadt. Als ich damals mit einer Handvoll Freunden am ersten Stadt-Entwurf plante, gab es nur Grobes: einen Götterhimmel, eine Vorstadt, ein bisschen Atmosphäre. 20 Jahre später kehrte ich den Sand von den Grundsteinen und zog alles neu auf, wie ich es als Rollenspieler gelernt habe, inklusive Stadtpläne und die Umgebung, die verschiedenen Reiche um die Wüstenstadt. Je mehr Info, desto besser. An der Wüste faszinierte mich, dass sie so vielfältig ist und eben nicht nur aus Dünen besteht. Auch wenn ich keine hohen Temperaturen mag, schien es ein reizvolles Setting zu sein: Felsen, Gebirge, Geröll, Sand, Staub, sogar Eis – die Leserschaft wird zumindest andeutungsweise erfahren, welche Gefahren auf die Reisenden lauern, die aufbrechen, um die Wüste zu durchqueren. Gut, nachts wird es dafür sehr kalt. Das ist der gerechte Ausgleich. Und es muss sehr, sehr still dort sein. Ideen für eine Fortsetzung gibt es mehr als genug! Sollte im Erfolgsfall eine Fortsetzung kommen, kann ich weitere Register ziehen und versprechen, dass es sicherlich nicht langweilig wird. Fiese Ränkespiele, Machenschaften, Action, Tod und Verderben und natürlich: Liebe. Und Magie und… ach, eben alles, was dazugehört. Mich würde es sehr freuen, wenn eine Serie daraus entstehen würde. Potential hat Wédōra allemal.
Quelle: Bookwormdreamers

Kehren wir zurück zu den Grundlagen, Pen & Paper Rollenspiele sind Spiele, bei denen Mitwirkende fiktive Rollen einnehmen, diese weiterentwickeln und durch Erzählungen des Spielleiters ein Abenteuer erleben.
Stark vereinfacht ist ein Pen & Paper-Rollenspiel eine Mischung aus Gesellschaftsspiel, Erzählung und Improvisationstheater.

Der Anfang

In den 1970er entwickelten Gary Gygax und Jeff Perren das Pen & Paper Game-Regelwerk zu „Chainmail“, das als Vorgänger des am weitesten verbreiteten Pen & Paper gilts: 1974 wurde von Gygax und Arneson das bekannt „Dungeon & Dragons“ veröffentlicht.
In den Jahren vor der Veröffentlichung des ersten Pen & Paper Rollenspiels war Gygax von militärischen Konfliktsimulationsspielen begeistert und spiele diese regelmäßig – nach dem Erfolg von Tolkiens Herr der Ringe entstand die Idee, die Simulationsspiele in ein mittelalterliches Setting zu setzen.

Die Rollen

rollenspiel

Urheber: Sargoth

Geleitet wird ein Pen & Paper-Rollenspiel meist von einem Spielleiter, dieser moderiert das Spiel, treibt die Geschichte voran und setzt den Handlungsrahmen. Er schafft mit seinen Erzählungen die Atmosphäre, trifft Entscheidungen bzgl. Nebencharakteren, Schauplätze und auftretende Ereignisse.
Die anderen Spieler schlüpfen in die Rollen ihrer fiktiven Figuren und treffen für diese Entscheidungen im Rahmen des Regelsystems, nehmen zum Beispiel an Kämpfen teil, verteilen Aufgaben, überwinden Hindernisse o.ä.
Würfel und Tabellen helfen häufig dabei zu ermitteln, ob diese Entscheidungen von Erfolg gekrönt werden, ein Kampf zum Beispiel gewonnen oder verloren wird.

Rollenspielsystem

Das Rollenspielsystem ist das Regelwerk eines Rollenspiels und deckt unter anderem die Charaktererschaffung, deren Weiterentwicklung, die Interaktion mit der Spielwelt und die Spielwelt selbst ab.
So werden Stärken und Schwächen eines Charakters in der Spielwelt festgelegt, der Ausgang von Situationen kann ermittelt und gedeutet werden und auch der Erzählfluss der Geschichte kann so beeinflusst werden.
Einen umfassenden Beitrag zu der Komplexität, die ein solches System hat, gibt es auf Wikipedia.

Pen & Paper-Rollenspiele haben übrigens kein vordefiniertes Ende und können beliebig lange weiter gesponnen werden, oft werden Abenteuer definiert, die bei einem Spieldurchgang erreicht werden sollen – ein Vorhaben, das bei Freunden von mir durchaus mal den ganzen Tag in Anspruch nehmen kann.

Mehr über Pen & Paper Rollenspiele.

Bekannte Pen & Paper-Rollenspiele:
Dungeon & Dragons
Shadowhunter (hierzu gibt es übrigens großartige Bücher von Markus Heitz)
Das schwarze Auge
World of Darkness

Eine Liste verschiedener Pen & Paper Rollenspiele verschiedener Genres gibt es hier: Liste Pen & Paper Rollenspiele.

Gewinnspiel

Bitte gebt in den Kommentaren an, für was ihr in den Lostopf hüpfen wollt.

Platz 1:
1x Band 1 Wédōra: Staub und Blut sowie Band 2 Wédōra: Schatten und Tod als Print.

Platz 2:
1x Band 2 Wédōra: Schatten und Tod in Print.

Gewinn Wedora

Um am Gewinnspiel teilzunehmen beantworte einfach die Tagesfrage:

Zu welcher Geschichte/ zu welchem Buch würde dich ein Pen & Paper Rollenspiel interessieren, wo würdest du selbst mitspielen?
Oder spielst du gerne Pen & Paper Rollenspiele – dann erzähl doch gerne, welches 🙂

Die Teilnahmebedingungen

⇒ Die Teilnehme an den Gewinnspielen ist nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich, da der Versand sonst zu teuer wird.
⇒ Die Teilnahme an meinen Gewinnspielen ist ab 18 Jahren möglich. Solltest du unter 18 sein, dann benötigst du die Einverständnis eines Erziehungs- oder Sorgeberechtigten.
⇒ Mit der Teilnahme an meinen Gewinnspielen erklärt sich der Gewinner oder die Gewinnerin einverstanden, öffentlich mit Namen genannt zu werden.
⇒ Ihr seid euch bewusst, dass der Gewinn nicht bar ausbezahlt werden kann.
⇒ Für den Postweg zu euch übernehme ich keine Haftung. Sollte das Gewinnspiel von einem Verlag gesponsert sein und der Gewinn von diesem verschickt werden, dann übernimmt in diesem Fall auch der Verlag keine Haftung für den Postweg.
⇒ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
⇒ Die Teilnahme darf nur mit einem Namen erfolgen. Sollte euch nachgewiesen werden, dass ihr durch anderen Namen, Nachnamen, Mailadresse etc. mehrfach mitmachen, werdet ihr vom Gewinnspiel ausgeschlossen.
⇒ Eure Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach Versand des Gewinnes gelöscht. Der Versand der Gewinne erfolgt vom Verlag!
⇒ Facebook/Wordpress hat mit meinen Gewinnspielen nichts zu tun.
⇒ Das Gewinnspiel endet am 10.09.2017 um 23:59 Uhr. Ausgelost wird gleich am 11.09.2017 und die Gewinner werden auch zeitnah bekannt gegeben.


Stationen der Blogtour
Tag 1 (05.09.): »Was bisher geschah…« – Nadja – Bookwormdreamers
Tag 2 (06.09.): »Begriffe in Wédōra.« – Benny – Bücherfarben
Tag 3 (07.09.): »Pen & Paper Games.« – hier
Tag 4 (08.09.): »Das Genre Dark Fantasy« – Jens – Der Lesefuchs
Tag 5 (09.09.): »Interview mit Markus Heitz« – Meike – Zeilenfuchs

Rezension: »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« von Joshua Tree

Der-Hyperraum-Krieg Joshua Tree»Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, August 2017
ASIN: B0754JCBPC
215 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

Leseprobe

Bestellen Amazon

Inhalt

Die Concordia hat die Reise durch das Wurmloch überstanden. Jeremy Brandt und seine Besatzung stehen als erste Menschen in Feindkontakt und betreten erstmals ein Schiff der Locusts. Dabei kommt die Crew einem unfassbaren Geheimnis auf die Spur…

Etliche Lichtjahre entfernt überziehen andere Schiffe der Aliens das Archimedes System mit einem Krieg ungeahnten Ausmaßes, ganze Kolonien werden für Jahrhunderte unbewohnbar sein.
In all diesem Chaos kommen die Ermittler Pascal und Thisbe den Hintergründen der Erntführungswellen gefährlich nahe und setzen ihr Leben für die Wahrheit aufs Spiel.

Fazit

»Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« ist Band zwei der Behemoth-Reihe. Wie Der Auftakt »Behemoth 2333 – Band 01: Das Jupiter Ereignis« konnte mich auch der neue Band von Joshua Tree überzeugen.

In flotten Tempo steigt Joshua Tree in die Geschichte von Jeremy ein und schickt seine Leser von einer brenzligen Situation in die nächste Katastrophe.
Von zerstörerischen Weltraumschlachten zum ersten Kontakt mit Aliens über Intrigen und nebulöse Machenschaften im Hintergrund, »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« hat auf 215 Seiten alles zu bieten. Und wie ganz nebenbei entwickeln sich die Charaktere weiter, erhalten mehr Profil und kriegen Tiefe.
Lebendig und bildhaft treibt Joshua Tree die Abenteuer von Captain Jeremy Brandt weiter voran und baut von der ersten bis zur letzten Seite Spannung auf. Entsprechend rasant ist das Lesetempo, Pausen oder Langeweile kommen nicht auf.

Kurz: »Behemoth 2333 – Band 02: Der Hyperraum Krieg« von Joshua Tree ist die gelungene Fortsetzung einer komplexen Science-Fiction Serie, die eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua Tree

Joshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

Website · Facebook

 

Behemoth 2333


Weitere Meinungen zu »Behemoth 2333 – Der Hyperraum Krieg« von Joshua Tree


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar.

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Gewinnerbeanntgabe Blogotur „Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt“ von Akram El-Bahay

Vielen Dank für die rege Teilnahme an der Blogtour. 🙂

Die Losfee hat entschieden:
Herzlichen Glückwunsch an Bücherfarben. Bitte schreibe mir deine Adresse bis zum 09.09.17 als Mail an buecherleserjw@gmail.com.

 

 

Blogtour „Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt“ von Akram El-Bahay

Banner_BücherstadtHerzlich Willkommen zu Tag 5 der Blogtour
»Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt«
von Akram El-Bahay

Gestern gab es bei His & her Books ein Interview mir Akram El- Bahay zu seinem Schreiballtag.
Heute geht um Mythia und Barcelona, das als Vorbild für die Stadt Mythia, in der das Abenteuer von Samir spielt.

MYTHIA

Mythia ist der größte Stadtstaat der Welt, die sich von dem Kataaluna-Gebirge und der Wüste im Süden bis zum Meer im Westen erstreckt. Die Straßen werden von Öllampen erleuchtet und von dem gewaltigen Palast, in dem der weiße König residiert, dominiert.
Seit vielen Jahrhunderten schlägt die Stadt Reisende und die knapp eine Million Einwohner in ihren Bann, viele kommen zu Besuch in die Stadt und verlassen sie nie wieder.
Schon früh am Morgen herrscht auf den Straßen und Gassen ein reges Treiben, Kutschen befördern Gäste durch die Stadt, Studenten machen den Platz um die Universität unsicher und rotgewandete Palastwachen haben ein Auge auf die Bewohner. Aus den Tabaginen im Zentrum Mythias stolpern Kameraden nach einer durchzechten Nacht.
Auf dem Mercat de la Mythia kaufen Frauen die Zutaten für das Abendessen ein, Händler feilschen um Waren und Schreiber/Innen bieten ihre Dienste an.

Unter der gesamten Fläche von Mythia erstrecken sich die Höhlen, Gänge, Tunnel und Regale von Paramythia, der Bücherstadt. Man sagt, dass auch jeden der knapp eine Million Einwohner von Mythia fünf Bücher in Paramythia kommen, anderen behaupten es seien mindesten zehn

BARCELONA

Inspiration für Mythia war die katalanische Stadt Barcelona, die zweitgrößte Stadt Spaniens.
Begrenzt vom Sandsteingebirge Montserrat und dem Mittelmeer beherbergt Barcelona knapp 1,6 Millionen Einwohner.
230 v. Chr. wurde die Region um das heutige Barcelona von den Kathagern erobert – diese Eroberung gelten gemeinhin als die Gründung Barcelonas. Anderen sehen die Gründung der römischen Siedlung 133 v. Chr. auf dem Hügel Mons Taber eine Siedlung mit dem Namen Colonia Faventia Julia Augusta Pia Paterna Barcino oder einfach nur kurz Barcino als Gründung Barcelonas.
Wie viele teile Europas befand sich auch Barcelona  jedenfalls eine Zeitlang unter römischer Herrschaft. Eine Zeit, aus dem eines der berühmtesten Viertel Barcelona stammte: Das Barri Gòtic – das gotische Viertel. Dunkle, enge Gassen sollen hier schon so manchen Touristen verschluckt und nicht wieder hergegeben haben – so sagt man.
Mit dem gotischen Viertel, dem Mercat de la Boqueria, der geschichtsträchtigen Sagrada Familia, dem Park Güell und anderen Bauwerken von Gaudi in der ganzen Stadt, verschiedenen großen Parks und einer Zitadelle, die über der Stadt thront, lädt Barcelona zum Entdecken, Träumen und dem Schreiben von Geschichten ein.

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Die heutige Gewinnspielfrage lautet „In welcher Stadt sollte Deiner Meinung nach einmal ein Fantasy-Roman spielen?“, diese Frage haben auch andere Blogger und Akram El-Bahay beantwortet:

Akram El-Bahay: „Ich könnte mir gut vorstellen, mal eine Geschichte im wunderschönen Wien spielen zu lassen. Oder in der Stadt Mokka im Jemen

Claudis Gedankenwelt: “ Salzburg…. ist wunderschön und die Festung ist eine tolle kulisse ebenso wie kloster und mirabellengarten

Der Lesefuchs: “ in Prag!!! 🙂 Eine Stadt voller Geschichte und leider viel zu oft verkannt.

Schnuffelchens Bücher und Co: “ Auja, Prag ist wie geschaffen für einen Fantasy-Roman. Oder Dublin und Edinburgh.

Morgen geht es bei About Books schon mit dem letzten Tag unserer Blogtour und dem Thema „Look-alike: an welche bekannten Personen erinnern euch die Hauptcharaktere aus Bücherstadt?“ weiter.

GEWINNSPIEL

Akram El-Bahay
Gewinne auch heute wieder ein signiertes Print von »Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt«

So geht’s:
Beantwote die Gewinnspielfrage in den Kommentaren.

Gewinnspielfrage:
In welcher Stadt sollte Deiner Meinung nach einmal ein Fantasy-Roman spielen?

Teilnahmebedingungen:
Gewinnspielende: 03.09.17
Eine Teilnahme ist nur volljährig (oder mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten) und aus Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Für verlorengegangene Sendungen kann kein Ersatz geboten werden.
Der Gewinner wird via Losverfahren aus allen Teilnehmern ermittelt.
Der Gewinner muss sich innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntgabe hier in diesem Post oder auf Facebook melden, da der Gewinn sonst neu vergeben wird.
Mit der Teilnahme erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name auf dem Blog und auf Facebook bekanntgegeben wird.
Eure Daten werden vom Verlag sofort nach dem Versand gelöscht.
Facebook hat nichts damit zu tun.

 


Stationen der Blogtour

25.8. : Interview mit Akram El-Bahay – Claudis Gedankenwelt
26.8.: Besonders schöne Bibliotheken – Schnuffelchens Bücher und Co
27.8.: Die schönsten Märchen aus aller Welt – Der Lesefuchs
28.8.: Interview Autorenalltag – his & her books
29.8.: Barcelona – hier
30.8.: Look-alike