Rezension: »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

»Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz»Regensymphonie«
von Jean-Pascal Ansermoz

KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch, Juli 2017
108 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

 

bestellen

 

Inhalt

In der Novelle »Regensymphpnie« von Jean-Pascal Ansermoz, die mit einem stillen aber auch starken Cover daherkommt, kann der Leser zwei kurzweilige Erzählungen entdecken.

»Regensymphonie« spielt in einem Italien, dass seit Jahren für viele tausende, vermutlich eher Millionen Menschen die Realität ist und die Öffentlichkeit so nur sieht, wenn sie gewillt ist ihren Blick bewusst auf diesen Flecken Erde zu werfen.
Der junge Kadir hat mit seiner Schwester Alima das umkämpfte Syrien verlassen. Die Realität im vermeintlich sicheren Europa ist nicht das, was ihre Eltern sich für sie erhofft haben.
Ohne Begleitung droht den Minderjährigen jeden Tag im dem eingezäunten Wald aus Zelten die Entdeckung und womöglich Trennung. Kadir, der auf der beschwerlichen Reise mehr als nur sein Lächeln verloren hat, lernt erst durch die Bekanntschaft mit dem Syrer Namid, dass das Leben immer dann ein Lächeln bereithält, wenn man bereit ist, es zu sehen.
Kadir schöpft das erste Mal seit langem Hoffnung – bis eine Explosion im Lager gewaltsam eine Lichtung in den Wald aus Zelten reißt…

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« nimmt den Leser mit auf die Reise von Arnaud. Vor lauter Liebeskummer verliert Arnaud seine Stimme und muss erst bis zum Ende der Welt reisen, das für je nach Perspektive für viele auch der Anfang der Welt ist, um seine Stimme und vielleicht ja auch seine Liebe wiederzufinden.

Fazit

»Regensymphonie« und »Die Summe unseres Lebens« sind zwei beeindruckende und berührende Erzählungen über die Suche nach dem Sinn und das Glück – und was beides ausmacht.
Still aber eindringlich hat sich Jean-Pascal Ansermoz direkt in mein Herz geschrieben und mich nachdenklich zurückgelassen. Auf berührende und eindrucksvolle Weise regt Jean-Pascal Ansermoz zum Nachdenken an. Dabei wirft er in »Regensymphonie« nicht nur den Blick auf Umstände, die die meisten Menschen verdrängen, solange die Medien nicht mit dem Leid von anderem um Aufmerksamkeit buhlen, sondern zeigt seinen Lesern, dass das Leben immer ein Lächeln bereithält – egal wie heftig der Regen vielleicht gerade vom Himmel fällt.
Mir geht seit der Lektüre vor allem ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf: Ich sollte viel häufiger Lächeln und den Dingen nur schlechten Dingen nur die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen und nicht mehr.

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« hat mich besonders berührt. Vielleicht, weil ich wie Arnaud eine Suchende bin, ganz gewiss aber, weil Jean-Pascal Ansermoz einfühlsam und lebendig die Geschichte von Arnaud vor mir ausgebreitet hat.
Mit seinem Schreibstil voller Bildern, Metaphern, Symbolen und Parallelismus, spinnt der Autor die magische Geschichte einer besonderen Suche, die selbst irgendwie auch das Ziel ist.

 

Bewertung

5 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

Das Leesofa
Drachenleben
♦ Das Niliversum


⇒ Ich darf Deine Rezension verlinken? Klicke hier 🙂


(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Save

Save

Save

Merken

Merken

Merken

Rezension: »Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry

Die Frauen von Salem - Brunonia Bary»Die Frauen von Salem«
von Brunonia Barry

btb Verlag, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-4427-1436-0
608 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

 

Bestellen Amazon

 

Inhalt

Salem, Neuengland 1989: drei Frauen werden an Halloween ermordet, ein kleines Mädchen ist Augenzeugin und die stadtbekannte Historikerin Rose Whelan steht unter verdacht.

Der Fall konnte nie ganz gelöst werden. Halloween 2014 geschieht wieder ein Mord. Wieder steht Rose Whelan unter Verdacht. Callie Cahill, das kleine Mädchen von damals, kehrt in die Stadt zurück, denn sie muss beweisen, dass Rose keine Mörderin ist. Oder ist sie es doch?

Fazit

»Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry bringt die Hexen zurück nach Salem.
Callie Cahil ist die Tochter eine der Göttinnen, eine Verbindung junger Frauen, deren Vorfahrinnen in den Hexenprozessen von Salem ihre Leben ließen.
Die junge Frau mit vielen Narben auf der Seele kehrt 25 Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter und den anderen Göttinnen nach Salem zurück. Die Stadt ist anders. Irgendwie spirituell und irgendwie auch kommerziell, Hexen und Menschen mit der Andeutung von Gaben halten den Kommerz am laufen.  Und trotz dessen, hält der Aberglaube Einzug in die Stadt.
Im Hintergrund gibt es seit Jahrhunderten Misstrauen zwischen den alteingesessenen Familien, immer wieder wird thematisiert, wer hat damals wen als Hexe denunziert? Wessen Familie gehörte zu den Richtern, welche zu den Klägern und wer war Opfer?

In diesem Flair will Callie, die sich kaum noch an die Nacht der Morde vor 25 Jahren erinnern kann, beweisen, dass Rose Whelan nie zur Mörderin wurde – weder damals noch heute.
Dabei unterstützt sie der Polizeichef von Salem und schnell wird klar, dass vor 25 Jahren nicht alles nach Dienstvorschrift gelaufen ist und mehr Familien in den Fall der Göttinnen verstrickt sind, als es den Anschein hat.

Nicht spannend wie ein Krimi, sondern interessant und voller Details erzählt Brunonia Barry die Geschichte von Callie, Rose und den Göttinnen. Dabei hat sie ein Werk voller Aberglaube und Mythen geschaffen, dass stellenweise vor sich hinplätchernd und manchmal dramatisch seinen Lauf nimmt.
Neben spannenden Verwicklungen und lebendigen Charakteren konnte die Autorin ein detailliertes Bild von Salem zeichnen – eine Stadt die schon auf Grund ihrer Geschichte faszinierend ist.

Wichtig ist zu bedenken, dass »Die Frauen von Salem« kein Krimi ist, auch wenn sich Inhalt und Klappentext wie einer lesen. Wer aber einen spannenden Krimi erwartet, ist hier falsch.
Natürlich baut Brunonia Barry Spannung auf und bis zum Ende treibt einen die Frage an, was oder wer nun hinter den Morden steckt, aber es keine Spannung eines klassischen Krimis. Vielmehr webt die Autorin die ungelösten Mordfälle in ihre atmosphärische Geschichte geschickt ein.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Die Frauen von Salem« von Brunonia Barry

Ein Hauch von Bücherwind
Happy Booktime


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Rezension: »Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng

Hallo Leben hörst du mich Jack Chen

»Hallo Leben, hörst du mich?«
von Jack Chen

cbt, März 2017
ISBN-13: 978-3-570-16456-3
378 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99 Hardcover

 

Bestellen Amazon

 

Inhalt

Der 11-jährige Alex kümmert sich um seine Mutter und sich seit sein Vater die Familie verlassen hat. In seiner Freizeit baut der Raketen-Nerd und Alien-Fan an eigenen Raketen. Und dieses Jahr traut er sich: zusammen mit seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod reist Alex allein quer durchs Land zu einer Convention, um seine Rakete in der Wüste starten zu sehen. Dabei trifft er die unterschiedlichsten Menschen und lernt viel Freundschaft, Liebe, Familie und viele andere Dinge, die das Leben so lebenswert machen.

Fazit

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist ein anheimelnder Jugendroman, der dazu einlädt, die Welt wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.
Mit Alex ist dem Autor Jack Chen ein aufgeweckter, aufgeschlossener Protagonist gelungenen, der trotz seines hohen Verantwortungsbewusstseins ganz typisch Kind naiv und unbedarft an seine Reise herangeht und die Herzen seiner Mitmenschen im Sturm erobert. Meines übrigens auch.
Wissbegierig und intelligent hinterfragt er Dinge, die er nicht versteht und schafft es meist ganz frei von Vorurteilen auf neue Menschen und Situationen zuzugehen.

Jack Cheng schreibt einfach, aber eindringlich. Die einfache Satzstruktur und die offene Art von Alex machen »Hallo Leben, hörst du mich?« zu einer ruhigen, aber mitnehmenden Lektüre.
Spannung im klassischen Sinne gibt es hier nicht, Jack Cheng kommt allein mit dem Zauber seiner Worte aus, um Leser an die Geschichte von Alex, seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod zu binden.
Durch die gewählte Ich-Perspektive – Alex nimmt auf seinem goldenen IPod seine Erlebnisse als Sprachnachricht auf, den IPod will er für Aliens ins All schießen – lernt der Leser wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist eine einfache Geschichte, die ihre ganz eigene Magie hat und diese den Lesern offenbart, die bereit sind, die Welt durch die Augen eines Kindes zu entdecken.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Hallo Leben, Hörst du mich?« von Jack Cheng

Buchstabenträumerei
Büchertraum


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Rezension »Vermählung« von Curtis Sittenfeld

Vermählung Curtis Sittenfeld»Vermählung«
von Curstis Sittenfeld

Harper Collins, Juni 2017
ISBN: 978-3-9596-7114-9
600 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 12,99€ Broschiert

 

Affiliate_Amazon

 

Inhalt

Liz Bennet ist Ende 30 und Single, ein Dorn im Auge ihrer Mutter. Zum Glück gibt es zumindest für Jane, die Älteste der fünf Bennet-Schwestern Hoffnung, Chip Bingley, Arzt und Ex-Bachelor einer Fernsehsendung ist in die Stadt gezogen! Während Mrs. Bennet auch aus finanziellem Eigennutz alles daran setzt, dass Jane und Chip sich kennenlernen, stolpert Liz immer wieder über Chips guten Freund, den ungehobelten und arroganten Darcy Fitzwilliams…

Fazit

Die Adaption von Jane Austens Klassiker »Stolz & Vorurteil« holt die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth Bennet und Mr. Darcy ins 21. Jahrhundert.
»Vermählung« hat das Thema nur mäßig adaptiert, mich aber doch gut unterhalten.

Die Charaktere sind denen von Jane Austen sehr ähnlich und passen doch so gut in unsere Zeit. Alle Bennet-Schwestern haben eine emanzipierten Hintergrundgeschichte bekommen. Einige haben dabei zwar einiges an Charisma und Sympathie eingebüßt, sogar ziemlich an nervtötenden Zügen gewonnen. Was erstmal abschreckend klingt, hat der Geschichte zum Glück nicht viel geschadet, die betreffenden Schwestern sind selten Teil der Geschichte. Als Leser/in wird man vor allem mit Lizzy und Jane durch die Tage geschickt.
Etwas blasser als im Original sind die Dialoge zwischen Lizzy und Darcy, wo Jane Austen Biss und Witz hat einfließen lassen, hat Curtis Sittenfeld auf vermeintliche Schlagfertigkeit gesetzt, die zu oft in grundloser Zickerei umschwenkt.
Heimlicher Favorit der Geschichte sind für mich weder Jane oder Lizzy und auch nicht Darcy, sondern ganz klar Mr. Bennet. Mit seinem trockenen Witz und seinem Sarkasmus hat er so manch anstrengende Szene gerettet.

Nachdem ich mich geistig von der Vorlage gelöst habe, konnte ich »Vermählung« dennoch genießen und innerhalb kürzester Zeit lesen. Mir gefällt es besser das Buch nicht mit »Stolz & Vorurteil« in Verbindung zu nehmen, sondern als ein Buch über eine Familie, die den ganz normalen Wahnsinn stemmen muss, eine verschwenderische Mutter, anstrengende jüngere Schwestern und weitere Herausforderungen des alltäglichen Lebens inklusive.
Unter dieser Perspektive hat mir die Lektüre von »Vermählung« gut gefallen. Curtis Sittenfeld kann nämlich wirklich toll schreiben, recht locker und doch emotional aber nicht kitschig zaubert die Autorin hier einen kurzweiligen Roman über eine forsche Lizzy, einen ungehobelten Darcy und einen Ex-Bachelor-Kandidaten.

Kurz: »Vermählung« ist als Adaption nicht gelungen, wer sich aber von Jane Austens »Stolz & Vorurteil« lösen kann, hat hier die Chance einen unterhaltsamen Roman über das Leben und die Liebe zu entdecken.

Bewertung

3 von 5

 

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Vermählung« von Curtis Sittenfeld

Happy Ende Bücher
Lesen ist Leben
Miss Foxy Reads


⇒ Klicke hier, um Deine Rezension zu verlinken


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Blogtour „Pilgrim – Die Rebellen“ von Joschua Tree

Banner PilgrimHerzlich Willkommen zur Blogtour
»Pilgrim – Die Rebellen« von Joshua Tree

Heute starten wir mit einem Buchtrailer zum Auftakt der Saga, die sich in zwei Trilogien teilt. Hier die Bücher der Pilgrim-Saga im Überblick:

Erste Trilogie: »Der Weg der Rebellen«
1. Pilgrim 1: Die Rebellen
2. Pilgrim 2: Die Verlorenen
3. Pilgrim 3: Die Geächteten

Zweite Trilogie: »Der Weg der Erwachten«
4. Pilgrim 4: Die Magier (in Vorb.)
5. Pilgrim 5: Die Zerstörer (in Vorb.)
6. Pilgrim 6: Die Erlöser (in Vorb.)

Vielen Dank, dass ihr heute dabei wart. Morgen geht bei Der Lesefuchs mit Buch- und Autorenvorstellung weiter 😀 Viel Spaß  ❤

Gewinnspiel

Preise:
1. Platz: ein Taschenbuch von Band 1 inkl. Lesezeichen
2. Platz: ein eBook (Band 1 oder 2 nach Wahl) & ein Schmucklesezeichen

So geht’s: beantworte jeden Tag die Gewinnspielfrage in den Kommentaren und sammel ein Los für den Lostopf.

Gewinnspielfrage:
Was erwartest Du von von »Pilgrim – Die Rebellen«?

Teilnahmebedingungen:
 Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
 Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
 Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
 Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
 Das Gewinnspiel wird von Liza’s Bücherwelt und Joshua Tree veranstaltet.
 Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
 Das Gewinnspiel endet am 17.07.2017 um 23:59 Uhr.


Stationen der Blogtour

10.07. – Buchtrailer – hier
11.07. – Buch – und Autorenvorstellung – Der Lesefuchs
12.07. – Beitrag zum Cover und dessen Entstehung –Bibliophilie Hermine
13.07. – Protagonisten Interview – DiaBooks
14.07. – Lesung aus Band 1 – Die Buchrücker
15.07. – Was man über das Buch nicht sagen kann – Fuchsias Weltenecho
16.07. – Piratenkodex aus Sicht des Kapitäns – Süchtig nach Büchern
17.07. – Fun Facts – Sasses Reich der Bücher
Gewinnspiele & Leseschnipsel – Liza’s Bücherwelt

10.07. – Buchtrailer – hier
11.07. – Buch – und Autorenvorstellung – Der Lesefuchs
12.07. – Beitrag zum Cover und dessen Entstehung -Bibliophilie Herminehttp://bibliophiliehermine.blogspot.de/
13.07. – Protagonisten Interview – DiaBooks
14.07. – Lesung aus Band 1 – Die Buchrücker
15.07. – Was man über das Buch nicht sagen kann – Fuchsias Weltenecho
16.07. – Piratenkodex aus Sicht des Kapitäns – Süchtig nach Büchern
17.07. – Fun Facts – Sasses Reich der Bücher
Gewinnspiele & Leseschnipsel – Liza’s Bücherwelt

Leseprobe »Leuchtendschwarzer Rabenmond« von Valentina Kramer

leuchtend schwarzer Rabenmond

Leseprobe

Leuchtendschwarzer Rabenmond

Prolog

     Ein Klappern reißt den Mann in Schwarz aus seiner Konzentration. Er schreckt auf und stößt einen Halter mit Reagenzgläsern um. Klirrend zerspringt das dünne Material auf dem Steinboden und eine grelle Flüssigkeit läuft in zähen Rinnsalen hinaus.
Der Mann stößt einen herben Fluch aus und bückte sich, um zu retten, was zu retten ist. Ein beißender Schmerz durchzuckt ihn. In der Ferne erklingt das Lachen von Jugendlichen. Unter seiner Kapuze verdrehen sich die Augen und aus der Fingerkuppe tropft Blut. Seufzend zieht er eine Schublade auf, entnimmt eine kleine Phiole. Sein Blick streift kurz den leuchtend grünen Inhalt und er unterdrückt ein Schaudern.
     Was muss, das muss!
     Ohne noch länger mit sich zu ringen, setzt er das Gefäß an die Lippen. Der beißende Geschmack des Gegenmittels breitet sich in seinem Mund aus und hinterlässt eine trockene Schicht, als hätte er Pulver gegessen. Moder und etwas Beißendes verbleiben. Trotz, dass er diese Prozedur mittlerweile teilweise mehrmals täglich vollziehen muss, wird er sich wohl nie an das spezielle Bouquet des Elixiers gewöhnen.
Er verzieht das Gesicht und wirft die Phiole in einen Eimer. Ein leises, gläsernes Klirren antwortet ihm. Dann zieht er den Schlauch aus einer Ecke, dreht an einem Hahn und lässt schlammig braunes Wasser herauslaufen. Scherben und das verlorene Produkt treiben wie träge Papierboote auf der Brühe, durch eine Rinne hinaus.
Der Umhang gleitet herunter. Ein blaues Hemd kommt zum Vorschein. Es ist Zeit, ins Leben zurückzukehren und seine Produktion auf die nächste Woche zu verschieben.
     Rabenbande, verdammte. Diese blöden Kinder sind genauso nutzlos wie die nervtötenden Krähenvögel.
     »Dann könnten sie wenigstens davonfliegen …«, murrt er halblaut und schlägt krachend die Tür der Blechhütte hinter sich zu.

Auszug:

     Ich schlucke und blinzle. Der Geruch von Schnaps und Bier dringt mir in die Nase und fährt mir direkt in den Magen. Ich versuche, flacher zu atmen und warte einen Moment, bis ich sicher sein kann, dass ich mich nicht schon vor dem Aufstehen unelegant den Rückständen von gestern Nacht entledigen muss. Dann setze ich mich vorsichtig auf.

Im Zelt ist es gleißend hell. Ich kneife die Augen zusammen und überlege, was ich wohl tun kann, um den Gesang der Vögel aus meinem Kopf heraus zu halten.
In meine Kniekehlen drückt sich die Kante der Luftmatratze. Ich gähne und bin stolz darauf, dass mein malträtierter Körper das noch irgendwie zustande bringt.
     Wasser.
     Meine Lippen fühlen sich rissig an und mein Kopf braucht dringend Flüssigkeit. Allerdings wird die Diskussion mit Izzy da wohl nicht wirklich dazu beitragen, wenn ich ihr ausreden muss, mir ein »Konterbier« anzudrehen.
    Izzy …
    Etwas in mir rührt sich und ich weiß, dass irgendwas nicht stimmt, aber noch komme ich nicht darauf. Als ich wieder blinzle, stelle ich fest, dass ich auf einem Schlafsack sitze, der nicht mir gehört. Über mich ist meine mintfarbene Wolldecke gelegt … Herkules. Langsam sickert die Erinnerung zurück und ich frage mich, wie ich diese Peinlichkeit jemals wieder gut machen kann. Ich bin eingeschlafen …
     Oh mein Gott.
     Ich fahre mir mit den Händen durch‘s Gesicht und überlege, wie ich mich entschuldigen kann. Wahrscheinlich ist schweigen die beste Idee. Lutz jedenfalls würde sich sicher lustig machen und Schiller hat garantiert ein passendes Zitat dazu. Ich seufze und sehe mich um. Die Stille, die über dem Zelt liegt, ist ungewöhnlich. Auch die Betten sind leer.
Ich schüttle den Kopf und versuche noch einmal genauer hinzusehen. Möglicherweise sind die Wände des Zelts dichter, als ich dachte. Langsam stehe ich auf, versuche das Blei in meinen Beinen zu ignorieren und das Dröhnen in meinem Kopf nicht dafür sorgen zu lassen, dass ich mich gleich wieder ins Bett lege.
Als ich die Zeltplane zurückschlage und mir den Arm über die Augen lege, um sie vor der Sonne zu schützen, empfängt mich Stille. Eine Tauschicht scheint vom Boden aufzusteigen und mich zu überziehen. Auch ohne sie stellen sich mir die Nackenhaare auf. Nichts bewegt sich. Keine Stimmen sind zu hören.
Meine Augen gleiten über den Zeltplatz bis zum Waldrand. Die Gegend ist verlassen.
»Das ist nicht witzig Leute. Haha, ärgern wir Cosima. Lustig. Kommt jetzt raus, das ist dämlich«, sage ich und bemühe mich, meine Stimme weniger wackelig klingen zu lassen, als sie ist. Ich zittere. Etwas Eisiges streckt seine Hände nach mir aus. Die Stille legt sich drückend auf meine Ohren.
»Das ist nicht lustig«, wiederhole ich. Doch noch immer regt sich nichts.
     Was für ein blöder Scherz …
     Doch kein Kichern fängt sich zwischen den Bäumen, niemand springt hinter einem Zelt hervor.
Langsam gehe ich zum Platz, auf dem wir gestern das Lagerfeuer gemacht haben. Haben Sie mich etwa hier alleine gelassen? Ich schüttle den Kopf. Sicher nicht, im aufgebauten Zelt, mit all ihrem Kram.
Ich schaudere und schlucke hart. Ein ungutes Gefühl breitet sich in meinem Magen aus, das nichts mit meinem Kater zu tun hat.
Hinter dem leicht qualmenden Überrest des Feuers stehen leere Bänke. Auch hier sind die anderen also nicht eingeschlafen. Ich spüre das Kribbeln der Panik überall.
     Was ist gestern Nacht hier passiert?
     Dann fällt mir etwas auf. Ich kneife die Augen zusammen und gehe noch ein wenig näher ran. Eine dunkle Gestalt lehnt mit dem Rücken an einer der Bänke. Erleichterung breitet sich in mir aus.
     Die Witzbolde sind wahrscheinlich ins Dorf gelaufen. Frühstück holen oder den Biervorrat auffüllen.
     »Guten Morgen«, sage ich und gebe mir Mühe nicht zu klingen, als hätten sie mir gerade den Schreck meines Lebens eingejagt.
Die Gestalt zuckt zusammen, dreht sich aber nicht nach mir um und schon ist die Erleichterung verfolgen. Aus tiefen Höhlen starren mich schwarze Augen an. Die Haut darunter vermittelt den Eindruck, als würde ich einer Leiche ins Gesicht sehen. Ich schlucke heftig, und versuche zu begreifen. In mir tobt ein Sturm. Die Gedanken schlagen wilde Purzelbäume, meine Hände zittern und etwas Hartes scheint mir die Stimmbänder zu verkleben.
Ein Schrei will sich durch meine Kehle zwängen, automatisch schließen sich meine Finger um meinen Hals.
Miles‘ Blick wirkt nach innen gerichtet, seine Lippen formen Worte, die ich nicht hören kann. Ich schüttle den Kopf, spüre eisige Kälte, die mir den Nacken hinabrinnt und sich tief in meine Knochen fräst. Ich schaudere, versuche, meine Gedanken zu sortieren.
»Wo sind die anderen?« Ich weiß schon, dass ich keine Antwort bekommen werde, dennoch stelle ich ihm die Frage. Die Stille, die folgt, verursacht mir eine Gänsehaut. Miles wendet den Blick ab, eine Hand streift über ein schwarzes Stoffbündel.
Meine Hand schnellt nach vorne, packt Miles an der Schulter und schüttelt ihn.
»Wo sind die anderen?«
Schwarze Augen mustern mich. Nichts daran zeugt davon, dass er mich versteht. Ich schüttle den Kopf.
»Miles! Sprich mit mir! Wo sind sie?«
Endlich sieht er mich an und in seinen Augen erlischt etwas. In mir zuckt ein undefinierbarer Schmerz blendend hell auf, tiefe Trauer überträgt sich aus den düster blickenden Augen in mein Herz. Miles schüttelt den Kopf.
Copyright: Valentina Kramer

»Leuchtendschwarzer Rabenmond« erscheint am 13.07.2017! 

Rezension »Pilgrim 01 – Die Rebellen« von Joshua Tree

Pilgrim Die Rebellen Joschua Tree»Pilgrim 01 – Die Rebellen«
von Joshua Tree

Selfpublishing, April 2017
ISBN: 978-1-5210-0286-5
346 Seiten
Preis:  2,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

 

Affiliate_Amazon

 

Inhalt

Einsam mitten im Meer liegt der Berg, der den Pilgrim für 40 Sommer ein Zuhause ist und ihnen die Gelegenheit bietet zur Verschmelzung zu gelangen.
Magnus lebt als Sohn des Hüters der Seelen ein gutes Leben auf Pilgrim. Wäre da nicht die Weltenblume, die den Seelenfrieden bedroht und die Pilgrim zu Wahnsinn verleitet. Oder nicht?
Magnus beginnt zu Zweifeln und nach Antworten zu suchen, als sich der 40 Sommer seiner Schwester dem Ende zuneigt. Als sich die Ereignisse überschlagen muss Magnus zusammen mit seinen Freunden die Grundfeste seiner Welt erneuern und sich den Konsequenzen seiner Suche stellen.

Fazit

„Pilgrim – Die Rebellen“ ist ein faszinierender, spannender Auftakt einer anspruchsvollen Fantasy-Saga, die einen guten Schuss Science Fiction enthält.

Von Anfang fesselnd und zugleich mysteriös zeichnet Joshua Tree seine Geschichte mit bildhaften Schreibstil für seine Leser auf. Es gilt von Seite 1 bis Ende: „Mittendrin statt nur dabei.“
Dabei wird auch direkt von Beginn an deutlich, dass sich „Pilgrim – Die Rebellen“ in den komplexeren Bereich der Fantasy-Literatur einordnen lässt. Wer seichte 08/15-Lektüre sucht, ist hier definitiv Fehl am Platz.
Dabei überfordert der Autor seine Leser aber nicht. Vielmehr führt er Stück für Stück in seine Welt ein und auch wenn der Leser wohl Stellen hat, die erstmal Fragezeichen zurücklassen, werden diese gut in die Geschichte integriert und in verkraftbarer Zeit abgemildert oder aufgelöst.

Zusammen mit den Protagonisten erlebt der Leser hier die Handlung in „Echtzeit“ und kann dabei die Zukunft ebensowenig wie die Charaktere erahnen.
Neben dem flüssigen Schreibstil und der spannenden Weltenkonstruktion überzeugt Joshua Tree auch mit seinen Charakteren. Lebendig und überzeugend entdecken Magnus und seine Freunde die neue Welt – und der Leser mit ihnen.
Ich mag ja auch Käpt’n Graubert gerne, der hat bei mir ein Stein im Brett.

»Wäääh«, machte Kapitän Graubart und rollte sich mit brummendem Schädel auf die Seite. Dabei stieß er gegen etwas Weiches und schob es gedankenverloren von sich. Daraufhin folgte kurze Zeit später ein lautes Rumpeln und ein noch lauteres Stöhnen, was ringsherum von einer Reihe gutturalem Gemecker beantwortet wurde.
Er entschied, dass es an der Zeit war sein einziges verbliebenes Auge zu öffnen und sich das Schlamassel anzuschauen, in das er sich diesmal hineinmanövriert hatte.
Die anschließende Bewegung seines Augenlides wurde von einem stechenden Schmerz begleitet, der sich hinter seiner Stirn beginnend wie eine glühende Klinge durch sein gesamtes Hirn vorarbeitete.
»Gott vor Della!«, fluchte er und kniff das Auge vorsichtshalber wieder zu, während er sich hochwuchtete, um zumindest aufrecht sitzen zu können. An seinem ausgetrockneten Gaumen klebte saurer Alkoholgeschmack.
Als er sich beim Aufrichten nicht übergeben musste, entschied er, dass es kein allzu dramatisches Gelage gewesen sein konnte, auch wenn der widerliche Geschmack in seinem Mund etwas anderes vermuten ließ.
aus: »Pilgrim – Die Rebellen« von Joshua Tree

Kurz: »Pilgrim – Die Rebellen« von Joshua Tree ist der gelungene Auftakt einer vielversprechenden Fantasy-Saga.
Wer gerne einen Blick in komplexere Welten wirft und keine Angst vor anspruchsvoller Literatur hat, sollte einen Blick auf die Leseprobe von „Pilgrim – Die Rebellen“ werfen.

Bewertung

5 von 5

Das Pilgrim Universum

Erste Trilogie: Der Weg der Rebellen:
1. Pilgrim 1: Die Rebellen
2. Pilgrim 2: Die Verlorenen
3. Pilgrim 3: Die Geächteten (in Kürze)

Zweite Trilogie: Der Weg der Erwachten:
4. Pilgrim 4: Die Magier (in Vorb.)
5. Pilgrim 5: Die Zerstörer (in Vorb.)
6. Pilgrim 6: Die Erlöser (in Vorb.)

 


Weitere Meinungen zu »Pilgrim 01 – Die Rebellen« von Joshua Tree

Liza’s Bücherwelt
Weltenwanderer
Magische Momente
Lesenliebenträumen
Nikis Lesewelt


⇒ Klicke hier, um Deine Rezension zu verlinken


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Gewinnspiel „Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan

SOMMER IN DER KLEINEN BÄCKEREI AM STRANDWEG

Klappentext

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …

Seiten:   480
Verlag: Piper

 

Gewinne 1 von 2 x »Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg« von Jenny Colgan als Taschenbuch.

So kannst Du gewinnen:
Beantworte mir einfach die Gewinnspielfrage als Kommentar. Wenn Du mir deine Antwort lieber als E-Mail schicken möchtest, dann schreibe unter „Bäckerei“ deine Antwort an buecherleserjw@gmail.com.

Gewinnspielfrage:
An bzw. in der Nähe von welchem Strand würdest Du Deine Bäckerei eröffnen?
(Wenn Du keine Strände magst, kannst Du mir auch jeden anderen Ort nennen, an Du Deine Bäckere eröffnen würdest.)

Das Gewinnspiel endet am 09. Juli 2017 um 23.59 h.
(Versand des Gewinns ab 13.7.2017, da ich im Urlaub bin)

Teilnahmebedingungen:
– Gewinnspielveranstalter: Jasmin von Bücherleser
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Wenn Du woanders wohnst, erklärst Du Dich in Falle eines Gewinns bereit, das Porto zu übernehmen.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name hier und auf Facebook veröffentlicht wird.
– Ich komme nicht für auf dem Versandweg Verlorenes auf.
– Die Gewinner werden schnellstmöglich ermittelt und dann hier & auf Facebook bekannt gegeben.

Rezension »Elfenmacht« von Bernhard Hennen

Elfenmacht - Bernhard Hennen»Elfenmacht«
von Bernhard Hennen

HEYNE, März 2017
ISBN: 978-3-4532-6891-3
576 Seiten
Preis:  13,99€ eBook | 17,99€ Taschenbuch

 

Affiliate_Amazon

 

Klappentext

Wer wird künftig über die verwunschene Albenmark herrschen? Sind es die grausamen Drachen oder die raubeinigen Zwerge? Oder die geheimnisvollen Elfen, deren Kräfte bisher im Verborgenen geschlummert haben? Als die beiden Geschwister Emerelle und Meliander sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter machen, der legendären Drachenelfe Nandalee, ahnen sie nicht, dass ihre Reise das Schicksal aller Völker Albenmarks für immer verändern wird. Während Emerelle den Weg des Kampfes wählt, findet ihr stillerer Bruder eine junge, mysteriöse Elfe, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch es gibt Geheimnisse, an deren Wurzeln man nicht rühren sollte …

Fazit

Bevor es an mein Fazit geht, gibt es hier eine kurze zeitliche Einordnung von »Elfenmacht«.
»Elfenmacht« spielt, obwohl zuletzt erschienen, 70 Jahre nach den »Drachenelfen« und vor der Elfen-Saga. Der Roman kann eigenständig gelesen werden. 🙂

Ich liebe die Elfen-Saga, die Drachenelfen haben mir zwar nicht ganz zugesagt, aber dieses Wiedersehen mit der diesmal jüngeren Emerelle wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Und was soll ich sagen, es war ein Fest. Von der ersten bis zur letzten Seite hat Bernhard Hennen mich wieder von Albenmark bezaubert und in seine Welt mitgenommen. Und dazu hat der Autor so einige Fragen beantwortet, die nach »Drachenelfen – Himmel in Flammen« noch zu klären waren.

Bildhaft, atmosphärisch, spannend und gestochen scharf zeichnet Bernhard Hennen die Geschichte von Albenmark weiter fort. Mit seinem leicht gehobenen Schreibstil macht der Autor sein neuestes Werk der Unterhaltungsliteratur zu einem fast epischen Leseerlebnis.
Bernhard Hennen hat mich aber nicht nur wieder mit seinem Schreibstil und seiner komplexen Welt begeistert, sondern auch wieder mit seinen Charakteren.
Es war wirklich erfrischen die junge Emerelle kennenzulernen, bevor sie zu dem undurchsichtigen und distanzierten Charakter wurde, den sie in der Elfen-Saga zumeist zeigt.
Auch Meliander, definitiv der emotionalere von beiden Geschwistern, hat mir beim Lesen viel Freude bereitet. Ebenso das Wiedersehen mit Falrach.

Ich glaube, ich werde die Elfen-Saga demnächst noch einmal lesen!

Kurz: »Elfenmacht« von Bernhard Hennen eine gelungene Erweiterung des Elfenzyklus. Episch, bildgewaltig und voller Atmosphäre entführt Bernhard Hennen seine Leser in das lebhafte Abenteuer von Emerelle und Meliander.
Fans von High Fantasy, die fremde Welten, Völkervielfalt und fantastische Abenteuer zu schätzen wissen, werden vermutlich vom neuen Hennen begeistert sein.

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Der Elfen-Zyklus

Die Elfen-Saga

Elfenritter

Drachenelfen

Emerell und Meliander


Weitere Meinungen zu »Elfenmacht« von Bernhard Hennen

Lilly’s Books


⇒ Klicke hier, um Deine Rezension zu verlinken


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Rezension + Gewinnspiel »50 Tage – Der Sommer meines Lebens« von Maya Shepherd

50_Tage der Sommer meines Lebens Maya Shepherd»50 Tage – Der Sommer meines Lebens«
von Maya Shephaerd

Sternensand Verlag, Juni 2017
ISBN: 978-3-9068-2943-2
472 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

Leseprobe

 

Affiliate_Amazon

 

Inhalt

Ein Sommer. Ein Mustang. Und die Route 66.

Der Sommer 1965 ist der letzte Sommer, bevor Jade Volljährig wird. Zusammen mit ihrer besten Freundin hat Jade eine Liste erstellt: 100 Punkte, die die beiden vor ihrem 18. Geburtstag erlebt oder gemacht haben wollten. Natürlich zusammen.
Doch Jades Liebeskummer, an dem Katie nicht unschuldig ist, zerstört die Ferienpläne. Statt brav mit dem Bus ins Sommer-Camp zu fahren, klettert Jade an einer Tankstelle in den Mustang eines völlig Fremden.
Für Jade beginnen 50 Tage voller Hoffnung, Lachen, Sommer, Sonne und dem Staub der Route 66, aber jeder Sommer muss auch mal Enden und für Jade hält das Schicksal eine grausame Wendung bereit…

Fazit

»50 Tage – Der Sommer meines Lebens« von Maya Shepherd erscheint am 30. Juni 2017 neu im Sternensand Verlag. Ich habe noch das Taschenbuch aus dem Selfpublishing von Maya Shepherd gelesen – das heißt mir fehlen die wunderschönen Kapitelüberschriften (siehe Leseprobe) der Neuauflage im Sternensand Verlag.

Das tut der Geschichte natürlich keinen Abbruch. Ich war bereits nach wenigen Seiten so gefesselt und begeistert von der Geschichte um Jade und Jason, dass ich Maya Shepherd folgendes Kommentar schicken musste: „Ich bin so verliebt und Jade und Jason, dass ich mich Frage, warum zum Geier ich deinen Roman nicht früher gelesen habe „.
Das Feeling hat sich bis zum Ende gehalten, so viel sei schon mal verraten. 

Der Einstieg ins Buch ist … nichts für sehr neugierige Leser. Einerseits verrät Maya Shepherd das Ende der Geschichte von Jade und Jason, andererseits hat die Autorin mich mit einer großen Frage zurück gelassen, die ich unbedingt klären wollte.
Diesen Einstieg in die Geschichte fand ich gut gewählt. Es geht weniger um das typische „Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?“, sondern vielmehr um die Erlebnisse, die Jade und Jason zusammen haben.
In einer emotionalen Achterbahn fahrt nimmt Maya Shepherd ihre Leser mit durch 50 Tage in Jades Leben, die sie für immer verändern werden. Unterstützt durch den lockeren und flüssigen Schreibstil der Autorin konnte ich mir gut vorstellen, wie Jade auf dem Beifahrersitz des Cabrios ihre Hände in die Luft reist und vor Freude lacht.

Jade ist ein süßer Charakter, etwas leichtsinnig und manchmal naiv, andererseits aber auch reif und erwachsen. Mit ihrer sympathischen Art konnte sie mich gleich überzeugen und ich mit ihr lachen und weinen.
Jason war mir ebenfalls schnell sympathisch und authentisch, hat aber seine Geheimnisse. Zusammen lernen die beiden auf ihrem Abenteuer viel über den anderen, das Leben und am meisten über sich selbst.

Kurz: »50 Tage – Der Sommer meines Lebens« von Maya Shepherd  ist eine tiefgründige Liebesgeschichte über Leben, Lieben, Lachen und Tod, die mein Herz berührt hat. Dabei zaubert Maya Shepherd eine wunderschöne Geschichte, die romantisch, mitnehmend und dabei kein bisschen schnulzig ist.  Wer gerne Bücher über die Abenteuer des Lebens, das Erwachsenwerden und den Wert des eigenen Lebens liest, sollte einen Blick auf die Leseprobe werfen.

Bewertung

5 von 5

Gewinnspiel

 

 

 

 

 

 

– Platz 1: Taschenbuch (nicht signiert) inkl. Goodies
– Platz 2+3: Riesen-Goodie-Set mit Postkarten, Autogrammkarten und Lesezeichen aus unserem Verlagsprogramm

So geht’s:
Einfach die Gewinnspielfrage in den Kommentaren beantworten.

Gewinnspielfrage:
Du schreibst eine Liste für den Sommer Deines Lebens. Was würde u.a. stehen und wer sollte unbedingt dabei sein?

Teilnahmebedingungen

Auf jedem teilnehmenden Blog der Release-Party kann ein Los gesammelt werden.
Du bist mindestens 18 Jahre alt oder hast die Zustimmung Deines Erziehungsberechtigten. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern, die die Bedingungen erfüllt haben, per Zufallsprinzip.
Im Gewinnfall haben die Gewinner 24 Stunden Zeit, sich zu melden, bevor der Gewinn verfällt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht umgetauscht und nicht in bar ausgezahlt werden. Keine Haftung auf dem Postweg.


Weitere Meinungen zu »50 Tage – Der Sommer meines Lebens« von Maya Shepherd

Selection Books
Das Büchereulenparadies
Booksbutterfly
Zauberhafte Bücherwelt
it’S booklove Weiterlesen